Helmut Giesinger

 4.6 Sterne bei 24 Bewertungen
Helmut Giesinger

Lebenslauf von Helmut Giesinger

Helmut Giesinger ist 1966 in Vorarlberg geboren. Aufgrund der Erzählungen mit denen er seinen Kindern lange Autofahrten verkürzte, animierte ihn seien Frau Sabine dieses Talent in einem Buch zu kanalisieren. So entstand die Idee zur Buchreihe Benjamin Bayer, in welcher der 14jährige Benjamin im laufe seiner mehrjährigen Ausbildung zum Sammler allerlei Abenteurer zu bestehen hat.

Alle Bücher von Helmut Giesinger

Helmut GiesingerBenjamin Bayer
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Benjamin Bayer
Benjamin Bayer
 (14)
Erschienen am 10.11.2016
Helmut GiesingerBenjamin Bayer
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Benjamin Bayer
Benjamin Bayer
 (10)
Erschienen am 31.03.2017

Neue Rezensionen zu Helmut Giesinger

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Anja_Pilzs avatar

Rezension zu "Benjamin Bayer" von Helmut Giesinger

Tolles phantasievolles Jugendbuch
Anja_Pilzvor einem Jahr

Benjamin Bayer, ein Junge wie er einem vermutlich täglich über den Weg läuft. Nur mit einem großen Unterschied: Benjamin ist ein Sammler. Er hilft verstorbenen Seelen, den richtigen Weg zu finden und sie vor den Jägern zu schützen. Bei dem Buch handelt es sich bereits um den zweiten Teil. Aber auch ohne den ersten Teil zu kennen, liest sich das Buch super und man kommt schnell in die Geschichte rein. Hin und wieder gibt es einen kurzen Rückblick, so dass man wichtige Hintergründe und Zusammenhänge erfassen kann. Insbesondere das Turnier hat mir sehr gut gefallen. Zwar war der Ausgang und der Gewinner ja irgendwie klar, aber trotzdem haben mir die Kämpfe gut gefallen. Das Geheimnis um den Jäger in der näheren Bekanntschaft bleibt weiterhin rätselhaft. Das werden wir wohl erst in Band drei erfahren. Insgesamt ein sehr schönes und empfehlenswertes Jugendbuch.

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borgis avatar

Rezension zu "Benjamin Bayer" von Helmut Giesinger

„Das letzte Siegel“
borgivor einem Jahr

„Das letzte Siegel“ von Helmut Giesinger ist der zweite Band einer Reihe über den fünfzehnjährigen Benjamin Bayer. Im ersten Band ist Benjamin in der irdischen Welt tödlich verunglückt, wurde aber in die Gruppe der „Sammler“ übernommen, zu denen wohl schon sein Großvater gehört hatte. Deren Aufgabe ist es, sterbende Seelen sicher auf die gute Seite zu geleiten und sie vor den Übergriffen von „Jägern“ zu schützen, die das verhindern wollen. Auch wenn ich den ersten Band dieser Reihe nicht kenne, wurde mir Benjamins Situation doch gut verständlich dargestellt.

Benjamin wechselt immer wieder zwischen seiner Ausbildung in der Zwischenwelt und seinem irdischen Alltag mit Familie, Schule und seinen Freunden. Dieses Alter ist doch sehr spannend für einen Teenager und so habe ich es Benjamin gegönnt, seine Freizeit wie ein normaler Jugendlicher leben zu können. Der Erzählstil aus Benjamins Sicht kommt locker und leicht lesbar rüber, auch wenn es einem Erwachsenen sicher nicht immer gelingt, genau die Sprache und das Gefühl so junger Menschen zu treffen.

Ich muss zugeben, dass ich altersmäßig nicht zum Zielpublikum gehöre und mit Fantasy wenig Leseerfahrung habe. Auch die Welt von Harry Potter hat sich für mich nach einem ersten Antesten nicht erschlossen. So bleibt dieses Buch für mich wohl nur ein Ausflug in dieses Genre und ich widme mich gerne wieder meinen Krimis.

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CanisLibrums avatar

Rezension zu "Benjamin Bayer" von Helmut Giesinger

Fantasy Made in Austria
CanisLibrumvor 2 Jahren

Wenn mir vor kurzem jemand gesagt hätte, dass ich in naher Zukunft einen Fantasy Roman lesen werde, und diesen dann unerwarteter Weise auch noch gut finde, dann hätte ich den- oder diejenige für verrückt gehalten. Doch dem österreichischen Autor Helmut Giesinger ist es gelungen, mich mit seinem Debütroman Benjamin Bayer – Die verschollene Chronik, erfolgreich in die Welt der Fantasy Romane zu entführen und gleichzeitig Lust auf mehr zu machen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass es sich bei Familie Bayer um eine wirklich hinreißende, liebenswerte Familie handelt und der fiktive Anteil der Geschichte den realen nicht verdrängt.

Benjamin Bayer ist ein ganz normaler, glücklicher 13-jähriger Junge. Sein Leben ist nicht besonders aufregend: im Sommer liebt er es mit seinem Longboard durch die Gegend zu kurven und im Winter gibt es für den sportbegeisterten Burschen nichts Schöneres, als mit seiner Familie Schi fahren zu gehen. Dies ist die große Leidenschaft der ganzen Familie Bayer, bei jedem Wetter findet man sie auf der Piste. Doch diese Leidenschaft und ein Wettrennen mit seinem Zwillingsbruder Bertram werden Benjamin eines Tages zum Verhängnis. Benjamin lässt sich während eines gewagten Sprungs über eine hohe Schanze von einer dunklen Gestalt aus dem Konzept bringen und stürzt. Es sieht fast so aus, als hätte die Gestalt helle Blitze auf Benjamin geschossen. Benjamin sieht in den schrecklichen Sekunden des Sturzes noch einmal sein junges Leben vor seinen Augen ablaufen. Der Aufprall führt zu so schweren Verletzungen, dass der Junge noch vor Ort verstirbt – oder doch nicht? Denn kurze Zeit später findet sich Benjamin an einem eigenartigen Ort wieder. Und was er dort erfährt, ist für den 13-jährigen Burschen schier unglaublich.  Denn Benjamin ist tatsächlich tot, soll aber als Wandler weiterhin auf der Erde und mit seiner Familie leben.

In den nächsten Tagen und Monaten lernt Benjamin mit Hilfe von Frau Vatis und anderen Helfern, was es heißt ein Wandler zu sein und dass er dieses Los offensichtlich seinem toten Opa Heribert Bayer zu verdanken hat, der selbst ein Wandler war. Und dann erhält er auch noch Opas alten Talisman, einen Lapislazuli, und soll sich auf die Suche nach der Bayer´schen Familien-Chronik machen. Auf seiner Suche nach dem Buch, dass ihm so einige Fragen beantworten kann, muss Benjamin lernen, dass es auch noch andere fantastische Wesen wie Jäger, Neutrale, Sumblimitas und Schnitzel gibt und das sein Großvater ihm die Geschichte „Der kleine Kasper“ nicht nur zum Vergnügen erzählt hat. Kann Benjamin die Familien-Chronik finden und erfahren, wie er sein Dasein als Wandler meistern kann?

Benjamin Bayer, 13 Jahre alt, lebt in Dornbirn (Stadtgemeinde im österreichischen Vorarlberg) mit seiner Familie. Er hat einen Zwillingsbruder, Bertram, einen älteren Bruder namens Bernhard und die jüngere Schwester Bernadette. Die Familie unternimmt sehr viel miteinander, obwohl die Geschwister eigentlich nicht viel gemeinsam haben, verstehen sie sich trotzdem gut, Streitereien kommen so gut wie nie vor. Bernhard liebt Kampfsport, Bernadette ist ziemlich klug und begeistert sich für Musik und Bertram ist gut in Mathe. Benjamin besucht das Gymnasium, aber im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder, der auch sein bester Freund ist, ist Benjamin in der Schule eher durchschnittlich bis schlecht. Und trotzdem scheint er der Auserwählte zu sein, der nach Opa Heriberts Tod dazu auserkoren ist, in seine Fußstapfen zu treten. Benjamin macht sich auf den Weg die Familien-Chronik zu suchen und muss viele Rätsel lösen, die sein Großvater hinterlassen hat. Und Benjamin gibt nicht auf. Was dem Jungen jedoch zu schaffen macht, ist, dass er seinem Bruder und auch sonst niemandem davon erzählen darf. Denn Benjamin ist ein sehr ehrlicher Mensch.

Großvater Heribert Bayer ist kürzlich im Alter von nur 69 Jahren auf mysteriöse Weise verstorben. Offiziell war es ein Herzinfarkt, aber warum hat sich der Mann zu diesem Zeitpunkt am Fuße des Berg Isel aufgehalten? Und warum hat er ausgerechnet Benjamin seinen Glücksbringer vererbt? Im Laufe der Geschichte klärt sich das Geheimnis um Benjamins Opa auf und man erfährt viel über den klugen, rätselbegeisterten und handwerklich begabten Mann.

Frau Vatis ist Benjamins Ansprechpartnerin in der Zwischenwelt. Sie ist die erste auf die er nach seinem Unfall trifft und eigentlich erhofft er sich von ihr Auskunft. Aber die eher hektische, kleine Frau gibt nicht allzu viel preis und lässt Benjamin immer nur das allernötigste Wissen.


Die Geschichte rund um Benjamin Bayer hat mir gut gefallen, die Umsetzung ist gelungen. Ich hatte ehrlich die Befürchtung, dass die ganze Story zu sehr in extremes Fantasy Genre abdriftet mit Drachen, Feen, Einhörnern, Zauberern etc. und mir dann vielleicht nicht zusagen könnte (obwohl ich nochmal erwähnen muss, dass ich keinen Vergleich habe). Aber das trifft nicht zu und ich glaube genau das ist der Grund, warum ich mich auf die Reise des jungen Wandlers einlassen konnte. Benjamin Bayer war ja – wie bereits erwähnt– mein allererster Fantasy Roman (bis auf Harry Potter) und ich war ehrlich überrascht, dass der Roman so viel realistische Handlung beinhaltet. Benjamins Leben und das seiner Familie ist ja eigentlich ganz normal, bis auf die Aspekte seines Wandlerdaseins, was mir persönlich gefällt. Ich mag die Figuren, ich mag es, dass die Umgebung, in der die Geschichte spielt, einbezogen und so toll beschrieben wurde (ich bin ja Wiener Stadtkind durch und durch und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nicht viel von Österreich gesehen habe) und ich finde auch die fiktiven Teile des Buches toll erzählt. Ich mag den Schreibstil und die Tatsache, dass Familie Bayer eine ganz „normale“  Familie ist. Manche Teile des Buches haben mir besser als andere gefallen, aber im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte unterhalten. Ich werde das Buch meinem Sohn (er ist auch 13 Jahre alt) empfehlen, denn ich würde es als Jugendbuch einstufen. Aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten und ich bin schon auf Benjamins weitere Reise gespannt.

Fazit
Ich denke als mein Fantasy-Debüt habe ich mir genau den richtigen Roman ausgesucht. Eine interessante, spannende und fantastische Reise eines Teenagers.

Liebe Grüße,
Canis Librum

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Gespräche aus der Community

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Hegis avatar
Am Ende des ersten Jahres hielt Benjamin endlich seine Familienchronik in Händen, doch nun lässt sie sich nicht öffnen, dafür muss er erst die Rätsel um die sechs Siegel lösen. In seiner Ausbildung zum Sammler ist er harten Kämpfen ausgesetzt, in seinem Umfeld soll sich ein Spion der Jäger befinden, die immer mehr an Macht gewinnen und den Sammlern hart zusetzen, und auch in der Familie geschehen bedrohliche Ereignisse.

Für Benjamin beginnt ein Jahr voller Her- ausforderungen und Gefahren ...    
Anja_Pilzs avatar
Letzter Beitrag von  Anja_Pilzvor einem Jahr
So, nun ist es endlich auch geschafft. Hier meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Helmut-Giesinger/Benjamin-Bayer-Das-letzte-Siegel-1432084090-w/rezension/1469693726/ Sorry für die Verspätung. Bei mir gab es privat ein paar Chaostage. Vielen Dank für dieses schöne Jugendbuch. Es war toll, mal wieder die Phantasie etwas schweifen zu lassen.
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Hegis avatar

Hallo liebe Leser!

In meinem Fantasy-Roman „Benjamin Bayer – Die verschollene Chronik“ stelle ich einen vierzehnjährigen Burschen in den Mittelpunkt des Geschehens.













Bei einem schweren Schiunfall bricht sich Benjamin Bayer das Genick und landet in einer Zwischenwelt, aus der er mit nur spärlichen Informationen als Toter wieder ins Leben zurückgeschickt wird. Er hat als so genannter „Wandler“ eine besondere Aufgabe zu erfüllen und eine Familientradition fortzuführen, die er noch nicht kennt, die ihn aber vor große Herausforderungen stellt. Er wird mit ungeahnten Veränderungen konfrontiert, so kann er plötzlich mit Tieren kommunizieren, er lernt seine erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit zu nutzen und die Aura der Menschen zu lesen und gerät immer wieder in waghalsige Situationen, in denen Menschen dem Tod ins Auge sehen müssen. Er ahnt, dass seine Mission etwas mit den Seelen dieser Menschen zu tun hat, und um Genaueres zu erfahren, macht er sich auf die Suche nach der Familienchronik, die sein verstorbener Großvater gehütet und gut versteckt hat. In ihr hofft er Hinweise und Erklärungen zu finden, die es ihm ermöglichen, seine neue Aufgabe zu verstehen und zu erfüllen.

Benjamin Bayer – ein Leben in verschiedenen Welten, das uns zeigt, dass Diesseits und Jenseits ineinander greifen und dass es, frei nach William Shakespeare, mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als sich der menschliche Verstand vorzustellen vermag.
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Zusätzliche Informationen

Helmut Giesinger wurde am 05. Februar 1966 in Österreich geboren.

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