Helmut Lauschke Hundert Jahre / Hundert Jahre II

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Inhaltsangabe zu „Hundert Jahre / Hundert Jahre II“ von Helmut Lauschke

“Das ist nun das Ende. Dann werden auch bald die Nazimäuler schweigen. Sie werden irgendwo untertauchen und die Verantwortung für das klägliche Ende mit der großen Katastrophe auf die Menschen abwälzen, die nicht ganz schuldlos sind, weil sie dem Teufel zur Macht verholfen und zu dem Teufelswerk geschwiegen oder noch mitgemacht hatten, anstatt dagegen zu protestieren.” Das sagte Pfarrer Kannengießer in der Deutschstraße 25 in Breslau, als russische Tiefflieger auf wehrlose Menschen in den Straßen schossen, die auf der Flucht waren. Er sagte, dass es für ihn unfassbar sei, wie die braunen Horden mit dem Volk umgegangen seien, dass es so gequält und geschunden wurde. Die Arroganz kommt vor den Fall, aber nicht die unzählbaren Toten zum Leben zurück. Was neben dem Krieg an Menschen geschändet und getötet wurde, das werde in die deutsche Geschichte eingehen, woran noch viele Generationen zu tragen haben werden, wenn von den Schlachten an den Fronten längst nicht mehr gesprochen wird.
“Die unsägliche Wirklichkeit der Aufregung mit den letzten Anstrengungen der Menschen, ihren Schweißgerüchen der Angst und ihrer Hektik bis zum Erschöpftsein in dem fürchterlichen Durcheinander, wie es aus dem Fenster des dritten Stocks zu sehen war, konnte nur von der Straße her verstanden werden. Die Straße ist die grenzenlose Bühne vom Leben am Ende einer Tragödie von der Größe des Unaussprechbaren.”

Vergesst der Mütter Liebe nicht, vergeudet nicht die Kinderherzen,
gebt sie zum Schießen nicht mehr her, zu groß sind dann die Schmerzen.
Denn weinen könnt ihr, wie ihr wollt, das Leben kommt nicht wieder, wenn der Sohn gefallen ist. Völker, nehmt es euch zu Herzen!

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