Helmut Krausser Die kleinen Gärten des Maestro Puccini

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Inhaltsangabe zu „Die kleinen Gärten des Maestro Puccini“ von Helmut Krausser

Die Leidenschaften eines der größten Opernkomponisten

Giacomo Puccini: einer der größten Opernkomponisten aller Zeiten. Er konnte nur dann leidenschaftliche Musik schreiben, wenn er selbst einer Leidenschaft verfallen war. Er war ein Genie, das sich in seinen Liebeleien verstrickt und Tragödien verursacht, die seinen Opernstoffen in nichts nachstehen. Krausser erzählt in seinem Roman, wie aus der Liebe zu drei Frauen drei Opern erwachsen, wie aus Verführungskraft, echter Liebe und tödlicher Verzweiflung bis heute unvergessliche Arien und Melodien wurden.

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  • Kleine Gärten, ganz groß

    Die kleinen Gärten des Maestro Puccini

    Eiseisbaby

    19. October 2013 um 15:32

    Mit diesem Roman hat Helmut Krausser aufs Neue bewiesen, dass er einer unserer Besten ist. Die kleinen Gärten des Maestro Puccini ist Literatur in seiner reinsten und gelungensten Form: Der Schreibstil ist leicht und präzise, kraftvoll und sicher. Krausser muss sich und der Welt nichts mehr beweisen - angenehm zurückhaltend stellt er seine erwiesene Sprachgewalt und Phantasie in den Dienst der Geschichten, der Tatsachen, der Leidenschaften und Lieben des auto- und frauenvernarrten Musik-Genies. Herausgekommen ist ein Dokumentar-Roman, der den Titel "Roman" auch wirklich verdient hat: die Figuren sind fein und kreativ gezeichnet, der Spannungsbogen stimmt aufs i-Tüpfelchen genau. Und vielleicht das Schönste dabei: dieses Buch ist zum Glück kein weiteres Machwerk für bildungsbürgerlich beflissene Geister geworden - nein: es macht Lust beim Lesen und Lust aufs Hören. Kleinen Gärten ganz groß. *

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  • Rezension zu "Die kleinen Gärten des Maestro Puccini" von Helmut Krausser

    Die kleinen Gärten des Maestro Puccini

    Anita27a

    15. September 2009 um 09:08

    Habe diese Buch während meines Toscanaurlaubs bei Lucca am Lago di Massacciucholi gelesen und insofern war es natürlich ein Glücksgriff. Es wird aus dem Leben von G. Puccini berichtet insbesondere über dessen zahlreiche Affären, von denen drei näher beleuchtet werden. Gezeigt wird ein sehr menschlicher Puccini, mit vielen Macken und Leidenschaften, nicht immer sympatisch. Man sollte sich jedoch immer vergegenwärtigen, dass es sich um einen Roman handelt und nicht um eine genauestens recherchierte Biografie. Der Autor selbst weist in seinem Anhang darauf hin. Imsbesondere für alle Puccinifans, oder diejenigen, die es mal in diese Gegend verschlägt, jedoch auch für alle anderen ein nettes Buch, gut lesbar und vergnüglich.

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  • Rezension zu "Die kleinen Gärten des Maestro Puccini" von Helmut Krausser

    Die kleinen Gärten des Maestro Puccini

    *Wölkchen*

    22. December 2008 um 21:56

    Das Buch beleuchtet 10 bewegte Jahre im Leben Puccinis, wobei der Schwerpunkt auf seinen Affären liegt. Besagte „Kleine Gärten“ aus dem Titel sind seine verschiedenen, mal kleineren, mal größeren Liebschaften. Zufluchtsorte, an denen er dem Alltag mit seiner ihm lästig gewordenen Lebensgefährtin und späteren Frau Elvira entkommen kann. Krausser lässt in seinem Dokumentarroman drei dieser Liebschaften lebendig werden: Die berühmte Affäre mit der viel jüngeren Cori, deren bislang unbekannte Identität Krausser zu enthüllen versucht, die Seelenverwandtschaft zu Sybil Seligman, die leider an einer sexuellen Beziehung nicht interessiert ist, und den Skandal um Puccinis Hausmädchen Doria Manfredi, tatsächlich hatte Puccini jedoch nicht mit ihr, sondern mit ihrer Cousine Giulia Manfredi eine Affäre. In einem herrlich trockenen, oft leicht distanzierten Stil erzählt Krausser Puccinis Geschichte nach. Authentische Briefe, ergänzt durch Briefe aus Kraussers Feder, lassen die Geschichte lebendig werden. Im Anhang legt Krausser dar, welche Gegebenheiten und Briefe fiktiv sind. Die Sprache ist oft wunderbar ironisch und bildhaft. So entrüstet sich Puccinis Verleger Ricordi beispielsweise über Puccinis ernsthafte Affäre zur viel jüngeren und mittellosen Cori. Puccini solle doch lieber bei seinen zahlreichen Verehrerinnen bleiben, die von ihm "intim signiert" werden möchten. Er solle ihnen diesen Gefallen tun, aber keine ernsthafte Liaison eingehen. Als Leser ist man hin- und hergerissen zwischen Solidarität zu Puccini, dem man ein glückliches und erfülltes (Liebes)Leben wünscht, was er mit Elvira nicht bekommen kann, und Mitgefühl für Elvira, die von ihm nach Strich und Faden belogen und betrogen wird, so dass man ihre krankhafte Eifersucht zumindest ansatzweise nachvollziehen kann. Mal zeigt sich ein sehr menschlicher Puccini, der am Leben verzweifelt, obwohl er doch eigentlich nach Ansicht seiner Freunde zufrieden und glücklich sein müsste, mal ein abgehobener Puccini, der sich seines Talents und seiner Einzigartigkeit bewusst ist und diese Sonderstellung auch einfordert und auslebt. Ergänzt wird das Buch durch folgende Homepage, auf der – so weit vorhanden – Fotografien von der ihm Buch erwähnten Personen zu finden sind: http://www.puccini-pics.com/ Für alle Puccini und Opernfans ist dieses Buch absolut zu empfehlen, aber auch Krausser-Liebhaber, die mit der Musik Puccinis eher weniger anfangen können, werden daran Gefallen finden!

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  • Rezension zu "Die kleinen Gärten des Maestro Puccini" von Helmut Krausser

    Die kleinen Gärten des Maestro Puccini

    Zebrafink

    07. November 2008 um 20:18

    Wer sich für Puccinis Affären interessiert sollte es lesen. Ein kurzweiliges Lesevergnügen und ein Einblick in das Leben von Italiens berühmtesten Opernkomponisten.

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