Hellmuth Karasek Briefe bewegen die Welt, Bd 5

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Inhaltsangabe zu „Briefe bewegen die Welt, Bd 5“ von Hellmuth Karasek

Wie gut, dass es noch richtige Briefe gibt. Da steckt doch mehr Herzblut drin, als in Emails oder gar SMS.

— Ieyasu
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  • Interessante Zeitdokumente wie immer sehr gut erklärt

    Briefe bewegen die Welt, Bd 5
    R_Manthey

    R_Manthey

    03. August 2015 um 12:12

    Nur gut, dass es sich bei diesem Buch nicht um die Doktorarbeit von Hellmuth Karasek handelt. Es steht zwar sein Name als Autor auf diesem Buch, doch das ist eine glatte Irreführung. Ganz am Ende versteckt auf der letzten Seite entdeckt man nämlich, dass die Idee und die Konzeption zu diesem Buch von den Herren Dopychai und Kühlhorn stammen und die sehr lehrreichen Texte zur Erklärung der zitierten Briefwechsel von Hans Pöllmann und Sonja Wild. Das sollte wenigstens an dieser Stelle einmal erwähnt werden. Diese Autoren habe dann auch eine wirklich gelungene Arbeit abgeliefert. Sie beginnt mit einem Brief von Albrecht Dürer an den Rat der Stadt Nürnberg, in dem er diesen bittet sein Geld zinsgünstig anlegen zu können. Dann folgen 16 weitere Briefwechsel mit wirklich interessantem Inhalt. Beispielsweise lernt man Wilhelm Busch auf eine Weise kennen, die man nicht so ohne Weiteres aus seinen Werken schließen würde. Ob diese Briefe von Künstlern an Künstler oder Politiker oder umgekehrt die Welt tatsächlich je bewegt haben, möchte ich zwar bezweifeln, aber interessant sind sie allemal. Besonders schätze ich an diesem Bänden neben den Originalbriefen immer die erklärenden Texte, ohne die man vieles überhaupt nicht verstehen würde. Der Inhalt dieser Briefwechsel ist hier an kein Thema gebunden, deshalb ziemlich verschieden und meistens sehr speziell. Wer also gerne in fremden und eigentlich nicht für ihn bestimmten Briefen liest oder kunstgeschichtlich interessiert ist, für den ist dieses Buch sicher eine Fundgrube und eine wirkliche Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Briefe bewegen die Welt, Bd 5" von Hellmuth Karasek

    Briefe bewegen die Welt, Bd 5
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. December 2012 um 11:20

    Dieses Buch ist der fünfte Band eines außergewöhnlichen Buchprojekts, das mit der Unterstützung der Stiftung Lesen und der Deutschen Post DHL von dem Autor Hellmuth Karasek und dem Te Neues Verlag realisiert wurde. Es sind Briefe von Menschen aus dem Bereich Kunst und Kultur, von Albrecht Dürers Schrieben an den Rat der Stadt Nürnberg aus dem Jahr 1524 bis hin zum Brief Peter Rühmkorfs an Klaus Steack aus dem Jahr 1993 reicht die historische Bandbreite von insgesamt 17 Dokumenten, die jeweils in ihren Kontext eingeordnet werden und aus denen man so als Leser sehr viel mehr erfährt als nur den Inhalt des eigentlichen Textes. Neben den originalen Briefen hat Hellmuth Karasek in kurzen Essays die Briefe eingeordnet in den jeweiligen politischen und historischen Zusammenhang, in dem sie entstanden sind und ihre Wirkung entfaltet haben. Ein schönes Buch und ein ideales Geschenk für an Kunst und Kultur interessierte Zeitgenossen. Und für Menschen, die eine Briefkultur aufrechterhalten möchten, die durch die verkrümmte Sprache der Mails um SMS vom Aussterben bedroht ist.

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