Hendrik Falkenberg Das Erbe der Schuld

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der Schuld“ von Hendrik Falkenberg

Auf einem kleinen Flugplatz nahe der Ostsee: Als Dr. Gerd Hartkamp bei herrlichem Sonntagswetter in eine Cessna steigt, ahnt er noch nicht, dass es sein letzter Fallschirmsprung werden wird. Seine Ausrüstung wurde gezielt manipuliert, und kurze Zeit später stürzt der Psychologieprofessor ungebremst in den Tod. Als auch die Söhne des Toten in Lebensgefahr geraten, deutet alles auf ein dunkles Familiengeheimnis hin. Um seinen neuen Fall zu lösen, muss der Sportpolizist Hannes Niehaus tief in der Vergangenheit graben und eine Mauer des Schweigens durchbrechen. Denn für die Beteiligten steht viel auf dem Spiel: Beim finalen Kampf zwischen Wahrheit und Tarnung geht es um Leben und Tod.

Ein toller, spannender Krimi mit ungewöhnlichen Charakteren und interessanten Wendungen.

— MartinsMinds

lesenswerter Krimi

— Rebecca1120

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  • Spannend und eine tolle Handlung

    Das Erbe der Schuld

    MartinsMinds

    13. January 2018 um 10:05

    1. Die Handlung Das Geheimnis um Dr. Gerd Hartkamp ist über das gesamte Buch präsent. Was hat er getan, das er den Tod verdient hat? Immer wieder treffen die Ermittler auf Schweigen, selbst bei den Söhnen von Hartkamp. Eine Handlung mit vielen Verdächtigen, vielen ungelösten Fragen und sehr vielen unterschiedlichen Charakteren. Spannung pur. Ich liebe die Krimis um Hannes Niehaus. Mir gefällt das gute Spannungslevel, das sehr durchgehend ist und nie für Langeweile sorgt. Dabei fesseln die Bücher und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Das Ende war dann wieder ein Knaller. Ich war schon bei den anderen 3 Bänden von Hendrik Falkenberg begeistert über das Ende, so auch hier. Er schafft es Lösungen zu schreiben, die man so definitiv nicht erwartet, die aber trotzdem logisch und nachvollziehbar sind. 2. Die Protagonisten Hannes spielt wie immer die „Hauptrolle“, aber auch sein Chef Kommissar Federsen, sowie Malte Hartkamp, der Sohn des Toten sind hier sehr wichtig. Hannes ist Sportpolizist. Seine Besonderheit ist aber, dass er bei Stress oder unangenehmen Fragen und Situationen rote Ohren bekommt. Mehrfach habe ich im Netz gelesen, dass das albern ist. Ich finde es sympathisch und es macht ihn echt. Keiner ist perfekt, auch kein Polizist. Kommissar Federsen – eine Sache für sich. Er ist meistens sehr unangenehm in seiner gesamten Art. Unfreundlich ist da noch untertrieben. Auch wenn ich wohl nie mit ihm warm werde, so ist er für die Handlung doch immer wichtig. Malte Hartkamp, als Sohn des Opfers, verhält sich äußerst merkwürdig. Er verheimlicht etwas. Doch es ist lange nicht klar, ob es um das Geheimnis seines Vaters geht oder er noch mehr zu verbergen hat. Ich kann ihn nicht richtig einschätzen er wirkt sehr distanziert. 3. Die Handlungsorte Die Handlungsorte sind diesmal der Flugplatz, das Haus von Torben, dem 2. Sohn von Dr. Hartkamp, und das kleine Sommerhaus an der Ostsee. Daneben gibt es viele weitere Handlungsorte, die aber immer nur kurz auftauchen. Der Flugplatz – der Ort an dem es geschah. Ein eher kleinerer Flugplatz der vorrangig für den Verein der Fallschirmspringer genutzt wird. Torbens Haus, in dem er mit seiner Ehefrau Silke lebt. Bezahlt von seinem Bruder. Ein schönes und einfaches Haus, hat mir gut gefallen. Das Sommerhaus der Hartkamps ist ein Traum. Versteckt, klein und gemütlich, da kann man garantiert gut entspannen. Alle Handlungsorte wurden sehr gut und detailliert beschrieben, es hat Spaß gemacht einzutauchen und sich alles vor dem inneren Auge vorzustellen. 4. Sonstiges Der Schreibstil ist flüssig und man liest eben weg. Die Handlung geht sehr flott voran dadurch. Angenehme Kapitelgröße mit Absätzen. Pausen kann man gut machen. Schriftart und Schriftgröße waren in Ordnung, bei längerem Lesen ermüden die Augen leicht. Betrifft aber eher Lesezeiten von 2-3 Stunden. Das Cover hat mir sehr gut gefallen es zeigt wohl das Sommerhaus der Hartkamps an der Ostsee. Tolles Motiv. So habe ich die Papierqualität gerne. Dick, angeraut und nichts scheint durch. Super. 5. Das Fazit 5/5 Punkten Ein toller, spannender Krimi mit ungewöhnlichen Charakteren und interessanten Wendungen. Ein weiteres Mal weiß Hendrik Falkenberg mit einem Ende zu überraschen, dass man so garantiert nicht auf dem Schirm hatte.  

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  • Die Vergangenheit holt einen ein

    Das Erbe der Schuld

    Xanaka

    21. March 2017 um 21:43

    Als der renommierte Professor Dr. Gerd Hartkamp bei einem Fallschirmsprung vor den Augen seiner Söhne abstürzt, ist schnell klar, dass kann kein Unfall gewesen sein. Auch die durchschnittenen Seile des Fallschirms sprechen deutlich dafür. Wer wollte den anerkannten Psychologieprofessor umbringen? Wer hatte ein Motiv? Auf der Suche nach Verdächtigen geraten auch die beiden Söhne ins Visier. Beide hatten ein denkbar schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater und oft Streit miteinander. Sportpolizist Hannes Niehaus ermittelt zusammen mit seinen Kollegen in diesem Fall. Als ich dieses Buch begann, dachte ich noch an einen harmlosen Ostseekrimi. Schnell wurde während des Lesens klar, hier steckt offensichtlich mehr dahinter. Schon die ermittelnden Kommissare sind ein wenig anders, als man es sonst kennt. Der Sportpolizist Hannes Niehaus ist ein noch aktiver Sportler und trainiert eigentlich den halben Tag für seine nächste Olympiateilnahme. Die restliche Zeit ermittelt er an dem Mordfall. Es wird schnell klar, dass auf Grund der Brisanz des Falles dieser Spagat oftmals misslingt. Seine Kollegen müssen sein fehlendes Arbeitspensum kompensieren. Während des Lesens wurde mir auch schnell klar, hier gibt es bereits Vorgängerkrimis, wobei mich dieser Umstand während des Lesens überhaupt nicht gestört hat. Im Gegenteil, hier werde ich die mir fehlenden Teile sicher nachlesen. Das war mein erster Krimi von Hendrik Falkenberg, es wird auf jeden Fall nicht der letzte sein. Mir gefällt die Art des Schreibens sehr. Auch die ermittelnden Kommissare mit ihrem Privatleben werden sehr authentisch in ihrer Entwicklung dargestellt. Gerade das Verhältnis zwischen Niehaus und seinem jetzigen Chef ist nicht gut. Seiner alter Chef sitzt im Gefängnis, aber hier stimmt zwischen beiden die Chemie. Hier interessiert mich auch, was ist damals vorgefallen? Da muss ich also unbedingt nachlesen.Der Autor hat sich mit seinem Krimi auf eine spannende Reise begeben. Der Leser ahnte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nichts davon. Die Aufarbeitung der Vergangenheit des Opfers und welche Schuld er auf sich geladen hat, toll gemacht. Auch die Darstellung der Thematik mal von einer anderen Seite her, ist gut gelungen. Mehr kann und will ich hier nicht verraten, sonst würde ich wesentliche Inhalte vorweg nehmen. Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge sind ansprechend – beides erleichtert das Lesen ungemein. Die Autorin schreibt in einem guten Tempo, so dass man das Buch gar nicht aus den Händen legen mag. Von mir gibt es dafür verdiente fünf Lesesterne und eine Leseempfehlung an alle.

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  • lesenswerter Krimi

    Das Erbe der Schuld

    Rebecca1120

    28. February 2017 um 10:07

    Der angesehene Psychologieprofessor Gerd Hartkamp hat eine Leidenschaft – Fallschirmspringen. Doch das wird ihm zum Verhängnis. Jemand hat die Seile seines Fallschirms gekappt, so dass er ungebremst auf der Erde aufschlägt und sofort tot ist. Von diesem Ausgangspunkt entwickelt Hendrik Falkenberg eine recht spannende, aufregende, sich in viele Richtungen entwickelnde Mordermittlung. Auch wenn ich die vorherigen drei Teile nicht gelesen habe, bin ich schnell im Lesestoff eingetaucht. Die Hauptfigur, Hannes Niehaus, kommt echt sympathisch herüber. Was mich an ihm ein wenig gestört hat und in meinen Augen seine Figur etwas unglaubwürdig erscheinen lässt war sein ständiger berufsbedingter Trainingsausfall. Wie will er denn da olympische Leistungen zeigen? Sehr gut gelungen fand ich wie durch die Recherche der Ermittler Stück für Stück Licht ins Dunkel kam. Man konnte als Leser ahnen worin die dunkle Vergangenheit des Herrn Professor bestanden hat, aber die tatsächlichen Verwicklungen konnte man nicht erraten. Es ist mir beim Krimi-Lesen immer wichtig, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist, denn sonst ist die Spannung dahin. Von mir gibt es 4 Lese-Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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