Helmut Krausser Der große Bagarozy

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Inhaltsangabe zu „Der große Bagarozy“ von Helmut Krausser

Die Psychiaterin Cora steckt in einer beruflichen Krise, zwei ihrer Patienten haben sich kurz hintereinander umgebracht. Da taucht in ihrer Praxis Stanislaus Nagy auf, ein merkwürdiger junger Mann, der von Maria Callas besessen ist. Doch Cora hat alles andere als einen harmlosen Callas-Verehrer vor sich. Der Mann behauptet plötzlich, der leibhaftige Teufel zu sein und - verborgen im Innern ihres Pudels - das Leben der Operndiva gelenkt zu haben. Auch über Coras Schicksal gewinnt Nagy eine merkwürdige Macht.

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  • Wortgewaltige, ironische Hommage...

    Der große Bagarozy

    Creed

    24. April 2015 um 17:45

    So kann es gehen...meine erste Begegnung mit Helmut Krausser entließ mich ratlos und ein wenig enttäuscht...also das nächste Buch von ihm in Angriff genommen, und siehe da: großartig von vorne bis hinten, jede Seite gefüllt mit Sätzen, die man sich notieren und an die Wand hängen möchte. Hervorragend gestaltete Charaktere und eine ironische, pfiffige Handlung, häufig wahnsinnig witzig und Kraussers Prosa ist in diesem Buch einfach wunderschön! Wie erfindet dieser Mann nur Sätze wie: "Der Himmel, grau von den Geistern vergifteter Tauben"... Ein Mann, offenbar besessen von der Sopranistin Maria Callas, bringt das Leben einer gefrusteten Psychiaterin durcheinander, in dem er behauptet, der Teufel zu sein und seinerzeit das Leben der Callas gelenkt zu haben...in der Gestalt ihres Lieblingspudels. Klingt wirr, liest sich aber geradezu sensationell gut. Und ganz nebenbei schafft es Krausser, eine Hommage an die legendäre Sängerin zu formen und mit einer Menge Fachwissen zu glänzen. Abgerundet wird das Werk durch 8 Fotografien von Maria Callas in verschiedenen Stationen ihres bewegten, tragischen Lebens. Fazit: Ich gebe es zu, ich habe diesen Schriftsteller unterschätzt. Oder mit dem falschen Buch begonnen. Oder beim Lesen von "Schmerznovelle" einen schlechten Tag gehabt. Oder beides. Fest steht auf jeden Fall, dass "Der große Bagarozy" ganz große Literatur ist, klug, bissig, komisch, tragisch und mit knappen 200 Seiten genau richtig kalkuliert, ohne zu gedehnt oder gehetzt zu wirken. Ich habe die Lektüre genossen und vergebe mehr als verdient meine volle persönliche Punktzahl!

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  • Rezension zu "Der große Bagarozy" von Helmut Krausser

    Der große Bagarozy

    Kurile

    18. April 2011 um 22:03

    Das ist doch mal eine Geschichte, die Spass macht: fantastisch, komisch, gemein. Fantastisch die Idee, was den armen Teufel bewegt, sehr komisch seine Verzweiflung und gemein, wie die arme Psychologin ihm verfällt. Doch doch, ich habe viel gelacht.

  • Rezension zu "Der große Bagarozy" von Helmut Krausser

    Der große Bagarozy

    peter_urmel

    27. March 2010 um 11:17

    Überschätzt. Vieles in dem Buch war für mich nicht nachvollziehbar.

  • Rezension zu "Der große Bagarozy" von Helmut Krausser

    Der große Bagarozy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2009 um 11:11

    Überraschend gute kurzweilige Unterhaltung, die mit einer originellen Geschichte aufwartet, welche durch das Verhältnis der Therapeutin und ihres Patienten immer weiter vorangetrieben wird und einen am Ende sogar mal kurz zum Nachdenken anregt.

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