Die Akte Glyphosat

von Helmut Burtscher-Schaden 
4,8 Sterne bei10 Bewertungen
Die Akte Glyphosat
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romi89s avatar

erschreckend...

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Ein schockierendes, beeindruckend recherchiertes Enthüllungsbuch über die Gefahren von Glyphosat und seine Konsequenzen für Mensch & Umwelt.

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Inhaltsangabe zu "Die Akte Glyphosat"

Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Doch wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise“ auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden in diesem investigativen und spannenden Buch auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt,
Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen. Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783218010856
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Kremayr & Scheriau
Erscheinungsdatum:01.09.2017

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    romi89s avatar
    romi89vor einem Jahr
    Kurzmeinung: erschreckend...
    erschreckend...

    Schon das Cover lässt vermuten, dass es sich hier um Informationen handelt, die den "Normalsterblichen" nicht mitgeteilt oder nur in "gesunden Häppchen" serviert werden.

    Und genau dieses Gefühl bestätigt sich auch beim Lesen dieses Buches.

    Glyphosat steht im Verdacht Krebs zu erregen und das Buch klärt über die Geschichte des Stoffes auf. So hat man die Chance auch etwas kompetent "mitreden" zu können bei aktuellen Diskussionen. Wie offenbar jahrelang gemauschelt und versucht wurde das Mittel zu verharmlosen schockiert.
    Es wird klar gemacht, dass nicht die Gesundheit der Bevölkerung oder folgender Generationen, sondern die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen - leider!

    Ein ehrlicher und kritischer Tatsachenbericht, der Leser aufklären und wachrütteln will über Glyphosat, seine Geschichte und seine Auswirkungen.
    Bei mir ist dies durch das Buch mehr als gelungen.
    Ein wahnsinnig interessantes und kompetent recherchiertes Buch!



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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor einem Jahr
    Von manipulierten Studien und krebserregenden Unkrautvernichtern

    Das Buch „Die Akte Glyphosat“ von Helmut Burtscher-Schaden ist 2017 im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen. Es zeigt auf eine erschreckende Art und Weise auf, „Wie Konzerne die Schwächen des Systems nutzen und damit unsere Gesundheit gefährden“.

    Glyphosat ist überall, denn das meistverkaufte Pestizid hat es nicht nur auf unsere Äcker, sondern auch in unsere Flüsse geschafft. Wir essen es in den Biokarotten aus dem eigenen Garten und trinken es im Bier. 2015 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO, das Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft. Doch Konzerne und auch unsere Regierungsinstitutionen wollen es uns weiterhin als unbedenklich verkaufen.

    Der Autor Helmut Burtscher-Schaden ist selbst Biochemiker und man hat beim Lesen immer wieder den Eindruck, dass er weiß, wovon er schreibt. Authentisch und erschreckend schafft er es, unfassbare Vorgänge aufzudecken. Ich selbst glaube nicht jeder Studie, die es in die Medien schafft und versuche immer akribisch die Quelle zu bewerten. Dass Wissenschaft aber so gekauft ist und sogar Regierungsbehörden ein Auge zudrücken und Macht und Geld über die Gesundheit von uns Menschen stellen, war mir vor der Lektüre nicht bewusst, zumindest nicht in diesem Ausmaß. Und waren mir Großkonzerne wie Monsato auch vor der Akte Glyphosat ein Dorn im Auge, will ich nun alles mir mögliche unternehmen, um ihre Machenschaften und gefälschten Studien publik zu machen, weil der Mensch mehr zählen sollte, als ein Konzerninteresse.

    „Die Akte Glyphosat“ ist meiner Meinung nach absolut lesenswert und sollte uns allen die Augen öffnen!

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    aspecialkates avatar
    aspecialkatevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schockierendes, beeindruckend recherchiertes Enthüllungsbuch über die Gefahren von Glyphosat und seine Konsequenzen für Mensch & Umwelt.
    Ein schockierendes Enthüllungsbuch über die Gefahren von Glyphosat

    Auf den ersten Blick wirkt das Cover des Buches wie eine geheime Akte, die bereits vermuten lässt, das die Inhalte verstörend, schockierend und aufrüttelnd sein werden. Das Buch „Die Akte Glyphosat“ von Helmut Burtscher-Schaden mit dem reißerischen Hinweis „Top Secret“ erweckt den Anschein, dass es sich um Enthüllungen handeln wird, die in so einem erschütternden und großen Ausmaß nicht zu erwarten waren.


    Der Autor Burtscher-Schaden ist bei Global 2000 tätig und ein engagierter, kämpferischer Initiator der Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“. Sein Enthüllungsbuch „Die Akte Glyphosat“ ist eine Chronologie eines umwelt- und gesundheitsschädlichen Skandals, der uns alle etwas angeht. Burtscher-Schaden ist Experte zum Thema Glyphosat und man erkennt, dass dieses Buch ihm ein großes Anliegen ist, um aufzudecken, aufzuklären und vor den Gefahren zu warnen. Aber vor allem auch zu informieren und uns als mündige Bürger, Konsumenten und Erdbewohner dazu zu veranlassen, Hintergründe, Verstrickungen, Folgen und Konsequenzen zu verstehen und zu hinterfragen. Besonders beeindruckend ist nicht nur die präzise und zeitaufwändige Recherchearbeit, sondern auch die Aufarbeitung statistischer Daten, die der Autor für Laien gut nachvollziehbar darstellt.


    Wenn man das Buch gelesen hat, ist man nicht nur aufgrund des akribisch recherchierten Hintergrundwissens bestens informiert über Glyphosat, sondern sieht sich auch konfrontiert mit einer unterschiedlichen Gefühlspalette, die von Wut und Fassungslosigkeit bis hin zu (Zukunfts-)Ängsten reicht. Der Vertrauensmissbrauch, den die Konzerne, die hinter Glyphosat stecken, gegenüber Mensch, Tier und Umwelt zu verantworten haben, rüttelt auf und bewegt zum Handeln. Mich hat dieses Buch dazu veranlasst, noch viel genauer hinzusehen und zu handeln. Deshalb eignet sich das Buch für jeden Menschen, der ein Teil einer Vereinigung gegen Glyphosat werden möchte. Es spricht all jene an, die nicht länger dabei zusehen möchten, wie Mensch und Umwelt zum Handlanger von großen Konzernen gemacht werden und dabei auch mit ihrem Leben dafür bezahlen müssen.

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    Edelstellas avatar
    Edelstellavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartige Recherchearbeit und ein unbedingtes Muß für den Gegner des Einsatzes dieses gefährlichen Pestizids. Viel Wissen gut erklärt!
    Keine Macht den Industriegiganten!

    Dr. Helmut Burtscher-Schaden ist studierter Biochemiker von der TU Wien und war später in der immunologischen Forschung tätig. Seit 2001 beschäftigt er sich bei Global 2000 mit den Auswirkungen von Chemikalien, insbesondere Pestiziden, auf Mensch und Umwelt. Er war einer der 7 Initiatoren der Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“.


    Diese wichtigen Daten zur Person des Autors möchte ich vorab benennen, da es sich hier um einen glaubwürdigen und vor allem kompetenten Wissenschaftler handelt, der die gesamte Entwicklung von Glyphosat und den damit verbundenen ungeheuren Machenschaften rund um die Genehmigungen von Monsanto und Co. Aufdröselt und Beweis um Beweis hinterlegt. Ein umfangreicher Anhang mit Quellen bietet dem interessierten Leser weitere Informationen für die eigene Recherche und auch Beweismaterial. Er erklärt Abkürzungen, die für den Laien oft irreführend sind, wie am Beispiel, dass die WHO nicht gleich die WHO ist und warum solche Vereinfachungen und das allgemeine Unwissen eine große Gefahr bergen.


    Er zeigt auf, was alles möglich ist, wenn Industrie nur groß genug und die Politik ihr treuer Diener ist!

    Er zeigt detailgenaue Tabellen der Studien auf, die selbst dem Laien zeigen, wie gefährlich dieser Unkrautvernichter ist. Viele Wissenschaftler schreien auf in den USA, Südamerika und Europa und trotzdem ist es bis jetzt nicht gelungen, dieses Mittel vom Markt zu vertreiben. Mit fadenscheinigen Verdrehungen und Ausflüchten ist es immer wieder gelungen, weitere Genehmingungen zu erhalten.

    Aber die Gegner werden zahlreicher und lauter und der Autor bleibt dran und seine Umweltschutzorganisation Global 2000.


    Während des Lesens haben sich Frankreich, Italien und auch Österreich gegen die weitere Genehmigung in der Eu ausgesprochen.


    Das macht Hoffnung und vor allem ist es für einen Laien wie mich gut, dieses Buch als Argumentationshilfe zur Verfügung zu haben. Ich kann alles nachvollziehen, was mir der Autor

    erklärt hat, aber einem Wissenschaftler mit seinen spezifischen Fachkenntnissen könnte ich nicht Paroli bieten. Aber das ist vorbei. Ich kann mich als mündiger Bürger gut einlesen und ich kann wichtige Fakten aus dem Buch entnehmen.

    Dieser Autor hat Tag und Nacht daran gearbeitet, damit wir alle die Chance auf gesündere Nahrung haben, die vielleicht einmal wieder in Fruchtfolge natürlich wachsen darf und nicht genverändertes Saatgut nehmen müssen, damit es den Pestiziden von Monsanto standhält, während drumherum Kräuter, Blumen und Insekten sterben.

    Dieses Buch hat sprachlos, wütend, traurig gemacht, aber es ist auch ein Hoffnungsschimmer und das Rüstzeug für gute Argumentationen. Vor allem aber macht es Mut, weil es solche Menschen wie Dr. Helmut Burtscher-Schaden gibt, die unermüdlich für uns alle kämpfen! Danke dafür!



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    Sikals avatar
    Sikalvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erschütternde Aufdeckung zu einem brisanten Thema. Volle Leseempfehlung!
    Nein zu Glyphosat

    Am 3. Oktober 2017 wurde zumindest in Österreich ein Nein für den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat erwirkt. Ein kleiner Erfolg, doch wünschenswert wäre ein weltweites Verbot und die Akte Glyphosat könnte geschlossen werden.

    Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Pestizid, ist zu finden in sämtlichen Grundnahrungsmitteln und seit 2015 von der IARC (Internationalen Agentur für Krebsforschung) der WHO als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft.

    Der Autor Burtscher-Schaden erläutert hier akribisch recherchiert sämtliche Forschungen, Studien, Gesetzesbeschlüsse u.a. in chronologischer Reihenfolge. Man erfährt Details wie so manche Statistik getürkt wird, wie Institute von Konzernen wie z.B. Monsanto beauftragt werden, diese Studien durchzuführen. Wie Behörden das ein oder andere Auge zudrücken und es so zu einem Auf und Ab der Ergebnisse kommt – Glaubwürdigkeit somit nicht vorhanden.

    Obwohl ich bereits etliche Informationen von Global 2000 über Glyphosat gelesen habe, war mir das ganze Ausmaß dieses Wahnsinns nicht so bewusst. Helmut Burtscher-Schaden gibt uns hier einen Überblick über das katastrophale Ausmaß der gefälschten bzw. falsch interpretierten Studien, dass teilweise Ergebnisse vorab noch den Herstellern zur Zensur vorgelegt werden und erhebt auch – zu Recht – schwere Vorwürfe gegenüber der Politik, die hier wohl diesem Thema nicht die erforderliche Priorität widmet. Um den Konsumenten letztendlich zu schützen, braucht es schonungslose Aufklärung, Gesetze, die keinen Durchschlupf zulassen und ein rigoroses Vorgehen gegenüber den mächtigen Konzernen, die sich das Recht herausnehmen, Gift ohne Rücksicht auf Verluste zu versprühen.

    Doch auch als Konsument ist man gefordert, zumindest die Petition zu unterschreiben, um Solidarität zu demonstrieren. Denn nur die Augen zu verschließen und zu hoffen, dass bald alles wieder in Ordnung kommt, wäre wohl zu wenig.

    Verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für dieses wichtige Buch.

    Kommentare: 2
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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Wahrheit ist nicht immer Regenbogenfarben ...
    Wahrheit!?

    Schon das Cover, in Gestaltung einer Geheimakte, verrät ein wenig, dass es hier um etwas geht, dass der Leser hier etwas erfahren wird, dass er – ohne dieses Buch – vielleicht nie erfahren hätte.

    Glyphosat steht im Verdacht Krebs zu erregen. Monsanto, der Alleinproduzent dieses Mittels, hat bereits vor Jahrzehnten so einiges „im Stillen“ – und nicht unbedingt legales – praktiziert. Dieses „Ackergift“ gilt seit Jahren als umstritten, als Krebserregend. Umweltschützer fordern schon lange ein Verbot.

    Helmut Burtscher-Schaden, der Initiator von Stopp Glyphosat, eröffnet dem interessierten Leser alle erschreckenden Details. Von Kontrollinstanzen, die alles andere als neutral sind, über Informationen, die dem Verbraucher bewusst vorenthalten werden, …

    Insgesamt ist das Buch sehr düster. Bein einigen Kapiteln muss der Leser wirklich schon „in guter Stimmung“ sein, um den Inhalt ertragen zu können. Aber die Wahrheit ist eben meistens alles andere als Regenbogenfarben. Allerdings, eben da der Autor ja ein Gegner ist, ist es als Außenstehender schwierig zu entscheiden, wieviel Wahrheit die Berichte enthalten. (Was natürlich nicht heißen soll, dass der Autor hier bewusst Unwahrheiten verbreitet!) Generell bietet „Die Akte Glyphosat“ einen guten Überblick über ein schwieriges Thema.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut Lesenswert und gut recherchiert!
    Die erschreckende Akte Glyphosat

    Das Cover leuchtet Blutrot und zeigt eine geheime, geschlossene Akte. Dieses Bild sticht direkt ins Auge und macht neugierig.

    Auch die Buchbeschreibung spricht an und lässt den interessierten Leser schnell zum Exemplar greifen.

    Alles klingt direkt mysteriös, verschwörerisch und ist spannend aufgebaut. Man beginnt mit dem Lesen und merkt, wie einem der Atem stockt und man gar die Luft anhält.
    Wäre es ein gut erdachter Thriller, so könnte es nicht spannender sein. Doch leider ist diese Geschichte alles andere als fiktiv. Sie wird von gut recherchierten Fußnoten belegt und untermauert und offenbart eine erschreckende Geschichte, die vor gut 30 Jahren begann und heute aktueller ist denn je....

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit gesunder Ernährung und habe in den letzten Monaten schon viel Dinge gelesen, die den Appetit auf Süßes verderben oder die Lieblingsbodylotion ganz und gar aus dem heimischen Bad verbannen lassen. In all diesen Produkten, die von uns gedankenlos konsumiert und täglich genutzt werden befinden sie chemikalische Stoffe, die in unsere Gesundheit eingreifen. Und wer möchte schon sein Leben lang täglich eine Extra Portion Gift zu sich nehmen!?
    Doch man kann versuchen, diese nach und nach zu reduzieren und gegen gesündere Alternativen auszutauschen.

    Doch was passiert, wenn man gesund lebt und denkt, man tut seiner Familie etwas gutes, in dem man nur noch in Bioläden einkaufen geht und dann merkt, dass der eigentliche Stoff, der in Verdacht seht, stark krebserregend zu sein, mittlerweile überall zu finden ist- und dass ganz legal mit Absegnung von Leuten, die eigentlich zu Gunsten unserer Gesundheit entscheiden sollten....

    So schockiert und gelähmt fühlte ich mich nach dem Lesen dieses Buches. Bis dato waren mir viele Dinge unbekannt und ich habe keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Man vertraut ja schließlich auf Institute, die Dank einer gepflegten Bürokratie alles ganz genau und akribisch überprüfen. Doch dass dieses Vertrauen von mir hier eher leicht blauäugig vergeben wurde, wir mit jeder gelesenen Zeile deutlicher.

    Daher komme ich zu dem Fazit:
    Dieses Buch ist absolut lesenswert und aufrüttelnd. Gut recherchiert, verständlich geschildert erklärt der Autor den bisherigen Werdegang des Unkrautvernichters Glyphosat- der bisher noch nicht verboten wurde und schon auf dem nächsten Acker lauern könnte.

    Ich vergebe eine glasklare Leseempfehlung und hoffe, dass dieses Buch eine Vielzahl an Lesern erreicht!

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Top Secret
    Top Secret

    Das Cover spricht einen sofort an. Heutzutage hat jeder den Begriff Glyphosat schon gehört, allein durch die vielen Diskussionen und Demonstrationen.

    Allerdings ist es sehr schwierig an Informationen zu kommen die umfassend sind. Selbst lange Suchen im Internet führen meist nur zu den schon bekannten Ergebnissen. Dieses Buch bündelt alle Informationen und zeigt dem Leser auch noch die verheerenden Studien, die man so gar nicht finden kann.

    Bei der Zulassung von Glyphosat wurde verschwiegen, beschönigt und nur auf den Profit den Konzerns geachtet. Es wurden Studien nicht ordentlich durchgeführt und Tumore einfach übersehen. Selbst Kontrollstudien wurden nicht beachtet.

    Dieses Buch zeigt, wie wir als Verbraucher von der Industrie hinters Licht geführt werden und was vor uns als Verbrauchern verschwiegen wird.
    Besonders erschüttert hat mich der Hinweis, dass eine Klage nie Erfolg hätte, da nicht nachgewiesen werden kann, dass die Erkrankungen wirklich von Glyphosat stammen oder doch durch die Lebensweise/Ernährung entstanden sind.
    Allein das zeigt, was vom Verbraucher gehalten wird. Nämlich gar nichts.

    Schade, dass ich auf dieses Buch nur durch Zufall gestoßen bin. Ich finde, dass es viel bekannter sein müsste, damit jeder Bürger die Möglichkeit hat sich über dieses wichtige Thema zu informieren.

    Für die sehr gute Recherche und die vielen Informationen vergebe ich verdiente 5 Sterne.

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    Gartenkoboldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hervorragend recherchiert - absolut Lesenswert und voller Informationen, Hintergrundwissen und Lösungsansätzen
    Machtstreben - und die Politik schaut tatenlos zu

    Glyphosat wird durch Wissenschaftler der WHO seit dem vergangenen Jahr mittlerweile als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Davor galt das seit 1974 vermarktete Glyphosat als unbedenklich für die menschliche Gesundheit.
    Helmut Burtscher-Schaden klärt mit seinem hervorragend recherchierten Buch „ Die Akte Glyphosat“ auf, beleuchtet Hintergründe, zitiert Quellen und Verweise. Glyphosat war ursprünglich als chemischer Rohrreiniger gedacht, heute ist es das meist verwendete Unkrautvernichtungsmittel auf den Feldern weltweit und es gelangt über die Nahrung in unseren Körper und ist zwischenzeitlich auch in Muttermilch nachgewiesen.
    Er stellt klar, dass die vom Hersteller in Auftrag gegebenen Studien nicht von unabhängigen Gutachtern und Instituten vorgenommen wurden und dass selbst die veröffentlichten Statistiken vor Veröffentlichung durch den Hersteller zensiert werden. Der Autor öffnet uns Lesern und Verbrauchern die Augen und macht uns sensibel für die in meinen Augen unlauteren Machenschaften des Herstellers.
    Helmut Burtscher-Schaden, Initiator von "Stopp Glyphosat" und tätig bei der Umweltschutzorganisation Global 2000 bringt für uns alle erschreckende Details ans Licht, über die mannigfaltigen Verstrickungen von Politik und Wirtschaft, angeblich unabhängigen Kontrollinstanzen und der für mich als Verbraucher wichtigen Frage, warum der Hersteller unterstützt und die Verbraucher verdummdeufelt werden?
    Wir brauchen klare und vor allen Dingen Gesetze, die keine Schwachstellen bieten, die auf Kosten der Verbraucher und für immer mehr Profit ausgenutzt werden dürfen. Der Deutsche Bund für Naturschutz (NABU) warnt seit 2016 vor neuartigem Insektensterben mit bislang unbekannten Folgen in Deutschland und auch das könnte eine mögliche Folge des Gifteinsatzes sein.
    Vorgestern habe ich im Internet gelesen, dass Frankreich im Alleingang für die kommenden fünf Jahre komplett den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat verbieten will, die EU-Kommission will die Ende des Jahres auslaufende Zulassung für Glyphosat um zehn Jahre verlängern.

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    DanielaAlges avatar
    DanielaAlgevor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" (Bachmann)
    "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" (Bachmann)

    Nur wenn wir die Wahrheit erfahren, können wir sinnvoll handeln und uns unsere eigene Meinung bilden. Burtscher-Schaden möchte uns mit diesem Buch aufzeigen, was hinter den Kulissen, abseits der Presse und öffentlichen Berichterstattung so alles passiert.

    Cover und Titel sind auffällig und etwas reißerisch. Der Inhalt hingegen ist chronologisch aufgebaut, perfekt recherchiert und gut erklärt, sowie mit einer Unzahl von Quellen und Verweisen belegt.

    Glyphosat, der ehemalige Rohrreiniger, wird auf der ganzen Welt in großen Mengen auf unsere Äcker und Felder ausgebracht und gelangt so über die Nahrungsmittel auch in unseren Körper. Es ist heutzutage schlichtweg überall.

    Die Studien über mögliche krebserregende Wirkungen von Glyphosat an Ratten und Mäusen werden leider nicht von unabhängigen Instituten durchgeführt, sondern von Monsato und Co persönlich. Selbst die Auslegung dieser Statistiken liegt in den Händen von Pestizidvertreibern. Die Glaubwürdigkeit sinkt gegen null.

    Burtscher-Schader zeigt am Beispiel von Mausstudien auf, wie unterschiedlich diese interpretiert werden. Für ihn ist die krebserregende Wirkung von Glyphosat bewiesen und er setzt sich dafür ein, diese Mittel in der EU zu verbieten.

    Nach der Lektüre dieses spannenden Buches verfolge ich die Meldungen rund um das Thema aus einem anderen Blickwinkel. Das Unterschreiben von Online Petitionen ist eine Möglichkeit, wie wir Verbraucher uns für eine gesündere Zukunft einsetzen können.

    Der Autor prangert die Zustände bei Behörden und Politikern an. Er verteufelt weder Landwirte, noch Kleingärtner, die frei im Handel erwerbliche Mittel verwenden, sondern die Verantwortlichen, denen es nicht gelingt, gegen die Pestizidriesen wie Monsato vorzugehen und ihnen Einhalt zu gebieten.

    Frankreich will gegen eine Neuzulassung für weitere zehn Jahre in der EU stimmen. Hoffentlich finden die Franzosen viele vernünftige Länder und Politikern, die sich ihnen anhängen! Vielleicht sollten wir den Verantwortlichen diese Buch zu lesen geben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein.Doch wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise“ auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern?

    Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden in diesem investigativen und spannenden Buch auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt, Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen.

    Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?


    Helmut Burtscher-Schaden

    geboren 1966 in Höchst, Studium der Biochemie an der TU Wien, danach in der medizinischen und immunologischen Forschung tätig. Seit 2001 beschäftigt er sich bei der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 mit den Auswirkungen von Chemikalien, insbesondere Pestiziden, auf Mensch und Umwelt. Burtscher ist einer der sieben Initiatoren der Europäischen Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat“.

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