Helmut Zander Geschichte der Seelenwanderung in Europa

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der Seelenwanderung in Europa“ von Helmut Zander

Die Seelenwanderung, ‘metempsychosis’ oder Altindisch ‘samsâra’, scheint eines der Grunddogmen der menschlichen Geistesgeschichte zu sein. Lessing sah seine Berechtigung schon durch das Anciennitätsprinzip gegeben: „Aber warum könnte jeder einzelne Mensch auch nicht mehr als einmal auf dieser Welt vorhanden gewesen sein? Ist diese Hypothese darum so lächerlich, weil sie die älteste ist? weil der menschliche Verstand, ehe ihn die Sophisterei der Schule zerstreut und geschwächt hatte, sogleich darauf verfiel?“ (›Die Erziehung des Menschengeschlechts‹) Erstmals in den Upanischaden nachweisbar, ist es den Hindus, Buddhisten und Dainas selbstverständlich, den Pythagoräern, der Orphik und Platon geläufig. Einzig das christliche Abendland scheint in seiner Weigerung, die Seele vom Leib zu trennen, eine gänzlich konträre Entwicklung genommen zu haben. Tatsächlich aber bildet die Seelenwanderungslehre ein Gedankenkonstrukt, das auch im Abendland nie ganz untergegangen ist. Neben dem und gegen das Christentum oder auch in dem Versuch, sich diesem zu integrieren, bleibt der Seelenwanderungsgedanke über die Jahrhunderte als Palimpsest bestehen, in den Quellen freilich negiert, nicht wahrgenommen oder vergessen. Helmut Zander unternimmt den Versuch einer Archäologie dieser religiösen Tradition außerhalb des ‘orthodoxen’ Christentums. Er deckt die Spuren dieses religiösen ‘Untergrundes’ seit der Antike auf, verfolgt sie durch das fast ‘reinkarnationsfreie’ Mittelalter und schildert die ‘Wiedergeburt’ der Seelenwanderungslehre zuerst im 18. Jahrhundert und dann vor allem im Fin de Siècle und in unserem Jahrhundert.

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