Helmut Barz African Boogie

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Inhaltsangabe zu „African Boogie“ von Helmut Barz

Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen. Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen. Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt. Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt – wenn es ein nächstes Mal gibt.

Super

— Wuchtbrumme

Kommt nicht ganz an WESTEND BLUES ran. Sehr vorhersehbar, aber die Charaktere sind top.

— Lua23

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    angi_stumpf

    Für mich war es der erste Krimi von Helmut Barz (ich hab die Reihe etwas "durcheinander" gelesen, erst Band 2, dann 1 und dann 3). Die Tatsache, daß ich die Vorgeschichte von Katharina Klein (der "Hauptdarstellerin") nicht kannte, bereitete mir keine großen Probleme. Aber ich schätze schon, daß es von Vorteil wäre, wenn man zuerst "Westend Blues" lesen würde. Durch solche Bücherreihen zieht sich ja doch auch immer ein fortlaufender Handlungsstrang. Die agierenden Personen waren allesamt interessant und werden gut beschrieben. Der Schreibstil ist locker und manchmal ironisch-lustig, auf jeden Fall sehr angenehm. Was mich etwas gestört hat an der Geschichte: es sind doch extrem viele Zufälle, die da zusammenkommen. Nicht die Anwesenheit der Personen, die der Mörder auf die Insel gelockt hat, sondern eher die zufälligen Begegnungen drumherum. Aber gut, ohne diese Zufälle bzw. die ganzen Personen, die schließlich auf "Golden Rock" festsitzen, würde die Geschichte natürlich nicht funktionieren... und es ist nicht ganz einfach, diese alle so weit weg vom heimischen Frankfurt alle an einem Ort zu versammeln. Das Lesevergnügen hat es nicht wirklich getrübt. Was ich sehr toll fand: die wunderschöne Beschreibung der Schauplätze. Man bekommt sofort Lust auf Urlaub, Sonne und Meer! Einfach super. Werde wohl den Autor mal fragen müssen, ob es dafür ein reelles Vorbild gibt, was ja oft der Fall ist! :) Zur Geschichte: man sollte keine Story erwarten, die alltäglich ist. Hier ist doch stellenweise etwas Fantasie gefragt und wie gesagt: die vielen Zufälle muß man einfach in Kauf nehmen. Wenn man sich damit abgefunden hat, dann liest sich "African Boogie" aber sehr gut. Den Mörder hat man relativ schnell entlarvt, aber deshalb wird das Buch ab diesem Zeitpunkt nicht langweilig. Es werden praktisch bis zur letzten Seite immer wieder neue Geheimnisse gelüftet bzw. ungelöste Rätsel geklärt. Der Autor hat aufgrund meiner Meinung allerdings "verraten", daß die vielen Zufälle gewollt etwas überzogen dargestellt wurden, ich erlaube mir hierzu mal Herrn Barz zu zitieren: "Das mit den Zufällen war nicht ganz unbeabsichtigt: Eigentlich wollte ich die klassische Krimistruktur ein wenig parodieren, die sich ja sehr vom Zufall speist (so ist Hercules Poirot immer genau in dem entlegenen Winkel der Welt, in dem seine Dienste benötigt werden)." Tja, die Parodie ist gelungen, nur ich war nicht fähig, sie als solche zu erkennen! Aber beim nächsten Buch weiß ich Bescheid! :o))

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    • 2

    Arun

    12. July 2014 um 10:21
  • African Boogie

    African Boogie

    GothicQueen

    15. January 2014 um 13:50

    In Katharina Klein‘s zweitem Fall „African Boogie“ von Helmut Barz muss die Kriminaldirektorin verreisen, da ein mutmaßlicher Killer auf sie angesetzt wurde. Sie selbst weiß zunächst nicht, wo es hingehen soll. Die Reise kommt ihr gerade gelegen, denn sie will einfach nur allein sein nach dem Trubel der vergangenen Zeit. Und weit weg. Schließlich landet sie in einem Fünf-Sterne-Resort namens „Golden Rock“ vor der afrikanischen Küste. Das erst ruhige Hotel ist plötzlich voll besetzt mit Menschen, die alle aus Hessen kommen. Als der erste Gast nach zwei Tagen Aufenthalt stirbt, denkt sich Katharina noch nichts dabei. Doch die Sterbenden werden immer mehr. Kurzerhand muss Katharina Klein feststellen, dass sie sich mitten auf einer Insel befindet, auf der alle Gäste nach und nach getötet werden sollen. Wie wird es weitergehen? Kann Katharina Klein die Mordfälle verhindern und Menschen retten? Oder stirbt auch sie bei dem Versuch dabei?  Der zweite Fall der Reihe ist ebenfalls sehr spannend. Helmut Barz versteht es auch hier, den Leser an das Geschehen zu fesseln. Man wird stets dazu ermutigt weiterzulesen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht.  Helmut Barz wurde am 28.April 1969 in Braunschweig geboren und ist deutsche Autor. Heute lebt er in Offenbach am Main. Nach seinem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete er unter anderen als Texter in der Werbung.

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    melanie_reichert

    “African Boogie” ist der zweite Fall der Ermittlerin Katharina Klein aus Frankfurt am Main. Auch mit diesem Buch konnte mich der Autor Helmut Barz absolut überzeugen. Die Leichtigkeit seines Schreibstils und der feine Humor der Protagonistin haben mir ein paar vergnügliche Lesestunden bereitet. Wir bekommen die Geschichte wieder aus der Perspektive der Protagonistin erzählt. Das ist überaus positiv, weil sie seit dem ersten Band von Zweifeln geplagt wird und diese teilweise nur im inneren Monolog überdenkt. Generell finde ich diese Perspektive immer spannend, weil man so direkt in den Kopf der Protagonistin hineinblicken kann und bei Frau Kleins Gedankensprüngen ist das auch absolut notwendig. Man könnte auch sagen: Typisch Frau. Der Schauplatz der Ermittlungen ist diesmal Afrika. Katharina muss untertauchen und wird dabei in eine tödliche Schnitzejagd verstrickt. Das Resort wird detailliert aber nicht langweilig beschrieben und ich habe mich selbst nach Afrika in die Sonne versetzt gefühlt. Die Nebencharaktere sind dieses Mal vielzählig und genauso unterschiedlich. Wir haben alle gängigen Urlaubstypen vertreten: Vom Priester über Lehrer bis hin zu reichen Snobs, denen ihr Urlaubsort nicht luxuriös genug sein kann. Auch wenn ich am Anfang so meine Schwierigkeiten hatte alle Charaktere auseinander zu halten, haben sie mir dennoch großen Spaß bereitet und mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Die Spannung baut sich etwa ab Seite 50 kontinuierlich auf. Vorher bekommen wir einen kleinen Rückblick (allerdings auf eine sehr charmante Art, denn der Inhalt vom ersten Teil wird nicht widergekäut, sondern in kleinen Details eingestreut, was durchaus positiv zu vermerken ist; dabei wird aber trotzdem so viel wiederholt, dass man Band 1 nicht unbedingt gelesen haben muss) und danach passiert auch schon gleich der erste Mord. Und bei einer Leiche bleibt es dieses Mal nicht. Der Autor hat sich kreativ ausgetobt, was die Arten der Morde angeht ;) Auch dieser Teil bekommt die volle Punktzahl, weil mich die Protagonistin wieder postiv überrascht hat. Das Buch konnte man praktisch nicht aus der Hand legen, weil dem Leser kaum Zeit zum Luftholen gelassen wird. Ich persönlich bin ein absoluter Katharina Klein und Andreas Amendt Fan und freue mich schon sehr auf die weiteren Teile der Serie. Schön wenn es deutsche Autoren gibt, die schlüssige, geistreiche, aber trotzdem spannende Krimis schreiben und einen so in ihren Bann ziehen können.

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    • 3

    melanie_reichert

    14. January 2013 um 15:03
  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2012 um 12:51

    Um es vorweg zu nehmen: Die 3 Krimis rund um Katharina Klein und Andreas Amendt sind großartig. Warum? In diesem Fall ist die Beantwortung der Frage recht einfach: Das Gesamtpaket stimmt. Interessante Ermittler mit all ihren Stärken und Schwächen, Humor, unglaublich spannende Storys, als Nebenschauplatz die Aufklärung Jahre zurückliegender Morde und nicht zuletzt eine sich leise anbahnende Liebesgeschichte - was braucht das Leserherz mehr? Zudem sind die Figuren bis in die, oft skurrilen, Nebenrollen toll erdacht. Es macht ungeheuren Spaß diese Bücher zu lesen und Helmut Barz setzt immer noch einen drauf. In Teil 1 "WestEnd Blues" lernt man Katharina Klein und ihr Umfeld in Frankfurt näher kennen. Teil 2 "African Blues" spielt weit ausserhalb von Frankfurt auf der Insel "Mafia Island", diese Story erinnert nebenbei bemerkt an "10 kleine Negerlein" von Agatha Christie und ist mein Favorit, und Teil 3 spielt wieder in Frankfurt. Wer Katharina Klein und Andreas Amendt noch nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst. Absolute Leseempfehlung. Fazit: Spannend, originell und auch mal brutal. Diese Reihe gehören mit zu den besten deutschen Krimis, die ich bisher gelesen habe.

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Buchraettin

    Eine Rezi vom Buchrättinmann... Helmut Barz African Boogie – Ein Katharina-Klein Krimi Sutton Krimi Inhalt Katharina Klein muss untertauchen. Ganz dringend. Gerade wurde sie zur Kriminal-Direktorin befördert. Sie, die schon immer Polizistin werden wollte um den unbekannten Mörder ihrer Eltern und ihrer Schwester zu finden. Doch jetzt hat sie in Notwehr den Sohn eines kolumbianischen Drogenbarons erschossen, der daraufhin seinen besten Killer auf sie angesetzt hat. Und so verläßt sie Hals über Kopf Frankfurt – nicht nur um dem Killer zu entkommen sondern auch Andreas Amendt, in den sie sich verliebt hat. Nur um zu erfahren, dass er der Verlobte ihrer Schwester war und der Hauptverdächtige in dem Mordfall an ihren Eltern. So tritt sie unter falschen Namen eine Last-Minute Reise in ein Ferien-Resort in Tansania an. Nur hätte der Name der Insel – Mafia Island - vielleicht doch eine Warnung sein sollen. Denn der Tod folgt ihr. Als mehrere Gäste sterben stellt sich die Frage, ob ihr Killer sie schon gefunden hat oder ob noch etwas anderes hinter den Morden steckt. Meinung Mit Katharina Klein hat Helmut Barz eine interessante Ermittlerin erschaffen. Polizistin geworden um den Tod ihrer Familie aufzuklären, mit einem Patenonkel der die Unterwelt organisiert, und dann noch unglücklich verliebt in den einstigen Verlobten ihrer toten Schwester der der Hauptverdächtige im Mord an ihrer Familie ist – eine geballte Mischung sich ergänzender Kontraste. Das Buch beginnt in einem beinahe atemlosen Tempo als sie fliehen muss und man in diesem Zuge ihre Geschichte erfährt. Die Schilderung der auf der Insel eintreffenden Gästegruppe, ihre Charaktere und der Hintergrund der Beziehungen untereinander bremsen dieses Tempo. Dabei sind die Zufälle die die Personen zusammenführen kaum zu glauben und einige Charaktere sind schon sehr exaltiert. Sobald das Sterben beginnt nimmt der Roman aber wieder erheblich an Tempo auf und fesselt bis zum Ende. Fazit Ein handwerklich perfekt aufgebauter Krimi mit einer interessanten Protagonistin, gut konstruiert und detailgenau geschildert. Daher auch keine Lektüre nur für eine Nacht, man sollte sich schon Zeit nehmen, dann erkennt man auch schon vor Katharina Klein die Lösung. Einige Konstruktionen und „Zufälle“ waren mir etwas zu kurios und hätten mich beinahe vom Weiterlesen abgehalten. Für Krimileser mit dem Sinn für ein Augenzwinkern aber eine empfehlenswerter Roman. Meine Wertung: 3,5 von 5 Punkten Daten Zum Buch Helmut Barz African Boggie ISBN978-3-86680-749-5 Sutton Verlag

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    • 2
  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    miss_mesmerized

    05. November 2012 um 18:05

    Der zweite Teil der Katharina Klein Serie. Nachdem Katharina es nach ganz oben auf die Todesliste südamerikanischer Drogenbosse geschafft hat, steht zuerst einmal Untertauchen an. Mit einer neuen Identität und ausreichend passender Waffen wird sie verabschiedet. Am Flughafen ergattert sie ein Last-Minute-Ticket nach Afrika: Mafia Island scheint ihr in Anbetracht ihrer Lage absolut passend und der perfekte Unterschlupf, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Dass Andreas Amendt dasselbe Ziel ansteuern wird, kann sie ja nicht ahnen. Was sich als Entspannungsurlaub im Wellness-Resort anlässt, verwandelt sich schon bald in einen nackten Kampf ums Überleben. Aber es ist nicht der erwartete Killer mit dem Codenamen Ministro, der ihr das Leben schwer macht, sondern ein anderer durchgedrehter Serienmörder, der nach und nach die Reisegruppe dahinrafft. So ganz zufällig sind diese jedoch alle nicht auf der Insel gestrandet - und dank einer gesprengten Brücke auch vorerst zwangsweise festgesetzt. Nach und nach kommen immer mehr Verbindungen ans Licht. Doch bis der Täter identifiziert wird, müssen noch einige Urlauber den letzten aller Gänge antreten. Auch für Katharina sieht sie Lage nicht gut aus, als sie sich plötzlich gefesselt Ministro gegenüber sieht. Die Geschichte um Katharina und Andreas wird nahtlos fortgeführt, als Einzelroman also nicht unbedingt empfehlenswert. Die große Frage, was eigentlich am Tag des Mords an ihrer Familie geschah, schwebt auch dieses Mal wieder über der Handlung und wird stückchenweise weiter aufgedeckt. Die aktuelle Mordserie ist zwar in sich schlüssig, aber ein wenig überzogen, sorgt jedoch für enormes Tempo in der Handlung. Auch dieses Mal wieder neben den Hauptfiguren interessante Nebencharaktere, die dem Krimi eine gewisse Humornote verleihen. Unterhaltsamer Krimi, der sich schneller wegliest als man sich umsieht, leider insgesamt ein wenig schwächer als Band eins der Serie.

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    aba

    26. October 2012 um 23:35

    Zehn kleine Zappelmänner... ... auf einem Inselchen gesperrt, der eine hatte einen Mordspaß, indem er sie alle nach und nach mit kreativen Methoden umgebracht hat... So oder so ähnlich könnte der Klappentext zu "African Boogie" von Helmut Barz lauten. "African Boogie" ist der zweite Teil der Krimi-Reihe um die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein. Katharina Klein, eine ungewöhnliche Frau, habe ich kennen und schätzen gelernt, als ich "WestEnd Blues" gelesen habe, ein Kriminalroman, der mir sehr gut gefallen hat. Also könnte man behaupten, dass meine Erwartungen auf "African Boogie" hoch waren, vor allem war aber meine Freude groß, als ich endlich angefangen habe, das Buch zu lesen. Meine Freude hielt sich leider in Grenzen: Katharina Klein habe ich leider nicht wieder erkannt... Aber von vorne: "African Boogie" fängt da an, wo "WestEnd Blues" endete. Katharina muss um ihr Leben bangen, ein Mörder wurde auf sie angesetzt. Sie muss untertauchen, und zwar so lange, bis sie sicher ist, dass die Gefahr gebannt ist. Als Unterschlupf wählt sie eine ziemlich unbekannte Mini-Insel, die sich ganz in der Nähe einer fast unbekannten Insel vor der Küste Tansanias, und die den verhängnisvollen Namen Mafia Island trägt. Falls Katharina dachte, sie würde tropische Ruhe und exotische Erholung im 5-Sternen-Hotel auf der Insel finden, wurde sie aber schnell enttäuscht: Bald sterben die Hotelgäste nach und nach. Und es würde alles auf Unfälle deuten... wenn nicht die Brücke, die das Hotel mit der Zivilisation verbindet, auf mysteriöse Art und Weise gesprengt wurde und dadurch jegliche Möglichkeiten, Hilfe zu holen, unmöglich gemacht wurde... Katharina Klein ermittelt mit wenigen Möglichkeiten und mit vielen Verdächtigen. Denn nur derjenige, der stirbt, kann sie als Mörder ausschließen. Aber wie ich am Anfang erwähnt habe, wirkte Katharina anders als in Frankfurt, als sie als die Kommissarin mit den ungewöhnlichen Methoden agiert hat. Sie kam mir ängstlicher und oberflächlicher vor, insgesamt fand ich sie bürgerlicher und ich habe ihre Ecken und Kanten vermisst. Insgesamt ist "African Boogie", verglichen mit seinem Vorgänger "WestEnd Blues" ein einfacher Krimi mit vielen unrealistischen Szenen, mit einer deutlich weniger anspruchsvollen Sprache und leider einer zu durchschaubaren und vorhersagbaren Handlung. Wieder setze ich meine ganze Hoffnung auf das nächste Buch rund um Katharina Klein, das in Frankfurt spielen wird (ihr Aufenthalt auf der Insel ist schließlich von begrenzter Dauer), und wo sie, zumindest ist das meine Hoffnung, wieder ihre ganzen Eigenschaften und Fähigkeiten entfalten kann. Außerdem hat der Aufenthalt auf der Insel gezeigt, dass in Frankfurt noch viel Arbeit auf Katharina wartet. ... und dann war es nur noch eins...

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  • *Beendet* Wanderbuch "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen. Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen. Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt. Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt – wenn es ein nächstes Mal gibt. ***************** Die Regeln (sind übrigens strikt einzuhalten ;), aber das versteht sich bestimmt von selbst, oder?!) 1) Behandelt das Buch pfleglich. Das heißt lasst es nicht dreckig werden, nicht runter fallen, macht keine Eselsohren rein und lass es nicht im Regen liegen (etc.) 2) Jeder hat 2 Wochen Zeit, um das Buch zu lesen und dann an den nächsten weiter zu schicken. 3) Sollte es bei euch eng werden und ihr mehr Zeit benötigen, sagt einfach rechtzeitig bescheid, da haben wir alle Verständnis. 4) Bitte erfragt selbstständig die Adresse eures Nächsten- 5) Sollte das Buch verloren gehen, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. 7) Jeder verpflichtet sich in diesem Therad bescheid zu geben, wenn das Buch angekommen bzw. weitergeschickt wurde. Am besten benutzt ihr den "Thema folgen" Button links oben, dann verliert ihr das Thema auch nicht aus den Augen. ***************** Hinweis: Es handelt sich um den 2. Katharina Klein Krimi aus der Feder von Helmut Barz. Man kann das Buch aber super ohne Vorkenntnisse des ersten Teils lesen. **************** Das Buch wurde schon mehrfach ausgeliehen und gelesen und so siehts auch aus ;) Nicht erschrecken. Teilnehmer Anendien verschickt am 07.04.12 an 1. nirak03 erhalten am 16.04.12 > abgeschickt: 23.04.12 2. Tru1307 > erhalten: 27.04.12 > abgeschickt: 08.05.12 3. Pennelo > angekommen > abgeschickt 4. Punxie > angekommen 5. Themistokeles > angekommen > abgeschickt 6. santina > angekommen > beendet der/die letzte schickt an Wildpony nirak03 ist so nett und stellt den ersten Katharina Klein Krimi zur Verfügung :) http://www.lovelybooks.de/thema/Wanderbuch-WestEndBlues-von-Helmut-Barz-923704497/?liste=modern

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Lene1277

    11. March 2012 um 19:08

    Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Am besten ganz weit weg und untertauchen, weil ein Auftragskiller auf sie angesetzt ist. Noch dazu hat sie gerade erfahren, dass der Mann, in den sie gerade im Begriff war sich zu verlieben, der Mörder ihrer Familie sein könnte. Raus aus Frankfurt ist also gar keine so schlechte Idee - den Kopf frei kriegen und sich selbst sortieren. Aber wohin soll sie fliehen? Da kommt das Angebot am Last-Minute-Schalter gerade ganz günstig: Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock an der afrikanischen Küste - Mafia Island! Doch kaum dort angekommen ist das Hotel zwei Tage später übervölkert mit einer Reisegruppe voller Hessen und als noch dazu die ersten Gäste ums Leben kommen, ist es vorbei mit der Urlaubsruhe. Waren anfangs alle von unglücklichen Unfällen ausgegangen, ändert sich das schlagartig, als die Brücke - die einzige Verbindung auf Festland - in die Luft fliegt. Die Toten nehmen zu und schlagartig ist jeder verdächtig. Was ist da eigentlich los? Ich mag die Protagonistin Katharina Klein, weil dieser Charakter so erfrischend anders ist. Nicht zu gefühlsduselig, nicht zu knallhart - genau die richtige Mischung finde ich. Katharina ist also zu Beginn des Buchs auf der Flucht vor einem Killer, den der südamerikanische Drogenboss Felipe de Vega auf sie angesetzt hat. Und auf der Flucht vor ihren eigenen Problemen, ihrer eigenen Geschichte. Ihre Familie wurde ermordet und sie erfährt nun, dass der Hauptverdächtige in dem Fall kein geringerer als Dr. Andreas Amendt war. Den Mann, in dem sie sich grade begonnen hatte zu verlieben. Mit der Akte des Falls im Gepäck macht sie sich nun also mit falschen Papieren und unter neuem Namen auf nach Mafia Island. Dort angekommen begegnet sie einem alten Bekannten: Harry Markart, ein ehemaliger Kollege aus Kassel, der dort als Sicherheitschef auf der neuen Hotelanlage angestellt ist. Schon bald stellt sich heraus, dass hier einiges nicht stimmt und das alle angereisten Gäste nicht wirklich zufällig hier sind. Katharina beginnt also zu ermitteln und hat bald jede Menge Tote und Verdächtige zu verzeichnen. Die Spannung in dem Buch ist wirklich gut. Und vor allem kann man als Leser auch nicht wirklich greifen, aus welchem Grund da Dinge passieren. Schnell verdächtigt man Personen und lässt die Verdächtigungen auch genauso schnell wieder fallen. Nur, dass das alles miteinander zusammen hängen muss, das merkt man - aber nicht wirklich wie. Für mich persönlich war das wirklich sehr gut gemachte Unterhaltung. Dazu noch mit wirklich super Charakteren. Da passt irgendwie alles zusammen. Als dann die komplette Gruppe auf der Insel eingeschlossen ist, da irgendjemand die einzige Verbindung aufs Festland in die Luft sprengt, ist plötzlich jeder Verdächtig. Die Mördersuche ist hierbei wirklich gut gemacht und die Situation später, in der Katharina alle noch Lebenden versammelt, um eine kleine Show hinzulegen und um dem Mörder eine Falle zu stellen, fand ich persönlich richtig gut. Zum Schluß hin bekommt man mehrere "Aha"-Effekte und es klärt sich einiges auf, was zu Beginn Fragezeichen aufgeworfen hat. Aber nicht alles auf einmal, sondern nach und nach. Und zum Schluß endet die Story wie beim ersten Band: mit einer überaschenden Erkenntnis, so dass man gerne sofort weiterlesen möchte. ;-) Ich kann die Bücher rund um Katharina Klein nur empfehlen. Macht Spaß zu Lesen und ich warte nun geduldig auf die Fortsetzung der Story. ;-)

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  • Leserunde zu "Toter geht's nicht" von Dietrich Faber

    Toter geht's nicht

    Daniliesing

    Seid ihr bereit für Kommissar Bröhmanns ersten Fall? Es ist zugleich auch der erste Fall für Autor Dietrich Faber, der mit seinem Debüt "Toter geht's nicht" aus dem Rowohlt Polaris Verlag nicht nur die eure Lachmuskeln herausfordert, sondern auch spannenden Lesestoff bietet: "Faschingsumzug im Vogelsberg: Jubel, Trubel, Heiterkeit, und am Ende wird ein Mann erschlagen. Der Tote war verkleidet: als Tod. Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann passt das überhaupt nicht. Er ist nämlich am selben Tag von seiner Frau verlassen worden und muss nun nicht nur einen Mord aufklären, sondern sich auch um Kinder, Haus und Hund Berlusconi kümmern. Wobei nicht ganz klar ist, was mehr schlaucht: die Suche nach dem Täter, der Alltagskampf mit einer schwer pubertierenden Tochter oder die Frondienste in der Kindertagesstätte «Schlumpfloch». Die Ermittlungen in Sachen Sensenmann führen direkt in die Schattenwelt der mittelhessischen Faschingskultur, zum Stimmungsmusiker Herr Bärt, der mit dem Schlager «Lass uns fummeln, Pummel» zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Sie führen außerdem zum depressiven Sohn des Toten, zu schrecklichen Comedy-Galas, jahrzehntelang totgeschwiegenen Schweinereien, mancherlei Liebeswirrungen, einem Verhör in einer finnischen Feng-Shui-Sauna und am Ende zu einem so dramatischen wie überraschenden Finale." Klingt lustig und skurril? Ist es auch! Und ihr habt jetzt die Chance Testleser dieses einmaligen Buches zu werden. Wenn ihr also Lust und Zeit für den Austausch mit anderen Lesern zu "Toter geht's nicht" habt, dann bewerbt euch jetzt. Der Autor Dietrich Faber wird die Leserunde zudem begeleiten. Um einer von insgesamt 25 Testlesern zu werden, braucht ihr nur etwas Glück und müsst außerdem bis spätestens 28.11.2011 unter Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner folgende Frage beantworten: Wieso möchtet ihr das Buch gern lesen und bei der Leserunde dabei sein? PS: Für mehr Infos und eine Leseprobe lohnt es sich auch mal hier reinzuschauen: http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Dietrich_Faber_Toter_geht_s_nicht.2976504.html *********************** Die 25 offiziellen Testleser sind: agent-I, MonikaAlice, Cellissima, daslesich, Literatur, Nil, anja_bauer, Graf Zahl, tigerbea, mollymoon, kruemelkatze, Frau_Antenne, eli_ben, abuelita, AnnaChi, bianca_magrathea, tessa, MaryReeni, ginnykatze, Brilli, leserattebremen, Rush, LaDragonia, Yvi, LeseMaus

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    • 264

    Nil

    13. December 2011 um 11:48
    ginnykatze schreibt Ich lese supergerne Krimis, hatte aber noch nie einen humorvollen gelesen. Erst hier bei LB kam ich auch durch eine Verlosung in den Genuss, African Boogie zu lesen. Das gefiel mir schon mal ...

    Ich stimme voll und ganz zu. Ich fand African Boogie auch richtig gut! I ch kann noch hinzufügen, dass die lustigen Krimis von Jörg Maurer empfehlenswert sind. Auch zum Totlachen. :0)

  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    dorli

    23. November 2011 um 12:37

    Um einem auf sie angesetzten Killer zu entfliehen und um Andreas Amendt, dem Mann, in den sie sich verliebt hat und der womöglich ihre Familie ermordet hat, aus dem Weg zu gehen, muss Kriminaldirektorin Katharina Klein eine Zeit lang verschwinden. Da verspricht ein mehrwöchiger Urlaub auf Mafia Island vor der Küste Tansanias genau das Richtige zu sein. Aber die dringend herbeigesehnte Ruhe ist Katharina Klein nicht vergönnt. Kurz nach ihrer Ankunft bevölkert eine bunt gemischte hessische Reisegruppe das Resort. Dann überschlagen sich die Ereignisse: ein Mord geschieht, Andreas Amendt taucht auf, die einzige Verbindung zur Außenwelt wird in die Luft gesprengt… „African Boogie“ ist der zweite Krimi, den ich von Helmut Barz gelesen habe und ich bin begeistert. Auch in diesem Buch gab Helmut Barz mir auf jeder Seite das Gefühl, jede kleinste Kleinigkeit gründlich recherchiert zu haben. Ob es dabei um Architektur, Medikamente, Selbstverteidigung oder die wirtschaftliche Lage in Tansania geht, alles wird glaubwürdig dargestellt, jedes Detail passt sich prima in die Geschichte ein und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt. Wie schon in „Westend Blues“ gefällt es mir auch hier sehr gut, dass der Humor nicht zu kurz kommt, es macht einfach Spaß, diesen Krimi zu lesen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Man wird geschickt von einem Verdächtigen zum nächsten gelenkt, so dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wer denn nun der Täter sein könnte. Aber Katharina und Andreas entschlüsseln gemeinsam die Hintergründe, bringen alle Details der vom Mörder raffiniert konstruierten Mordmethoden ans Tageslicht und klären letztendlich alles einleuchtend auf. Am Ende kann man sich als Leser zufrieden zurücklehnen und (ungeduldig) auf das nächste Abenteuer der „Sonderermittlungseinheit“ warten.

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  • Leserunde zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Sutton_Verlag

    Für alle Krimifans starten wir hier eine Leserunde zu „African Boogie“ von Helmut Barz, seinen zweiten Krimi um die toughe Frankfurter Ermittlerin Katharina Klein. Die liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie wenn nötig Kopf und Kragen. 20 Exemplare des Krimis warten auf ihre Leser. Seid ihr mutig genug, uns auf Verbrecherjagd in tödlich-tropische Gefilde zu begleiten? Wenn ja, bewerbt euch einfach bis 10. Juli. Sobald alle Bücher ihre neuen Besitzer erreicht haben, geht`s los. Autor Helmut Barz wird die Leserunde begleiten. Wir sind schon gespannt auf eure Beiträge! Du hast das Buch bereits? Dann bist du natürlich auch herzlich eingeladen, bei unserer Leserunde mitzumachen.

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    • 431

    sonjastevens

    24. October 2011 um 08:41
  • Leserunde zu "Rachesommer" von Andreas Gruber

    Rachesommer

    Andreas-Gruber

    Hallo an alle Thriller-Fans,
    gerne möchte ich eine Leserunde zu meinem Thriller "Rachesommer" begleiten und mit euch allgemein über Thriller und das Leben als Autor plaudern. Wir starten am Montag, den 10. Oktober 2011.
    Beste Grüße aus Wien,
    Andreas Gruber

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Buchina

    04. September 2011 um 17:03

    Das der Ort der Handlung in Afrika ist, hat mich sofort gereizt. Ein Krimi, der an so einem exotischen Platz spielt, ist doch eher ungewöhnlich. Die ersten Seiten sind erst einmal weniger exotisch. Katharina Klein, Kommissarin in Frankfurt muss weg. Nachdem sie den Sohn eines Drogenhändlers erschossen hat, ist ihr ein Profikiller auf den Fersen. Mit hilfe ihrer Kollegen, ihres Onkels, der zur Mafia gehört und eines Pauschalangebots findet sie sich bald auf einer kleinen paradiesischen Insel in Tansania wieder. Ungewöhnlich ist, dass diese Insel so abgelegen ist, dass sie nur über eine kleine Brücke zu erreichen ist und sonst völlig abgeschlossen und autark liegt. Dieser Hintergrund gibt jedem Krimileser schon zu Bedenken. So geschieht es dann, dass nach einander die Gäste des Hotels auf zum Teil sehr ungewöhnliche Weise sterben. Ein Mörder geht um und Katharina Klein ist gefordert. Das ganze entwickelt sich zu einem Agathe Christie-Spiel. Diesen Part fand ich großartig, eine abgeschlossene Gesellschaft unter der sich ein Mörder befindet. Mit was ich am Anfang große Probleme hatee, war in die Handlung wirklich reinzukommen, zuviele Altlasten beschäftigen Katharina Klein, die ich einfach nicht kannt, da das mein erster Roman von Helmut Bartz war. Auf der Insel selbst macht es richtig Spass mitzufiebern. Außerdem waren die einzelnen Charakter der Gäste zu komisch, was dem ganzen einen sehr humorvollen Anstrich gab und neben der Spannung, oft auch ein Grinsen ins Gesicht trieb. Der Krimi macht wirklich Spass zu lesen, ist spannend und kurzweilig. Ich würde nur empfehlen vorher den ersten Teil der Reihe zu lesen, das macht es einfacher.

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  • Rezension zu "African Boogie" von Helmut Barz

    African Boogie

    Karin1970

    04. September 2011 um 13:46

    Katharina Klein muss weg, weit weg. Nachdem sie den Sohn von Miguel de Vega erschossen hat, wird ein professioneller Killer auf sie angesetzt. Aber sie ist auch auf der Flucht vor Dr. Amendt, nachdem sie herausgefunden hat, dass er damals verdächtigt wurde ihre Familie umgebracht zu haben. Also flieht sie mit Hilfe ihres Patenonkels zum afrikanischen Mafia Island, einer zu Tansania gehörenden Insel südlich von Dar-es-Salaam vor dem Mündungsdelta des Rufiji River. Mafia Island ist nur per Flugzeug zu erreichen und die dortige Ferienanlage Golden Rock ist nur über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Touristisch wurde die Insel bis auf diese kleine Ferienanlage noch nicht erschlossen, genau das Richtige für jemanden, der auf der Flucht ist. Doch plötzlich sieht sie sich auf Golden Rock einer rein hessischen Reisegruppe gegenüber und auch ein ehemaliger Kollegen hat sich auf der Insel eingefunden. Katharina Klein ist dort aber als Frau Yamamoto unterwegs. Das Verwirrspiel wird komplett als auch noch Dr. Amendt auf Mafia Island auftaucht, der dort seine Studienkollegin besucht. Als die Brücke zur Hauptinsel einstürzt sind die Urlaubsgäste von der Außenwelt abgeschnitten. Und es passieren merkwürdige Unfälle, doch bald wird allen klar - sie haben einen Mörder unter sich. Die Fortsetzung der Katharina Klein Serie knüpft nahtlos an den Vorgänger "Westend Blues" an. Anders als im ersten Teil spielt dieser Roman in Afrika, bzw. Tansania. Auch dieser Roman lässt sich ohne weiteres bei fehlenden Frankfurt Kenntnissen lesen. Den ersten Teil sollte man aber schon gelesen haben, da sich einiges zu African Boogie auf "Westend Blues" bezieht. Auch in diesem Roman gibt es wieder einzelne Erzählstränge, die sich neben dem Haupterzählstrang bilden. Das macht das Lesen um einiges spannender und kurzweiliger. Auch die Protagonisten in "Afrikan Boogie" tragen dazu bei aus diesem Roman einen witzigen und spannenden Krimi zu machen. Jeder einzelne der Feriengäste wurde wunderbar gezeichnet und mit vielen kleinen, aber nie störenden, Details geschmückt. Man hat einen hohen Wiedererkennungswert bei den Charakteren und das zeichnet einen guten Roman aus. Auch hier gibt es wieder ein Personenregister zu Beginn des Buches, wo man hin und wieder etwas zu den einzelnen Protagonisten lesen kann. Ich habe es zwar kaum gebraucht, aber es ist hilfreich, sich schon vor dem Lesen ein Bild von den beteiligten Protagonisten zu machen. Mir persönlich war recht schnell klar wer der Mörder ist und was es mit dem Killer auf sich hat. Nichtsdestotrotz macht es riesigen Spaß, wie uns Helmut Barz zum Ende zu den Tätern führt. Columbo lässt an dieser Stelle grüßen! Positiv ist auch wieder anzumerken, dass es den Autoren nicht darum geht so detailliert wie möglich zu beschreiben wie die Opfer ums Leben kommen - sondern dies der Phantasie seiner Lesern zu überlassen. So besticht Helmut Barz mit Können und nicht deftigen Gewaltdarstellungen. Der Schreibstil ist, wie auch schon im ersten Teil, sehr locker und witzig und lässt keine Langeweile aufkommen. Ein kurzweiliger Krimi-Spaß, der an Agatha Christie erinnert. Ich freue mich auf einen weiteren Teil in dieser Reihe.

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