Küstenfluch

von Hendrik Berg 
4,4 Sterne bei44 Bewertungen
Küstenfluch
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rike84s avatar

Ein guter Regionalkrimi, der leider meine hohen Erwartungen nach dem Vorgänger - Band nicht ganz erfüllen konnte. Dennoch lesenswert.

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Spannend - und schöne Beschreibungen von Nordfriesland.

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Inhaltsangabe zu "Küstenfluch"

Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442485567
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bibi1999vor einem Monat
    Teil 3 der Reihe

    Nach einem Orkan wird der Bauer Jessen tot aufgefunden. Gleichzeitig taucht ein Schiffswrack im Wattenmeer auf und Jessen Neffe Jan wird von Albträumen heimgesucht. Kommissar Theo Krumme beginnt zu ermitteln, da er der Meinung ist, Jessens Tod war kein Unfall. Dabei stößt er auf einige seltsame Dinge.

    Das Buch ist der dritte Teil der Reihe, kann aber auch unabhängig der ersten beiden Teile gelesen werden. Es umfasst 316 Seiten, 51 Kapitel und einen Epilog. Auf der vorderen Buchklappe befindet sich ein Steckbrief des Ermittlers Theo Krumme, sodass man sich vorab ein Bild von ihm machen kann.

    Im Mittelpunkt des Geschehens steht Theo Krumme. Als Jessen in seiner Scheune vom Heuboden fällt und dabei von einem landwirtschaftlichen Gerät aufgespießt wird, deutet zunächst alles auf einen Unfall hin. Kommissar Theo Krumme befragt zunächst wegen der Routine die Familienmitglieder, doch ihm wird hier ziemlich schnell klar, dass keiner mit ihm reden möchte und er bekommt gesagt, er solle sich von der Familie fernhalten. Doch dann sucht ihn der kleine Neffe des Opfers, Jan, auf und berichtet ihm von seltsamen Alpträumen. Krumme weiß jedoch nicht, was er damit anfangen soll. Als schließlich die Schwester von dem verstorben Jessen angefahren wird und der Fahrer Fahreflucht begeht, ist sich Krumme sicher, dass etwas nicht so läuft, wie es laufen soll.

    Das Buch hat einige Spannungsbögen, diese flachen sich jeodch immer wieder ab. Dadurch entsteht keine dauerhafte Spannung durch das Buch. Der Leser weiß, im Gegensatz zu den anderen Personen, dass Jessen umgebracht worden ist, jeodoch ist auch dem Leser der Mörder nicht bekannt. Das erhält die Spannung. Jans Albträume, in denen er den Schmerz der Opfer zu spüren scheint, machen es für den Leser weiter spannend. Jedoch werden diese Albträume nicht so genau angeschaut, wie ich es mir gewünscht hätte. In der Inhaltsangabe steht, dass Jan verschwindet und seine Spur ins Schiffwrack führt. Dort habe ich gedacht, dass es eine große Suchaktion geben wird, aber es lagen weniger als 10 Seiten zwischen der Stelle als die Ermittler erfahren, dass er verschwunden ist und als jemand Jan findet. Das war dann doch ziemlich enttäuschend.

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    rike84s avatar
    rike84vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter Regionalkrimi, der leider meine hohen Erwartungen nach dem Vorgänger - Band nicht ganz erfüllen konnte. Dennoch lesenswert.
    Hohe Erwartungen, es war wie verflucht

    Kommissar Krumme hat seinen Job bei der Kripo in Berlin aufgegeben und arbeitet nun in Nordfriesland. Ihm an die Seite gestellt ist die junge Kollegin Pat, die gerade erst die Polizeischule absolviert hat. Als ein Orkan ein Schiffswrack im Wattenmeer sichtbar macht, ereignen sich einige mysteriöse Unfälle. Für Krumme beginnt die Ermittlung bei Familie Jessen, denn der Sohn von Bauer Jessen landete unter mysteriösen Umständen auf den Dornen einer Egge. Krumme glaubt an Mord, erfährt allerdings nur wenig Hilfe von der Familie. Und dann ist da noch der kleine Jan, der ein recht übersinnliches Kind ist und einen Schattenmann gesehen hat..

    Die Reihe um Krumme

    Dieser Kriminalroman ist der 3. Band in der Reihe um Kommissar Theo Krumme. Die Geschichte hier steht für sich, es kommen jedoch Personen und Erinnerungen an die Bände 1 und 2 vor. Das macht aber nichts, neue Leser und alte Leser werden uneingeschränkt auf ihre Kosten kommen.

    Ich habe dem 2. Band „Lügengrab“ 5 Sterne gegeben, und das mache ich nicht sonderlich oft. Daher war meine Freude über Band 3 genauso hoch wie die Erwartungen an den neuen Fall.

    Stil, Machart, Meinung

    Zunächst muss ich sagen, dass die Story an sich vom Plot her schon gut ist. Wir haben einen toten Bauerssohn auf einem Hof und keiner kooperiert. Da der Hof irgendwo im nordfriesischen Nirgendwo liegt, stehen die Chancen für einen Täter vom Hof auch nicht schlecht. Dann fragte ich mich, was dieses Wrack für eine Bedeutung für die Geschichte hat und war auch etwas verwirrt von dem übersinnlich begabten Kind. Am Ende fügte sich das alles schon ganz zusammen, einige Fragen blieben bei mir jedoch offen und ich war von der Geschichte schon etwas enttäuscht. Wahrscheinlich waren es die hohen Erwartungen auf Grund des zweiten Buches der Reihe.

    Die Schreibe ist relativ normal, zeichnet sich für mich jedoch vor allem durch einerseits relativ simple Dialoge und andererseits sehr genaue Beschreibungen der Natur – und Wetterlage aus. Diese Mischung finde ich etwas merkwürdig, und genaue Beschreibungen der Natur sind eher nicht so meins. Man kann die Geschichte trotzdem gut lesen, auch wenn an einigen Stellen Längen auftreten, während an anderen Stellen an Details gespart wird. Mir hat die Balance der Geschichte irgendwie nicht so zugesagt.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die übersinnliche Komponente in der Geschichte. Ich möchte hier nicht spoilern, fühlte mich als Leser allerdings etwas veralbert als der Plot sich dann auflöste.

    Sehr gut hingegen fand ich die Figur Krumme, besonders im Zusammenspiel mit seiner jungen Kollegin Pat. Krumme ist ein Einzelgänger und hat nun eine unerfahrene Kollegin an der Seite, die beiden müssen sich wohl noch aneinander gewöhnen, aber es besteht große Hoffnung. Auf die weitere Entwicklung der Figuren bin ich gespannt.


    Fazit

    Ich hatte nach Band 2 „Lügengrab“ sicherlich etwas zu hohe Erwartungen, dieser Band hat mich dann doch irgendwie enttäuscht. Von der Auflösung war ich auch nicht so ganz begeistert, weil Fragen offen blieben. Und diese mysteriöse, übersinnliche Komponente war zwar mal was anderes für einen Krimi, jedoch einfach nix für mich. Ich hatte einen guten Whodunnit  - Krimi erwartet, und das hat mich wohl dann auch so enttäuscht. Ich vergebe 3 Sterne. Den nächsten Band werde ich jedoch auch lesen, zusammengenommen haben die beiden von mir gelesenen Bände der Reihe 4 Sterne und ich bin auf die Entwicklung der Figuren sowie den nächsten Fall gespannt. Danach wird sich dann entscheiden, ob ich die Reihe bzw. den Autor weiterhin lese.

    Gibt es andere Meinungen? Es ist ja immer sehr spannend, wie subjektiv jeder Leser an die Sache herangeht und dann bewertet.

    Kommentare: 1
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    Corsicanas avatar
    Corsicanavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend - und schöne Beschreibungen von Nordfriesland.
    Ein Wrack taucht auf aus dem Wattenmeer

    Ein vor vielen Jahren gesunkenes Wrack taucht plötzlich aus dem Wattenmeer auf. Und damit beginnt eine Serie von mysteriösen Todesfällen und Zwischenfällen. Und Kommissar Krumme - inzwischen aus Berlin umgezogen ins beschauliche Husum - beginnt zu ermitteln.


    Auch diesmal wirken vor allem die schönen Beschreibungen von Landschaft und Bewohnern - und die spannende Handlung, Die wieder einen leichten Mystery - Einschlag hat. Wobei - vielleicht lässt es sich auch rational erklären? Um alles zu wissen, muss man schon bis zum überraschenden Epilog lesen. 


    Viel Spaß beim Lesen.
    Ich warte schon auf die neuen Folgen dieser Krimi-Serie.

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    KerstinMCs avatar
    KerstinMCvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Da werden Heimatgefühle entfacht. Ein Ausflug auf die Halbinsel Eiderstedt
    Kommissar Krumme ermittelt auf Eiderstedt

    Das Cover hat mich angezogen. Der Haubarg auf einer Warft hat mich direkt an meine Heimat erinnert. Der düstere Himmel und der Schwarm Möwen komplettieren das nordfriesische Bild. Möchtest du wissen, was ein Haubarg ist, liefert dir Wikipedia die passende Erklärung.

    Mal wieder ohne Klappentext zu kennen landete das Buch auf meiner Wunschliste. Und wie so oft wurde ich nicht enttäuscht. „Küstenfluch“ ist der dritte Roman um den Kommissar Theo Krumme. Als Berliner Polizist hat es ihn nach Husum verschlagen, der grauen Stadt am Meer.

    Ich kenne die ersten beiden Bücher der Reihe nicht. Es gibt zwar den Ein oder Anderen Hinweis auf zuvor gelöste Fälle, doch kann ich ohne weitere Vorkenntnisse der Geschichte folgen. Der Roman ist für sich abgeschlossen und baut nicht auf die vorherigen Bücher „Deichmörder“ und „Lügengrab“ auf.

    Theo Krumme ermittelt zusammen mit seiner jungen Kollegin Patrizia Reichel. Während vor der Halbinsel Eiderstedt ein Wrack im Watt auftaucht, ereignen sich auf dem Land mysteriöse Todesfälle. Bauer Jessen wird in der Scheune tot aufgefunden. Die betroffene Familie verhält sich typisch norddeutsch und ist wortkarg. Nur mit Mühe kommt das Ermittlerteam dem Grund auf die Spur.

    Der Roman ist leicht zu lesen und hat mich an Orte meiner Kindheit zurück gebracht. Das Schiffswrack erinnert mich an eine Erzählung von meinem Vater. Er war mal wieder mit dem Fahrrad am Deich unterwegs, von Tetenbüll Richtung Westerhever Leuchtturm (Die Orte spielen im Roman auch eine Bedeutung). Die Nordsee hatte im Watt ein paar Holzpfähle freigelegt, von der Anordnung her ließen sie auf einen Schiffsrumpf deuten. Nach ein paar Tagen waren sie aber wieder spurlos verschwunden. Das Wattenmeer vor der nordfriesischen Küste hat schon etwas mystisches an sich.

    Ich möchte dich jetzt noch kurz an einen Ort im Buch mitnehmen, auf eine Fahrt von Krumme.

    Kurz darauf hatte er Tetenbüll erreicht, ein malerisches Dörfchen, das eigentlich nur aus einer alten Kirche und ein paar schiefen Häusern und Bauernhöfen bestand.

    Damit ist mein Geburtsort ziemlich gut beschrieben. Krumme war in Tetenbüll im „Café im Theatrium“ verabredet. Früher war es mal ein typisches Wirtschaft mit Saalbetrieb. Heute kann man dort auf gemütlichen Sofas und Sesseln Kaffee und Kuchen genießen. Krumme genießt es nicht wirklich, aber sein Gesprächspartner. Wenn es dich also auf die Halbinsel verschlägt, dann kehre dort mal ein.

    Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Die örtlichen Gegebenheiten finde ich sehr gut recherchiert und die Charaktere sind dem Autor gelungen. Sogar ein kleiner Hinweis auf eine langjährige Fehde ist zu finden. Das zeigt mir, der Autor hat sich mit echten Eiderstedtern unterhalten. Ich sag nur Dithmarscher und Eiderstedter.

    Vielen Dank an die Random House Gruppe für das Rezensionsexemplar.

    Da hätte ich doch fast meine liebste Textstelle aus dem Buch vergessen.

    Die Bushaltestelle bestand nur aus einem verbogenen Schild mit Fahrplan. Der Bus kam hier nur vier mal am Tag vorbei.

    Da musste ich unweigerlich an die kleine Bushaltestelle auf dem Grundstück meiner Eltern denken. Wir hatten zwar auch eine kleine Hütte, aber der Bus fuhr kaum häufiger. Man konnte morgens um kurz nach sechs nach Husum fahren und gegen 13 uns 16 Uhr konnte man wieder nach Hause fahren. Mehr war nicht drin.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Küstenkrimi mit der nötigen Portion Gänsehaut. Hat mir sehr gut gefallen!
    Spannender Küstenkrimi mit der nötigen Portion Gänsehaut

    Küstenfluch   -   Hendrik Berg

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt ...

    Mein Leseeindruck:

    Ein richtig guter Küsten-Krimi mit einem Hauch von Gruseleffekt, der mir beim lesen schon ab und an eine leichte Gänsehaut beschert hat.

    Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin waren mir sympathisch und auch wenn ich die Reihe vorher nicht kannte so kam ich direkt in das Buch hinein und konnte meine Sympathien recht schnell vergeben.

    Der Fall an sich ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch richtig spannend und der Autor Hendrik Berg hat  genau das richtige Händchen bewiesen, die Spannung hoch zu halten, nicht zu viel vorahnen zu lassen, den Leser ein wenig zu verwirren und die Handlung auf Trap zu halten. Denn schließlich bleibt es nicht bei dem einen Toten und die Vorahnungen, die der kleine Jan immer hat, tragen auch noch zu der extra Portion Grusel mit bei.

    Das Ende ist überraschend und ich konnte es auch glaubhaft nachvollziehen. Und die Ruppigkeit eines ganz besonderen Protagonisten passt genau zu der norddeutschen Mentalität. Raue Schale, weiches Herz.

    Fazit:

    Ein sehr gelungener Kriminalfall, der mich viel Lesefreude bereitet hat und bei dem die Seiten im Urlaub nur so dahin geflogen sind.

    Natürlich bin ich jetzt mehr als neugierig auf die Vorgängerbände und werde diese auf jeden Fall noch lesen. Auch einer Fortsetzung bin ich nicht abgeneigt und vergebe für das Buch sehr gerne 5 Sterne und ein Lob an den Autor! Werde es gern weiter empfehlen.

    *****

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Band 3 der Theo Krumme Serie und wieder sehr düster und mystisch angehaucht, hat mir gefallen ...
    Krimi und Mystik

    Kurz zur Geschichte
    Ein rostiges Wrack taucht aus dem Schlick des Wattenmeeres auf! Auf einmal scheint ein Fluch über der Küste zu liegen – mysteriöse Verbrechen halten Nordfriesland in Atem, Menschen sterben auf furchtbare Weise. Ein Opfer: Bauer Hinnerk Jessen. Der ehemalige Berliner Kommissar Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin: War es ein Mord oder ein Unfall? Sie stoßen auf ein Familiendrama. Plötzlich müssen sie selbst um ihr Leben kämpfen. Und ein kleiner Junge mit furchtbaren Alpträumen macht sich alleine auf den Weg ins Watt, um den Fluch zu beenden.

    Meine Meinung
    Man kann diesen dritten Band auch unabhängig von den beiden Vorgängern lesen, wer aber gerne die Entwicklung der Charaktere mitverfolgen möchte, dem empfehle ich Band 1+2 zu lesen.
    Wieder konnte mich Hendrik Berg mit seinem Schreibstil begeistern. Unheimlich, mystisch und spannend fand ich diese Story von der ersten bis zur letzten Seite.
    Diese düstere Stimmung des Nordens einzufangen, das hat der Autor drauf. Theo Krumme hat es nicht einfach, bei den "sturen und wortkargen" Nordlichtern anzukommen. Die Orte der Handlungen sind hervorragend beschrieben und da ich Husum noch aus meinem letzten Urlaub kenne, konnte ich hier einiges innerlich mitverfolgen.
    Auch mit dem Ende, welches mich nicht im Ungewissen zurück gelassen hat, konnte Hendrik Berg bei mir punkten. Es gibt nichts schlimmeres, als einen Krimi zu lesen und den Fall, beim Zuklappen des Buches, als nicht vollständig er- bzw. geklärt zu wissen. Tja und nun? Nun heißt es abwarten und Tee trinken, bis der nächste Band erscheint und man als LeserIn sich wieder mit Theo und Co. im Norden des Landes herumtreibt.

    Fazit
    Ein gut gelungener Krimi, der mich vor allem mit seiner düsteren und mystischen Stimmung überzeugen konnte.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Küstenkrimi der es in sich hat.
    Küstenfluch

    Kurz nach dem Sturm, der ein altes Schiffswrack hochgespült hat, kommt Bauer Jessen ums Leben. Während die Spurensicherung davon ausgeht dass es sich um einen Unfall handelt, glaubt Kommissar Theo Krumme dass der Mann ermordet worden ist. Krumme, der erst seit kurzem in Husum stationiert ist und daher ohnehin einen schweren Stand hat, schafft sich mit seiner Theorie keine Freunde und sieht sich stattdessen dem Spott der neuen Kollegen ausgesetzt. Auch die Familie des Toten zeigt sich wenig kooperativ und verweigert jegliche Aussage. Dies ändert sich erst als ein weiteres Familienmitglied angefahren und lebensgefährlich verletzt wird. Doch bevor Krumme den Hinweisen nachgehen kann, spitzt sich die Lage dramatisch zu und er begeht einen fatalen Fehler.

    Fazit
    Spannend und geheimnisvoll mystisch – ein Küstenkrimi, der bis zu seiner überraschenden Auflösung für beste Unterhaltung sorgt.

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    mareike91s avatar
    mareike91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender, mystisch angehauchter Krimi mit tollen alten und neuen Charakteren. An Teil 2 der Reihe kommt er aber leider nicht ganz ran.
    Krummes dritter Fall

    Inhalt:
    Kommissar Theo Krumme ist in seiner neuen Heimat Nordfriesland angekommen. Doch die Ruhe dort ist schnell vorbei... Bei einem Orkan wird ein Schiffswrack in Richtung Land gespült. Gleichzeitig häufen sie mysteriöse Todesfälle. Zusammen mit siener neuen Kollegin Pat wird Krumme zum Jessenhof gerufen: Hinnerk Jessen stürzte vom Scheunenboden. Alles sieht nach einem Unfall aus, einzig Krumme glaubt an einen Mord. Familie Jessen ist wenig begeistert von den Ermittlungen des Kommissars und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Als kurz darauf das nächste Familienmitglied der Jessens einem schweren Unfall zum Opfer fällt, ist Krumme bestärkt in seinem Verdacht und setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen...

    Meine Meinung:
    "Küstenfluch" ist Krummes mittlerweile dritter Fall.
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fesselnd. Langeweile kommt auf den gut 300 Seiten nicht auf. Im Gegenteil! Der Autor hat eine sehr mystische und bedrohliche Athmosphäre geschaffen, was für Spannung und Gänsehautmomente sorgt. An manchen Stellen war es mir persönlich jedoch zu mystisch, inbesondere was Jan Jessens Träume angeht.

    Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit den sympathischen Charakteren, wie Kommissar Theo Krumme oder auch Harke und Nis.
    Neben den altbekannten gibt es aber auch neue Gesichter, wie beispielsweise Krummes neue Kollegin Pat. Sie ist frisch von der Polizistenschule und fast rund um die Uhr mit ihrem Handy beschäftigt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten werden sie und Krumme aber doch immer mehr zu einem Team und er muss eingestehen, dass seine junge Kollegin doch einiges mehr auf dem Kasten hat, als er dachte. Ich habe die große, stille Pat ins Herz geschlossen und hoffe, dass sie Krumme auch beim nächsten Fall zur Seite steht.

    Bis zum Ende tappt der Leser (ebenso wie Krumme) im Dunkeln, was hinter den vielen "Unfällen" auf dem Jessenhof steckt. Erst langsam lichtet sich der Nebel und ehe Krumme sich versieht, hat er sich wieder mal selbst in Gefahr gebracht. Die schlussendliche Auflösung ist überraschend, aber nachvollziehbar und bringt eine Familientragödie ans Licht.

    Fazit:
    Erneut ein spannender Fall mit dem sympathischen Kommissar Theo Krumme mit überraschendem Ende. Ich liebe die teils kauzigen Charaktere und freu mich schon auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

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    Vuchas avatar
    Vuchavor einem Jahr
    Kurzmeinung: ungewöhnlich, aber spannend
    düsterer Nordseekrimi

    Zum Inhalt:
    Kommissar Theo Krumme wird mit seiner Kollegin Pat zum Bauernhof der Familie Jessen gerufen, wo Hinnerk Jessen scheinbar bei einem grauenvollen Unfall zu Tode kam. Doch Kommissar Krumme zweifelt an der Unfallthese und ist überzeugt, dass es sich hier um einen Mordfall handelt. 
    Schnell häufen sich die mysteriösen Unfälle und Todesursachen und auch der kleine Jan Jessen ist überzeugt, dass etwas Schlimmes passiert ist und auch wieder passieren wird.
    Was hat es mit dem Fluch auf sich, der scheinbar auf der Familie Jessen liegt?


    Meine Meinung:
    Ich habe die beiden ersten Bände dieser Serie nicht gelesen, aber das tat dem Verständnis und der Lesefreude keinen Abbruch. Etwas verwirrender fand ich hingegen den Klappentext, da dieser dem Inhalt meiner Ansicht nach in Bezug auf Jan Jessen nicht hundertprozentig entspricht.
    Insgesamt hat das Buch mir sehr gut gefallen. Hendrik Berg zeichnet seine Personen sehr authentisch und schafft es auch, eine düstere, spannende Atmosphäre zu schaffen. Besonders das Ermittlerduo hat mir gut gefallen, da die beiden doch recht verschieden sind und sich doch wunderbar ergänzen.
    Eine besondere Erwähnung verdient der Buchvorsatz: der kurze Steckbrief des Kommissars ist sehr gelungen.

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    makamas avatar
    makamavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Küstenkrimi, etwas mystisch mit interessanten Protagonisten
    Unfall oder Mord?

    Der Berliner Kommissar Theo Krumme ist nun endgültig in Nordfriesland gelandet und hat auch gleich seinen ersten Fall. Zusammen mit seiner jungen Kollegin Patrizia, die frisch von der Polzeischule kommt muss er auf einem Bauernhof ermittlen.
    Hinnerk, der älteste Sohn der Familie Jessen ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen.  Alle glauben an einen Unfall, nur der Kommissar ist skeptisch. Sehr zum Unmut der Famile ermittelt er.....
    Dann gibt es eine Weiteres Opfer, Ingrid die Schwester des Toten wird auf der Landstraße angefahren und lebensgefährlich verletzt.
    Was stimmt mit der Familie nicht, und was haben die schlkimmen Alpträume des kleinen Jan, Sohn des Unfallsopfers zu bedeuten?
    Nach einem heftigem Sturm, der ein altes Schiffswrack freigelegt hat, liegt zudem eine mörderische Hitzewelle über Nordfriesland, die alle Menschen kirre macht.....
    Fazit:
    Das ist nun schon der dritte Teil um den Berliner Kommissar und das Buch hat mir wieder gut gefallen. Es ist spannend, die Charaktere sind authentisch und symphatisch. Dieses Buch ist zudem etwas mystisch angehaucht, was ich eigentlich mag, aber hier passt es und stört nicht.
    Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buch und eine Leseempfehlung nicht nur für Liebhaber von Küstenkrimis.

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    Goldmann_Verlags avatar
    Kommissar Theo Krumme steht vor seinem dritten Fall an der Küste in Nordfriesland. Nachdem ein uraltes Schiffswrack an Land gespült wird, scheint plötzlich ein Fluch auf den Küstenbewohnern zu liegen. Ein Fluch, der brutale Opfer fordert. Oder steckt ein gnadenloser Killer hinter den mysteriösen Todesfällen?

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    Deiche, Felder und das weite Wattenmeer – der ehemalige Berliner Kommissar Theo Krumme hat sich in Nordfriesland ein idyllisches Plätzchen zum Leben ausgesucht. Zur Ruhe kommt er allerdings trotz der schönen Landschaft nicht. Denn eine gewaltige Sturmflut erschüttert die Nordseeküste. Dabei spülen die Fluten ein gewaltiges rostiges Schiffswrack an Land – auf dem scheinbar ein furchtbarer Fluch liegt. Denn kurz danach wird die Küste von einer Welle mysteriöser Todesfälle heimgesucht.

    Das erste Opfer ist der Bauer Hinnerk Jessen, dessen kleiner Neffe nach Auftauchen den Wracks von furchtbaren Alpträumen heimgesucht wird. Aber war sein Tod ein Unfall oder Mord? Was ist Illusion und was Realität? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf ein gut gehütetes Familiendrama. Dann verschwindet Jan, der von dem Schiffswrack ungewöhnlich fasziniert war – und seine Spur führt direkt ins menschenleere Watt...

    Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln. Ein Interview über sein Leben als Autor und sein neues Buch „Küstenfluch“ findet ihr unter diesem Link.
    macfly64s avatar
    Letzter Beitrag von  macfly64vor einem Jahr
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