Helmut Dietl A bissel was geht immer

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Inhaltsangabe zu „A bissel was geht immer“ von Helmut Dietl

Helmut Dietls letzter Film ist dieses Buch Bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr hat der große Filmregisseur Helmut Dietl an seiner Autobiografie gearbeitet. Das Ergebnis ist ein Buch, mit dem Helmut Dietl uns noch einmal überrascht – als exzellenter Schriftsteller. Brillant und auf genau die hintergründig-komische Art, die wir von ihm als Regisseur von »Kir Royal« oder »Rossini« kennen, erzählt Helmut Dietl hier über seine bayerisch-münchnerische Kindheit und seine Aufbrüche ins Leben. Da sind die Großväter, der eine Kommunist und KZ-Häftling, der andere Stummfilmstar. Da sind die sich ewig bekämpfenden Großmütter. Ein undurchsichtiger Vater und eine tapfere Mutter, die sich für ihren Sohn aufopfert. Wir erleben ein Feuerwerk von Liebes-, Trennungs- und Reisegeschichten, seine turbulente Zeit bei den Feldjägern und die ersten Schritte in die Welt des Films an der Seite schillernder Figuren wie Elfie Pertramer oder Walter Sedlmayr. Vor allem aber ist dies eine Hommage an all die Frauen, die Helmut Dietl bereits als junger Mann verzaubert haben. Schon früh wird hier sichtbar, was Helmut Dietl sein ganzes Leben war: ein Mann, der die Frauen liebte. Selten sind die spießigen Fünfziger- und Sechzigerjahre und die frühen Gegenwelten der Schwabinger Boheme so komisch und unterhaltsam geschildert worden wie in diesem Buch, das von seiner Frau Tamara Dietl herausgegeben wird. Mit einem Nachwort von Patrick Süskind.

Sehr charmant erzählt

— melli_2897
melli_2897

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    A bissel was geht immer
    melli_2897

    melli_2897

    27. November 2016 um 14:52

    Als großer Fan seiner Filme kommt man natürlich auch nicht an den Memoiren von Helmut Dietl vorbei, also habe ich die letzten paar Tage damit verbracht, allerhand Geschichten aus seinem Leben zu lesen. Geschildert werden hauptsächlich Dietls Kindheit und seine Zeit als Jugendlicher. Anfangs kommt der Textfluss etwas langsam in die Gänge, nimmt dann aber immer weiter Fahrt auf, so dass keine Langeweile aufkommt. Die Erzählungen sind allesamt sehr charmant geschrieben und zeichnen sich durch wunderbare Selbstironie aus. Einige meiner Lieblingspassagen handeln beispielsweise von seiner Grundausbildung bei den Fallschirmjägern als Wehrpflichtiger und natürlich auch seinen Liebesabenteuern, bei denen er auch sich selbst nicht schont. Ebenfalls gefallen haben mir die Abschnitte über den Nachkriegsmief und die Doppelmoral der Gesellschaft Ende der 50er/ Anfang der 60er. Im gesamten Buch spürt man seine große Leidenschaft, Geschichten zu erzählen, was dieses Buch wohl so lesenswert macht. Gerade deshalb ist es so unendlich schade, dass er diese Autobiographie nicht mehr vollenden konnte. Wie gerne hätte man z.B. Hintergrundinfo zum "Monaco Franze" erfahren. Am Ende werden die Schilderungen eher bruchstückhaft, weswegen ich bei meiner Bewertung einen Stern abziehen möchte. Nichtsdestotrotz bleibt das Buch absolut lesenswert und ich empfehle es uneingeschränkt an alle, die sich für den Menschen hinter den bekannten Filmen interessieren.

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