Helmut Vorndran

 4 Sterne bei 142 Bewertungen
Autor*in von Das Alabastergrab, Blutfeuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Helmut Vorndran, geboren 1961 in Bad Neustadt/Saale, lebt mehrere Leben: als Kabarettist, Unternehmer und Buchautor. Als überzeugter Franke hat er seinen Lebensmittelpunkt im oberfränkischen Bamberger Land und arbeitet als freier Autor unter anderem für Antenne Bayern und das Bayerische Fernsehen. www.helmutvorndran.de

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Quokka-Insel (ISBN: 9783740822170)

Die Quokka-Insel

Erscheint am 25.07.2024 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Helmut Vorndran

Cover des Buches Das Alabastergrab (ISBN: 9783442482733)

Das Alabastergrab

 (30)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Blutfeuer (ISBN: 9783442483068)

Blutfeuer

 (20)
Erschienen am 16.05.2016
Cover des Buches Der Colibri-Effekt (ISBN: 9783442483075)

Der Colibri-Effekt

 (14)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches Das fünfte Glas (ISBN: 9783954513116)

Das fünfte Glas

 (12)
Erschienen am 18.06.2014
Cover des Buches Drei Eichen (ISBN: 9783954511235)

Drei Eichen

 (12)
Erschienen am 16.10.2015
Cover des Buches Tot durch Franken (ISBN: 9783897058958)

Tot durch Franken

 (11)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Der Jade-Sauropsid (ISBN: 9783740802165)

Der Jade-Sauropsid

 (8)
Erschienen am 24.08.2017
Cover des Buches Habakuk (ISBN: 9783954516933)

Habakuk

 (7)
Erschienen am 16.07.2015

Neue Rezensionen zu Helmut Vorndran

Cover des Buches Natternsteine (ISBN: 9783740813406)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Natternsteine" von Helmut Vorndran

Schatten der Vergangenheit ...
Bellis-Perennisvor 8 Monaten

Worum geht’s diesmal? 

Es herrscht Saure-Gurken-Zeit bei Franz Haderlein & Co und die Ermittler sind angehalten alte Akten zu sortieren. Entsprechend schlecht ist die Stimmung. Zudem ist Bernd „Lagerfeld“ so richtig neben der Spur, ist er doch seiner Familie verlustig geraten. Nur die Ausbildung von Presssack, dem talentierten Ermittlerferkel hält in halbwegs aufrecht. Er verlässt die Dienststelle mit einer fadenscheinigen Ausrede und gerät in eine Demo von Corona-Leugnern und Impfgegnern.  

Gleichzeitig gibt es auf der Schwäbischen Alb zwei tote Bergsteiger. Ein ehrgeiziger Kletterer, der trotz schlechter Sicht in die Wand steigt, greift statt in den Felsen in eine Leiche und flugs gibt es zwei Tote. Die Identität des Kletterers ist bekannt, die des zweiten Toten leider nicht, denn es fehlt im Entscheidendes: nämlich der Kopf.  

Wenig später werden in alten Polizeiakten weiter kopflose Tote entdeckt. Gibt es einen Zusammenhang mit der aktuellen kopflosen Leiche? 

Meine Meinung: 

Gekonnt lässt Autor Helmut Vorndran seine Geschichte wieder auf mehreren Zeitebenen spielen. Zahlreiche anfangs lose Fäden werden letzten Endes zu einem dicken Zopf geflochten. Ein geschickter Schachzug, stellen auch die Epiloge dar, die das Leben der Beteiligten bzw. Betroffenen nach dem Ende der Ermittlungen beschreiben. 

Gut gefällt mir, dass das Politisieren rund um ein mögliches (?) eigenes Bundesland Franken in den Hintergrund tritt. Als Österreicherin kann ich diese Bestrebungen nicht wirklich nachvollziehen. Was allerdings auch bei uns immer wieder die Wogen hochgehen lässt, sind Autokennzeichen. Daher musste ich hier herzlich lachen. als Polizeichef Suckfüll, die angebotene Stelle nicht antreten will, weil sein Dienstwagen das verhasste Hassfurther (sic!) trägt. 

Die Szene, in der Franz Haderlein von einem greisen Ehepaar nicht nur mit fränggischen Worten, sondern auch mit gutem Porzellan beworfen worden ist, klingt zwar im ersten Moment witzig, ist es aber in Wirklichkeit nicht.  

Fazit: 

Diesem spannenden und stellenweise skurrilen Krimi gebe ich gerne 4 Sterne.

 

Cover des Buches PHI (ISBN: 9783740819491)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "PHI" von Helmut Vorndran

Tote, Säure und Parfum - jede Menge Arbeit für KHK Haderlein & Co.
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Dieser 13. Krimi mit Franz Haderlein & Team ist ein wenig anders als die zwölf vorhergehenden. 

Sowohl die beiden Ermittlerschweine Riemenschneider und Pressack spielen ebenso wie die Ermittler nur eine untergeordnete Rolle. 

Hauptdarsteller sind unter anderem eine Bohrfirma, die statt Wasser für die Landwirtschaft ein riesiges Vorkommen seltenen findet, ein amerikanischer Multimilliardär, der mit einem E-Hubschrauber durch den Bamberger Luftraum schwebt, sowie zahlreiche Leichen, die mit einer starken Säure und verschiedenen bekannten Parfums übergossen worden sind, und das Naturschutzgebiet in der Mojave-Wüste. 

Meine Meinung: 

Grundsätzlich sind die Themen, Zerstörung der Umwelt des Profits wegen und Rache sehr spannend. Leider fehlt gerade deswegen die Leichtigkeit und der schräge Humor, die Helmut Vorndrans frühere Krimis ausgezeichnet. Schon der letzte „Obsidiangold“ hat nicht nur Deutschland als Schauplatz. Hier in „PHI“ müssen wir uns über den großen Teich nach Amerika begeben, um die Hintergründe der Mordserie zu verstehen.   

Aufgelockert wird der Krimi nur durch Robert „Fidibus“ Suckfüll, den etwas schrulligen Polizeichef, der den Abgang von Andrea Onello mit etwas verstümmelten Balladen der Klassiker wie Goethe oder Schiller bedauert. Wenig später sorgt er für Kopfschütteln, da er einem Haßfurter Start up, das Brennholzscheite verleast auf dem Leim geht. Wer Vorndrans Krimis kennt, weiß um die Geschichten der echten oder vermeintlichen Geistesgaben der Haßfurter.  

Schmunzeln musste ich Lagerfeld, der wieder auf amourösen Pfaden wandelt. Trotzdem fehlt mir diesmal der schwarze Humor und Arbeit der Ermittlerschweine.

 Fazit: 

Für mich nicht der beste Krimi dieser Reihe, daher gibt es diesmal nur 4 Sterne.

 

 

Cover des Buches Obsidiangold (Kommissar Haderlein) (ISBN: B09ZLCZ9DV)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Obsidiangold (Kommissar Haderlein)" von Helmut Vorndran

Der 12. Fall für Haderlein & Co
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Dieser 12. Fall für Franz Haderlein & Co. spielt nicht nur in Franken, sondern in einem zweiten bedeutsamen Handlungsstrang in Afghanistan. 

Worum geht’s? 

Zunächst verschwindet eine junge, namenlose Frau aus der Klinik im unterfränkischen Ebern, nachdem sie monatelang im Koma gelegen ist. Fast gleichzeitig brennt ein nagelneuer Mähdrescher, in dem sich eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte, männliche Leiche befindet. Das Einzige, was sicher ist: Er ist mit Weltkriegsmunition erschossen worden und zur Entsorgung im Mähdrescher abgelegt. Dieser Tote wird nicht der Einzige bleiben. Und auch die Serie der abgefackelten Autos reißt nicht ab.   

Während Haderlein & Co. jeder noch so kleinen Spur nachgehen, tauchen die Leser in den zweiten Handlungsstrang nach Afghanistan ab, der einige Zeit vorher spielt. 

Wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, die in einem furiosen Showdown in Franken enden, lest bitte selbst. 

Meine Meinung: 

Zunächst einmal müssen sich die Leser auf eine Reihe von Toten einstellen, sowohl in Deutschland als auch in Afghanistan. Hier wie dort werden rücksichtslos Ziele verfolgt. 

Wie wir es von Helmut Vorndran gewöhnt sind, besticht auch dieser 12. Fall für die Bamberger Ermittler durch schwarzen Humor und die beiden Ermittlerschweine Riemenschneider und Presssack. Wobei Presssack seiner Mutter Riemenschneider beinahe die Show stiehlt. 

Neben den üblichen humorigen Einlagen rund um Chef Robert „Fidibus“ Suckfüll, finden sich auch ernste Themen wie die Machenschaften rechtsextremer Gruppen sowie das Leben der Frauen in Afghanistan nach Abzug der diversen Truppen. 

Obwohl ich recht bald die beiden Handlungsstränge in meinem Kopf zusammenführen konnte, ist dieser Krimi für mich überaus spannend gewesen, sodass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte.  

Fazit:

Wer einen fesselnden Krimi lesen will, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich hier 5 Sterne. 

 

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