Helmut Vorndran

 4 Sterne bei 160 Bewertungen
Autor*in von Das Alabastergrab, Blutfeuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Helmut Vorndran, geboren 1961 in Bad Neustadt/Saale, lebt mehrere Leben: als Kabarettist, Unternehmer und Buchautor. Als überzeugter Franke hat er seinen Lebensmittelpunkt im oberfränkischen Bamberger Land und arbeitet als freier Autor unter anderem für Antenne Bayern und das Bayerische Fernsehen. www.helmutvorndran.de

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die siebte Stadt (ISBN: 9783740829483)

Die siebte Stadt

Erscheint am 23.07.2026 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Helmut Vorndran

Cover des Buches Das Alabastergrab (ISBN: 9783442482733)

Das Alabastergrab

(33)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Blutfeuer (ISBN: 9783442483068)

Blutfeuer

(20)
Erschienen am 16.05.2016
Cover des Buches Der Colibri-Effekt (ISBN: 9783442483075)

Der Colibri-Effekt

(14)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches Das fünfte Glas (ISBN: 9783954513116)

Das fünfte Glas

(12)
Erschienen am 18.06.2014
Cover des Buches Drei Eichen (ISBN: 9783954511235)

Drei Eichen

(12)
Erschienen am 16.10.2015
Cover des Buches Tot durch Franken (ISBN: 9783897058958)

Tot durch Franken

(12)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Der Jade-Sauropsid (ISBN: 9783740802165)

Der Jade-Sauropsid

(9)
Erschienen am 24.08.2017
Cover des Buches Rattenharpyie (ISBN: 9783740825102)

Rattenharpyie

(6)
Erschienen am 24.07.2025

Neue Rezensionen zu Helmut Vorndran

Cover des Buches Rattenharpyie (ISBN: 9783740825102)
Christiane_liests avatar

Rezension zu "Rattenharpyie" von Helmut Vorndran

Christiane_liest
Brilliant, superspannend, Hammer!

Im Juli 2025 hat der Autor Helmut Vorndran gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Rattenharpyie“ auf den Büchermarkt gebracht. Das starke Cover mit dem Blick des Raubvogels passt perfekt zur Geschichte und in das Genre.

Von diesem Autor habe ich bereits „Die Quokka-Insel“ gelesen und das war großartig. Dementsprechend war meine Erwartungshaltung hoch. Schnell habe ich den Einstieg in die Geschichte gefunden. Ein Mann überrascht eine Einbrecherin in seiner Wohnung und wird von ihr erschossen. Nur wenig später stirbt der Großvater des Opfers. An seinem 100 Geburtstag. In einem Altenheim. Was will der Täter uns damit sagen? Er oder sie ist auf und davon. Kira, Haderlein, Lagerfeld und das Ferkel Pressschwein stehen vor einem Rätsel. Je mehr sie ermitteln, desto rätselhafter werden die Morde. Schnell wird klar, die Lösung liegt tief in der Vergangenheit begraben und schon bald stoßen sie auf ein Verbrechen aus der NS-Zeit. Liegt hier der Schlüssel zur Lösung?

Irrwitzig, leicht und locker, bildhaft und flüssig empfinde ich den Schreibstil von Helmut Vorndran, der es mit „Die Quokka-Insel“ auf Anhieb in den Olymp meiner Lieblingsautoren geschafft hat. Alleine um den Schreibstil einmal zu kennenzulernen, empfehle ich eines seiner Werke zu lesen. Jeder, der Sinn für intelligenten Humor und unerwartete Wendungen an der richtigen Stelle hat, wird seine helle Freude an seinen Texten haben.

Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist dieser Krimi unglaublich spannend. Helmut Vorndran wechselt die Erzählstränge immer dann, wenn ich unbedingt wissen möchte, wie es denn nun weitergeht. Folge ich der Ermittlungsarbeit, wechselt er zu den Ermittlern und erzählt mir eine herrlich amüsante Geschichte mit ihnen. Am besten, und dafür alleine lohnt es sich schon das Buch zu lesen, ist der Austausch zwischen Kira Sünkel und dem Autofahrer an der Benzin-Tankstelle, wo es um den Vergleich von E-Autos zum klassischen Verbrenner geht. Diese Szene ist ein Hit und gehört ausgezeichnet.

Alles in allem hat Helmut Vorndran mit „Rattenharpyie“ einen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, um den der Leser gar nicht herumkommt. Er ist mörderisch spannend, irrwitzig und sowas von lesenswert, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es jemanden gibt, der dieses Werk nicht lieben wird. Von mir bekommt der Autor 5 blitzeblank polierte Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

Cover des Buches Tot durch Franken (ISBN: 9783897058958)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Tot durch Franken" von Helmut Vorndran

Bellis-Perennis
Wiedersehen mit Charakteren aus der Haderlein-Reihe

Hier beschert uns Krimi-Autor Helmut Vorndran eine Anzahl von herrlich skurrilen und amüsanten Kurzkrimis, von denen uns einige ein Wiedersehen mit KHK Haderlein und seinen Team bescheren. Ergänzt werden die Kurz-Krimis durch Gedichte.

Ich bin ja kein unbedingter Fan von Kurz-Krimis, doch für zwischendurch als Appetithäppchen mag ich sie dann doch. Zudem finde ich es als hohe Kunst auf wenigen Seiten eine spannende Geschichte zu schreiben. Das muss man auch können. Helmut Vorndran kann's. 


Cover des Buches Rattenharpyie (ISBN: 9783740825102)
Tine13s avatar

Rezension zu "Rattenharpyie" von Helmut Vorndran

Tine13
Eine Spur in die Vergangenheit

Der erfolgreiche Schweizer Geschäftsmann Zurbriggen wird nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten ermordet in seinem Luzerner Haus aufgefunden. In einem noblen Altersheim in Oberfranken wird an einem hundertjährigen Rentner ebenfalls ein grausames Verbrechen verübt, das Parallelen zu dem Schweizer Fall aufweist. Die Verbindung der beiden Männer wird den Ermittlern schon bald klar, doch die Aufklärung wird eine ziemlich knifflige Angelegenheit, die vor allem die Bamberger Kripo tief in die Vergangenheit führt!




„Rattenharpyie“ ist ein packender Krimi, der bis weit in eine dunkle Vergangenheit zurückführt. Obwohl dieser Krimi von Helmut Vorndran Teil einer Reihe ist, war ich angenehm überrascht diesen auch, ohne die Vorgängerbände zu kennen, gut lesen zu können. 


Schon der Blick des Vogels auf dem Cover lässt düsteres ahnen und die menschlichen Abgründe, die sich in der Geschichte zeigen, haben es in sich. Spannend fand ich auch den regionalen Bezug, da ich diese Ecke Frankens sehr gut kenne, aber nicht viel von den historischen Ereignissen von damals wusste. 


Im Buch bekommt man einen Einblick über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und deren Folgen. Ein Tagebuch bringt alles ans Licht und sorgt für eine grandios spannende Story. Was ein Flugzeugstützpunkt in England, ein grausam ermordeter 100-Jähriger in Oberfranken und ein toter reicher Geschäftsmann in der Schweiz miteinander zu tun haben, wird im Krimi auf absolut spannende Weise enthüllt. Das Bamberger Ermittlerteam ist absolut sympathisch, allerdings ist der Chef eine etwas gewöhnungsbedürftige Persönlichkeit. Der fiktive Fall verbirgt einige interessante historische Hintergründe, die auch mit Bildern und Landkarten unterstrichen werden.


Das ganze fügt sich am Ende zu einer schlüssigen Aufklärung zusammen und ist wie ich finde, sehr clever konstruiert. 


Aufgefallen ist mir der Krimi eigentlich aufgrund des auffallenden schönen Covers, ein richtiger Eyecatcher, gefällt mir sehr gut.


Mein Fazit:


Für mich war dieser Krimi ein absoluter Pageturner, der mich von Anfang bis zum Schluss fasziniert und absolut gut unterhalten hat. Werde mich jetzt mit Sicherheit auch mal um die Vorgängerbände kümmern, Franken ich komme!

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