Hellmuth Karasek , Hellmuth Karasek Briefe bewegen die Welt, Bd 4

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Inhaltsangabe zu „Briefe bewegen die Welt, Bd 4“ von Hellmuth Karasek

Die erfolgreiche Briefe bewegen die Welt- Reihe geht in die vierte Runde Mit allen wichtigen Hintergrundinformationen, Faksimiles der Originalbriefe und beeindruckenden Fotos Ein besonderes Lesevergnügen – nicht nur für Sportfans Demnächst auch als eBook auf iTunes erhältlich Die Bände 1 - 5 der Reihe gibt es auch als eBooks zum Download auf iTunes Die erfolgreiche Reihe "Briefe bewegen die Welt" geht in die nächste Runde. In Band IV beschäftigt sich Hellmuth Karasek mit dem Universum Sport und hat Briefe zusammengetragen, in denen legendäre Triumphe und tragische Momente lebendig werden, Schreiben, in denen Siege gefeiert oder Niederlagen verdaut werden, die von menschlichen Schicksalen erzählen und von unvergesslichen Sportereignissen. "No sports". Diesem Statement von Winston Churchill mag sich Hellmuth Karasek nicht anschließen und widmet sich im vierten Band der Erfolgsreihe Briefe bewegen die Welt einer der schönsten Nebensächlichkeiten des Lebens. Der Sport vermag bis in die heutige Zeit große Gefühle von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt auszulösen. Sportliche Ereignisse entfalten aber mitunter auch eine Wirkung, die weit über Stadion und Rennstrecke hinausreicht - erinnert sei nur an die Olympischen Spiele 1936 oder den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Dem Rechnung tragend, hat sich Hellmuth Karasek für uns auf die Suche begeben und erstaunliche Zeugnisse der (Sport-)Geschichte zutage gefördert. Briefe, die große Triumphe lebendig werden lassen, und solche, die uns einen intimen Blick auf dunkle Kapitel ermöglichen. Auch Stars der aktuellen Sportszene kommen ausführlich zu Wort. Von Turnvater Jahn über Max Schmeling oder die Olympischen Spiele in München bis in die Gegenwart entsteht so ein lebhafter Abriss der Geschichte großer Sportler und Sportereignisse. Sport ist mehr als das, was im Sportteil der Zeitung steht: Er ist bunt und vielschichtig wie das Leben selbst. Ob Breiten- oder Leistungssport, Mannschaftssport oder Einzeldisziplin, die Welt des Sports ist ein Spiegel der Gesellschaft. Hier spielen sich menschliche Tragödien ab, es geht um Geld, um folgenschwere politische Weichenstellungen, aber auch um Charakterstärke und menschliche Größe. Die Zahl der Anekdoten, der historischen Momente, der großen Persönlichkeiten, der legendären Siege und Niederlagen ist Legion - und das schon seit den Olympischen Spielen der Antike. Sport eint und spaltet. Er kann Brücken schlagen zwischen Nationen, Ideologien, Religionen und Klassen. Aber er kann auch dem Machterhalt dienen, kann Konkurrenten zu Feinden machen oder als Instrument zur "Gleichschaltung" von Millionen eingesetzt werden. Und weil der Sport so viele Gesichter hat, wurden und werden unzählige Briefe, Postkarten, Telegramme geschrieben, die davon erzählen. Hellmuth Karasek hat im vierten Band der Reihe "Briefe bewegen die Welt" einige dieser Briefe aus dem Universum Sport ausgewählt. Es sind Schreiben, die bewegen, amüsieren und fesseln. Wer ist der stärkste Mann der Welt - jedenfalls nach Ansicht der Kinder einer österreichischen Grundschule? Wie schafften es Willi Daume und Hans-Jochen Vogel, die Olympischen Spiele nach München zu holen? Wie warb ein Schweizer Fußballverein um den jungen Uwe Seeler? Wie erging es jüdischen Sportlern in der Zeit des Nationalsozialismus? Was ist die Geschichte hinter dem "Spickzettel", den Andy Köpke Jens Lehmann bei der WM 2006 zusteckte? Und in welcher Disziplin erhielt die DDR noch 1995, gleichsam postum, eine Bronzemedaille? Die Briefe in diesem Buch geben die Antwort und zeigen, dass Sport nicht nur Sport ist - sondern Geschichte, Politik, Kultur und Unterhaltung zugleich. Die Briefe sind abgedruckt als hochwertige Faksimiles und zusätzlich in Druckschrift wiedergegeben. Sie wurden behutsam kommentiert, zeitgeschichtlich eingeordnet und um die Lebensläufe und Porträtbilder der Briefeschreiber und Empfänger ergänzt.

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    Briefe bewegen die Welt, Bd 4

    R_Manthey

    13. July 2015 um 12:07

    Als besonders sportbegeisterter Mitbürger ist mir Hellmuth Karasek bislang noch nicht aufgefallen. Und so verwundert seine etwas gequält wirkende Einleitung zu dieser Briefsammlung nicht besonders. Von Sport hat Karasek eigentlich keine Ahnung, wohl aber von Politik, Geschichte und Kultur, was dann wiederum seine Wahrnehmung des Sports deutlich einfärbt. Es geht also in diesem Buch weniger um Triumphe und Tragödien des Sports, auch wenn davon gelegentlich die Rede ist, sondern mehr um dessen wechselseitige Rolle in der Gesellschaft und ihrer Geschichte. Namen wie Margaret Lambert und Elfriede Rahn-Kaun wird heute kaum noch jemand mit dem Sport in Zusammenhang bringen. Beide nahmen jedoch am Hochsprung-Wettkampf der Frauen bei der Olympiade 1936 in Berlin teil. Mit diesem Wettkampf verbinden sich mehrere zeitgeschichtlich interessante Begebenheiten, die man in diesem Buch nacherzählt bekommt. Es sind also meistens weniger die Briefe, die faszinieren, sondern mehr die lehrreichen Erklärungstexte zu ihnen. Manchmal geschieht das sehr erhellend, etwa wenn man das Kapitel zu Uwe Seelers nicht vollzogenem Wechseln in die Schweizer Profiliga liest und die damaligen Bedingungen mit den heutigen vergleicht. Verblüffend fand ich wegen des frühen Datums einen Brief aus dem Jahre 1963, den eine in der DDR bekannte Berliner Ruder-Trainerin nach ihrer Absetzung an ihre Schützlinge schrieb, um sie unter anderem ausdrücklich vor der Einnahme von Doping-Mitteln zu warnen. Auch über Armin Hary habe ich einiges gelernt. Oder über Wolfgang Graf Berghe von Trips. Und natürlich darf der berühmte Zettel, mit dem Jens Lehmann angeblich Argentiniens Elfmeterschützen entschärfte, nicht fehlen. Selbsverständlich kommt auch Matthias Steiner vor, dessen Olympiasieg in einer Randsportart kaum jemand im Gedächtnis behalten hätte, wenn damit nicht eine sehr emotionale Geschichte verbunden gewesen wäre. Dankbar war ich Karasek für die Veröffentlichung eines Briefes von Maria Höfl-Riesch an einen bekannten Zeitungsverleger, in dem sie in die zunehmende Respektlosigkeit der Medien beklagt. Und schließlich kann man auch etwas mehr über diesen merkwürdigen Herrn Wagner erfahren, der ständig über BILD Post an Leute schickt, die diese wohl möglich gar nicht erhalten wollen. Auch dieser vierte von Karasek herausgegebene Band mit Briefen enthält eine Reihe von sehr interessanten Dokumenten, die darüber hinaus auch noch kompetent kommentiert werden. Manchmal kann man aber auch auf die Idee kommen, dass einige dieser Schreiben hier nur aufgenommen wurden, damit man sie mit erklärenden Texten garnieren kann oder weil man dachte, dass man noch den einen oder anderen Sportstar aus der ganz jungen Geschichte in diesem Buch brauchen könnte. Dazu zählt beispielsweise die Gratulation von Frau Merkel an den "lieben Herrn Vettel" zum Gewinn der letzten Weltmeisterschaft mit handschriftlich eingesetztem Datum.

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  • Rezension zu "Briefe bewegen die Welt, Bd 4" von Hellmuth Karasek

    Briefe bewegen die Welt, Bd 4

    WinfriedStanzick

    01. June 2012 um 12:06

    Nach den bisher drei sehr erfolgreichen Bänden „Briefe bewegen die Welt“, von denen mich insbesondere der dritte über „Politik und Geschichte“ fasziniert hat, legt der relativ unsportlich daherkommende Intellektuelle und Literaturkritiker Hellmuth Karasek einen vierten Band vor, in dem es um „Triumphe und Tragödien des Sports“ geht. Von einem Brief des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn an Ernst Moritz Arndt aus dem Jahr 1811 bis hin zu dem Brief der Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel aus dem Jahr 2011 spannt sich ein Bogen von 200 Jahren. Zwei ganz kurze Texte haben mich erinnert an große Fußballereignisse. Da ist zum einen der Brief Franz Josefs Wagners in der BILD an Franz Beckenbauer während der Heim-WM 2006, in dem er schreibt: „Franz Beckenbauer liebt den Ball wie eine Frau. Klinsmann liebt den Ball wie ein Vorstandsvorsitzender.“ Und da ist der legendäre Elfmeterzettel, den der Torwarttrainer der Nationalmannschaft, Andreas Köpke, auf dem Briefpapier des Schlosshotels im Grunewald vor dem Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Argentinien seinem Torwart Jens Lehmann zusteckte, ein Zettel, um den sich im Anschluss ein Mythos rankte. Alles in allem ist dieser Band nicht so historisch aufschlussreich wie sein Vorgänger, aber für Freunde des Sports ist es ein schönes Geschenk.

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