Helmut Walch

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Rezension zu "Alles würd ich für dich tun!" von Helmut Walch

Wenn man krank ist, braucht man Zuspruch
sommerlesevor einem Jahr

Das Bilderbuch "Alles würd ich für dich tun" von Helmut Walch erscheint im Patmos Verlag, für die Illustrationen ist Angela Holzmann verantwortlich.



Paul ist ein großer Braunbär und liegt mit einer verletzten Pfote und Schmerzen im Bett. Er tut seinen Freunden leid, sie besuchen ihn und versuchen, ihn aufzumuntern, doch der Bär bleibt grummelig. Dem Schaf gelingt es schliesslich, dem Bären klar zu machen, dass sie sich alle um ihn sorgen und sich wünschen, dass er schnell wieder gesund wird. Am Ende liegen sich die Freunde in den Armen.


Dieses Bilderbuch ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet und macht deutlich, wie man als Kranker schon recht unleidlich sein kann und die Hilfsangebote und guten Wünsche seiner Freunde einfach nicht annehmen möchte. Die Freunde sind besorgt und auch hilflos, denn sie können dem Bären ja seine Schmerzen nicht nehmen. Aber sie bemühen sich und würden alles für Paul tun. Dieses Bemühen und das Mitgefühl sind schliesslich auch ein Trost für den Bären, eine Seelenmassage, die ihm gut tut.



Jedes Tier hat hier eine besondere Idee, wie es den Bären aufmuntern möchte. Aber nur das Schaf überzeugt mit seiner Berührung den Bären und zeigt so liebevoll sein Mitgefühl. Das wirkt und der Bär fühlt sich schon etwas besser und hofft, bald wieder gesund zu sein.


Die Illustrationen sind ausdrucksstark, bunt und die Figuren der Tiere wirken durch ihre Mimik fast schon menschlich. Für mich erscheinen die Bilder durch den unruhigen Hintergrund zu wild. Der Text ist gut verständlich und Kinder fühlen sich in die Situation gut ein, schliesslich waren sie auch schon einmal krank und haben sich schlecht gefühlt.



Ein hübsches Bilderbuch über Kranksein und Leiden und wie Mitgefühl und Zuspruch von Freunden gut tun können.

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W

Rezension zu "Alles würd ich für dich tun!" von Helmut Walch

Ein schönes Bilderbuch darüber, was kranke Wesen wirklich brauchen
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


Paul ist ein großer brauner Bär und bei allen anderen Tieren, die er kennt, sehr beliebt. Nun aber hat er sich gestern an der Pfote verletzt und liegt mit großen Schmerzen im Bett. Als seine Freude davon hören komm en sie alle und wollen ihn besuchen. Der Igel, der Rabe, das Kamel, der Elefant, der Löwe und das Pferd, aber auch das schüchterne Schaf machen sich auf den Weg zu ihm.

Einer nach dem anderen möchte ihn mit den unterschiedlichsten Dingen aufheitern. „Alles würd ich für dich tun“, sagt der Löwe und spricht damit allen anderen Tieren aus dem Herzen. Doch all ihre gut gemeinten Vorschläge sind nichts für einen Bären, der krank im Bett legt und dem alles weh tut.

Als sie alle schon ganz ratlos wieder gehen wollen, hat das kleine Schaf, das sich bisher nicht gemeldet hat, eine Idee. Es legt seine wollige Hufe auf die mächtige Pranke des Bären und sagt: „Du sollst fühlen, wie leid du uns tust. Und wie sehr wir uns alle wünschen, dass du schnell wieder gesund wirst!“

Die Wäre dieser liebevollen Berührung steigt im Arm des Bären hoch und gleichzeitig sein Vertrauen, dass seine Wunde bald wieder heilen wird.

Ein schönes Bilderbuch darüber, was kranke Wesen wirklich brauchen.




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Rezension zu "Alles würd ich für dich tun!" von Helmut Walch

Ein echtes Juwel für Kinder und Erwachsene zum Thema Kranksein und Mitgefühl
cho-icevor 5 Jahren

Paul, der große braune Bär, liegt mit einer verletzten Pfote und schlimmen Schmerzen im Bett. Seine Freunde besuchen ihn und machen nacheinander Vorschläge, was sie tun könnten, damit es ihm besser geht. Doch nichts sagt dem grummeligen Bären zu. Da meldet sich als Letztes das Schaf und findet die richtigen Worte, um auszudrücken, dass sie alle es gut mit dem Bären meinen und sich wünschen, dass er schnell wieder gesund wird. Am Ende liegen sich die Freunde in den Armen.

Dieses wunderschöne Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren ist wirklich etwas Besonderes. Auf kindgerechte Weise beschreibt es die Hilflosigkeit, die man als Außenstehender empfindet, wenn Freunde oder Familienmitglieder krank sind und man eigentlich nichts dagegen tun kann. Ebenso bringt „Alles würd ich für dich tun!“ gut auf den Punkt, dass selbst die gut gemeinten Hilfsangebote von Freunden nicht immer für eine Verbesserung der Situation sorgen. Das versöhnliche Ende zeigt schließlich auf, dass man in so einem Fall dem Kranken auf einer anderen Ebene aber sehr wohl begegnen kann und ehrliches Mitgefühl wirklich Balsam für die Seele ist.

Helmut Walch und Angela Holzmann haben hier ein echtes Juwel zustande gebracht – da wünscht man sich direkt mehr von diesem Autorengespann!

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