Hellmuth Karasek

 3.7 Sterne bei 102 Bewertungen
Autor von Süßer Vogel Jugend, Billy Wilder und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hellmuth Karasek

Hellmuth Karasek, geboren am 04.01.1934 in Brünn, ist ein deutscher Journalist, Buchautor, Kritiker (Film, Theater, Bücher) und Professor für Theaterwissenschaft. Er schrieb unter dem Pseudonym 'Daniel Doppler' auch drei Theatersrücke. Karasek leitete über zwanzig Jahre lang das Kulturressort des Spiegel, war Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und ist jetzt Autor von Welt und Welt am Sonntag. Darüber hinaus hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht. Nach seinem Erfolg "Soll das ein Witz sein?", das er gemeinsam mit Eckart von Hirschhausen verfasst hat, erscheint nun im November 2014 sein aktuelles Buch unter dem Titel "Das find ich aber gar nicht komisch! Worüber wir lachen oder nicht lachen können".

Alle Bücher von Hellmuth Karasek

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Buchformat:
Cover des Buches Billy Wilder9783455504002

Billy Wilder

 (11)
Erschienen am 22.10.2015
Cover des Buches Süßer Vogel Jugend9783455812077

Süßer Vogel Jugend

 (12)
Erschienen am 22.07.2013
Cover des Buches Auf der Flucht9783548368177

Auf der Flucht

 (8)
Erschienen am 13.02.2006
Cover des Buches Soll das ein Witz sein?9783869950150

Soll das ein Witz sein?

 (6)
Erschienen am 14.10.2011
Cover des Buches Briefe bewegen die Welt, Bd 59783832796556

Briefe bewegen die Welt, Bd 5

 (4)
Erschienen am 02.10.2012
Cover des Buches Auf Reisen9783453417687

Auf Reisen

 (4)
Erschienen am 08.09.2014
Cover des Buches Karambolagen9783548364940

Karambolagen

 (6)
Erschienen am 01.12.2003

Neue Rezensionen zu Hellmuth Karasek

Neu

Rezension zu "Vom Küssen der Kröten" von Hellmuth Karasek

Frosch oder Kröte?
Holdenvor 5 Monaten

Karaseks Glossen aus der Berliner Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt, schnwankend zwischen hochkulturell und persönlich-gaga, heutzutage ein schöner Rückblick auf die Mitte der Nullerjahre (2004-2008). Was macht man, wenn die Fußballliebe eine Familie zerteilt, wer ist Koch und wer Kellner im Verhältnis Schröder-Fischer, und immer noch besser von den beiden (ab)serviert zu bekommen als vom "lupenreinen Demokraten" Wladimir Putin (wegen Beresowski Litwinenko Politkowskaja Juschtschenko), da kann eine alptraumartige Essenseinladung schon mal zu schwißnassen Nächten führen. Und Laura Karasek kommt auch vor, liebe Grüße!

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Rezension zu "Nach dem Krieg" von Hellmuth Karasek

(K)eine Biografie mit viel Zeitgeschehen und Kultur
Kinderbuchkistevor 2 Jahren

(K)eine Biografie und dennoch viel biografisches gespickt mit jede Menge Zeitgeschehen

Lange hatte ich mich auf das Buch gefreut. Ein letztes Mal Karasek dachte ich doch was ich dann in dem Buch vorfand war nicht ganz das, was ich erwartet hatte.
Nein, das wird kein Verriss, aber ich möchte auch keine falschen Erwartungen hervorrufen.
Das Buch selbst ist nicht vollständig von Hellmuth Karasek selbst geschrieben da ihn, sein leider viel zu früher Tod, die Möglichkeit nahm es zu Ende zu bringen.
Sein guter Freund Michael Seufert hat sich der Aufzeichnungen angenommen und es , bestimmt in Karaseks, Sinn zu dem gemacht was uns nun vorliegt. Besonders intensiv führt uns das wunderbar geschriebene Vorwort seiner Frau in das Buch und das Leben ihres Mannes. Wer noch nichts von Karasek gelesen hat und auch nicht viel über den Menschen weiß, der wird erstaunt sein was für ein vielseitiger Mann er war. Kennen ihn doch die meisten nur in Verbindung mit Marcel Reich Raniki und dem literarischen Quartett sowie als Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegels.
ER war ein weltoffener, unglaublich vielseitig interessierter Mensch und ein fantastischer Autor zahlreicher Bücher. In erster Linie geht das Buch auf den Menschen ein. Auf seine Jugend, sein bewegtes Leben, das 1936 im mährischen Brünn begann und 2015 in Hamburg endete.
Immer aber im Kontext des jeweiligen Zeitgeschehens, das uns unmittelbar mit vermittelt wird. Ältere Leser werden mehr von dem in Erinnerung haben als die Jüngeren. Für die einen ist es erinnern für den anderen ein Gefühl dafür zu bekommen wie es damals war. Hellmuth Karasek ist ein Kulturmensch gewesen und so erfahren wir auch genau aus diesen Bereichen mehr als vom reinen politischen Geschehen, das durchaus aber auch Einfluss nimmt.
Alles in allem ist es ein sehr gut geschriebenes , sehr informatives Buch, das einen auf eine Zeitreise zurück gehen lässt, Stimmungen vermittelt und auch Musik hören lässt,  in Jahre, die wir nie vergessen sollten und von Entwicklungen die unser aller Leben bis heute prägen.

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Rezension zu "Karambolagen" von Hellmuth Karasek

ideenarm
Peter_Waldbauervor 3 Jahren

Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

„Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

Wo war bloß der Lekor?

„...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

 Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
„Nee“, antwortete sie.
Focus: „Warum nicht?“
Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

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Hellmuth Karasek wurde am 04. Januar 1934 in Brünn (Tschechische Republik) geboren.

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