Helmut Blazek Männerbünde

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Inhaltsangabe zu „Männerbünde“ von Helmut Blazek

Wie Männer ihre Macht erhalten - die Geschichte der Männerbünde von den frühchristlichen Klöstern bis zum Bundesverband der"Gay-Managers".

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  • Kulturgeschichte der Männerbünde

    Männerbünde

    Sokrates

    Männerbünde sind ein Phänomen, was es nachvollziehbar seit der griechischen Antike gibt. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert haben derlei Gruppierungen jedoch an gesellschaftlicher Präsenz zugenommen und ihr Einfluss ist ebenso gestiegen. Das Dritte Reich inkorporierte eine Vielzahl ihrer Ideen und Organsationsformen sowie den offensichtlichen "Hang" des Mannes zum Zusammenschluss mit seinesgleichen. Helmut Blazek versucht in seiner Kulturgeschichte dieser weiträumigen geschichtlichen Entwicklung Konturen zu verleihen. Ausgehend von einer groben ideengeschichtlichen Verortung, die im 19. Jahrhundert ansetzt, beginnt er mit einer gut verständlichen, weniger akademischen Darstellung dieses Phänomens, welches sich bis ins 21. Jahrhundert in Form von Sportclubs, Burschenschaften oder auch Subgruppen zu retten scheint - scheinbar völlig unhinterfragt. Interessant und gut gelungen ist insbesondere die Darstellung der Entwicklungen ab 1890, als sich Wandervogel und Jugendbewegung mehr und mehr dem Bündischen annäherten um schließlich von HJ und anderen Organsationen der Nationalsozialisten assimiliert zu werden. Insoweit wird deren Ideenkontinuität offenkundig. Blazek widmete sich, zu meinem Bedauern, jedoch nicht den möglichen psychologischen oder soziologischen Ursachen, die dieser Affinität des Mannes wohl zugrunde liegen müssen, sich in derartigen Gruppen zusammenzuschließen. Liegt es am Ordnungssystem des Patriarchats, dass so etwas "nur" von Männern herausgebildet wird? Oder haben Männer aufgrund eigener psychologischer Bedürfnisse eine Tendenz, derartige Strukturen herauszubilden? Oder ist auch das eher ein Reflex auf soziologische Phänomene, wie bspw. dem Wunsch nach Machterhaltung bzw. -erlangung. Diesen, für mich sehr wichtigen Fragen, geht Blazek leider nicht nach. Statt dessen stellt er die verschiedenen Formen der Männerbünde in überzeugener Art und Weise dar.

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