Helmut Krausser Strom

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Inhaltsangabe zu „Strom“ von Helmut Krausser

Den meisten vor allem als Romancier bekannt, stellt Helmut Krausser sich hier als Lyriker vor. Das Nebeneinander verschiedenster Tonlagen, Stimmungen und Techniken wird in den Gedichten noch deutlicher als in seiner Prosa. Veraltet geglaubte Metren wie den Alexandriner belebt er auf originelle Weise neu, schreibt formstrenge Sonette und schafft doch ganz spielerisch den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Die Stimmungen in den Gedichten schwanken zwischen düsterer Melancholie und bizarrem Humor. Virtuos springt Krausser vom Zarten zum Deftigen, vom Filigranen zum Großen, vom Klassischen in die "Coolness" der Gegenwart.

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    Strom
    Creed

    Creed

    04. September 2015 um 14:19

    Ein ganz hervorragender Lyrikband, in dem Kraussers enorme Sprachbegabung sich voll entfaltet. Er mischt unbefangen alle möglichen Gedichtformen, komplexe Reime, reimlose Verse, abstrakte Satzgebilde, verwendet im Gedicht "Revolverkammerspiel" die konkrete Poesie und liefert mit "bdktnsrgbns - mgnnhlt" eine morbide Hommage an Ernst Jandl. Besonders gefällt mir, dass Helmut Krausser hier ständig zwischen Ironie, Tragik, Wortwitz, Drama und einem Hauch von Vulgarität pendelt, was den Gedichtband durchweg spannend und interessant gestaltet und zeigt, wieviel Potential in moderner Lyrik stecken kann, da diese literarische Form hierzulande ja leider etwas stiefmütterlich behandelt wird und verhältnismäßig wenig Leser findet. Fazit: Für Freunde moderner Lyrik und auch für Verfechter klassischer Reime ein unbedingtes Muss...witzig, nachdenklich, wortgewaltig, gut. Volle Empfehlung!

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