Helmut Lauschke Hundert Jahre

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Inhaltsangabe zu „Hundert Jahre“ von Helmut Lauschke

Luise Agnes ging in die Küche, um zu schauen, ob Gemüse und Kartoffeln fürs Mittagessen langten. Nun sah sie die verstreute Postsendung auf dem Flurboden liegen, hob sie auf und erschrak, als ein schwarz umrandeter Briefumschlag dabei war. Als sie die Handschrift ihres Schwiegervaters, des Oberstudienrates Georg Wilhelm Dorfbrunners, erkannte, der die Anschrift mit dem Füllfederhalter pedantisch ordentlich geschrieben hatte, die vom Regen verschmiert war, fühlte Luise Agnes, wie das Schicksal blitzartig in sie einschlug. Ihr wurde schwarz vor den Augen, dass sie dem momentan aufkommenden Schwächeanfall nicht mehr gewachsen war. Mit letzter Kraft stemmte sie sich gegen die Wand, ging an der Wand entlang bis zur Küchentür und stürzte auf den letzten zwei Metern in der Küche zu Boden. Sie hatte die Rückenlehne des Stuhles noch gegriffen, die sie mit nach unten riss. "Liebe Kinder! In tiefer Trauer teilen wir Euch mit, dass unser lieber Sohn Hans Matthias nicht mehr unter uns weilt. Er hat sein Leben an der Front für das Vaterland geopfert. Für uns ist es unfassbar. Doch auch das müssen wir hinnehmen. Wir haben dem Schicksal nichts entgegenzusetzen. In Liebe, Eure Eltern" Das war alles, was auf dem Briefbogen geschrieben stand, den Eckhard Hieronymus in zitternden Händen hielt. Mehr hatte Vater Georg Wilhelm Dorfbrunner nicht geschrieben. Es war wenig und doch ungeheuer viel. Nach bestandenem Kriegsabitur folgte Paul Gerhard der Einberufung zur Wehrmacht. Der Abschied lief nicht ohne Tränen ab. Selbst Vater und Sohn hatten Tränen in den Augen, die sie mit Taschentüchern wegwischten. Luise Agnes und Anna Friederike vergossen bei der Umarmung des Abschiednehmenden Tränenströme.

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