Helmut König Politik und Gedächtnis

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Inhaltsangabe zu „Politik und Gedächtnis“ von Helmut König

ERSTER TEIL: GEDÄCHTNIS, GESELLSCHAFT, GESCHICHTE I. Vom Nutzen und Nachteil des Erinnerns und Vergessens 1. Vom Nutzen und Nachteil für das Leben Erinnern oder Vergessen Horizontbildung, Durcharbeiten 2. Vom Nutzen und Nachteil für die Politik Umbruch und Neubeginn Demokratisierung und Gedächtnis II. Gesellschaft und Gedächtnis 1. Individuelles Gedächtnis und soziale Bedingungen Gedächtniskunst Neurologische Hirnforschung und medikamentöses Gedächtnismanagement Das Gedächtnis und seine sozialen Bedingungen Gedächtnisgemeinschaften 2. Kommunikation und Gedächtnis Die (Un-)Zuverlässigkeit des Gedächtnisses Die (Un-)Verfügbarkeit der Erinnerung Vom Recht auf eigene Erinnerung Kommunikationslatenz und Gedächtnis 3. Das kollektive Gedächtnis Starke und schwache Lesarten Das kulturelle Gedächtnis Politik und kulturelles Gedächtnis Funktionsgedächtnis Speichergedächtnis III. Geschichte und Gedächtnis 1. Geschichtswissenschaft Geschichtsschreibung und Gedächtnis Das Ende des Gedächtnisses Geschichtswissenschaft 2. Geschichtsphilosophie Geschichtstheologie Geschichte und Eingedenken Geschichtsphilosophie Kritische Theorie und Gedächtnis Zwischenbetrachtung: Gedächtnis, Versprechen, Vertrag Das Gedächtnis des Willens Versprechen und Vertrag Politik und Gedächtnis ZWEITER TEIL: POLITIK UND GEDÄCHTNIS I. Bund und Gedächtnis 1. Bund Religion und Gedächtnis Die Zeremonie des Bundes Inhalt Form Implizite und hypothetische Zustimmung 2. Erinnern und Vergessen Erinnerung und Heil Kleiner Exkurs: Jan Assmann und Freuds Moses Gedächtnismagie Vergessen und Verrat 3. Der Zorn Jahwes Fluch und Segen Symmetrie und Asymmetrie Exkurs: Das Gedächtnis und das Absolute Bundespartner 4. Religion und Politik: Die josianischen Reformen Gedächtnispolitik Die große Reform des Königs Josia Zwei Varianten der Gedächtnispolitik Buch, Gedächtnis, Politik Die Erfindung der Politik Explizite Zustimmung 5. Bund, Vertrag, Gemeinschaft Vom Bund zum Vertrag Übersetzungsfragen Zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft II. Vertrag und Gedächtnis: Thomas Hobbes 1. Die Vernunft des Vertrags Neue Wissenschaft Vertrag ohne Gedächtnis Rationalismus und Gedächtnis Zustimmung als Fiktion Angst und Gedächtnis Mythos und Rationalität Beobachter oder Teilnehmer 2. Die Wiederkehr des Gedächtnisses Der Gedächtnisdekalog Visuelle Gedächtnisstrategien Bild, episodisches und semantisches Gedächtnis Rhetorik Geschichte 3. Die Grenzen des Vertrags Vertrags- und Gedächtnisgemeinschaft Noch einmal: Vertrag und Bund Stillschweigende und explizite Zustimmung III. Das Gedächtnis der Nation 1. Die Einheit der Nation Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung Vertrag, Staat und Nation Nation als Konstruktion Entwicklungslinien 2. Nation und Gedächtnis Erinnerungsgemeinschaft Der Beitrag der Historiker Akteure, Ziele, Medien Nationale Gedächtnisfiguren Kommunikatives, kulturelles, nationales Gedächtnis Nation und Reich Kulturnation, Staatsnation, Gedächtnis 3. Gedächtnisreligion Nation und Religion Begeisterung Kälte Tod und Unsterblichkeit Das Reich Gottes Ruhm Sakraltransfer: Erlösung, Märtyrer Tod, Gedächtnis, Treue IV. Das postnationale Gedächtnis 1. Die Konstitution der Bundesrepublik Das Gedächtnis der Weimarer Republik Rehabilitierung der Nation Arbeit am nationalen Gedächtnis Opfer Abendland und Widerstand Wohlstand für alle Kommunikatives Beschweigen Nachholende Erinnerung 2. Verfassungspatriotismus Zwei Wege der Gesellschaftstheorie Verfassungspatriotismus und Universalismus: Habermas Verfassungspatriotismus und Nation: Sternberger 3. Hannah Arendt – Über die Schwierigkeit, nach der Katastrophe einen neuen Anfang zu machen Traditionsbruch »Das hätte nicht geschehen dürfen« Neuanfänge 801 Degradierung der Politik Arendt und die Bundesrepublik 4. Hannah Arendt und das Gedächtnis Ereignis und Gedächtnis Geschichte und Geschichtenerzählen Das anamnetische Gedächtnis Das moralische Gedächtnis Das kathartische Gedächtnis Anstelle eines Resümees: Europas Gedächtnis Epochenbruch und Gedächtnisregime Europas Gedächtnis Der Osten im Gedächtnis Europas Literatur Register Erinnerung ist nichts Natürliches. Was wir erinnern, ist abhängig von sozialen Bedingungen und Einflüssen. Zugleich hat die Erinnerung politische Folgen und Funktionen. Deswegen sind Gedächtnis und Erinnerung zum Gegenstand gezielten politischen Handelns geworden. Gedächtnispolitik spielt vor allem bei Umbrüchen und politischem Neubeginn, also nach Revolutionen, Kriegen und Bürgerkriegen eine große Rolle. Die neue politische Ordnung kann sich dadurch legitimieren, dass sie sich von ihrem Vorgänger abgrenzt. Das kann gedächtnispolitisch durch ganz entgegengesetzte Strategien erreicht werden: entweder durch Vergessen und Vergeben oder durch Erinnern und Bestrafen. Das Buch geht von dieser Beobachtung aus und behandelt im ersten Teil in systematischer Perspektive die Frage nach dem Verhältnis von Politik, Gedächtnis und Vergangenheit. Im zweiten Teil präsentiert es vier historische Fallstudien, die von der Zeit des Alten Testaments bis in die Gegenwart der Bundesrepublik reichen. – Der erste Teil des Buches fragt nach den sozialen Bedingungen, der zweite nach den sozialen und politischen Wirkungen des Gedächtnisses.

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