Helmut Vorndran

 4 Sterne bei 134 Bewertungen
Autor von Das Alabastergrab, Blutfeuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helmut Vorndran

Helmut Vorndran wurde 1961 im fränkischen Bad Neustadt an der Saale geboren. Er machte eine Lehre zum Schreiner und studierte Sozialpädagogik, bevor er sich ganz auf seine Arbeit als Kabarettist verlegte. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen für verschiedene Zeitungen und arbeitet als Autor unter anderem für Antenne Bayern und das Bayerische Fernsehen. Mit seinen Franken-Krimis um den Kommissar Franz Haderlein hat er sich eine treue Leserschaft erobert. Helmut Vorndran lebt in einer restaurierten Mühle in der Nähe von Bamberg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Helmut Vorndran

Cover des Buches Das Alabastergrab (ISBN: 9783442482733)

Das Alabastergrab

 (30)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Blutfeuer (ISBN: 9783442483068)

Blutfeuer

 (20)
Erschienen am 16.05.2016
Cover des Buches Der Colibri-Effekt (ISBN: 9783442483075)

Der Colibri-Effekt

 (14)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches Drei Eichen (ISBN: 9783954511235)

Drei Eichen

 (12)
Erschienen am 16.10.2015
Cover des Buches Das fünfte Glas (ISBN: 9783954513116)

Das fünfte Glas

 (11)
Erschienen am 18.06.2014
Cover des Buches Tot durch Franken (ISBN: 9783897058958)

Tot durch Franken

 (11)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Habakuk (ISBN: 9783954516933)

Habakuk

 (7)
Erschienen am 16.07.2015
Cover des Buches Der Jade-Sauropsid (ISBN: 9783740802165)

Der Jade-Sauropsid

 (7)
Erschienen am 24.08.2017

Neue Rezensionen zu Helmut Vorndran

Cover des Buches Habakuk (ISBN: 9783954516933)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Habakuk" von Helmut Vorndran

Was ist los im Grundbuchamt?
Bellis-Perennisvor 13 Tagen

Bernd „Lagerfeld“ Schmitt ist nun Vater einer kleinen Tochter und der Haussegen hängt ziemlich schief, weil seine Beste ihn zum Veganer erziehen möchte. Das sei gut fürs Kind. Nun ja, er stillt ja nicht.  

Da kommt ihm die Untersuchung der unklaren Todesursache der Mitarbeiterin des Grundbuchamtes nicht ungelegen.  

Dass hinter dem scheinbaren Herztod, der Angelika Schöpp mehr steckt, ist den Ermittlern anfangs nicht klar. Als dann noch ein altes Haus in die Luft fliegt, bei dessen Explosion Haderlein in unmittelbarer Nähe ist und eine Polizistin getötet wird, findet man eine gefesselte Leiche im Brandschutt.

Die Ermittler setzen Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammen und Haderlein hat gemeinsam mit der Riemenschneiderin den richtigen Riecher, denn auf dem Grundbuchamt geht es nicht so verstaubt und bieder zu, wie man meinen möchte. 

Meine Meinung: 

Ich bin ja ein großer Fan von Haderlein & Co.. Doch diesmal habe ich mich nicht so gut zurecht gefunden. Die Autonomiebestrebungen von Zöder und Hadauer habe ich als Österreicherin nicht so ganz verstanden. OK, die Franken haben ihren Stolz sowie diverse sprachliche Eigenheiten und wollen nicht mehr auf die vier Bundesländer Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg aufgeteilt sein, sondern ein eigenes Bundesland sein.  

Als Lokalkolorit und Sparringpartner für Lagerfeld in Sachen fränggisch sind sie herrlich skurril, aber zur eigentlichen Krimihandlung hat das wenig beigetragen. Super auch der Auftritt Robert „Fidibus“ Suckfüll. 

Was mir noch missfallen hat (aber vielleicht liegt es am ebook) - das dauernde Switchen von einer Zeit in die andere ohne Überschriften mit Zeitangaben. Das hat mich, obwohl ich so verschachtelte Handlungsstränge sehr gerne mag, doch ein wenig irritiert. Ich bin gerne in verschiedenen Zeiten unterwegs, doch möchte ich schon gerne wissen, wann genau. 

Allerdings hat mich der Schluss wieder versöhnt, denn die Handlungsstränge haben sich gut zusammengefügt. Die Auflösung ist schlüssig und die arme Riemenschneiderin wieder clean. 

Fazit:

Der Krimi hat mich gefesselt und gut unterhalten, trotzdem muss ich eine Stern abziehen, daher nur 3 Sterne. 

 

 

Kommentare: 4
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Cover des Buches Der Colibri-Effekt (ISBN: 9783897059535)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Colibri-Effekt" von Helmut Vorndran

Franz Haderlein & sein Team sind gefordert ...
Bellis-Perennisvor 5 Monaten

Dieser 3. Krimi mit dem Ermittlerteam Haderlein, „Lagerfeld“ Schmitt & Co. führt uns diesmal bis nach Norwegen. Warum? Weshalb? Wieso? 

Alles beginnt damit, dass Franz Haderlein uns seine Truppe inkl. Polizeischwein Riemenschneider auf das Gut des Barons von Rotenhenne gerufen werden, weil er Zores mit dem Mieter seiner Gartenhütte hat. An sich ja kein Fall für die Mordkommission, aber das ändert sich schnell, als man dort statt des Mieters nur einen abgetrennten Kopf findet. Vom Rest der unbekannten Leiche fehlt jede Spur. Man wundert sich über Riemenschneiders seltsames Verhalten in der Nähe des Biberbaues und die alten russischen Zigaretten, die am Tatort herumliegen. Als dann noch Kollege Bernd „Lagerfeld“ Schmitt spurlos verschwindet, ist gute Rat teuer . 

Meine Meinung: 

Dieser Franken-Krimi hat mir nicht ganz so gut gefallen wie so manch anderer. Zum einen sind die vielen Handlungsstränge für mich nicht ganz durchschaubar und zum anderen mag ich Verschwörungen nicht so sehr.  

Immerhin darf diesmal der schusselige Chef, Robert „Fidibus“ Suckfüll einen konstruktiven Beitrag zur Auflösung des komplexen Kriminalfalls beitragen. 

Fazit:

Vielleicht muss ich diesen Krimi in einer ruhigen Stunde nochmals lesen. Diesmal kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

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Cover des Buches Drei Eichen (ISBN: 9783954511235)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Drei Eichen" von Helmut Vorndran

Riemenschneider läuft zur Höchstform auf
Bellis-Perennisvor 8 Monaten

Dieser 4. Fall für Franz Haderlein, Polizeischwein Riemenschneider und Co. ist diesmal ziemlich verzwickt.  

Bevor Josef Simon, ein Geschäftsmann, seine Braut vor den Altar führen kann, bricht er vor den Augen der Hochzeitsgesellschaft zusammen - tot, erschossen mit einem Hochleistungspfeil. Während Haderlein und Co. noch mit der Zeugenbefragung beschäftigt sind, meldet sich ein Angestellter einer Baufirma, dass er sein Gewissen erleichtern will. Er habe, auf Befehl des skrupellosen Chefs, jene menschlichen Knochenteile, die beim Ausheben des Fundaments für ein Windkraftwerk aufgetaucht sind, kurzerhand in die nahe gelegene Eisenbahntrasse geschaufelt.  

Beim Lokalaugenschein hat Polizeischwein Riemenschneider ihren großen Auftritt: Man findet die Überreste von fünf Menschen, die alle unterschiedlich lange dort vergraben waren, und eine Vespa. 

Das Team um Haderlein steht vor einem Rätsel, bis sich Haderlein an einen Vermisstenfall erinnert, bei dem eine Vespa eine Rolle spielt. 

Meine Meinung: 

Ich kenne schon einige Krimis rund um Franz Haderlein, Bernd „Lagerfeld“ Schmitt, Marina „Honeypenny“ Hofmann und deren Chef Robert „Fidibus“ Sückfuß. Dieser hier ist der bislang Komplizierteste. Um die aktuellen Verbrechen zu verstehen und aufzuklären, müssen Ermittler und Leser tief in die Vergangenheit von einigen honorigen Franken einsteigen. Das wird einem nicht ganz leicht gemacht. Die Rückblenden sind zwar in kursiver Schrift dargestellt, aber der zeitliche Kontext ist mir abgegangen. Eine Jahreszahl wäre hier sehr hilfreich gewesen. 

Gut gefällt mir, dass die Kriminalbeamten allesamt Menschen wie Du und Ich sind. Alle haben so ihre Ecken und Kanten. Schwerenöter Bernd Schmitt, den alle wegen seines Zopfes und modischen Auftritts nur „Lagerfeld“ nennen, wird Vater und ist deswegen ein wenig von der Rolle. Star der Truppe ist natürlich Riemenschneider, jenes Ferkel, das Franz Haderlein einst geschenkt bekommen hat, und die Ausbildung zum Polizeisuchhund, pardon Polizeischwein mit Bravour bestanden hat. Ihr (Riemenschneider ist ein Mädchen) kann man kein X für ein U vormachen. Ihre Vorliebe für das Bamberger Bier sorgt manchmal für zusätzliche komische Momente. 

Ein Thema mit viel Lokalkolorit ist diesmal auch die Unabhängigkeitsbewegung der Franken von Bayern, die einander bekanntlich ja nicht grün sind.  

Fazit:

 Ein gelungener, verzwickt angelegter Krimi, bei dem man auch herzlich lachen kann und dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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