Helma Sick , Renate Schmidt Ein Mann ist keine Altersvorsorge

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Inhaltsangabe zu „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ von Helma Sick

Viele Frauen stehen heute finanziell auf eigenen Füßen. aber es gibt immer
noch die, die sich auf einen »Versorger« verlassen und darauf vertrauen, dass
die große Liebe schon hält. Die Realität sieht leider anders aus. Nach einer
Trennung droht häufig gerade Frauen, die ihren Beruf für die Familie aufgegeben
haben, eine schmerzhafte Altersarmut.
Helma Sick und Renate Schmidt rufen die Frauen auf, die Notwendigkeit
ihrer finanziellen Unabhängigkeit zu erkennen und entsprechend zu handeln.
Und sie benennen, was Politik und Wirtschaft – und die Frauen selbst –
ändern müssen, damit Familie und Beruf besser vereinbart werden können.

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  • „Warum eine finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist“

    Ein Mann ist keine Altersvorsorge

    WinfriedStanzick

    22. April 2015 um 12:34

    „Warum eine finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist“ – dieser Frage gehen die beiden Autorinnen in dem vorliegenden Buch intensiv und sorgfältig nach. Denn viele Frauen denken immer noch so wie ihre Mütter und Großmütter: „Mein Mann wird schon für mich sorgen.“ Sie kümmern sich wie selbstverständlich um die Kinder und arbeiten nur in Teilzeitverhältnissen. Doch das ist eine böse Falle, die spätestens bei der Rente, oft aber auch schon vorher bei Trennung, Scheidung oder Todesfall zuschnappt. Dann droht spätestens im Alter die Altersarmut, weil viel zu wenig in die Rentenversicherung eingezahlt wurde und ach nicht ausreichend privat vorgesorgt werden konnte. Die durchschnittliche gesetzliche Frauenrente in den westlichen Bundesländern liegt laut Deutscher Rentenversicherung bei 508 Euro pro Monat, die Männerrente im Schnitt bei etwa 1005 Euro (Stand 2012). In den neuen Bundesländern sind es 730 Euro für Frauen und 1073 Euro für Männer. Ganz klar also, dass Frauen aktiv werden müssen, statt sich auf ihre bessere Hälfte zu verlassen. Deshalb haben Finanzberaterin Helma Sick und die ehemalige Bundesfrauenministerin Renate Schmidt das Thema aufgegriffen. In ihrem Ratgeber „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ rufen sie die Frauen auf, finanziell unabhängig zu werden. Und sie machen deutlich, was Politik und Wirtschaft verändern müssen, damit Frauen endlich Familie und Beruf besser vereinbaren können. Einige Ideen aus dem Buch: immer auf getrennte Konten achten. Auch die Aufgaben sollten rechtzeitig verteilt werden: Wer kümmert sich wie lange um Kinder und Haushalt? Wie soll der finanzielle Ausgleich aussehen, den derjenige bekommt, der zu Hause bleibt? In einem Ehe- oder Partnerschaftsvertrag sollten Paare Unterhaltsfragen klären, um im Fall einer Trennung Auseinandersetzungen vor Gericht zu vermeiden. Bei traditionellen Rollenverteilungen und nicht verheirateten Eltern ist es noch wichtiger, rechtliche Vorkehrungen zu treffen. „Jede Frau sollte einer bezahlten Tätigkeit nachgehen, Sie sollte nach der Geburt eines Kinder die Berufstätigkeit nur so kurz wie möglich unterbrechen“, sagt die Familienrechtsanwältin und Gleichberechtigungsfachfrau Lore Maria Peschel-Gutzeit im Ratgeber. Das heißt aber auch, findet der Rezensent, dass den Männern, wenn es Kinder gibt in der Beziehung oder Ehe, erheblich mehr Verantwortung und auch finanzieller Verzicht zugemutet werden muss. Denn die Lösung kann nicht sein, dass Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zur Sekundarstufe II  oft länger in fremder Betreuung sind als bei den leiblichen Eltern. Irgendwann wird sich noch herausstellen, wie schädlich eine solche frühe außerfamiliäre Betreuung oft schon vor dem ersten Geburtstag der Kinder für deren Entwicklung ist. Ich empfehle hierzu das neue Buch von Karlheinz Brisch, Kindergartenalter, Klett-Cotta 2015, aber auch seine anderen Bücher über seine Bindungstheorie und – therapie.

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