Hendrik Berg Küstenfluch

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Inhaltsangabe zu „Küstenfluch“ von Hendrik Berg

Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt ...

Ein guter Regionalkrimi, der leider meine hohen Erwartungen nach dem Vorgänger - Band nicht ganz erfüllen konnte. Dennoch lesenswert.

— rike84

Spannend - und schöne Beschreibungen von Nordfriesland.

— Corsicana

spannender und düster angehauchter Krimi

— Kelo24

Da werden Heimatgefühle entfacht. Ein Ausflug auf die Halbinsel Eiderstedt

— KerstinMC

Spannender Küstenkrimi mit der nötigen Portion Gänsehaut. Hat mir sehr gut gefallen!

— Wildpony

Band 3 der Theo Krumme Serie und wieder sehr düster und mystisch angehaucht, hat mir gefallen ...

— MissNorge

Konnte mich dieses Mal leider nicht so packen...

— daneegold

netter und kurzweiliger Krimi

— harlekin1109

Ein spannender Küstenkrimi der es in sich hat.

— twentytwo

Spannender, mystisch angehauchter Krimi mit tollen alten und neuen Charakteren. An Teil 2 der Reihe kommt er aber leider nicht ganz ran.

— mareike91

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  • Hohe Erwartungen, es war wie verflucht

    Küstenfluch

    rike84

    30. January 2018 um 18:48

    Kommissar Krumme hat seinen Job bei der Kripo in Berlin aufgegeben und arbeitet nun in Nordfriesland. Ihm an die Seite gestellt ist die junge Kollegin Pat, die gerade erst die Polizeischule absolviert hat. Als ein Orkan ein Schiffswrack im Wattenmeer sichtbar macht, ereignen sich einige mysteriöse Unfälle. Für Krumme beginnt die Ermittlung bei Familie Jessen, denn der Sohn von Bauer Jessen landete unter mysteriösen Umständen auf den Dornen einer Egge. Krumme glaubt an Mord, erfährt allerdings nur wenig Hilfe von der Familie. Und dann ist da noch der kleine Jan, der ein recht übersinnliches Kind ist und einen Schattenmann gesehen hat.. Die Reihe um Krumme Dieser Kriminalroman ist der 3. Band in der Reihe um Kommissar Theo Krumme. Die Geschichte hier steht für sich, es kommen jedoch Personen und Erinnerungen an die Bände 1 und 2 vor. Das macht aber nichts, neue Leser und alte Leser werden uneingeschränkt auf ihre Kosten kommen. Ich habe dem 2. Band „Lügengrab“ 5 Sterne gegeben, und das mache ich nicht sonderlich oft. Daher war meine Freude über Band 3 genauso hoch wie die Erwartungen an den neuen Fall. Stil, Machart, Meinung Zunächst muss ich sagen, dass die Story an sich vom Plot her schon gut ist. Wir haben einen toten Bauerssohn auf einem Hof und keiner kooperiert. Da der Hof irgendwo im nordfriesischen Nirgendwo liegt, stehen die Chancen für einen Täter vom Hof auch nicht schlecht. Dann fragte ich mich, was dieses Wrack für eine Bedeutung für die Geschichte hat und war auch etwas verwirrt von dem übersinnlich begabten Kind. Am Ende fügte sich das alles schon ganz zusammen, einige Fragen blieben bei mir jedoch offen und ich war von der Geschichte schon etwas enttäuscht. Wahrscheinlich waren es die hohen Erwartungen auf Grund des zweiten Buches der Reihe. Die Schreibe ist relativ normal, zeichnet sich für mich jedoch vor allem durch einerseits relativ simple Dialoge und andererseits sehr genaue Beschreibungen der Natur – und Wetterlage aus. Diese Mischung finde ich etwas merkwürdig, und genaue Beschreibungen der Natur sind eher nicht so meins. Man kann die Geschichte trotzdem gut lesen, auch wenn an einigen Stellen Längen auftreten, während an anderen Stellen an Details gespart wird. Mir hat die Balance der Geschichte irgendwie nicht so zugesagt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die übersinnliche Komponente in der Geschichte. Ich möchte hier nicht spoilern, fühlte mich als Leser allerdings etwas veralbert als der Plot sich dann auflöste. Sehr gut hingegen fand ich die Figur Krumme, besonders im Zusammenspiel mit seiner jungen Kollegin Pat. Krumme ist ein Einzelgänger und hat nun eine unerfahrene Kollegin an der Seite, die beiden müssen sich wohl noch aneinander gewöhnen, aber es besteht große Hoffnung. Auf die weitere Entwicklung der Figuren bin ich gespannt. Fazit Ich hatte nach Band 2 „Lügengrab“ sicherlich etwas zu hohe Erwartungen, dieser Band hat mich dann doch irgendwie enttäuscht. Von der Auflösung war ich auch nicht so ganz begeistert, weil Fragen offen blieben. Und diese mysteriöse, übersinnliche Komponente war zwar mal was anderes für einen Krimi, jedoch einfach nix für mich. Ich hatte einen guten Whodunnit  - Krimi erwartet, und das hat mich wohl dann auch so enttäuscht. Ich vergebe 3 Sterne. Den nächsten Band werde ich jedoch auch lesen, zusammengenommen haben die beiden von mir gelesenen Bände der Reihe 4 Sterne und ich bin auf die Entwicklung der Figuren sowie den nächsten Fall gespannt. Danach wird sich dann entscheiden, ob ich die Reihe bzw. den Autor weiterhin lese. Gibt es andere Meinungen? Es ist ja immer sehr spannend, wie subjektiv jeder Leser an die Sache herangeht und dann bewertet.

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  • Ein Wrack taucht auf aus dem Wattenmeer

    Küstenfluch

    Corsicana

    23. October 2017 um 18:04

    Ein vor vielen Jahren gesunkenes Wrack taucht plötzlich aus dem Wattenmeer auf. Und damit beginnt eine Serie von mysteriösen Todesfällen und Zwischenfällen. Und Kommissar Krumme - inzwischen aus Berlin umgezogen ins beschauliche Husum - beginnt zu ermitteln.Auch diesmal wirken vor allem die schönen Beschreibungen von Landschaft und Bewohnern - und die spannende Handlung, Die wieder einen leichten Mystery - Einschlag hat. Wobei - vielleicht lässt es sich auch rational erklären? Um alles zu wissen, muss man schon bis zum überraschenden Epilog lesen. Viel Spaß beim Lesen.Ich warte schon auf die neuen Folgen dieser Krimi-Serie.

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  • Kommissar Krumme ermittelt auf Eiderstedt

    Küstenfluch

    KerstinMC

    23. July 2017 um 13:52

    Das Cover hat mich angezogen. Der Haubarg auf einer Warft hat mich direkt an meine Heimat erinnert. Der düstere Himmel und der Schwarm Möwen komplettieren das nordfriesische Bild. Möchtest du wissen, was ein Haubarg ist, liefert dir Wikipedia die passende Erklärung. Mal wieder ohne Klappentext zu kennen landete das Buch auf meiner Wunschliste. Und wie so oft wurde ich nicht enttäuscht. „Küstenfluch“ ist der dritte Roman um den Kommissar Theo Krumme. Als Berliner Polizist hat es ihn nach Husum verschlagen, der grauen Stadt am Meer. Ich kenne die ersten beiden Bücher der Reihe nicht. Es gibt zwar den Ein oder Anderen Hinweis auf zuvor gelöste Fälle, doch kann ich ohne weitere Vorkenntnisse der Geschichte folgen. Der Roman ist für sich abgeschlossen und baut nicht auf die vorherigen Bücher „Deichmörder“ und „Lügengrab“ auf. Theo Krumme ermittelt zusammen mit seiner jungen Kollegin Patrizia Reichel. Während vor der Halbinsel Eiderstedt ein Wrack im Watt auftaucht, ereignen sich auf dem Land mysteriöse Todesfälle. Bauer Jessen wird in der Scheune tot aufgefunden. Die betroffene Familie verhält sich typisch norddeutsch und ist wortkarg. Nur mit Mühe kommt das Ermittlerteam dem Grund auf die Spur. Der Roman ist leicht zu lesen und hat mich an Orte meiner Kindheit zurück gebracht. Das Schiffswrack erinnert mich an eine Erzählung von meinem Vater. Er war mal wieder mit dem Fahrrad am Deich unterwegs, von Tetenbüll Richtung Westerhever Leuchtturm (Die Orte spielen im Roman auch eine Bedeutung). Die Nordsee hatte im Watt ein paar Holzpfähle freigelegt, von der Anordnung her ließen sie auf einen Schiffsrumpf deuten. Nach ein paar Tagen waren sie aber wieder spurlos verschwunden. Das Wattenmeer vor der nordfriesischen Küste hat schon etwas mystisches an sich. Ich möchte dich jetzt noch kurz an einen Ort im Buch mitnehmen, auf eine Fahrt von Krumme. Kurz darauf hatte er Tetenbüll erreicht, ein malerisches Dörfchen, das eigentlich nur aus einer alten Kirche und ein paar schiefen Häusern und Bauernhöfen bestand. Damit ist mein Geburtsort ziemlich gut beschrieben. Krumme war in Tetenbüll im „Café im Theatrium“ verabredet. Früher war es mal ein typisches Wirtschaft mit Saalbetrieb. Heute kann man dort auf gemütlichen Sofas und Sesseln Kaffee und Kuchen genießen. Krumme genießt es nicht wirklich, aber sein Gesprächspartner. Wenn es dich also auf die Halbinsel verschlägt, dann kehre dort mal ein. Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Die örtlichen Gegebenheiten finde ich sehr gut recherchiert und die Charaktere sind dem Autor gelungen. Sogar ein kleiner Hinweis auf eine langjährige Fehde ist zu finden. Das zeigt mir, der Autor hat sich mit echten Eiderstedtern unterhalten. Ich sag nur Dithmarscher und Eiderstedter. Vielen Dank an die Random House Gruppe für das Rezensionsexemplar. Da hätte ich doch fast meine liebste Textstelle aus dem Buch vergessen. Die Bushaltestelle bestand nur aus einem verbogenen Schild mit Fahrplan. Der Bus kam hier nur vier mal am Tag vorbei. Da musste ich unweigerlich an die kleine Bushaltestelle auf dem Grundstück meiner Eltern denken. Wir hatten zwar auch eine kleine Hütte, aber der Bus fuhr kaum häufiger. Man konnte morgens um kurz nach sechs nach Husum fahren und gegen 13 uns 16 Uhr konnte man wieder nach Hause fahren. Mehr war nicht drin.

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  • Spannender Küstenkrimi mit der nötigen Portion Gänsehaut

    Küstenfluch

    Wildpony

    20. June 2017 um 10:44

    Küstenfluch   -   Hendrik Berg Kurzbeschreibung Amazon: Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt ... Mein Leseeindruck: Ein richtig guter Küsten-Krimi mit einem Hauch von Gruseleffekt, der mir beim lesen schon ab und an eine leichte Gänsehaut beschert hat. Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin waren mir sympathisch und auch wenn ich die Reihe vorher nicht kannte so kam ich direkt in das Buch hinein und konnte meine Sympathien recht schnell vergeben. Der Fall an sich ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch richtig spannend und der Autor Hendrik Berg hat  genau das richtige Händchen bewiesen, die Spannung hoch zu halten, nicht zu viel vorahnen zu lassen, den Leser ein wenig zu verwirren und die Handlung auf Trap zu halten. Denn schließlich bleibt es nicht bei dem einen Toten und die Vorahnungen, die der kleine Jan immer hat, tragen auch noch zu der extra Portion Grusel mit bei. Das Ende ist überraschend und ich konnte es auch glaubhaft nachvollziehen. Und die Ruppigkeit eines ganz besonderen Protagonisten passt genau zu der norddeutschen Mentalität. Raue Schale, weiches Herz. Fazit: Ein sehr gelungener Kriminalfall, der mich viel Lesefreude bereitet hat und bei dem die Seiten im Urlaub nur so dahin geflogen sind. Natürlich bin ich jetzt mehr als neugierig auf die Vorgängerbände und werde diese auf jeden Fall noch lesen. Auch einer Fortsetzung bin ich nicht abgeneigt und vergebe für das Buch sehr gerne 5 Sterne und ein Lob an den Autor! Werde es gern weiter empfehlen. *****

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  • Krimi und Mystik

    Küstenfluch

    MissNorge

    17. June 2017 um 07:47

    Kurz zur GeschichteEin rostiges Wrack taucht aus dem Schlick des Wattenmeeres auf! Auf einmal scheint ein Fluch über der Küste zu liegen – mysteriöse Verbrechen halten Nordfriesland in Atem, Menschen sterben auf furchtbare Weise. Ein Opfer: Bauer Hinnerk Jessen. Der ehemalige Berliner Kommissar Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin: War es ein Mord oder ein Unfall? Sie stoßen auf ein Familiendrama. Plötzlich müssen sie selbst um ihr Leben kämpfen. Und ein kleiner Junge mit furchtbaren Alpträumen macht sich alleine auf den Weg ins Watt, um den Fluch zu beenden.Meine MeinungMan kann diesen dritten Band auch unabhängig von den beiden Vorgängern lesen, wer aber gerne die Entwicklung der Charaktere mitverfolgen möchte, dem empfehle ich Band 1+2 zu lesen.Wieder konnte mich Hendrik Berg mit seinem Schreibstil begeistern. Unheimlich, mystisch und spannend fand ich diese Story von der ersten bis zur letzten Seite.Diese düstere Stimmung des Nordens einzufangen, das hat der Autor drauf. Theo Krumme hat es nicht einfach, bei den "sturen und wortkargen" Nordlichtern anzukommen. Die Orte der Handlungen sind hervorragend beschrieben und da ich Husum noch aus meinem letzten Urlaub kenne, konnte ich hier einiges innerlich mitverfolgen.Auch mit dem Ende, welches mich nicht im Ungewissen zurück gelassen hat, konnte Hendrik Berg bei mir punkten. Es gibt nichts schlimmeres, als einen Krimi zu lesen und den Fall, beim Zuklappen des Buches, als nicht vollständig er- bzw. geklärt zu wissen. Tja und nun? Nun heißt es abwarten und Tee trinken, bis der nächste Band erscheint und man als LeserIn sich wieder mit Theo und Co. im Norden des Landes herumtreibt.FazitEin gut gelungener Krimi, der mich vor allem mit seiner düsteren und mystischen Stimmung überzeugen konnte.

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  • Küstenfluch

    Küstenfluch

    twentytwo

    18. May 2017 um 18:17

    Kurz nach dem Sturm, der ein altes Schiffswrack hochgespült hat, kommt Bauer Jessen ums Leben. Während die Spurensicherung davon ausgeht dass es sich um einen Unfall handelt, glaubt Kommissar Theo Krumme dass der Mann ermordet worden ist. Krumme, der erst seit kurzem in Husum stationiert ist und daher ohnehin einen schweren Stand hat, schafft sich mit seiner Theorie keine Freunde und sieht sich stattdessen dem Spott der neuen Kollegen ausgesetzt. Auch die Familie des Toten zeigt sich wenig kooperativ und verweigert jegliche Aussage. Dies ändert sich erst als ein weiteres Familienmitglied angefahren und lebensgefährlich verletzt wird. Doch bevor Krumme den Hinweisen nachgehen kann, spitzt sich die Lage dramatisch zu und er begeht einen fatalen Fehler.FazitSpannend und geheimnisvoll mystisch – ein Küstenkrimi, der bis zu seiner überraschenden Auflösung für beste Unterhaltung sorgt.

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  • Krummes dritter Fall

    Küstenfluch

    mareike91

    03. May 2017 um 13:50

    Inhalt:Kommissar Theo Krumme ist in seiner neuen Heimat Nordfriesland angekommen. Doch die Ruhe dort ist schnell vorbei... Bei einem Orkan wird ein Schiffswrack in Richtung Land gespült. Gleichzeitig häufen sie mysteriöse Todesfälle. Zusammen mit siener neuen Kollegin Pat wird Krumme zum Jessenhof gerufen: Hinnerk Jessen stürzte vom Scheunenboden. Alles sieht nach einem Unfall aus, einzig Krumme glaubt an einen Mord. Familie Jessen ist wenig begeistert von den Ermittlungen des Kommissars und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Als kurz darauf das nächste Familienmitglied der Jessens einem schweren Unfall zum Opfer fällt, ist Krumme bestärkt in seinem Verdacht und setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen...Meine Meinung:"Küstenfluch" ist Krummes mittlerweile dritter Fall. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fesselnd. Langeweile kommt auf den gut 300 Seiten nicht auf. Im Gegenteil! Der Autor hat eine sehr mystische und bedrohliche Athmosphäre geschaffen, was für Spannung und Gänsehautmomente sorgt. An manchen Stellen war es mir persönlich jedoch zu mystisch, inbesondere was Jan Jessens Träume angeht. Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit den sympathischen Charakteren, wie Kommissar Theo Krumme oder auch Harke und Nis. Neben den altbekannten gibt es aber auch neue Gesichter, wie beispielsweise Krummes neue Kollegin Pat. Sie ist frisch von der Polizistenschule und fast rund um die Uhr mit ihrem Handy beschäftigt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten werden sie und Krumme aber doch immer mehr zu einem Team und er muss eingestehen, dass seine junge Kollegin doch einiges mehr auf dem Kasten hat, als er dachte. Ich habe die große, stille Pat ins Herz geschlossen und hoffe, dass sie Krumme auch beim nächsten Fall zur Seite steht.Bis zum Ende tappt der Leser (ebenso wie Krumme) im Dunkeln, was hinter den vielen "Unfällen" auf dem Jessenhof steckt. Erst langsam lichtet sich der Nebel und ehe Krumme sich versieht, hat er sich wieder mal selbst in Gefahr gebracht. Die schlussendliche Auflösung ist überraschend, aber nachvollziehbar und bringt eine Familientragödie ans Licht.Fazit: Erneut ein spannender Fall mit dem sympathischen Kommissar Theo Krumme mit überraschendem Ende. Ich liebe die teils kauzigen Charaktere und freu mich schon auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

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  • düsterer Nordseekrimi

    Küstenfluch

    Vucha

    01. May 2017 um 22:52

    Zum Inhalt:Kommissar Theo Krumme wird mit seiner Kollegin Pat zum Bauernhof der Familie Jessen gerufen, wo Hinnerk Jessen scheinbar bei einem grauenvollen Unfall zu Tode kam. Doch Kommissar Krumme zweifelt an der Unfallthese und ist überzeugt, dass es sich hier um einen Mordfall handelt. Schnell häufen sich die mysteriösen Unfälle und Todesursachen und auch der kleine Jan Jessen ist überzeugt, dass etwas Schlimmes passiert ist und auch wieder passieren wird.Was hat es mit dem Fluch auf sich, der scheinbar auf der Familie Jessen liegt?Meine Meinung:Ich habe die beiden ersten Bände dieser Serie nicht gelesen, aber das tat dem Verständnis und der Lesefreude keinen Abbruch. Etwas verwirrender fand ich hingegen den Klappentext, da dieser dem Inhalt meiner Ansicht nach in Bezug auf Jan Jessen nicht hundertprozentig entspricht.Insgesamt hat das Buch mir sehr gut gefallen. Hendrik Berg zeichnet seine Personen sehr authentisch und schafft es auch, eine düstere, spannende Atmosphäre zu schaffen. Besonders das Ermittlerduo hat mir gut gefallen, da die beiden doch recht verschieden sind und sich doch wunderbar ergänzen.Eine besondere Erwähnung verdient der Buchvorsatz: der kurze Steckbrief des Kommissars ist sehr gelungen.

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  • Unfall oder Mord?

    Küstenfluch

    makama

    26. April 2017 um 08:51

    Der Berliner Kommissar Theo Krumme ist nun endgültig in Nordfriesland gelandet und hat auch gleich seinen ersten Fall. Zusammen mit seiner jungen Kollegin Patrizia, die frisch von der Polzeischule kommt muss er auf einem Bauernhof ermittlen.Hinnerk, der älteste Sohn der Familie Jessen ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen.  Alle glauben an einen Unfall, nur der Kommissar ist skeptisch. Sehr zum Unmut der Famile ermittelt er.....Dann gibt es eine Weiteres Opfer, Ingrid die Schwester des Toten wird auf der Landstraße angefahren und lebensgefährlich verletzt.Was stimmt mit der Familie nicht, und was haben die schlkimmen Alpträume des kleinen Jan, Sohn des Unfallsopfers zu bedeuten?Nach einem heftigem Sturm, der ein altes Schiffswrack freigelegt hat, liegt zudem eine mörderische Hitzewelle über Nordfriesland, die alle Menschen kirre macht.....Fazit:Das ist nun schon der dritte Teil um den Berliner Kommissar und das Buch hat mir wieder gut gefallen. Es ist spannend, die Charaktere sind authentisch und symphatisch. Dieses Buch ist zudem etwas mystisch angehaucht, was ich eigentlich mag, aber hier passt es und stört nicht. Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buch und eine Leseempfehlung nicht nur für Liebhaber von Küstenkrimis.

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  • Toller Küstenkrimi mit einer düsteren Atmosphäre

    Küstenfluch

    Maddinliest

    19. April 2017 um 18:54

    Auf Familie Jessen scheint ein Fluch zu liegen. Zunächst fällt Hinnerk Jessen in der eigenen Scheune in den Tod und kurz darauf liegt seine Schwester nach einem Verkehrsunfall im Koma. Kommissar Krumme glaubt entgegen aller anderen Einschätzungen nicht an die Verstrickung unglücklicher Zufälle und beginnt mit den Recherchen. Sehr zum Unmut der Familie Jessen folgt der Kommissar weiter seinem Instinkt und als einzige Unterstützung hat er die noch sehr junge und unerfahrene   Kollegin Pat an seiner Seite. Der kleine Jan Jessen wendet sich plötzlich an den Kommissar und erzählt von seinen Albträumen in denen er einen schwarzen Schatten gesehen hat, welcher seinen Onkel in die Tiefe gestürzt hat. Ist die alles nur die Einbildung eines kleinen Jungen? Oder gibt es den schwarzen Schatten wirklich? "Küstenfluch" ist der dritte Band der Serie um den Kommissar Theo Krumme. Ich bin als Quereinsteiger in das Buch gestartet und hatte keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Der Haupt-protagonist Krumme ist als sympathischer Kommissar, den es mit den Erfahrungen einer Großstadt an die Küste getrieben hat, charakterisiert. Er hat es natürlich nicht leicht die Anerkennung und den Respekt der örtlichen Einwohner zu erlangen, was der Geschichte einen zusätzlichen Charme verleiht. Der Spannungsbogen wird direkt gut aufgebaut und von einer sehr düsteren und teilweise etwas mystischen Atmosphäre getragen. Der Autor Hendrik Berg erzählt die sehr clever konzipierte Geschichte in einem sehr angenehmen und temporeichen Schreibstil. Die kurzen Kapitel ermöglichen viele Perspektivwechsel, die das Buch noch rasanter erscheinen lassen. Immer wieder geben neue Erkennt-nisse die Möglichkeit eigene Überlegungen anzustellen, was den Hintergrund der Taten betrifft. Die überzeugenden Charaktere und der gut dosierte Lokalkolorit lassen mich hoffen, dass es noch einige Fälle für den charmanten Kommissar geben wird. Insgesamt ist "Küstenfluch" ein aus meiner Sicht rundum gelungener Küstenkrimi, der einige spannende Stunden verspricht. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit fünf von fünf Sternen.    

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  • Nordfriesisch, spannend, unterhaltsam

    Küstenfluch

    BookfantasyXY

    18. April 2017 um 12:46

    Theo Krumme – der ehemalige Kommissar aus Berlin-Neukölln – und seine junge Kollegin Patrizia Reichel haben einen neuen Fall zu lösen. Der älteste Sohn des Bauern Tore Jessen ist von Scheunendachboden gestürzt. Zunächst sieht es nach einem Unfall aus. Als dann noch Hinnerks Schwester Ingrid Jacobs auf ihrem Fahrrad angefahren wird und ins Koma fällt, glaubt Kommissar Krumme nicht mehr an Unfälle, sondern an böse Absichten. Ingrid und ihr Mann Niklas haben zwei Kinder – Jan und Grete. Häufig überkommen Jan in der Nacht düstere Träume. Er sieht Schatten und nimmt Geräusche und Bewegungen wahr. Allerdings kann man diese Wahrnehmungen nicht sehen. Draußen im Wattenmeer liegt ein altes Schiffswrack, dessen Geschichte relativ unbekannt ist. Familie Jessen geht von einem Fluch aus, der über ihre Familie aufgrund der Unfälle schwebt. Hängt der Fluch mit dem Schiffswrack zusammen? Hendrik Berg versteht etwas von gut erzählten Kriminalromanen. Denn er zieht die Leserschaft bildhaft  in die nordfriesische Idylle zwischen Husum und St. Peter-Ording und lässt die Figuren charakterlich aufblühen. Teilweise wird die Geschichte so spannend erzählt wie ein Thriller. Beim Lesen fühlt man sich, als ob man mitten im Geschehen in dörflicher Atmosphäre wäre. Theo Krumme geht gerne seine Alleingänge, aber es nimmt nicht Überhand. Zum Glück hat er seine neue Kollegin Pat an seiner Seite, die noch recht schüchtern wirkt, und sich gerne hinter dem PC-Bildschirm und ihrem Handy versteckt. Das sture Familienoberhaupt Tore Jessen erscheint authentisch, wobei er manchmal auch emotional und weich werden kann. Außerdem wurden die beiden Kinder Jan und Grete in ihren Rollen gut dargestellt – wie Kinder zwischen vier und sieben Jahren sein können. Besonders gut hat mir der Epilog gefallen, weil dort ein Teil der Geschichte erzählt und aufgeklärt wird. Die Auflösung der Unfälle sind überraschend, denn bis zum Schluss weiß man nicht, wer und warum hinter den ganzen Missetaten steckt. Da dieser Kriminalroman mein erstgelesener Roman des Autors ist, bin ich positiv überrascht. Theo Krumme als Hauptprotagonist ist mir ans Herz gewachsen. Seine Kollegin ist zwar eine neue Figur, aber wenn sie an ihrer Schüchternheit noch arbeitet, und mehr Einsatz bei der Arbeit zeigt, kann sie mir noch richtig sympathisch werden. Rundum ein gut lesbarer Krimi, auch als Urlaubslektüre.

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    • 4
  • Leserunde zu "Küstenfluch" von Hendrik Berg

    Küstenfluch

    Goldmann_Verlag

    Kommissar Theo Krumme steht vor seinem dritten Fall an der Küste in Nordfriesland. Nachdem ein uraltes Schiffswrack an Land gespült wird, scheint plötzlich ein Fluch auf den Küstenbewohnern zu liegen. Ein Fluch, der brutale Opfer fordert. Oder steckt ein gnadenloser Killer hinter den mysteriösen Todesfällen?Habt ihr Spaß an raffinierten Stories und düsterer Nordseeatmosphäre? Dann bewerbt euch im Rahmen unserer Leserunde um eines von 20 Exemplaren. Die Bewerbungsphase geht bis zum 26. März 2017. Um im den Lostopf zu hüpfen, schreibt uns bitte im Kommentarbereich, warum ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet. Deiche, Felder und das weite Wattenmeer – der ehemalige Berliner Kommissar Theo Krumme hat sich in Nordfriesland ein idyllisches Plätzchen zum Leben ausgesucht. Zur Ruhe kommt er allerdings trotz der schönen Landschaft nicht. Denn eine gewaltige Sturmflut erschüttert die Nordseeküste. Dabei spülen die Fluten ein gewaltiges rostiges Schiffswrack an Land – auf dem scheinbar ein furchtbarer Fluch liegt. Denn kurz danach wird die Küste von einer Welle mysteriöser Todesfälle heimgesucht. Das erste Opfer ist der Bauer Hinnerk Jessen, dessen kleiner Neffe nach Auftauchen den Wracks von furchtbaren Alpträumen heimgesucht wird. Aber war sein Tod ein Unfall oder Mord? Was ist Illusion und was Realität? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf ein gut gehütetes Familiendrama. Dann verschwindet Jan, der von dem Schiffswrack ungewöhnlich fasziniert war – und seine Spur führt direkt ins menschenleere Watt...Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln. Ein Interview über sein Leben als Autor und sein neues Buch „Küstenfluch“ findet ihr unter diesem Link.

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    • 333
  • Rezension zu "Küstenfluch" von Hendrik Berg

    Küstenfluch

    dorli

    18. April 2017 um 12:02

    Nordfriesland. Ein heftiger Orkan hat ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer freigelegt. Nicht ungewöhnlich, solche Ereignisse gibt es immer mal wieder. Ungewöhnlich ist jedoch die schwüle Hitze, die dem Orkan folgt und den Menschen an der Küste zu schaffen macht. Noch ungewöhnlicher ist die Häufung scheinbar nicht zusammenhängender Todesfälle. Eines der Opfer ist der Eiderstedter Bauer Hinnerk Jessen. Sein Sturz vom Dachboden einer Scheune soll ein Unfall gewesen sein, doch Kommissar Theo Krumme sieht Ungereimtheiten und beginnt gemeinsam mit seiner jungen Kollegin Patrizia Reichel zu ermitteln…„Küstenfluch“ ist bereits der dritte Fall für den sympathischen Neu-Husumer Theo Krumme, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände bestens verständlich.Hendrik Berg wartet auch in diesem Krimi wieder mit einer packenden Atmosphäre auf - gruselige Spannung an der idyllischen Waterkant. Die Ermittlungen gestalten sich für Krumme und Pat äußerst schwierig. Nicht nur, dass Kollegen und Spurensicherung von der Unfalltheorie im Fall Jessen überzeugt sind, auch Hinnerks Angehörige – allen voran Familienoberhaupt Tore Jessen – blocken die Ermittlungen ab und verweigern jegliche Zusammenarbeit. Weitere Vorkommnisse im Umfeld der Familie und die düsteren Visionen des 7-jährigen Jan lassen Krumme dennoch hartnäckig bleiben. Als Tore endlich etwas gesprächiger wird, bekommt der Kommissar jedoch statt der erwarten Fakten nur Spökenkram präsentiert…Äußerst gelungen sind Hendrik Berg die Beschreibungen der Handlungsorte – Husum und Umgebung werden prima in Szene gesetzt, so dass man sich die Schauplätze alle sehr gut vorstellen kann. Die Landschaft, die unvergleichliche Natur und auch die Mentalität, die Eigenarten und die Gepflogenheiten der Küstenbewohner finden Platz in diesem Krimi.Besonders gut gefallen hat mir, dass am Ende alle Fälle nachvollziehbar aufgeklärt werden – dem ungeachtet aber beim Zuklappen des Buches ein Hauch der übersinnlichen Stimmung zurückbleibt.Die spannende, abwechslungsreiche Handlung in „Küstenfluch“ hat mich durchweg begeistert. Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen, wurde mitgerissen von einem Strudel aus realen und mysteriösen Ereignissen und konnte dabei prima über Täter, Hintergründe und Zusammenhänge mitgrübeln und miträtseln.

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  • Ein Küstenkrimi, der es in sich hat - Spannung gepaart mit Gruselfaktor...

    Küstenfluch

    dreamlady66

    Zum Inhalt (übernommen):Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt ...Zum Autor:Der in Hamburg geborene Hendrik Berg begann nach dem Abitur, Geschichte und Germanistik zu studieren. Im Anschluss daran arbeitete er nicht nur als Journalist und Werbe-Texter, sondern war auch bei der Entwicklung von PC-Spielen für Kinder beteiligt. Vor wenigen Jahren gelang es ihm, sein erstes Buch "Dunkle Fluten" zu veröffentlichen. Sein zweiter Krimi folgte nur wenig später und erschien 2014 unter dem Titel "Deichmörder" bei Goldmann. Hendrik Berg wohnt heute mit seiner Familie in Köln.Schreibstil/Fazit:DANKE an Hendrik (Berg) für meine Zusage sowie dem Goldmann-Verlag für die schnelle Belieferung.Ich freute mich über die Teilnahme an diesem für mich Erstlingskrimi, bereits Fall Nr. 3 für den Berliner Kommisssar Theo Krumme & (neuem) Team...Das handliche Buch mit unheilvollpassendem Coverbild auf 316 Seiten, 51 teilweise recht kurzknappen Kapiteln sowie einem Epilog  inklusive einer sehr angenehmen Leseschrift, liessen mich gebannt durch die Kapitel gleiten - der Schreibstil ist sehr flüssig.Welch schnelles Lesevergnügen auf spannendem Niveau mit einem finalen Showdown!Rasant, temporeich & auch actiongeladen mit unterschiedlichen Protagonisten & Detailschauplätzen kam dieses literarische Kleinod daher, ich wollte & konnte es nicht mehr aus der Hand legen - mystische Stimmung, atmosphärisch vielschichtig, gar anders...definitiv: Ich hab's mächtig genossen, merci!So schreibt & genießt man Krimi heute :)

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    • 3
  • Küstenfluch

    Küstenfluch

    Wuestentraum

    14. April 2017 um 14:59

    Klappentext: Nachdem nach einem schweren Orkan über Nordfriesland ein altes, rostiges Wrack auftaucht, häufen sich plötzlich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte. Und seine Spur führt direkt ins Watt...  Inhalt: Hinnerk Jessen wird tot in der Scheune aufgefunden. Kommissar Theo Krumme ist entgegen seiner Kollegen fest davon überzeugt, dass dies kein Unfall war. Er ermittelt mit seiner neuen jungen Kollegin Pat, und will mit der Befragung der Familie Jessen beginnen, die ihm immer wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen scheint. Hinnerks Neffe Jan hat ungewöhnliche Visionen, und ihn verfolgen schlimme Albträume und Vorahnungen. Der Bruder von Hinnerk bandelt mit Pat an, was Krumme gar nicht gefällt. Auch die Frau des verstorbenen Hinnerk macht einen merkwürdigen Eindruck. Dann häufen sich merkwürdige Todesfälle an der Küste. Und Ingrid, die Schwester von Hinnerk fällt einem Raser zum Opfer, der Fahrerflucht begeht. Die Scheune der Jessens explodiert plötzlich und dann verschwindet auch noch der kleine Jan. Krumme hat allerhand zu tun und begibt sich selbst in große Gefahr. Meinung: Ich mag den Schreibstil von Hendrik Berg sehr, flüssig und leicht fliegt man durch das Buch. Der Einstieg ist somit unkompliziert und man ist sofort mitten im Geschehen. Die Atmosphäre ist bildhaft eingefangen, Husum und die Küste hatte ich bildhaft vor Augen. Mystisch beschreibt Hendrik Berg die Geschichte um das gesunkene Schiff vor 100 Jahren und am Ende des Buches wird die Erklärung und Zusammenfassung für alle offen gebliebenen Fragen geliefert, so dass sich alles perfekt zusammenfügte.  Fazit: Spannender, mystischer und rundum stimmiger Krimi, genialer Schreibstil, tolle Atmosphäre. Dieser Krimi hat mich wieder gefesselt und begeistert, bis zur letzten Seite. Absolute Leseempfehlung.

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