Helmut Krausser Nicht ganz schlechte Menschen

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Inhaltsangabe zu „Nicht ganz schlechte Menschen“ von Helmut Krausser

1915 kommt ein Zwillingspaar zur Welt, das gegensätzlicher nicht sein könnte: Max und Karl sind zeit ihres Lebens Kontrahenten und bleiben doch eng verbunden. Als es ihnen im Deutschland der dreißiger Jahre zu eng wird, fliehen sie mit der Prostituierten Ellie nach Frankreich. Als Illegale suchen sie in Paris ihr Glück – und finden das Leben. Zwischen liebeshungrigen Hoteliers und Schach spielenden Buchhändlern, zwischen Mordanschlägen und Affären geraten die drei in einen rasenden Reigen, der sie schwindelig werden lässt. Dass Karl aufbricht, um im Spanischen Bürgerkrieg für eine bessere Welt zu kämpfen, macht die Lage nicht einfacher. Helmut Kraussers neuer Roman verflicht meisterhaft die Erschütterungen der 1930er-Jahre mit den turbulenten Lebensläufen dreier Menschen.

Ein eher konventioneller Roman aus der Feder des früher so extravaganten Autors. Trotzdem sehr lesenswert.

— Buchhandlung_am_Schaefersee
Buchhandlung_am_Schaefersee

Ich lese noch in diesem Buch - schätze aber die leichte Sprache, die subjektive Erzählung des 3. Reiches, die skurilen Beziehungsmuster

— CorneliaJoensson
CorneliaJoensson

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  • Rezension zu "Nicht ganz schlechte Menschen" von Helmut Krausser

    Nicht ganz schlechte Menschen
    Monika58097

    Monika58097

    Helmut Krausser Nicht ganz schlechte Menschen Die 30er Jahre. Die Zwillingsbrüder Max und Karl Loewe und die Prostituierte Ellie. In Deutschland wollen und können sie nicht beiben. Sie fliehen gemeinsam nach Frankreich und leben fortan als Illegale in Paris. Die Brüder, zwar Zwillinge, unterscheiden sich vom Wesen her jedoch sehr stark. Immer stehen sie irgendwie in Konkurrenz zueinander. Der Leser nimmt die Geschichten der Brüder wie eine Biografie wahr. Immer besser lernt man die beiden kennen. Der Autor lässt aber auch die Zeichen der Zeit nicht außer Acht. Krieg, Umstürze, aber auch die Liebe kommen nicht zu kurz. Ein Roman, in dessen Erzählweise ich mich erst hineinfinden musste, dann aber immer begeisterter gelesen habe. Mein erster Krausser-Roman und bestimmt nicht mein letzter!

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    dirki_1974

    dirki_1974

    11. October 2012 um 23:13