Helmut Walch

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Rezension zu "Alles würd ich für dich tun!" von Helmut Walch

Ein schönes Bilderbuch darüber, was kranke Wesen wirklich brauchen
WinfriedStanzickvor 3 Jahren


Paul ist ein großer brauner Bär und bei allen anderen Tieren, die er kennt, sehr beliebt. Nun aber hat er sich gestern an der Pfote verletzt und liegt mit großen Schmerzen im Bett. Als seine Freude davon hören komm en sie alle und wollen ihn besuchen. Der Igel, der Rabe, das Kamel, der Elefant, der Löwe und das Pferd, aber auch das schüchterne Schaf machen sich auf den Weg zu ihm.

Einer nach dem anderen möchte ihn mit den unterschiedlichsten Dingen aufheitern. „Alles würd ich für dich tun“, sagt der Löwe und spricht damit allen anderen Tieren aus dem Herzen. Doch all ihre gut gemeinten Vorschläge sind nichts für einen Bären, der krank im Bett legt und dem alles weh tut.

Als sie alle schon ganz ratlos wieder gehen wollen, hat das kleine Schaf, das sich bisher nicht gemeldet hat, eine Idee. Es legt seine wollige Hufe auf die mächtige Pranke des Bären und sagt: „Du sollst fühlen, wie leid du uns tust. Und wie sehr wir uns alle wünschen, dass du schnell wieder gesund wirst!“

Die Wäre dieser liebevollen Berührung steigt im Arm des Bären hoch und gleichzeitig sein Vertrauen, dass seine Wunde bald wieder heilen wird.

Ein schönes Bilderbuch darüber, was kranke Wesen wirklich brauchen.




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cho-ices avatar

Rezension zu "Alles würd ich für dich tun!" von Helmut Walch

Ein echtes Juwel für Kinder und Erwachsene zum Thema Kranksein und Mitgefühl
cho-icevor 3 Jahren

Paul, der große braune Bär, liegt mit einer verletzten Pfote und schlimmen Schmerzen im Bett. Seine Freunde besuchen ihn und machen nacheinander Vorschläge, was sie tun könnten, damit es ihm besser geht. Doch nichts sagt dem grummeligen Bären zu. Da meldet sich als Letztes das Schaf und findet die richtigen Worte, um auszudrücken, dass sie alle es gut mit dem Bären meinen und sich wünschen, dass er schnell wieder gesund wird. Am Ende liegen sich die Freunde in den Armen.

Dieses wunderschöne Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren ist wirklich etwas Besonderes. Auf kindgerechte Weise beschreibt es die Hilflosigkeit, die man als Außenstehender empfindet, wenn Freunde oder Familienmitglieder krank sind und man eigentlich nichts dagegen tun kann. Ebenso bringt „Alles würd ich für dich tun!“ gut auf den Punkt, dass selbst die gut gemeinten Hilfsangebote von Freunden nicht immer für eine Verbesserung der Situation sorgen. Das versöhnliche Ende zeigt schließlich auf, dass man in so einem Fall dem Kranken auf einer anderen Ebene aber sehr wohl begegnen kann und ehrliches Mitgefühl wirklich Balsam für die Seele ist.

Helmut Walch und Angela Holzmann haben hier ein echtes Juwel zustande gebracht – da wünscht man sich direkt mehr von diesem Autorengespann!

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Smilla507s avatar

Rezension zu "Alles würd ich für dich tun!" von Helmut Walch

Ein schönes Bilderbuch über Freundschaft, Mitgefühl und das Kranksein für Kinder ab 3
Smilla507vor 4 Jahren

Paul, der große braune Bär, hat sich an der Pfote verletzt und große Schmerzen. Er liegt nun im Bett und ist schrecklich traurig. Seine Freunde möchten ihn aufmuntern. Der Löwe will ihm etwas vorsingen, das Kamel etwas vortanzen, die Schildkröte möchte ein Gedicht aufsagen, der Igel ihn bürsten, das Pferd ihn massieren, der Elefant einen Kopfstand machen... Alles wird griesgrämig abgeschmettert. Die Tiere können es dem Bären nicht recht machen! Bis das Schaf ihm seine wollige Hufe auf die Pranke legt und ihm sein MITGEFÜHL zeigt, beginnt der Bär zu hoffen und sich zu freuen.

Wer kennt das nicht: Kranke können ganz schön unleidlich sein! Das zeigt dieses Bilderbuch sehr schön. Manchmal bedarf es da keiner akrobatischen Ablenkungsmanöver, sondern einfach nur Mitgefühl und Verständnis.

Die Illustrationen sind sehr bunt, die Mimik der Tiere sehr ausdrucksstark. Eine interessante Technik der Illustration: Die Hintergründen wirken, als wären sie aus diversen Altpapierfetzen zusammengestückelt und übermalt worden. An sich gefällt mir das sehr gut, wirkt aber in diesem Buch ein wenig zu unruhig. Auch der Text lässt sich dadurch teilweise etwas schwerer vorlesen, weil er auf diese Muster gedruckt ist. Mich hat das abgelenkt. Meine Tochter (4) dagegen mag das Buch, wir haben es schon einige Male vorgelesen und uns über die Verrenkungen der Tiere kaputt gelacht. Das Text-Bildverhältnis ist genau passend für ca. Dreijährige.

Was ich jetzt ebenfalls nicht ganz passend finde ist die Formulierung der „wolligen Hufe“. Die Hufe sind ja nicht wirklich wollig, aber ich vermute, dass die Autoren damit ausdrücken wollten, dass die Berührung sanft ist. Das hat allerdings nur mich gestört, nicht meine Tochter. ;)

Fazit: Ein schönes Bilderbuch über Freundschaft, Aufmunterung, Mitgefühl und das Kranksein.

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