Helmut Exner Das Böse über der kleinen Stadt

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Inhaltsangabe zu „Das Böse über der kleinen Stadt“ von Helmut Exner

Es gibt alte Häuser, die Geschichten erzählen. Lilly Höschens alte Freundin Regine ist in solch einem Haus aufgewachsen. Sie kennt eine Geschichte über das Böse, das sich hier zugetragen hat und bis in die Gegenwart hinein wirkt. Als sie Lilly alles erzählt, greift das Böse immer mehr um sich, und es bahnt sich eine Katastrophe über der kleinen Stadt an.

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    Das Böse über der kleinen Stadt
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. November 2015 um 11:45

    Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart In Teilen eine (zurückhaltende) Geistergeschichte ist es, die Helmut Exner in seinem neusten Band mit und über die kongeniale Lilly Höschen auch erzählt. Und ein Stück Erinnerung an vergangen Zeiten und deren raue Sitten. Eine Geschichte mit dunklen Ahnungen, aber auch, wie man am Ende des Buches liest, über ein Haus, das für den Autoren persönliche Bedeutung hat, wo eigene Familiengeschichten, Erlebtes mit von Bedeutung ist. Borghild. Eine junge Frau aus der Vergangenheit, schon längst gestorben, mit schwerem Schicksal. Die in einer besonderen Art und Weise ihren Emotionen Gestalt verleihen konnte. Eingesperrt in diesem Haus, damals. Mit Worten, Fluchworten, die Kraft hatten. Die in der „wahren Welt“ etwas bewegen, Unglück zu bringen vermochten. „Büßen sollt ihr für das, was ihr mir angetan habt“. Das alles wäre vielleicht auch im Buch zwischen den Freundinnen Regine und Lilly nur eine kleine Randnotiz wert, lange her, wenn nicht Regine immer wieder die Nähe dieser verstorbenen Frau spüren würde und, wohl auch, einen Teil deren Kraft verspürt. Auch Regine konnte in jungen Jahren Dinge „in der Außenwelt“ bewegen. Mit Borghilds Hilfe.. Auch ihre Wünsche, ihre Wut, hatte damals, als Regine noch jung war, Folgen. Wobei zugleich in der Gegenwart in der Nachbarschaft Lilly Höschens drei Männer ein Haus beziehen. Von denen einer, in Lillys Augen, eine nicht ganz koschere Ausstrahlung hat. Und ein anderer ihr umgehend sympathisch ist, und nicht nur ihr, sondern auch ihrer alt und schwächer werdenden Freundin Regine. Eine Sympathie auf Anhieb, die einen Grund hat. Der sich im Lauf der Geschichte mehr und mehr herausstellen wird. Neben, natürlich, einem Kriminalfall, an dem Lilly beherzt beteiligt sein wird (aufklärend, wie man es von ihr kennt und mit einem „richtigen Riecher“ eben für Antipathien ausgestattet). Und an dem bekannte Personen aus dem „Höschen-Universum“ (glänzend in Laune die Sauschlägers vor allem) beteiligt sein werden. In diesen Ereignissen, in denen in der Gegenwart „das Böse“ den kleinen Ort Lautenthal streifen wird (was vielleicht lange Zeit ruhig war, nie aber ganz gebannt aus den Mauern verschwunden war). Bis das das, was Vergraben wurde, gelüftet wird, ein Geist Ruhe finden kann und ein Leben ausgelebt sein wird. „Es gibt Häuser, die Geschichten erzählen“ und manche der Geschichten, entsprechend sprachlich und inhaltlich ausgeschmückt, machen dann auch dem Leser Freude. Wie gewohnt mit Sprachwitz und einer ganzen Reihe von „Charakteren“ Harzer Ausprägung gespickt, teils deftig im Ausdruck und immer direkt erzählt Exner sehr unterhaltsam und ein stückweit aber auch anders, tiefreichender als gewohnt diese besondere Geschichte. Die als Regionalroman sich bestens einreiht in eine ganze Reihe bereits erschienener „Harzer Krimis“ von Helmut Exner.

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