Hendrik Duryn

 3,8 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf

Hendrik Duryn begeistert als Gesamtschullehrer Stefan Vollmer in der Erfolgs-Serie Der Lehrer, die mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Lässigkeit, Charme und Humor machen seine Hörbuchlesungen unwiderstehlich.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hendrik Duryn

Cover des Buches Sie sind doch DER LEHRER, oder? (ISBN: 9783986601171)

Sie sind doch DER LEHRER, oder?

(9)
Erschienen am 18.04.2023
Cover des Buches Sie sind doch DER LEHRER, oder? (ISBN: B0BY9N26V8)

Sie sind doch DER LEHRER, oder?

(1)
Erschienen am 18.04.2023

Neue Rezensionen zu Hendrik Duryn

Cover des Buches Sie sind doch DER LEHRER, oder? (ISBN: 9783986601171)
Tayas avatar

Rezension zu "Sie sind doch DER LEHRER, oder?" von Hendrik Duryn

Taya
Mal ne andere Bio

Ich liebe es zwischendurch wirklich Biografien zu lesen. Die Biografie von Hendrik Duryn, ist genau wie Hendrik Duryn. Was ganz eigenes und spezielles, wie ich finde. Ich bin durch die Seiten geflogen, konnte schmunzeln und lachen, den Kopf schütteln und doch ein wenig mehr Infos zu der Person mitnehmen, die ich wirklich interessant fand. 

Hendrik Duryn hat hier eine etwas spezielle Arzt des Biografie gewählt, was einfach zu ihm passt. 


Schon bei der Serie "Der Lehrer" habe ich sofort gefallen an dieser Art des Schauspiels gefunden und auch bei seiner Krimi Reihe Dünentod, war ich sofort bei ihm. Man erkennt ihn und doch macht er jede Figur zu etwas besonderem und eigenem. Und genau so erging es mir auch mit seinem Buch. Man liest richtig, dass es hier ein Hendrik Duryn ist. Und das hat mir von Anfang an gefallen. 


Wer also Fan von Hendrik Duryn ist, oder diese Person einfach anders "kennenlernen" möchte, sollte sich dieses Buch zur Hand nehmen und einige wunderbare Momente genießen. :) 


Verdiente 5 Schmetterlinge von mir. 

Cover des Buches Sie sind doch DER LEHRER, oder? (ISBN: 9783986601171)
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Rezension zu "Sie sind doch DER LEHRER, oder?" von Hendrik Duryn

Lorixx
Der Schauspieler.

Gehört habe ich schon von dieser Fernsehreihe, aber gesehen habe ich noch keinen einzigen Teil. Das macht aber gar nichts, denn hier gibt es ja jede Menge Hintergrundinformationen, und die sind ja auch sehr interessant.. Dachte ich...

Ich bin zwar mit anderen Voraussetzungen an dieses Buch gegangen, finde es aber trotzdem ganz unterhaltsam..
Der Schauspieler Hendrik Duryn schreibt hier eine Menge über sich, zwölf autobiografische Episoden, die aber keine Biografie im herkömmlichen Sinne ist Er interviewt sich praktisch selber, um Fragen zu beantworten, die ihm sonst keiner stellt. Gute Idee.

Er nimmt sich selber nicht ganz ernst, schreibt humorvoll und ehrlich. Lässt uns hinter die Kulissen blicken. Interessant fand ich sein Leben in der DDR, die Zeit bei der NVA.




Cover des Buches Sie sind doch DER LEHRER, oder? (ISBN: 9783986601171)
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Rezension zu "Sie sind doch DER LEHRER, oder?" von Hendrik Duryn

EvyHeart
Meta, meta, meta

Ich lese Autobiografien gerne, um in das Leben anderer Menschen einzutauchen. Dabei gehe ich ihren Weg nach und lerne etwas über mich. Dieses Buch lässt den entscheidenden Teil meistens weg - die Lebensgeschichte. Es ist ein Essay. Ein extrem langer Essay mit ein paar Anekdoten. Wer sich gern mit tiefen Gedanken beschäftigt, wird hier Spaß haben. Ich wollte mehr über den Schauspieler, seine Wurzeln und seine Arbeit erfahren. Das habe ich nicht gefunden. So sympatisch Duryn in Interviews rüberkommt - im Buch habe ich eine tiefe Abneigung entwickelt.

Worum geht es?

Duryn beginnt mit dem letzten Abend, bevor er als junger Mann zur Armee muss, gleitet dann langsam über in seinen steinigen Weg als Schauspieler. Dann widmet er sich ausführlich seinem ersten Job als Texter für die Schauspielschul-Adaption von "Dame Kobold", kommt dann zum "Lehrer".

Themen sind die Verbesserung der Welt, aber auch die intensive Arbeits-Beziehung zu seiner Partnerin und seiner Arbeit. Dass er für seinen Drang nach Perfektion und Sinn manchmal an die Grenzen des Körperlichen und Emotionalen kommt.

Als Zwischenspiele zwischen den Abschnitten fungen fiktive Interviews, die aber nur wenig aussagen.

Meine Meinung zum Buch

Die Figur ist mit Dichtern und Denkern aufgewachsen, wirkt gebildet und durchdacht. Und der Autor wiederum kann schreiben. Wenn Duryn tatsächlich Geschichten erzählt, dann klingen sie kraftvoll und dynamisch. Besonders die Szene am Anfang ist mir im Gedächnis geblieben: Duryn beschreibt den letzten Abend mit seiner Freundin und man kann sich diese feuchte Nacht im Mai wundervoll vorstellen.

Allerdings verliert sich das Buch oft, "fängt ständig bei den Römern an", wie der Erzähler an einer Stelle bemerkt. Ich habe oft den Faden verloren und wusste stellenweise nicht, wie eine Geschichte überhaupt angefangen hat.

Der Erzähler greift das sogar öfters auf, besonders in den Interviews. Aber das rettet das Buch nicht. Vielleicht war das Humor, den ich nicht verstanden habe.

Über seine Arbeit an "Der Lehrer" und vor allem seine Arbeit als Script Consultant erfährt man fast nichts. Nur, dass ihm das Projekt viel bedeutet und wie sehr er dafür gekämpft hat, dass es auch gute Drehbücher bekommt. Aber was er als Script Consultant gemacht hat, wie sein Drehalltag aussah, wie er die intensive Arbeit mit seiner Familie vereinbart hat, das bleibt alles im Dunkeln.

Die Arbeit an "Dame Kobold" nimmt viel Raum ein, aber ich habe das gemocht. Besonders interessant waren die gegensätzlichen Meinungen des Erzählers und seiner Partnerin. Während ER den Text und die Struktur möglichst perfekt haben will, möchte SIE, dass der Text Raum lässt, damit sich die Studierenden ausprobieren und das Stück mit ihrer Interpretation der Figur füllen können. Man merkt, dass das dem Erzähler Kopfzerbrechen bereitet und er daran wächst. Aber auch hier: Der Erzähler verliert sich in Kleinigkeiten und setzt Wissen über Theater und den Schaffensprozess voraus, das ich nicht habe.

Lebensnah wirkt der Erzähler nur dann, wenn er beruflich feststeckt und mit einem Freund über seine Rolle als Vater oder mit der Therapeutin über seine Beziehung zur Schwester redet. An diesen Stellen spürt man, dass auch ein scheinbar perfekter Mensch Probleme hat. Dass er sich in Details festbeißt und dabei das Wesentliche übersieht. Oder denkt, dass Emotionen verschwinden, wenn man sie mit Argumenten auseinander nimmt.

Wahrscheinlich ist es für die Figur eine große Bürde zu wissen, wieviel sie kann und dass sie all das nicht umsetzen kann, weil man ja nicht allein lebt, sondern mit anderen.

Fazit

Letztlich hat sich der Autor "Hendrik Duryn" über den Erzähler und die Figur gut um die Frage seines Lebens herumgemogelt. Obwohl es viel um ihn und seine Einstellung zum Leben geht. Vielleicht wollte es das nicht erzählen, vielleicht fand er es nicht interessant. Vielleicht findet er Autobiografien überbewertet und wollte ein satirisches Werk erschaffen. Vielleicht ist das aber nur die Art, mit der er sich wohlfühlt.

Obwohl der Autor die Mittel für eine gute, spannende Geschichte kennt, war dieses Buch langweilig, zäh und anstrengend. Oder das alles war beabsichtigt und ein dramaturgisches Mittel, das ich nicht verstanden habe.

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