Helmuth Nürnberger Fontanes Welt

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Inhaltsangabe zu „Fontanes Welt“ von Helmuth Nürnberger

Das Leben des Theodor Fontane Theodor Fontane (1819–1898) zählt zu den überragenden Schriftstellern des neunzehnten Jahrhunderts. Als Romancier, der unvergleichliche Frauengestalten und fabelhafte Darstellungen des gesellschaftlichen Lebens in Berlin und Preußen schuf, gelangte er zu literarischem Ruhm. Helmuth Nürnberger entfaltet in dieser großen Biographie die ganze Welt des märkischen Schriftstellers – sein bewegtes Leben, das vielfältige Werk sowie die politisch und gesellschaftlich äußerst turbulenten Entwicklungen seiner Zeit.

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  • Rezension zu "Fontanes Welt" von Helmuth Nürnberger

    Fontanes Welt
    Sokrates

    Sokrates

    10. December 2010 um 09:46

    Zwar gibt es eine Reihe von Fontane-Biographien, aber meiner Meinung nach ist die Biographie von Helmuth Nürnberger eine der Besten: neben ausführlicher Beschreibung der politisch-gesellschaftlichen Umstände, in die Theodor Fontane hineingeboren wird, bringt Nürnberger auch eine umfangreiche Werkschau einschließlich kleiner und großer s/w-Abbildungen, die in den Text eingefügt wurden, um das Geschriebene zu veranschaulichen. Einen einzigen Kritikpunkt muss ich bei der Sprache nennen: Nürnberger gelingt es trotz wissenschaftlicher Erfahrenheit und fortgeschrittenem Alter (was meist zu einem glänzenden Schreibstil führt) nicht, den Leser umfassend zu fesseln, die Geschichte quasi von alleine zu lesen. Hin und wieder Brüche im Text, Satz- und Gedankenübergänge gelingen nicht fließend, nur gehackt. Die Geschmeidigkeit - die bspw. bei der durch mich ebenfalls rezensierten Biographie von Hermione Lee zu "Virginia Woolf" zu beobachten war - fehlt hier bisweilen völlig. Für das Lesen ein klein wenig abträglich; hält den interessierten Fontane-Fan jedoch nicht vom Weiterlesen ab. Wer's kurz und schmerzlos mag: Helmuth Nürnberger hat ebenfalls zu Fontane im den rororo-Monographien eine Kurzbiographie geschrieben - für den Querleser wohl das bessere. Wer die ursprüngliche Ausgabe - erschienen zunächst bei Siedler, dann bei btb-Taschenbücher (1999) - nicht mehr im Second-Hand-Buchmarkt findet, der sei auf die Neuauflage beim Pantheon-Verlag verwiesen, wo das Buch vor ein paar Jahren erneut verlegt wurde. -------- Nachtrag: Mit voranschreitendem Lesen in diesem doch sehr umfangreichen Wälzer gewöhnt man sich an die Sprache des Autors; meine Kritik diesbezüglich kann ich abmildern. Zum Aufbau des Buches sei noch angemerkt, dass Nürnberger sehr viele kleine und große Zitate in den Text einbaut, um Gesagtes oder Erlebtes von Fontane oder seiner Zeitgenossen zu dokumentieren. Teilweise sind die Passagen recht lang. Wem dies gefällt, der wird auf seine Kosten kommen. Zu wesentlichen Zeitzeugen und Freuden Fontanes hat Nürnberger jeweils einen Einschub angefertigt: so finden sich - jeweils in einem separaten Kapitel - biographische und werkhistorische Anmerkungen (jeweils mehrere Seiten lang) über Fontanes Frau Emilie, Bernhard von Lepel und Theodor Storm - nur um einige exemplarisch zu nennen. Auch dies ist wohl ein Grund, warum die Biographie einen solchen Umfang angenommen hat. Dem Buch sind diese Einschübe jedoch nicht abträglich - ganz im Gegenteil. Wer allerdings kein Interesse an ihnen hat, kann guten Gewissens über sie hinwegblättern; aufgrund ihrer Systematisierung als eigenes Kapitel auch wunderbar möglich.

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