Helmut Exner Walpurgismord

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Inhaltsangabe zu „Walpurgismord“ von Helmut Exner

Am Walpurgistag 1990 verschwinden Miriam und Georg Besserdich spurlos. Sie wollten eine Moorwanderung im Harz unternehmen, um allein zu sein und über ihre Probleme zu reden. Amadeus, der zwölfjährige Sohn des Ehepaars, wird von seiner schrulligen Großtante Lilly aufgezogen. Zwanzig Jahre später werden Lilly und Amadeus mit mehreren merkwürdigen Verbrechen konfrontiert. Unter anderem findet Lilly in ihrem Garten eine ermordete Frau. Was geschah wirklich vor zwanzig Jahren? Könnte es sein, dass der totgeglaubte Georg Besserdich seine Finger im Spiel hat? Wieder ist Walpurgis, und wieder geschieht etwas Schreckliches. Amadeus und seine skurrile Großtante Lilly haben nur Zeit bis Mitternacht. Dann muss der Fall gelöst sein, oder ein weiterer Mensch stirbt. Der romantische Harz mit seinen Hexensagen, mit Orten und Landschaften, mal idyllisch, mal wild oder spröde, bildet die Kulisse für diesen mysteriösen Kriminalfall. Ohne einen gewissen Humor würde man es nicht aushalten.

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  • Ein Krimi aus dem Harz

    Walpurgismord
    Helene2014

    Helene2014

    Walpurgismord von Helmut Exner ist der erste Krimi einer Reihe um die schrullige ehemalige Oberstudienrätin Lilly Höschen. Lilly wird in einen Kriminalfall verwickelt, der vor über 20 Jahren seinen Anfang nahm, als die Eltern ihres Neffen Amadeus spurlos verschwanden.  Ich mußte beim Lesen mehrmals laut lachen, so treffend ist Lilly vom Autor beschrieben worden. Ich meinte fast, meine alte Mathematiklehrerin vor mir zu sehen. Auch die anderen Personen im Buch sind gut dargestellt und werden bestimmt in den nächsten Bänden wieder eine Rolle spielen, wie Lilly's Neffe Amadeus und seine Freundin Marie, der Kommissar mit seiner Assistentin, der Staatsanwalt und viele andere.  Die Gegend im Harz ist schön beschrieben, man bekommt direkt Lust sie sich mal anzusehen.  Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz und Lilly tut das Ihre, um den Fall aufzuklären.  Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Absätze sehr schlecht gesetzt waren (ich habe das Buch als e-book gelesen). Bei Dialogen gab es nach jedem Satz einen Absatz. Das hat mich doch etwas gestört, ist aber keinesfalls dem Autor anzulasten sondern dem Verlag. Gegen Ende waren plötzlich zwei Absätze im Präsens geschrieben (aus dramaturgischen Gründen ???). Ich fand es jedenfalls etwas merkwürdig. Da wäre ein besseres Lektorat sehr wünschenswert gewesen. Aber vielleicht bessert sich das ja in den späteren Büchern der Reihe. Fazit: ein humorvoller Krimi, der mich bestens unterhalten hat. Ich werde bestimmt weitere Bücher aus der Reihe lesen. Von mir 4 Sterne

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  • Rezension zu "Walpurgismord" von Helmut Exner

    Walpurgismord
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    17. December 2012 um 13:15

    Inhalt: Lilly Höschen ist eine ehemalige Oberstudienrätin, mittlerweile 80 Jahre, schon immer etwas schrullig. Sie ist nett, freundlich und hilfsbereit, solange man sie nicht ärgert. Aber wehe wenn. Vor zwanzig Jahren, am Walpurgistag sind Miriam und Georg Besserdich spurlos verschwunden. Aber Leichen wurden niemals gefunden. Amadeus, der Sohn der beiden, war damals 12 Jahre und wurde von Lilly aufgezogen. Eines Morgens findet Lilly eine weibliche Leiche in ihrem Garten. Die Identität ist schnell geklärt, aber warum sitzt diese Leiche ausgerechnet bei Lilly im Garten? Meine Meinung: „Walpurgismord: Ein leicht schräger Krimi aus dem idyllischen Harz“. Besser kann man dieses Buch gar nicht beschreiben. Schon auf den ersten Seiten musste ich laut auflachen. Der Autor hat Lilly so gut und bildhaft beschrieben, dass ich sie direkt vor mir stehen sehe. Zitat: „ Im Umgang mit ihren Mitmenschen galt sie durchaus als freundlich, ja liebenswürdig und hilfsbereit. Aber wehe, wenn sie sich veranlasst sah, einen ihrer Giftpfeile abzuschießen. Da konnte ihr niemand ausweichen oder gar Kontra bieten. Das schlimmste Vergehen war, ihren Namen wie Hös-chen auszusprechen und nicht wie Hö-schen mit kurzem ö und sch. Wer das tat, hatte eine Feindin fürs Leben.“ Ganz ehrlich, nach diesem Satz habe ich immer brav Hö-schen gelesen. Trotz aller „Giftpfeile“, ich mochte Lilly von der ersten Sekunde an. Sie ist so herzerfrischend ehrlich. Ok, wenn sie meine Lehrerin gewesen wäre, würde ich das womöglich anders sehen. Eigentlich sind alle Charaktere in diesem Buch irgendwann mal liebenswert, die meisten sogar die ganze Zeit. Alle bis auf den Pater, der ist zu keiner Sekunde liebenswert – ganz im Gegenteil. Eigentlich hatte ich so eine Art „Miss Marple“ erwartet, aber Lilly ermittelt nicht selbst. Sie ist nur intensiv in den Fall verstrickt. Und ab und an hat sie gute Ideen, die sie dem Kommissar natürlich direkt mitteilt. Der ganze Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Es liest sich locker und leicht. Ich muss zwischendurch oft auflachen, trotzdem bleibt der Spannungspegel die ganze Zeit erhalten. Zu der einen Leiche kommt noch die eine oder andere Straftat hinzu und immer wieder werde ich in die Irre geführt. Nach der Hälfte des Buches, dachte ich „hm Der Fall ist gelöst, was kommt denn da noch in der zweiten Hälfte?“ Aber Pustekuchen, von wegen gelöst. So drehen und wenden sich die Ermittlungen eine ganze Weile, man bekommt viele Ideen, wer und wie es gewesen sein könnte. Na, ja eine der Ideen ist dann auch die richtige, aber welche bleibt bis zum Schluss die große Frage. Das Buch beginnt im Juli 2010, führt mich an ein paar wenigen Stellen zurück in die Vergangenheit. An den Tag, an dem Miriam und Georg Besserdich verschwunden sind und in ein paar Tage in der Kinderzeit einiger Charaktere. Ansonsten gehen die Ermittlungen chronologisch voran. Die einzelnen Kapitel sind mit dem jeweiligen Datum überschrieben. Und die Ermittlungen dauern immerhin vom Juli 2010 bis Mai 2011. Fast ein ganzes Jahr, in dem viel passiert. Mein Fazit: Ein Krimi, der ohne Blut auskommt, mich dafür öfter als einmal zum laut auflachen brachte, und von vorne bis hinten einfach nur Spaß und Spannung gebracht hat.

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  • Rezension zu "Walpurgismord" von Helmut Exner

    Walpurgismord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2012 um 08:57

    Gelungen! Ich habe den Krimi in einem Rutsch durchgelesen. Lilly Höschen erinnert an Miss Marple und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Flüssiger Schreibstil, Humor, sympathische Protagonisten und einige falsche Fährten machen das Lesen dieses Krimis zu einem echten Vergnügen. Und es stimmt, der Krimi ist leicht "schräg"; es steht schon vorne auf dem Cover. Den nächsten Band " Sauschlägers Paradies" habe ich schon vorliegen und freue mich darauf. Fazit: Unbedingte Leseempfehlung! Ein kleiner feiner Krimi für zwischendurch.

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