Helmuth Schönauer

 4,3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Buch in Pension, Tagebuch eines Bibliothekars und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helmuth Schönauer

geb. 1953, lebt in Innsbruck/Tirol. Keine Preise, keine Stipendien, keine Subventionen! Motto: »Schreiben, statt Ansuchen schreiben.« Einzelgänger, gehört keiner gängigen Strömung an und wird daher auch nur außerhalb des Literaturbetriebes als Schriftsteller wahrgenommen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Buch in Pension 2 (ISBN: 9783903125544)

Buch in Pension 2

Neu erschienen am 16.04.2021 als Taschenbuch bei Sisyphus.
Cover des Buches Outlet (ISBN: 9783950420586)

Outlet

Neu erschienen am 12.04.2021 als Taschenbuch bei Hofinger, Hannes.

Alle Bücher von Helmuth Schönauer

Cover des Buches Tagebuch eines Bibliothekars (ISBN: 9783901960826)

Tagebuch eines Bibliothekars

 (1)
Erschienen am 23.04.2016
Cover des Buches Tagebuch eines Bibliothekars (ISBN: 9783901960833)

Tagebuch eines Bibliothekars

 (1)
Erschienen am 13.06.2016
Cover des Buches Tagebuch eines Bibliothekars (ISBN: 9783903125353)

Tagebuch eines Bibliothekars

 (1)
Erschienen am 01.06.2019
Cover des Buches Buch in Pension (ISBN: 9783903125445)

Buch in Pension

 (1)
Erschienen am 01.01.2020
Cover des Buches Durnitalien (ISBN: 9783902873163)

Durnitalien

 (1)
Erschienen am 18.09.2012
Cover des Buches Der Mitterweg ist ausweglos (ISBN: 9783902873439)

Der Mitterweg ist ausweglos

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Erschienen am 12.11.2013
Cover des Buches Verniedlichte Höhe (ISBN: 9783903335011)

Verniedlichte Höhe

 (0)
Erschienen am 13.04.2020
Cover des Buches Nie wieder Tirol (ISBN: 9783950441963)

Nie wieder Tirol

 (0)
Erschienen am 06.11.2018

Neue Rezensionen zu Helmuth Schönauer

Neu
Cover des Buches Buch in Pension (ISBN: 9783903125445)Gundolfs avatar

Rezension zu "Buch in Pension" von Helmuth Schönauer

Fortsetzung der Literaturgeschichte in Rezensionen.
Gundolfvor 9 Monaten

Da ist sie nun, die erste Fortsetzung des monumentalen Rezensionswerkes des Tiroler Autors Helmuth Schönauer. Bei der Ankündigung des Verlages, Band VI des "Tagebuchs eines Bibliothekars" sei der Abschluss der Reihe, fürchtete ich schon Schlimmes. Aber nein, natürlich macht er weiter, der Schönauer. Offensichtlich hat der Autor nun das Pensionsalter erreicht, und folgerichtig heißt dieser Band "Buch in Pension" (warum nicht "Bibliothekar in Pension? - ich weiß es nicht), und es ist viel dünner als die "Tagebücher", weil es nur und genau 100 Rezensionen enthält.

Die zeigen natürlich einen Helmuth Schönauer, wie er leibt und lebt und liest. Gewichtung auf Tiroler Literatur, dann auf österreichische und nicht zuletzt generell auf (deutsch geschriebene oder ins Deutsche übersetzte) Weltliteratur. Schönauer pflegt seinen philosophisch-hintergründig-satirischen Plauderton und setzt auf diese Weise sein Lebenswerk fort, denn die Rezensionen bilden darin wohl das Rückgrat.

Wie schon bei den Tagebüchern handelt es sich hier um ein Buch, das man nicht unbedingt von vorne nach hinten durchliest, obwohl man das natürlich kann - bei diesem Band noch eher als bei den Wälzern der "Tagebücher". Auch dieses Buch enthält neben dem Inhaltsverzeichnis ein Namensregister, und man kann sich zielgerichtet jene Autorennamen heraussuchen, die einen besonders interessieren oder die man kennenlernen möchte.

Schönauers Rezensionsstil ermöglicht, dieses Buch ebenso wie die "Tagebücher eines Bibliothekars" als großes Prosawerk zu lesen. Und so nebenbei erfährt man eine ganze Menge über den Reichtum der Literatur. Für Interessierte und Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler eine absolute Fundgrube.

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Cover des Buches Tagebuch eines Bibliothekars (ISBN: 9783901960833)Gundolfs avatar

Rezension zu "Tagebuch eines Bibliothekars" von Helmuth Schönauer

Sammlung eigenwilliger Rezensionen Nr. 5
Gundolfvor 9 Monaten

Es gilt, was ich schon bei den anderen Bänden geschrieben habe. Dieses Konvolut von insgesamt sechs Bänden mit jeweils über 900 Seiten ist eine Art Enzyklopädie von Rezensionen zu Büchern der tirolerischen, österreichischen, deutschsprachigen und Weltliteratur (in Übersetzung) - und zwar hinsichtlich der Wertigkeit genau in dieser Reihenfolge. Ich halte es für unmöglich, solche Büchern von vorne bis hinten zu lesen, aber sie laden zum Schmökern ein, insbesondere jene, die gerne viel über Literatur erfahren und neue Bücher und Autoren kennenlernen wollen. Und natürlich sind diese Bücher eine Fundgrube für Literaturwissenschaftler und Germanisten.

Helmuth Schönauer begann seine Rezensionen 1982 und setzte sie bis heute fort. Während der erste Band fast zwei Jahrzehnte umfasst (bis 1998), enthalten die Bände 2 bis 6 jeweils nur zwei bis vier Jahre. Dass alle ungefähr gleich dick sind, zeigt, dass sich Schönauers Produktion um die Jahrtausendwende vervielfachte. Seine Rezension sind kleine Sprachkunstwerke, die quasi nebenbei ein bestimmtes Buch vorstellen, ich möchte fast sagen: darüber philosophieren. So ließe sich diese Enzyklopädie tatsächlich auch als ein großes Prosawerk lesen.

Jeder Band enthält ein Namensregister, über das man Autoren, die einen interessieren, rasch auffinden kann. In dieser monumentalen Bibliothek findet sich Bekanntes und sehr viel Unbekanntes. Ein Schatz der Literatur, den es zu heben gilt.

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Cover des Buches Tagebuch eines Bibliothekars (ISBN: 9783901960826)Gundolfs avatar

Rezension zu "Tagebuch eines Bibliothekars" von Helmuth Schönauer

Sammlung eigenwilliger Rezensionen Nr. 4. Ein Stück Literaturgeschichte.
Gundolfvor 9 Monaten

Der Tiroler Autor Helmuth Schönauer verfasste mit seinem "Tagebuch eines Bibliothekars" eine inzwischen sechsbändige Sammlung von Rezensionen. Ja, tatsächlich: Rezensionen! Da eine solche Sammlung wie eine Enzyklopädie ist, kann (und wird) man natürlich nicht alles auf einmal lesen; da bin ich selbstverständlich keine Ausnahme. Aber dieses Werk ist ideal zum Schmökern, zum Einlesen in andere Bücher von bekannten und vor allem von vielen unbekannten Autorinnen und Autoren.

Schönauer legt besonderes Augenmerk auf die Tiroler und generell die österreichische Literatur. Dennoch ist hier alles Mögliche zu finden, von der deutschen Literatur zu vielen fremdsprachigen Literaturen (deren Bücher dann jeweils in einer deutschen Übersetzung erschienen sind).

Mir scheint, Schönauer wertet in seinen Rezensionen nicht, sondern stellt vor und zeigt auf, und vor allem schreibt er feine Kurztexte, die mal ironisch, mal ernst, mal philosophisch anmuten. Ich halte das "Tagebuch eines Bibliothekars" für ein Jahrhundertwerk und ich habe ähnliches noch nie gesehen. Jeder Band hat ungefähr 900 Seiten, das bedeutet, hier gibt es unheimlich viel Stoff zum Schmökern. Ein Namensregister rundet jedes Buch ab und lässt Leserinnen und Leser sehr leicht nach jenen Rezensionen suchen, die sie besonders interessieren. Natürlich ist zu empfehlen, auch in die eine oder andere Rezension hineinzulesen, deren Bücher einem vorerst nichts sagen. Denn da gibt es eine Menge zu entdecken.

Der Sisyphus-Verlag brachte die Bücher in gewichtigen Paperbacks heraus. Die Zielgruppe ist gewiss eine kleine, aber Germanisten wie ich sind - auch wenn sie beruflich längst andere Wege eingeschlagen haben - für einen solchen reichhaltigen Fundus an sprachlich perfekten Literaturbesprechungen immer zu haben.

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