Helwig Arenz Nachts die Schatten

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Inhaltsangabe zu „Nachts die Schatten“ von Helwig Arenz

Georg, ein empfindsamer Junge, wächst zwischen Kai und Torsten, zwei starken älteren Brüdern auf. Sie bieten ihm Halt und Sicherheit, bringen ihn aber auch immer wieder in die heikelsten Situationen. Wenn er mit ihnen im Keller zusammensitzt gerät er in eine bedrohliche Welt voller Alkohol, Sex und Gewalt. Aber da ist noch etwas anderes, das ihm große Sorgen bereitet: Er sieht Geister. Anfangs noch unsichtbare Spielkameraden, werden die Erscheinungen mehr und mehr zu einer Bedrohung. Eine Erfahrung, die er mit niemandem teilen kann. Mitten in der Pubertät, auf der Suche nach sich selbst und der ersten Liebe, begegnet er schließlich Judith, die sich ihm nach und nach öffnet; eine verwandte Seele, mit der er die ersten poetischen Momente der Nähe, Verbundenheit und Zuneigung erlebt – ein fragiles Glück, das durch innere und äußere Verwicklungen zunehmend in Gefahr gerät …
Ein eindrücklicher, poetischer Coming-of-Age-Roman, der von Einsamkeit und der Tragik verpasster Gelegenheiten, aber auch von erster Liebe, feiner Wahrnehmung und dem Mut zur Innenschau erzählt. Eine sensible Familiengeschichte über das Erwachsenwerden, die die Abgründe einer jungen Seele auslotet.

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    Nachts die Schatten

    Federchen

    07. March 2017 um 08:17

    Georg befindet sich mitten in der Pubertät. Gesegnet mit zwei starken älteren Brüdern, die ihm einerseits Halt geben und andererseits foppen, ist sich der junge, empfindsame Mann seiner Selbst nicht immer so sicher. Ständig stellt er sich in Frage, versucht nicht immer nur der kleine Junge zu sein, der nachts noch bei Mama ins Bett kriecht, wenn die Schatten kommen. Georg sieht Geister. Sie verfolgen ihn, im Dunkeln in seinen Träumen. Sie lauern auf der Kellertreppe und wollen ihn beeinflussen. Dabei will Georg nur eins. Er will zu den Großen gehören, auch wenn deren Ansichten er nicht immer teilen will. Und doch lässt er sich mitreisen. Denn da gibt es noch etwas anderes, was ihn gerade verändert. Ihr Name ist Judith und sie scheint für ihn unerreichbar... "Nachts die Schatten" ist ein aufwühlender Roman, der zeigt, dass die Phase des Erwachsenwerdens nicht nur positive Seiten hat. Die Geschichte, die sich mit der Adoleszenz eines Jungen befasst, zeigt mal in verstörender und dann wieder poetischer Weise, wie sehr die Seele Höhen und Tiefen durchlebt. Helwig Arenz hat dabei eine sehr klare Sprache, die mit wenig Schnörkel auskommt. Die Übergänge von langen Textpassagen zu direkter Rede schaffen dabei ein angenehmes Tempo. An einigen Stellen scheint Helwig Arenz mit der Wahrnehmung des Lesers und sogar mit seiner Hauptfigur zu spielen, denn ab und zu ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich, ob man sich im Traum, der Wirklichkeit oder in Georgs Phantasie befindet. Die Figuen, die hier gezeichnet wurden, sind vor allem eins. Authentisch! Von außen betrachtet, mag die Phase des Erwachsenwerdens nicht als schwer begriffen werden und doch zeigt uns der Protagonist, wie sehr er im Inneren doch kämpft. Mit sich, mit seiner Einstellung, seinen Gefühlen und mit seinem Umfeld. "Nachts die Schatten" ist kein leichter Roman, er braucht Zeit. Die Zeilen wollen sich auch im Inneren des Lesers festsetzen und zu neuen Überlegungen anregen. Schnell hat man als Erwachsener vergessen, wie schwer die Phase dorthin oftmals war. Hier zeigt Helwig Arenz, dass sich vor allem auch das Umfeld, der in der Adoleszenz befindlichen Jugendlichen, feinfühliger zeigen könnte. Der Schluss lässt vielleicht so manchen irritierten Blick zurück. Der Roman selbst ist jedoch voller verschiedener Eindrücke in die Welt einer Familie und deren alltäglichen bzw. nicht so alltäglichen Probleme.(c) buchgefieder.blogspot.com

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