Helmut Flender Todesgrüße nach Frankfurt

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Inhaltsangabe zu „Todesgrüße nach Frankfurt“ von Helmut Flender

Ein mit zwei Schulklassen vollbesetzter Bus hat einen schreckli-chen Unfall auf der A5 bei Frankfurt. Eben noch sind die Insassen mit ihren kleinen Sorgen und Alltagsnöten beschäftigt, als unver-mittelt die Katastrophe über sie hereinbricht. Die Journalistin Eva Maler wird zufällig Augenzeugin des ver-meintlichen Unfalls, jedoch enthüllen die Aufnahmen der Dashcam ihres Freundes den wahren Charakter der Ereignisse: Schüsse auf den Fahrer und den Lehrer Peter Schneider haben die Tragödie eingeleitet. Während Polizei und Medien ein islamistisch motiviertes Attentat in der Mainmetropole als wahrscheinlichste Erklärung heranzie-hen, macht sich Eva Maler auf, um jene Personen im Umfeld der Schule zu befragen, welche den Opfern nahestanden. Schnell wird deutlich, dass einige der Toten dunkle Geheimnisse umgeben. Als ein weiterer Lehrer der Hermann-Miegel Schule auf brutale Weise ermordet wird, entwickeln sich die Ermittlungen zu einer rasanten Hexenjagd mit ungewissem Ausgang.

Solider Krimi mit einem aktuellen Bezug, mir aber persönlich fehlte es etwas an Spannung ...

— MissNorge
MissNorge

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    Todesgrüße nach Frankfurt
    MissNorge

    MissNorge

    27. February 2016 um 16:22

    Kurz zur Geschichte: Auf der Autobahn wird ein Bus mit einer Schulklasse beschossen. 15 Menschen sterben, darunter der Busfahrer, Lehrer und Schüler. Die Journalistin Eva Maler wird zufällig Zeugin des Unglücks und beginnt auf eigene Faust, neben der Polizei, selbst eigene Ermittlungen anzustellen. Für die Polizei und die Medien steht schnell fest, es muss ein terroristischer Anschlag gewesen sein. Doch stimmt das? Oder werden die Ermittlungen in eine ganz andere Richtung laufen? Meine Meinung; Der Hauptteil des Buches besteht aus den Ermittlungen, egal ob von Hauptkommissar Jens Kleist und seinem Team, oder von der Journalistin Eva Maler und ihren Kollegen. Wer also gerne Bücher liest, wo das Privatleben der Hauptpersonen zusätzlich eine größere Rolle spielt, wird hier etwas enttäuscht werden, Nichts ist so wie es scheint und wie schnell man sich eine vorgefertigte Meinung bildet, wird hier sehr deutlich beschrieben. Ein, zwei Hinweise die in die heutige aktuelle Situation passen und schon ist der Täter in der islamistischen Szene zu suchen. Ist es wirklich so einfach? Der Autor hat es geschafft, mich als Leserin selbst in diese Ecke zu drängen und zu denken, ja so muss es einfach gewesen sein, das war der Auslöser für dieses Unglück. Aber nach und nach wird man in eine andere Richtung gelenkt und das Ende und der Weg zur Auflösung des Falles erscheinen logisch und interessant. Sehr eindringlich und beängstigend beschrieben finde ich die Abschnitte die in Srebrenica spielen und die damit verbundene Brutalität im Krieg. Ein gut zu lesender Schreibstil, aber dafür finde ich das Cover nicht ganz so passend und für meinen Geschmack hätte es etwas mehr Spannung sein können, aber im Großen und Ganzen ein solider Krimi.

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