Das Alabastergrab

von Helmut Vorndran 
4,2 Sterne bei24 Bewertungen
Das Alabastergrab
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sandra97s avatar

Sehr kurzweiliger Krimi mit Wiedererkennungseffekt

Bellis-Perenniss avatar

Der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Viel Lokalkolorit und spannende Momente

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Inhaltsangabe zu "Das Alabastergrab"

Im oberfränkischen Bamberg nutzt Kriminalhauptkommissar Franz Haderlein die sommerliche Verbrechensflaute, um bei dem einen oder anderen Bier zu entspannen. Doch mit der Ruhe ist es schnell aus: Erst sorgt am Main eine rätselhafte Flutwelle für Chaos, und dann wird die Leiche eines Fischers entdeckt. Wie sich herausstellt, war der Mann ein erbitterter Gegner des Bootsverkehrs. Plötzlich bekommt Haderlein es mit aufgebrachten Anglern, feindseligen Paddelboot-Lobbyisten, einem gewieften Politiker und sogar einem skrupellosen Auftragsmörder zu tun. Und eines ist klar: In diesem Fall geht es um weitaus mehr als um die Vorherrschaft in heimischen Gewässern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482733
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:14.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.03.2011 bei Emons Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Franken Krimi den ich früher nicht lesen konnte habe ich nun regelrecht verschlungen
    Ein Franken Krimi den ich früher nicht lesen konnte habe ich nun regelrecht verschlungen

    Als ich damals einen Kriminalroman des fränkischen Autors Helmut Vorndran versucht habe zu lesen habe ich entnervt aufgegeben da es mir zu umstädlich und zu ausschweifend gewesen ist. Nun habe ich das Buch auf dem Bloggerportal (Link) unter einem neuen Cover und beim Goldmann Verlag wieder gesehen und hab mir gedacht naja versuch ich es halt einfach noch einmal vor allem weil mir auch das Cover gefallen hat. Und was soll ich sagen diesmal konnte ich es lesen und es hat mich gefesselt.
    Ein gelungener Franken Krimi den jeder Franken und Krimi Fan wenigstens mal versuchen sollte zu lesen und wenn es beim ersten Mal nicht so klappt ihm dann irgendwann noch einmal eine neue Chance zu geben.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Viel Lokalkolorit und spannende Momente
    "Mir ham a dode Leiche im Maa mit unnadürlicher Dodesfolge."


    Mit dieser hübschen, im Dialekt gehaltenen, Meldung:
    "Mir ham a dode Leiche im Maa mit unnadürlicher Dodesfolge." beginnt der erste Fall von Kriminalhauptkommissar Haderlein und seiner Truppe.

    Edwin Rast ist der Tote, dem kaum jemand eine Träne nachweint, selbst die Witwe köpft bei der Todesnachricht spontan eine Flasche Sekt. Rast war, ein fanatischer Angler und Feind der Paddler auf dem Main.
    Während Haderlein und Kollege Schmitt weiter ermitteln, gibt es die nächste Leiche(n).
    Ein Serienkiller scheint durch Oberranken zu ziehen und scheinbar wahllos Menschen zu töten.
    Was verbindet die Ermordeten? Warum interessierte sich Rast sosehr für den Umweltminister? Was weiß der? Ist er in die Morde verwickelt?
    Die Spuren deuten auf Vergangenes hin, waren doch die männlichen Opfer seinerzeit Schüler im Bamberger Knabenseminar, dessen Regens der nunmehrige Umweltminister war.

    Die Ermittler arbeiten unentwegt. Letztendlich ist die Auflösung nicht ganz so überraschend. Als Titel hätte ich mir etwas anderes gewünscht.

    Charaktere:

    Dieses Team besteht aus mehreren interessanten Persönlichkeiten.
    Beginnen wir einmal mit dem Bamberger Polizeichef Robert Suckfüll: Spitzname „Fidibus“ der ist ein wenig schusselig im Alltag, hat aber Verbindungen in höchste Regierungskreise, von denen andere nur träumen können.

    Kriminalhauptkommissar Haderlein selbst ist seit langem verwitwet und bekam anlässlich eines aufgeklärten Verbrechens ein Ferkel geschenkt. Riemenschneider, so der Name des Schweinchens, ermittelt kräftig mit.

    Bernd Schmitt, genannt Lagerfeld, trägt auch im Dunkeln eine Sonnenbrille und hat eine ähnliche Haartracht wie der große Karl.

    Nicht zu vergessen, Miss Honeypenny, die Mutter der Kompanie, die stets Essbares zur Verfügung stellt.
    Ein besonderes Mitglied, wenn er auch nicht zum engsten Kreis gehört, ist der Pathologe Siebenstädter.

    Alle diese Hauptfiguren haben liebenswerte Ecken und Kanten.
    Die Gegenspieler zeigen ihre Boshaftigkeiten versteckt.

    Erzählstil/Spannung:

    Der Krimi ist – abgesehen vom Dialekt – recht flüssig geschrieben. Hin und wieder sind die Mundartpassagen für nicht-fränkische Zungen schwer zu verstehen. Macht aber nichts. Der Leser muss gefordert werden.
    Die Rückblenden in die Jugend der Mordopfer lassen mehrere Schlüsse zu.
    Daher bleibt die Spannung recht lange aufrecht.

    Fazit:

    Ich finde diese Krimi-Reihe lesenswert und werde mir die nächsten Bände ansehen. 

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Franken Krimi den ich früher nicht lesen konnte habe ich nun regelrecht verschlungen
    Ein Franken Krimi den ich früher nicht lesen konnte habe ich nun regelrecht verschlungen

    Als ich damals einen Kriminalroman des fränkischen Autors Helmut Vorndran versucht habe zu lesen habe ich entnervt aufgegeben da es mir zu umstädlich und zu ausschweifend gewesen ist. Nun habe ich das Buch auf dem Bloggerportal (Link) unter einem neuen Cover und beim Goldmann Verlag wieder gesehen und hab mir gedacht naja versuch ich es halt einfach noch einmal vor allem weil mir auch das Cover gefallen hat. Und was soll ich sagen diesmal konnte ich es lesen und es hat mich gefesselt.

    Mein Fazit:
     Ein gelungener Franken Krimi den jeder Franken und Krimi Fan wenigstens mal versuchen sollte zu lesen und wenn es beim ersten Mal nicht so klappt ihm dann irgendwann noch einmal eine neue Chance zu geben.

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    ForeverAngelvor 3 Jahren
    Franken-Krimi

    Bislang waren und sind es immer die süddeutschen Kriminalromane, die mich interessieren. Sei es nun in Buchform oder in Form von Fernsehserien wie Die Rosenheimcops: Krimis aus Süddeutschland, besonders solche mit Dialekt, haben für mich einfach einen ganz eigenen Charme. Mir gefällt das Humorvolle an diesen Kriminalromanen, denn wenn ich es wirklich spannend und düster will, greife ich lieber zum Thriller. Krimis sollen für mich in erster Linie also eines: mich unterhalten und Spaß machen.

    Das sind also die Voraussetzungen, mit denen ich an Das Alabastergrab herangegangen bin. Zunächst bietet es eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, die er Leser sich gleich für seinen nächsten Trip nach Oberfranken merken kann. Ein bisschen weniger hätte es ruhig sein können, ich mag es, wenn noch Raum für die Fantasie bleibt. 

    Der Kommissar Henderlein mag es lieber ruhig, er genießt die verbrechensfreien Tage und verbringt seine freie Zeit gerne bei einem oder zwei Bieren. Viel unterhaltsamer als Haderlein ist aber das Ferkel. Ja, richtig, ein Ferkel, und es spielt nicht nur eine Rolle, es ist eine Figur, aus dessen Perspektive zwischendurch erzählt wird. Eigentlich mag ich tierische Krimis, aber hier wurden mir die vielen Perspektivenwechsel zu viel und zu ... ausgefallen? Ich hätte es schöner gefunden, wenn Vorndran sich beispielsweise auf das Ferkel, den Kommissar und vielleicht eine weitere Person konzentriert hätte. Mir ist es ein bisschen zu viel, ein bisschen zu bunt. Als hätte er zu viel gewollt, zu viel in einen zu kleinen Roman quetschen wollen. Es wirkt ein wenig überladen. Kurz gesagt, die Idee gefällt mir, die Umsetzung ist ausbaufähig. 

    Der Plot des Krimis gefällt mir. Die unterschiedlichen Fraktionen (Angler und Bootsfahrer), die Tagung der CSU, die Leichen. Der geübte Krimileser erkennt die Auflösung etwas schneller, als mir lieb ist, aber dafür ist der Plot selbst so abgedreht, dass er irgendwie wieder Spaß macht - und er gleicht den Humor wieder aus, der mir ehrlich gesagt zu platt ist.

    Setting, Figuren, Ton, Atmosphäre, Dialekt: es ist ein Krimi nach meinem Geschmack, wenn er auch an einigen Stellen überzogen daherkommt. Was mich zudem ein bisschen stört ist der Schreibstil, der etwas runder und flüssiger sein könnte. Es ist kein Krimi, den ich in einem Flutsch durchlesen konnte. 
    Übrigens, wem Inhalt und Titel bekannt vorkommen: 2009 ist Das Alabastergrab bereits (mit deutlich abweichendem Cover) im Emons Verlag erschienen. Ich muss sagen, dass mir das neue Cover deutlich besser gefällt, weshalb ich vermutlich auch erst jetzt danach gegriffen und es gelesen habe.

    (c) Books and Biscuit

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    MaraJadevor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Alabastergrab" von Helmut Vorndran

    Ich mag nichts über den Inhalt schreiben, aber wer aus der Region Bamberg/Coburg kommt sollte dieses Buch gelesen haben :-).
    Auch kann ich nur jedem einem Lesung von Helmut Vordran ans Herz legen, selten so gelacht ;-).
    Er hat seinen eigenen Schreibstil, aber gerade das gefällt mir.

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    Cherrygirl_Tinas avatar
    Cherrygirl_Tinavor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Alabastergrab" von Helmut Vorndran

    Ein Fischer wird tot an einem Betonpfahl am Main aufgefunden. Während der Nacht stieg der Pegel ungewöhnlich hoch, so dass der Mann ertrunken war. Wie kam es denn dazu?

    Es soll der Anfang einer Mordserie werden. Die Gemeinsamkeiten fallen erst spät auf: Es sind alles ehemalige Freunde, die ein Geheimnis haben, das weit über 30 Jahre zurückreicht. Nach ihrem Abschluss an einer Klosterschule gingen sie jedoch getrennte Wege und haben ihr Geheimnis all die Jahre für sich behalten.

    Doch jetzt will es jemand um jeden Preis erfahren. Er hetzt einen Serienkiller auf die Freunde und bringt einem nach dem anderen um, wenn sie ihm nicht mehr von nutzen sind. Wer lässt jetzt nach so vielen Jahren wieder eine alte Geschichte (und vergessene?) aufleben?

    Ist das eher ein Zufall, dass zur gleichen Zeit auf Kloster Banz die CSU ihre Sitzungen abhält? Auch dort geschehen seltsame Dinge, haben diese etwas mit der Mordserie zu tun?

    Für mich ein spannender Krimi, an den ich mich aber erst gewöhnen musste. Es laufen mehrere Handlungen paralell, die erst etwas später für mich einen "Sinn" ergaben. Auch hatte ich anfangs ein paar Probleme mit dem geschriebenen Worten des fränkischen, aber die kamen selten vor und später wurdem Charakter auch verboten, so zu sprechen. Also wurde das Problem auch schnell gelöst.

    Aber der Krimi hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich ihn vielleicht jetzt im Handel nicht unbedingt in die Hand genommen hätte. Ich bin froh, dass mein Kollege mir dieses Buch geschenkt hat und nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich diesen Franken Krimi auch nahezu verschlungen. Ich werde auf jeden Fall noch andere Region Krimis ausprobieren.

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    sandra97s avatar
    sandra97vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr kurzweiliger Krimi mit Wiedererkennungseffekt
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    Schnaggs avatar
    Schnaggvor 5 Monaten
    baerins avatar
    baerinvor 2 Jahren
    K
    klaa-maryvor 4 Jahren

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