Helmut Wolkenwand

 4.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Der Müllmann.

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Helmut WolkenwandDer Müllmann
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Der Müllmann
Der Müllmann
 (13)
Erschienen am 16.08.2011

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Rezension zu "Der Müllmann" von Helmut Wolkenwand

Tolles Buch
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Tolles Buch , bis zum Schluss ist es unfassbar spannend geblieben. Das Buch ist aber nicht nur spannend es ist auch unglaublich witzig und unterhaltsam.Die Art wie der Autor bestimmte Dinge beschreibt ist einfach zum totlachen , trotzdem hat das Buch eine super Story die gut durchdacht ist und extrem spannend. Es kommen Agenten,Der Irak und Morde in dem Buch vor, was das Buch umso spannender macht! 

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Angellikas avatar

Rezension zu "Der Müllmann" von Helmut Wolkenwand

Der Müllmann- ein spannender, humorvoller Krimi
Angellikavor 2 Jahren

Der Inhalt: Heinrich Schmitt hat eine schwere Vergangenheit. Daher ist er in sehr schlechtem Zustad, als er nach Hause kommt. Doch trotz allem wird sein Leben nicht leichter. Seine Schwester, Elisabeth, wird von ihrem Mann, Frank, geschlagen und landet im Krankenhaus. Als  Frank Elisabeth abholt, gerät er in Panik. Und das aus gutem Grund, denn als er zu ihnen nach Hause kommt, ist seine Schwester spurlos verschwunden und die Küche voller Blut. So fängt er ein neues Leben mit seiner kleinen Nichte an.  Viele Jahre später hat er ein gutes Leben. Sein Geld verdient er mit einer eigenen Müllreceycling Firma, doch seine Kontakte zur Unterwelt sind noch da. So heftet er sich an einen Zuhälter, der einen Freund beraubt hat. Doch bei der Beschattung wird der Zuhälter von einem Unbekannten erschossen. Als würde dies nicht ausreichen, nickt der Unbekannte Heinrich zu. Kurz darauf gerät Heinrich in einen Strudel voll Gewalt und längst vergangen Geglaubten.
Meine Meinung:  Der Müllmann hat mich begeistert. Mit Spannung und Humor hat das Buch mich für sich eingenommen. Auch die Chraktere sind einfach fantastisch.  Heinrich ist ein etwas anderer Held. Anstatt wie gewöhnlich einen Krimi aus Sicht der Polizei geschildert zu bekommen, erlebt man die Geschichte aus Sicht eines Kriminellen, der unabsichtlich in die Unterwelt abgleitet, aber gleichzeitig seiner großen Liebe begegnet. Bis auf die Auflösung des Verschwindens von Elisabeth, hat mir das Buch sehr gut gefallen.  *Spoiler zum Verschwinden* Elisabeth wird von Frank aus dem Krankenhaus abgeholt. Zuhause haben beide einen Streit, dieser geht so aus, dass die Nachbarin Elisabeth hilft, indem sie Frank tötet. Elisabeth holt sie zu sich nach Hause. Gleichzeitig erscheint Heinrich mit seiner Nichte im Krankenhaus, eilt zu seiner Schwester nach Hause. Dort findet er die Leiche Franks vor. Bringt seine Nichte zur Nachbarin, bei der sich aber seine Schwester aufhält. Dennoch merkt weder er noch seine Nichte, dass Elisabeth sich dort aufhält. Dann versteckt er Franks Leiche im Keller. Gleichzeitig will die Nachbarin sich um die Leiche kümmer, aber findet die Küche bereits leer vor. Die Polizei findet im Anschluss die Leiche nicht. Seltsam ist dabei die Zeitfolge, da sich Personen gleichzeitig an den selben Orten aufhalten, ohne etwas von dem anderen wahrzunehmen. Auch, dass die Polizei bei der Durchsuchung nicht auf die Idee kommt im Keller zu suchen, ist etwas unsinnig. Dennoch fand ich das Buch sehr spannend. Die Unstimmigkeit trifft zum Glück nur auf einen sehr kleinen Teil der Geschichte zu, sodass es nicht ins Gewicht fällt.

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TheSilencers avatar

Rezension zu "Der Müllmann" von Helmut Wolkenwand

Glauben Sie nicht dem Cover-Text
TheSilencervor 2 Jahren

Schon bemerkenswert, daß auch Piper jetzt damit beginnt, auf Qualität in punkto Cover-Text zu verzichten.
Suggeriert dieser Umschlagstext nämlich die Buchstabenvariante des Films "Muxmäuschenstill", steckt zwischen den Buchdeckeln ein Thriller, den man bisher nur aus englischsprachiger Feder kennt und der mit jenem Werbetext recht wenig gemeinsam hat.

Heinrich Schmitt verdingt sich seinen Lebensunterhalt mit Müllrecycling. Sondermüll jeder Art verfrachtet und verschifft er. Zusammen mit einem Kompagnon. Davon läßt es sich gut leben.

Seine Kontakte zur Unterwelt, von der er sich jedoch ideologisch ganz gerne distanziert, bescheren einen weiteren Broterwerb. Hier und da beseitigt er Probleme und ermittelt illegal. Hauptsache niemand kommt ums Leben.

Privat ist er ein Einsiedler, der mit Frauen nach der ersten Nacht nicht zurecht kommt. Seine 16jährige Nichte wohnt bei ihm, weil vor sechs Jahren seine Schwester und deren Mutter spurlos verschwunden ist.

Das ganze Leben Schmitts ändert sich schlagartig, als man in einem Cafe neben ihm jene Person erschießt, die er eigentlich beschatten soll. Es wird nicht einfacher, als sich die ermittelnde Kommissarin als seine einstige große Liebe herausstellt.
Seine Nichte erleidet ebenfalls einen Schicksalsschlag, der Einfluß auf seinen Alltag nimmt.
Und wäre da nicht seine Vergangenheit als BND-Agent und Irak-Veteran, würde er ziemlich alt aussehen. Wobei: wie normal ist jemand, der Gespräche mit einer toten Ratte führt?

Aus meiner subjektiven Sicht ist Der Müllmann ein Mix meiner Lieblingshelden: ein taffer Held jenseits der politischen Korrektheit wie Lee Childs "Jack Reacher", das Stieftochter-Verhältnis aus Andy McNabs "Nick-Stone"-Romanen (hier wird allerdings auf die amerikanische Disney-Soße verzichtet, was ausgesprochen realistisch rüberkommt), das nachvollziehbare Liebesgeplänkel aus Tom Cains "Sam-Carver"-Thrillern und die clevere Erzählstruktur einer Elisabeth Herrmann, die mit ihren "Joachim-Vernau"-Krimis glänzt und nie humorabstinenz bleibt.

Hervorragend geschrieben und spannend.

Einen Handlungsstrang zum Ende hätte man zwar etwas anders lösen können, aber das sei verziehen.

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