Helge Weichmann Schandgold

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schandgold“ von Helge Weichmann

Ein rätselhafter Brief führt die Historikerin Tinne und den Reporter Elvis kreuz und quer durch Oppenheim. Sie jagen einem Geheimnis nach - zwölf silbernen Apostelfiguren, die seit dem 30jährigen Krieg im Kellerlabyrinth unter der Stadt versteckt sein sollen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Mordanschlag passiert, eine Mumie wird gefunden, schließlich geraten die beiden ins Visier einer Neonazi-Bande. Tinne und Elvis müssen erkennen: Sie sind in Wirklichkeit einem weit größeren Schatz auf die Spur gekommen - einem Schatz, den es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Die Hauptcharaktere Tinne und Elvis liebe ich schon seit dem ersten Buch und es war eine Freude sie wieder zu treffen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Ein temporeicher, hochspannender Lokalkrimi voller Wortwitz und einer wendungsreichen Story, die bis zum Schluss überzeugt.

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildeule

Guter Krimi mit sehr vielen ausdrucksstarken Chrakteren

Jana_Kl

Oxen. Das erste Opfer

Ein Krimi der Extraklasse aus dem Norden. Toller Start der Trilogie. Macht Lust auf mehr.

thomyn75

Projekt Orphan

Ein Action-Comic ohne Bilder. Gut geschrieben - muss man aber mögen.

soetom

Harte Landung

Interessanter Krimi, mit vielen guten Ermittlungen und einer sympathischen Kriminialkommissarin.

claudi-1963

Kein guter Ort (Arne Eriksen ermittelt)

Arne, Kari, eine über den Tod hinaus präsente Akka und das wunderschöne Norwegen begleiten diese spannende Geschichte

sabsisonne

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannender Regionalkrimi um alte Sagen und Legenden

    Schandgold
    yari

    yari

    14. February 2016 um 12:18

    In "Schandgold" werden Tinne und Elvis dieses Mal nach Oppenheim am Rhein geführt, wo sie dem Geheimnis der zwölf silbernen Apostelfiguren, die seit dem 30jährigen Krieg im Kellerlabyrinth unter der Stadt versteckt sein sollen, auf die Spur kommen wollen. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: ein Mordanschlag wird verübt und eine Mumie aufgefunden. Außerdem ist noch eine Neonazi-Bande am Werk, die Tinne und Elvis beobachtet. Tinne und Elvis erkennen bald, dass sie es mit einem großen Schatz zu tun haben, einem Schatz der so groß ist, dass sie bald darauf in Lebensgefahr geraten. "Schandgold" ist der zweite Fall für die Historikerin Ernestine "Tinne" Nachtigall und den Reporter Elmar Wissmann, genannt Elvis, und ist schon wie der erste Band "Schandgrab" in Rheinhessen angesiedelt. Der Schreibstil ist flüssig, und die sich stets steigernde Spannung entlädt sich in einem furiosen Finale. Der Plot ist sehr gut durchdacht und nachvollziehbar. Die Protagonisten sind sehr gut und facettenreich charakterisiert. Tinne ist eine etwas verpeilte Frau, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, und sehr liebenswert und mutig ist. Elvis ist ein sympathischer Mann, der aufgrund seiner Leidenschaft für gutes Essen immer mit den Pfunden zu kämpfen hat. Tinne und Elvis ergeben zusammen ein gutes Team, mit einer guten Kombinationsgabe und dem Talent immer etwas aus dem Stegreif zaubern zu können, wenn es brenzlig wird. Dem Autor ist es wunderbar gelungen, den Charme von Oppenheim und Rheinhessen wiederzugeben, sei es mit kulinarischen Delikatessen, Sehenswürdigkeiten oder der schönen Landschaft. Helge Weichmann hat auch mit "Schandgold" wieder einen Krimi mit viel Humor, Spannung und Lokalkolorit geschrieben, der mich äußerst spannend unterhalten hat. Ich vergebe hierfür eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

    Mehr
  • Sucht die Geschichte hinter der (Rätsel-)Geschichte

    Schandgold
    misswinniepooh

    misswinniepooh

    01. August 2015 um 21:23

      Die Mainzer Historikerin Ernestine (genannt: Tinne) Nachtigall, wird als Beraterin für eine ZDF Doku über das Städtchen Oppenheim und sein Kellerlabyrinth engagiert. Leider fungiert Tinne mehr als Kabelträgerin wie als Historikerin. Doch als bei einer Führung durchs Kellerlabyrinth eine Mumie in einem Nebenstollen gefunden wird, und bei einem Krimi-Dinner an dem Tinne und ihr AZ Reporter-Kumpel Elvis teilnehmen ein Mordanschlag auf offener Bühne verübt wird, und der pensionierte Lehrer Matthis die Beiden bitte ihm beim entschlüsseln des rätselhaften Briefes seines verschollenen Großvaters auf der Suche nach den silbernen Apostelfiguren von St. Katharina die seit dem 30jährigen Krieg verschollen sind zu helfen, ahnen sie noch nicht welche Gefahren sie dabei erwarten. Um das Rätsels zu lösen müssen die Drei einige Abenteuer bestehen, denn anscheinend haben auch noch andere Leute Interesse an den Apostelfiguren. Plötzlich tauchen im beschauliche Oppenheim eine Neo-Nazi Gruppe und ein mysteriöser Fremder auf. Kommen die Drei allen zuvor? Oder gibt es noch weitere Geheimnisse und Schätze in Oppenheim die auf ihre Entdeckung warten? Der Autor schildert diese Suche sehr spannend und humorvoll mit viel Lokalkolorit und trotzdem gelingt es ihm den Spannungsbogen auch ohne großes Blutvergießen allein durch den Spaß am Rätsel lösen hoch zu halten. Auch ohne das man den ersten Band Schandgrab gelesen hat, findet man in die Geschichte hinein, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Die sympathischen Figuren wachsen einem im Laufe der Lektüre mehr und mehr ans Herz, als wären es alte Freunde. Und man hofft, das man noch viele weitere Abenteuer mit Tinne und Elvis erleben darf. Ich habe mir jedenfalls gleich den ersten Band als E-Book gekauft.

    Mehr
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

    Mehr
    • 4789
  • Rezension zu Schandgold von Helge Weichmann

    Schandgold
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2014 um 18:59

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Rezensiert von ChristineBorg Der zweite Fall für die chaotisch, liebenswerte Historikerin Ernestine (Tinne) Nachtigall und den dicken Reporter Elvis. Tinne hat sich überreden lassen, einem Fernsehteam als Beraterin zur Verfügung zu stehen, das einen Film über das Kellerlabyrinth in Oppenheim dreht. Elvis hat ebenfalls in Oppenheim einen Interviewtermin bei einem dubiosen Fotoshooting. Am Abend nehmen sie gemeinsam an einem Krimidinner teil, bei dem ein Mordansclalg verübt wird. Einige Tage später wird im Kellerlabyrinth eine Mumie gefunden und dann ist da noch der mysteriöse Brief, den sie gemeinsam mit einem pensionierten Lehrer zu entschlüsseln versuchen. Als sie dann auch noch in das Visier einer Neonazibande geraten, dämmert ihnen, dass sie einer großen Sache auf der Spur sind. Helge Weichmann führt den Leser, wie auch im ersten Buch “Schandgrab”, erst wieder weit zurück in der deutschen Geschichte, erst ins 17.Jahrhundert, als die Oppenheimer Bürger durch marodierende schwedische Truppen um ihr Leben fürchten mussten und dann ins Jahr 1939, wo ebenfalls in Oppenheim der Schwimmbagger “Rheingold” in Betrieb genommen wurde. Wichtige Hintergrundinformationen für den eigentlichen Krimi. Der ist wie gewohnt sehr schlüssig und spannend aufgebaut und in einem lockeren und humorvollen Schreibstil. Die Hauptcharaktere Tinne und Elvis liebe ich schon seit dem ersten Buch und es war eine Freude sie wieder zu treffen. Aber auch die übrigen Figuren sind sehr gut herausgearbeitet. Wieder eine gelungene Schatzsuche, ich hoffe auf mehr.

    Mehr
  • Die Oppenheimer Rose

    Schandgold
    Bellexr

    Bellexr

    18. July 2014 um 16:47

    Die Historikerin Ernestine „Tinne“ Nachtigall berät ein Fernsehteam bei Dreharbeiten über das Kellerlabyrinth Oppenheims. Auch Reporter Elvis Wissmann hält sich gerade in der Stadt am Rhein auf und interviewt für die AZ die Teilnehmer eines Fotoshootings. Als beide abends an einem Krimidinner teilnehmen, ereignet sich ein Mordanschlag, kurz darauf wird im Kellerlabyrinth eine Mumie gefunden und ehe es sich die beiden versehen, versuchen sie zusammen mit einem pensionierten Lehrer den rätselhaften Brief von dessen Großvater zu entschlüsseln. Die Auflösung des Briefes würde zum Versteck der seit dem 30-jährigen Krieg verschollenen zwölf silbernen Apostelfiguren führen. Allerdings scheint hinter dem Rätselbrief mehr zu stecken, denn plötzlich werden Tinne, Elvis und Lehrer Matthis von Neonazis gejagt, die einem rätselhaften Schatz auf der Spur sind.   Wie schon bei seinem Debüt-Krimi „Schandgrab“ steigt Helge Weichmann nicht gleich mit der eigentlichen Geschichte in seinen neuesten Krimi ein, sondern entführt seine Leser erst einmal ins Jahr 1631 als die Oppenheimer Bürger durch marodierende schwedische Truppen um ihr Leben fürchteten. Danach findet man sich im Jahr 1939 wieder und erlebt, wie der Schwimmbagger „Rheingold“ in Betrieb genommen wurde.   Diese historischen Geschehnisse sind jedoch recht kurz gehalten und man findet sich zügig in der eigentlichen Geschichte wieder und trifft auf eine ziemlich frustrierte Tinne, die vom ZDF als Beraterin engagiert wurde, aber eigentlich nur als Kabelträgerin fungiert. Elvis kämpft sich derweil in der Sommerhitze zur Burgruine Landskron hinauf, um dort ein Interview zu führen. Die braune Gesinnung der dort Anwesenden ist mehr als offensichtlich und die Oppenheimer Bürger laufen bereits Sturm gegen das Foto-Team. Ganz in der Nähe bearbeiten zudem eine Gruppe Jugendlicher vom Oppenheimer Sommercamp einen Weinberg. Dem nicht genug, wird im Kellerlabyrinth eine Mumie gefunden und während eines Krimidinners ein Mordanschlag auf einen Schauspieler verübt. Viele lose Fäden gibt Helge Weichmann seinen Lesern da an die Hand und man fragt sich lange Zeit, wie diese unterschiedlichen Geschehnisse in Verbindung zu der eigentlichen Story stehen - der Suche nach den 12 silbernen Aposteln aus der Katharinen-Kirche oder sind diese nur ein Vorwand und ein ganz anderer Schatz soll gefunden werden?   Ortskundige Leser werden schnell erahnen, um was es bei sich bei dem weit größeren Schatz handelt, doch dieses Wissen nimmt der Geschichte keineswegs die Spannung, ganz im Gegenteil und Helge Weichmann verrät zudem auch recht schnell den wahren Hintergrund des Rätselbriefes. Gebannt verfolgt man fortan die knifflige Auflösung des Briefes von Großvater Wenzel, welches auch den größten Teil des Krimis einnimmt. Dabei stellt man schnell fest, dass Helge Weichmann wieder sehr akribisch recherchiert hat und dieses Hintergrundwissen bildhaft und unterhaltsam vermittelt.   Munter verknüpft Helge Weichmann seine fiktive Story mit historischen Ereignissen; was der Wahrheit entspricht und was der Fantasie des Autors geschuldet ist, erfährt man im Glossar. Von Beginn an erzählt der Autor seinen Krimi sehr fesselnd, ideenreich, spannend und mit viel Lokalkolorit. Die Story ist gespickt mit unvorhersehbaren Wendungen und mithilfe seines lockeren, unterhaltsamen, oft auch sehr humorvollen Schreibstils schickt der Autor seine Protagonisten in einige ziemlich verzwickte und gefährliche Situationen. Zum Schluss fügen sich die vielen losen Enden zu einer schlüssigen Geschichte zusammen, bei der keine Fragen offenbleiben. Allerdings gab es mir beim Showdown doch die eine oder andere Zufälligkeit zu viel, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tut. Neben der fesselnden Story hat Helge Weichmann auch originelle Charaktere geschaffen. Allen voran seine eigensinnige, schlagfertige Protagonistin Tinne. Und natürlich Elvis, der durch seinen Beruf wirklich jeden kennt, keinem guten Essen aus dem Weg gehen kann, oft ziemlich schnoddrig ist und mit seiner gemütlichen Art und seinem herrlich trockenen Humor der perfekte Gegenpart zur liebenswerten, manchmal etwas schusseligen, ungeduldigen Tinne ist. Einfach ein herrlich sympathisches Gespann. Fazit: Ein temporeicher, hochspannender Lokalkrimi voller Wortwitz und einer wendungsreichen Story, die bis zum Schluss überzeugt.

    Mehr