Helle Helle Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann

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Inhaltsangabe zu „Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann“ von Helle Helle

'Komm mir nicht mit deinen Klischees' Susanne tröstet sich immer mit der Vorstellung vom Leben mit einem Mann, mit dem sie nur kurz zusammen war. Ein unkompliziertes, ein konkretes Leben, mit Zeit für Liebkosungen, sie gehen zur Arbeit, haben Kinder. Und es ist kein Verbrechen, von Familienfesten zu träumen … Doch diese Vorstellung mündet stets in ein schreckliches Schlussbild: Sie sieht sich selbst weinen angesichts all dieses Glücks, in dem es so gar keinen Zweifel gibt. Ein einziges Mal hatte sie zu ihm gesagt: 'Kim, ich verlasse dich, ich weiß nicht, ob ich dich liebe.' – 'Komm mir nicht mit deinen Klischees', hatte er geantwortet, und das war wohl auch der Grund, weshalb sie blieb.

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  • Rezension zu "Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann" von Helle Helle

    Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2012 um 19:26

    Weder der Titel, noch der Klappentext werden dem Buch der dänischen Erfolgsautorin Helle Helle gerecht. Auf den ersten Blick für einen Roman für „Freche Frauen“ gehalten, bietet der Roman doch so viel mehr – und vor allem etwas ganz anderes. Die Geschichte von Susanne und ihrem depressiven Freund Kim, die der schwangeren Ester Zuflucht geben, nachdem diese von ihrem Freund betrogen wurde, ist fesselnd und ergreifend. In klarer und ruhiger Sprache, mit fast kühlem Ton, erzählt die Autorin davon, wie Susanne ihren Alltag meistert und mit mehr oder weniger gravierenden Veränderung zu Recht kommt. Dialoge, die auf den Punkt formuliert sind, leiser Humor und ein tiefer Einblick in Susannes Gefühlswelt, die nicht so recht weiß, wo sie hingehört und was glücklich sein wirklich bedeutet, sorgen dafür, dass der Roman die Leser packt. Helles Roman, deren Erzählstil an Autorinnen wie Zuszsa Bánk oder Judith Hermann erinnert, wirkt lange nach, gerade auch, weil Susanne und Ester einem so nahe kommen.

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