Helmut Schmidt

 4.2 Sterne bei 294 Bewertungen
Autor von Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt, Außer Dienst und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helmut Schmidt

Helmut Schmidt wird 1918 als Helmut Heinrich Waldemar Schmidt in Hamburg-Barmbek geboren. Nach Abitur und Wehrdienst kämpft er im Zweiten Weltkrieg als Soldat. Seine Frau Hannelore (Loki), eine ehemalige Mitschülerin, heiratet er noch während des Krieges im Jahre 1942. Zu Ende des Kriegs gerät er in britische Gefangenschaft, wird jedoch nach wenigen Monaten wieder entlassen. Von 1946 bis 1949 studiert Schmidt Volkswirtschaft und Staatswissenschaft in Hamburg und schließt sein Studium als Diplomvolkswirt mit einer Arbeit über Währungsreformen ab. Einer seiner Professoren ist der spätere Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. 1946 in die SPD eingetreten, wird Schmidt 1953 Mitglied des Bundestages und 1957 Mitglied des Fraktionsvorstandes der SPD. Sein Redetalent bringt ihm bei politischen Gegner den Spitznamen „Schmidt Schnauze“ ein. Ein Jahr später wird er Mitglied des SPD-Bundesvorstands. Im Jahre 1961 übernimmt Schmidt das Amt des Hamburger Innensenators und legt hierfür sein Bundestagsmandat nieder. Bei der Sturmflut des Jahres 1962 überzeugt er durch sein umsichtiges und energisches Handeln als Krisenmanager. Von Willy Brandt in seine Regierungsmannschaft für die Bundestagswahl 1965 aufgenommen, wird Schmidt erneut Mitglied des Bundestages und 1969 Verteidigungsminister in Brandts sozial-liberaler Regierung. Von Juli bis November 1972 übernimmt er kurzzeitig das Amt des Bundesministers für Wirtschaft und Finanzen, im Dezember dann das Amt des Finanzministers im zweiten Regierungskabinett von Willy Brandt. Nach dem Rücktritt Brandts wird er im Mai 1974 zum Bundeskanzler gewählt. Seine Kanzlerschaft steht von Beginn an unter dem Schatten einer Rezession. Schmidt strebt eine stabile wirtschaftliche Entwicklung und Vollbeschäftigung an. Sehr viel Wert legt er auf die Zusammenarbeit mit den europäischen Ländern, insbesondere zum französischen Staatspräsidenten Valéry Giscard d'Estaing pflegt er engen Kontakt. 1975 wird in Helsinki die Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) unterzeichnet. Dabei trifft Schmidt erstmals mit DDR-Staatschef Erich Honecker zusammen. Als einer der ersten westlichen Politiker trifft er den chinesischen Staatschef Mao Tse-tung. Im selben Jahr wird Schmidt von der britischen „Financial Times“ zum „Mann des Jahres“ gekürt. 1976 wird Schmidt als Bundeskanzler bestätigt und führt wiederum eine sozial-liberale Koalition an. Im Verlauf des folgenden Jahres erreicht der RAF-Terror mit der zeitgleichen Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer und der Lufthansa-Maschine „Landshut“ seinen Höhepunkt. Schmidt reagiert mit Unnachgiebigkeit und lässt das entführte Flugzeug durch die neugegründete GSG9 in Mogadischu erstürmen. Schleyer wird daraufhin von seinen Entführern ermordet, die in Stuttgart-Stammheim inhaftierten führenden Mitglieder der RAF begehen Selbstmord. Mit den Präsidenten der USA und Frankreichs und dem britischen Premierminister erreicht Schmidt im Jahre 1979 die umstrittene Entscheidung zugunsten des NATO-Doppelbeschlusses. Ein Jahr später wird Helmut Schmidt vom Jüdischen Weltkongress für seine Verdienste um Frieden und Menschenrechte mit der Goldman-Medaille ausgezeichnet. Nach einem erneuten Wahlsieg der sozial-liberalen Koalition wird Schmidt im November 1980 erneut zum Bundeskanzler gewählt. Knapp zwei Jahre später zerbricht die Koalition, mit einem konstruktiven Misstrauensvotum wird Helmut Schmidt abgewählt. Sein Nachfolger wird Helmut Kohl. 1983 wird Helmut Schmidt Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“, von 1985 übernimmt er für vier Jahre den Posten des Geschäftsführers. 1986 scheidet er als Mitglied aus dem Bundestag aus. Er nimmt jedoch weiter Anteil am politischen Geschehen und wirkt beispielsweise zusammen mit Giscard d'Estaing auf die Gründung einer Europäischen Zentralbank hin. Im Jahre 2003 wird Schmidt die Ehrendoktorwürde der nach ihm benannten Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg verliehen. Zudem ist er Ehrenbürger zahlreicher Städte und Preisträger vieler Auszeichnungen. Helmut Schmidt verfasste zahlreiche Publikationen. Zu den bekanntesten zählen „Eine Strategie für den Westen“ (1986), „Zur Lage der Nation“ (1994), Die Selbstbehauptung Europas“ (2000), „Die Mächte der Zukunft“ (2004) sowie „Auf dem Weg zur deutschen Einheit“ (2005). Sein neuestes Werk „Außer Dienst“ erschien im September 2008.

Alle Bücher von Helmut Schmidt

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Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt

Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt

 (71)
Erschienen am 18.12.2015
Außer Dienst

Außer Dienst

 (65)
Erschienen am 15.03.2010
Was ich noch sagen wollte

Was ich noch sagen wollte

 (21)
Erschienen am 13.06.2016
Zug um Zug

Zug um Zug

 (18)
Erschienen am 05.10.2012
Unser Jahrhundert

Unser Jahrhundert

 (13)
Erschienen am 13.06.2011
Verstehen Sie das, Herr Schmidt?

Verstehen Sie das, Herr Schmidt?

 (14)
Erschienen am 07.11.2013
Die Mächte der Zukunft

Die Mächte der Zukunft

 (14)
Erschienen am 01.01.2006
Menschen und Mächte

Menschen und Mächte

 (8)
Erschienen am 07.11.2011

Neue Rezensionen zu Helmut Schmidt

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Rezension zu "Unser Jahrhundert" von Helmut Schmidt

Ein spannendes Gespräch.
Wedmavor 7 Monaten

Dieses hörenswerte Buch gibt es im Pool meines neuen Hörbuchanbieters. Da habe ich mich kurzerhand dafür entschieden und keineswegs bereut.


Klappentext beschreibt den Inhalt ganz gut: „… Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind.

Aus dem Gespräch … ist ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch entstanden, in dem sich der Politiker und der Historiker die Bälle zuspielen, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung der eigenen Positionen bedacht. Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker – und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz. Zwei kluge alte Männer streifen durch das 20. Jahrhundert und die Welt von heute, und der Leser genehmigt sich eine Prise Weisheit. In Szene gesetzt von Hanns Zischler und Hans Peter Hallwachs.“


Dieses Gespräch fand ich recht interessant und aufschlussreich. Die Herrschaften reden über fast alle wichtigen polit. Themen des 20. Jh.  und zwar so, dass ich von der Diskussionskutur, von der tiefen Kenntnis der Geschichte und von den Meinungen der beiden sehr beeindruckt war. Fritz Stern war ein amerikanischer Historiker, dessen Familie 1938, da jüdischer Abstammung, in die USA ausgewandert gewesen war. In dieser Diskussion vertrat er oft die amer. Sicht der Dinge und dazu eines Historikers und Publizisten, Helmut Schmidt die Sicht des deutschen Politikers hohen Ranges. Obwohl sie oft einander widersprachen, taten sie dies sehr respektvoll und waren stets darauf bedacht, die Gemeinsamkeiten zu finden oder sich zumindest irgendwo in der Mitte zu treffen, sodass jeder sein Gesicht bewahren und die Diskussion weiter sachlich und höflich fortgesetzt werden konnte.


Diese Gespräche erfolgten an drei Tagen vormittags und nachmittags im Sommer 2009, sodass diese weitgehend wie reguläre Arbeitstage aussahen. Mehrmals kamen die beiden auf die Eliten der Ostküste und ihre Rolle im Weltgeschehen zu sprechen, auch in Verbindung mit Bush Vater und Sohn. Zu den Vorbildern und deren Notwendigkeit heute kehrte das Gespräch mehrmals zurück. Das war Schmidts Thema, auch weil er ein Buch dazu geschrieben hatte. Über die Macht der Medien, über Kohl in diesem Zusammenhang, über die Fehler der Parteienfinanzierung, Wirtschaftsliberalismus, sowie heikles Thema Israel, das waren die Punkte, die mMn aussagestark ausfielen und recht unverblümt besprochen wurden. (Es gab noch etliches mehr, s. dazu Inhaltsverzeichnis der gedruckten Ausgabe.) Wobei auch hier, wie auch bei einigen anderen Themen, bei mir der Eindruck entstand, dass die Herren noch tiefer in die Materie eingestiegen waren und noch deutlichere Aussagen an den Tag gelegt hatten. Bloß in der fürs Massenpublikum angepassten Ausgabe wurden die allzu offenherzigen Dinge ausgeklammert. Dieser Eindruck verstärkte sich, als in etwa 13 letzten Minuten Mitschnitt des Originalgesprächs eingeblendet wurde. Da sah man, dass die Herren deutlich mehr gesagt haben, als es in die Endversion des nachgesprochenen Hörbuches reinkommen durfte. Vieles wirkte durch die redaktionellen Kürzungen nur kurz angesprochen, nur angeschnitten, somit eher oberflächlich und insg. unglaubwürdig, weil es doch recht unwahrscheinlich rüberkam, dass die Herrschaften an solchen Stellen und nach so wenig Austausch die Diskussion beendet hätten.


Ganz am Anfang, als die Entstehung des Buches beschrieben wurde, hörte man, dass Stern und Schmidt mal längere Gespräche über die Geschehnisse des vergangenen Jahrhunderts geführt hätten, so war die Idee dieses Buches entstanden. Ich wäre zu gern bei diesen Originalgesprächen dabei gewesen und die eigentlichen Aussagen der beiden gehört. Das wäre eine enorme Bereicherung gewesen.


Diese „offizielle“ Version ist zwar auch nett, manche Sicht der Dinge ist schon nicht ohne, erscheint mir trotzdem gewollt politisch korrekt.


Man muss diese Meinungen nicht teilen, aber sie zu kennen schadet gewiss nicht.


Dass dieses Gespräch bald 9 Jahre alt ist, störte mich keineswegs. Das meiste spielte sich in der Vergangenheit ab, wobei die beiden zum Schluss auch eine Art Ausblick in die Zukunft gewagt, ja ihre guten Wünsche für die kommenden Generationen vorgetragen haben.


Hörenswert finde ich diese Diskussion auf jeden Fall, auch weil man einige Lesetipps samt den guten Gründen warum, mitnehmen kann.

 

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Rezension zu "Zug um Zug" von Helmut Schmidt

Interessantes Gespräch.
Wedmavor einem Jahr

Es ist eine Aufzeichnung des Gesprächs zwischen Helmut Schmidt und Peer Steinbrück im Juni 2011.

Auszug aus dem Klappentext: „Elder Statesman und moralische Instanz der eine, spätestens seit der Finanzkrise Garant für politische Geradlinigkeit der andere: Hier tauschen sich zwei überzeugte Sozialdemokraten aus, die manche Positionen ihrer Partei nicht gutheißen können. Ob sie über die Risse im Fundament unserer Gesellschaft reden oder über die Ignoranz von Funktionseliten, ob sie die Verschiebung der globalen ökonomischen Gewichte und die Zukunft Europas diskutieren oder die verheerenden Auswüchse des weltweiten Raubtierkapitalismus: Immer wieder kehrt das Gespräch zu der Ausgangsfrage zurück, wie das Primat des Politischen, wie Demokratie und Sozialstaat auch in Zukunft gewahrt und die wachsende Kluft zwischen Regierten und Regierenden geschlossen werden kann.“

Obwohl sechs Jahre seit dem Gespräch vergangen sind, Helmut Schmidt weilt seit zwei Jahren nicht mehr unter uns, vieles hat sich weiterentwickelt, trotzdem fand ich diesen Gedankenaustausch sehr gut und bereichernd.

Helmut Schmidt sagte Dinge, die heute kein Politiker zu sagen wagt und man in keinen Leitmedien zu lesen/ zu hören bekommt. Aber Helmut Schmidt konnte so etwas zum Ausdruck in klaren, prägnanten Sätzen bringen. Ich musste dabei an Peter Scholl Latour und sein Buch „ Der Fluch der bösen Tat“ denken. Diese altgedienten Männer mussten sich vor niemandem beweisen, sich vor niemandem fürchten, daher sagten sie, was sie dachten, und oft taten sie es sehr klar und den Tatsachen entsprechend.

Was Schmidt über das Verhältnis von Deutschland und China gesagt, was er über China und die politische Ausrichtung des Landes erzählt hat, war schon sehr gut. In dem Zusammenhang ging er auch zur Frage der Sinnhaftigkeit der Verbreitung der Demokratie in nicht-westlichen Ländern über. Er hat genau richtig erkannt, und zum Ausdruck gebracht, dass dies nichts weiter ist, als ein Argument zur Befriedigung der Expansionsansprüche des Westens in diverse Richtungen der Welt. Schmidt nannte auch die konkreten Zahlen der Militärausgaben der USA, Deutschland, China und Russland. Interessant zum Vergleich. Aufschlussreich. Dem Steinbrück war es zu viel, zynisch nannte er es. Aber wenn man heute schaut, wie sich die Lage entwickelt hat, wenn man solche Werke wie „Schwarze Flaggen“ von J. Warrick, wie „Illegale Kriege“ von D. Ganser, „Nur wenn du allein kommst“ von S. Mekhenet, etc. gelesen hat, da neigt man eher dazu, Schmidt wieder mal recht zu geben. Er hatte den Durchblick und den Mut, seine Meinung zu sagen. In seinem Buch „Was ich noch sagen wollte“, erzählt er ähnliche Dinge über China, aber das mit der Verbreitung der Demokratie wurde dort ausgelassen.

Die beiden Staatsmänner sprachen aber auch über die EU und ihre Entwicklung. Schmidt kritisierte die Passivität der Regierungen, die dieses „muddling through“, das Durchwurschteln, statt aktives Regieren betreiben. Da fragt man sich, was hat sich positiv seitdem geändert? Nicht viel, drängt sich die Antwort. Vielmehr steckt die Demokratie, wie auch EU, in einer handfesten Krise und es schaut nicht unbedingt danach aus, als ob da gute Kräfte dabei wären, die Lage zu kitten. Ein sehr brauchbares Buch, zu dem Thema ist „Die Krise der Demokratie und wie wir sie überwinden“ von Christian Lammert und Boris Vormann. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen erscheint die Verbreitung der Demokratie in nicht-westlichen Ländern noch fragwürdiger. Schmidt Lieferte auch seine Erklärung, warum der Westen so drauf erpicht ist, unbedingt sein Weltbild, anderen Nationen aufzudrücken, ohne Rücksicht auf ihre Geschichte, Kultur und Mentalität.

Die beiden sprachen auch über andere politische Tendenzen in der Welt und natürlich auch in Deutschland, in der SPD, über die überwundene Wirtschaftskrise, uvm.

Was Schmidt über den Lebenslauf eines Politikers sagte, war auch gut.

Dieses Gespräch habe ich gern gehört. Es war so aufschlussreich, so authentisch. Man hörte die Originalstimmen der beiden, man hörte, wie Schmidt das Feuerzeug betätigte, wie die Getränke eingegossen wurden, etc. Da war man quasi live dabei.

Hörbuch, gekürzt, Spieldauer: 3 Stunden und 31 Minuten.

Beim neuen Hörbuchanbieter ist dieses Buch im Programm.

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Masaus avatar

Rezension zu "Was ich noch sagen wollte" von Helmut Schmidt

Was ich noch sagen wollte
Masauvor einem Jahr

*** 4,5 STERNE ***

Eigentlich haben mir alle Bücher von Helmut Schmidt - welche ich bisher gelesen habe - gefallen. Da dies sein vorletztes Buch war (das letzte war „Dann wäre ich halt Hafendirektor geworden“) war ich besonders gespannt. Und was soll ich sagen ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht. In seiner eigenen Art, locker und gut durchdacht gibt er hier Einblick über seine persönlichen Vorbilder wobei er den Begriff gleich zu Beginn einschränkt. Das einzige was ich schade fand war das es zu dünn/kurz war. Gerne hätte ich mich länger damit beschäftigt. Aber sonnst Top.

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Helmut Schmidt wurde am 23. Dezember 1918 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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