Helmut Stelljes Worpswede, Worpswede, Du liegst mir immer im Sinn

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Inhaltsangabe zu „Worpswede, Worpswede, Du liegst mir immer im Sinn“ von Helmut Stelljes

Worpswede, Worpswede, Du liegst mir immer im Sinn." Seit sie das Dorf an der Hamme im Jahr 1897 zum ersten Mal besuchte, war die junge Malerin Paula Becker, die 1901 den verwitweten Otto Modersohn heiratete, von der besonderen Schönheit des Ortes fasziniert. Enthusiastisch beschreibt sie in ihrem Tagebuch den Himmel über dem Moor, die "köstliche Abendstille", die Farben der Erde und der Kanäle. Als außerordentlich talentierte Briefeschreiberin gibt sie ihre Eindrücke auch an Freunde und Verwandte weiter.

Ein stimmungsvoller Bildband einer der schönsten Landschaften Norddeutschlands

— kfir

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  • Rezension zu "Worpswede, Worpswede, Du liegst mir immer im Sinn" von Helmut Stelljes

    Worpswede, Worpswede, Du liegst mir immer im Sinn

    kfir

    24. October 2008 um 21:27

    Man kann Paula Modersohn-Becker zu Recht als eine der bedeutendsten Malerinnen Deutschlands bezeichnen. Sie war neben Fritz Overbeck, Otto Modersohn, Fritz Mackensen und Rainer Maria Rilke eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Worpsweder Künstlerkolonie. Als herausragende Vertreterin des Expressionismus brauchen sich ihre Werke nicht hinter den des Blauen Reiters zu verstecken. Leider sind ihre knapp 700 Gemälde und 1000 Zeichnungen weniger bekannt geworden, vielleicht, weil sie früh verstarb und sie zu Lebzeiten kaum selber Kunstwerke verkaufte. Obwohl sie es früh schaffte, sich in ihrem künstlerischen Ausdruck zu emanzipieren, in ihrem privaten Leben als Frau blieb ihr dieses Glück zeitlebens versagt. Paula Modersohn-Becker machte um 1900 einige Reisen in die damalige Kunstmetropole Paris, für ihr eigenes Schaffen reiste sie immer wieder in das provinzielle Teufelsmoor westlich von Bremen zurück. Die einzigartige Landschaft mit den intensiven Farben und stimmungsreichen Jahreszeiten verschafften ihr die nötige Inspirationen für ihre Werke. Doch nicht nur in ihrem künstlerischen Schaffen finden ihre Eindrücke Einzug. Auch ihre Tagebuchaufzeichnungen und zahlreich überlieferten Briefe geben ein sehr genaues Bild ihrer Umgebung wieder. Helmut Stelljes versucht nun, viele dieser schriftlichen Zeugnisse seinen eigenen Fotos aus Worpswede gegenüberzustellen und den Eindruck von damals zu visualisieren, den Paula Modersohn-Becker vor über hundert Jahren zu ihren stimmungsvollen Bildern inspiriert hat. Diese Bilder einer ursprünglichen erhaltenen Landschaft mit ihren typischen Gebäuden transportieren sehr gelungen die Gefühle, die sich einem beim Lesen der Briefe ergeben. Die Motivwahl, die Perspektiven und die dargestellten Jahreszeiten der Fotos passen vorzüglich zu den gewählten Textpassagen, die glücklicherweise auch in der alten Schreibweise übernommen wurden. Allerdings hätte ich mir hier und da jedoch ein wenig mehr Brillanz und Farbkraft bei den Fotos in dem ansonsten sehr stimmig und wertig gestalteten Buch gewünscht. Für jemanden, der sich schon einmal mit Paula Modersohn-Becker oder der Worpsweder Künstlerkolonie beschäftigt hat, ist dieses Buch nicht nur Anleitung, die Werke besser zu verstehen zu können, sondern auch eine Einladung, dieser einmalig schönen Landschaft einmal selber einen Besuch abstatten. Der Autor: Helmut Stelljes, Dr. phil., geboren 1933 in Bremen, verlebte bereits seine Kindheit in der Nähe Worpswedes und im Künstlerdorf selbst, das 1966 zu seiner ständigen Heimat wurde. Neben methodisch-didaktischen Publikationen hat der Autor mehrere Werke über Worpswede, Künstlerporträts und Beiträge zu kulturgeschichtlichen Abläufen des Künstlerdorfes veröffentlicht. Als Autodidakt mit professionellem Hintergrund entdeckt der Fotograf das Licht in der Natur. Er gestaltet in poetischen Bildern die Farb- und Formerscheinungen der Landschaft und versucht die Einzigartigkeit der Momente festzuhalten.

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