Hendrik Falkenberg Der Schmerz der Seele

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Inhaltsangabe zu „Der Schmerz der Seele“ von Hendrik Falkenberg

Ein neuer Fall für den Sportpolizisten Hannes Niehaus. Anfangs läuft in dieser Nacht noch alles nach Plan. Ein stechender Geruch nach Ammoniak liegt in der Frühlingsluft, als die Tierschutzaktivisten den Zaun durchtrennen und in die Geflügelfarm eindringen. Unter Umgehung der Scheinwerfer und Überwachungskameras schwärmen sie über das Gelände aus. Zu spät bemerken sie, dass ihre Anwesenheit nicht unentdeckt geblieben ist. Die Auseinandersetzung endet in einem Gewaltausbruch, und einer der Aktivisten bezahlt für sein Engagement mit dem Leben. Mit einer Kopfwunde wird er regungslos in der schmutzigen Streu eines Stalles gefunden. Der Ermittler Hannes Niehaus wird zum ersten Mal in seinem Leben hautnah mit den Zuständen in der Massentierhaltung konfrontiert. Im Verlauf des Falls häufen sich die Anzeichen, dass es um mehr als Tierschutz geht. Als weitere Menschen in Gefahr geraten, wird die Suche nach dem eigentlichen Motiv zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Super Krimi mit einem tollen Kommissar.

— MartinsMinds

Gute Krimiunterhaltung mit nun schon vertrauten Protagonisten!

— Aleida

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Wahrheit gegen Wahrheit

Tolle Geschichte, nur leider ohne Thrillerfeeling

Lealein1906

Schlüssel 17

Ein solider Auftakt, allerdings konnte mich der Fall noch nicht so richtig mitnehmen. Chraktere toll herausgearbeitet.

Carina_S

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  • Gut recherchiert, regt zum Nachdenken an

    Der Schmerz der Seele

    santina

    15. April 2018 um 22:21

    Der Protagonist Johannes „Hannes“ Niehaus ist Anfang 30, Kanute und belegt als solcher eine Planstelle für Spitzensportler bei der Polizei durch die er für das Training freigestellt wird. Seine Sportler-Karriere will er im kommenden Jahr mit Olympia-Gold krönen und sie dann beenden. Aufgrund einer Iris-Heterochromie hat Hannes ein grünes und ein blaues Auge, was ihm immer wieder irritierte Blicke einbringt. Inhalt Carina, Julia, Nora, Tim und Torsten sind Tierschutzaktivisten und wollen auf die erbärmlichen Zustände auf einer Geflügelfarm hinweisen. Sie dringen auf das gesicherte Gelände vor, wo sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von Angestellten des Betriebes entdeckt und angegriffen werden. Nach der Auseinandersetzung liegt einer der Tierschützer tot in einem der Ställe. Als die Polizei eintrifft, sind zwei der Beteiligten wie vom Erdboden verschluckt und sowohl die Aktivisten, wie auch die Angestellten geben sich gegenseitig ein Alibi. Doch als noch mehr Menschen in Gefahr geraten, vermehren sich die Anzeichen, dass es bei diesem Fall nicht alleine um Massentierhaltung geht. Meine Gedanken zum Buch Der fünfte Band um Hannes Niehaus war für mich der erste Roman, den ich von Hendrik Falkenberg gelesen habe. Der Fall selbst ist in sich abgeschlossen, aber um die Entwicklung der ständigen Charaktere der Reihe (z.B. Hannes, seine Freundin, sein ehemaliger Chef) nachvollziehen zu können, macht es wahrscheinlich Sinn, mit Band 1 zu beginnen. Neben dem Tod des Tierschützers gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt und von einem Mädchen erzählt, welches nach dem Tod des Vaters keine liebevolle Kindheit hatte. Wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, wird erst gegen Ende klar und dann macht auch der Titel des Buches Sinn. Bis dahin kommt es immer wieder zu mehr oder weniger überraschenden Wendungen, was die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht hält. Der Autor hat das Thema Massentierhaltung aufgenommen und für mein Gefühl gut recherchiert. Losgelöst vom Buch regt das der eine oder andere Aspekt zu diesem Thema doch zum Nachdenken an. Der Krimi hat mich sehr gut unterhalten, für meinen Geschmack wurde zwar zu oft die Iris-Heterochromie des Protagonisten erwähnt, das soll der Bewertung aber keinen Abbruch tun.

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  • Wie immer klasse

    Der Schmerz der Seele

    MartinsMinds

    14. February 2018 um 16:58

     1. Die Handlung Ein neuer Fall für Hannes Niehaus und diesmal geht es um einen interessanten Bereich: Tierschutz und Massentierhaltung. Ich finde der Autor hat das gesamte Thema interessant und gut dargestellt in einen Krimi verpackt. Die Handlung ist – wie bereits bei den Vorgängern – extrem verzwickt und hat viele plötzliche Wendungen. Bis zum Ende weiß man nicht, wer nun der Mörder ist. Dieses Rätselraten wird nochmals verstärkt, da im Buch kurze Kapitel zu einem jungen Mädchen auftauchen, das eine schwere Kindheit hatte. Man ist sich sicher, dass eine der Zeugen dieses Mädchen ist. Aber auch hier ist es sehr schwierig schon zu Beginn zu sagen, wer es ist. Auch Band 5 konnte mich wieder restlos überzeugen was das Thema Spannung angeht. Der Mix aus dem aktuellen Fall und der Vergangenheit des kleinen Mädchens waren gut gemacht und es fällt sehr schwer das Buch wegzulegen, weil es wirklich fesselnd ist. Der Abschluss des Buches war klasse. Ich war begeistert, vor allem über eine bestimmte Szene mit Hannes und seinem Chef Federsen, die ich so absolut nicht erwartet habe. 2. Die Protagonisten Die Personen in diesem Buch sind sehr zahlreich vertreten. Die wichtigsten sind Hannes Niehaus, Henning Federsen und die Zeugin Juliane. Hannes ist und bleibt für mein ein toller Protagonist. Ich mag seine Art zu ermitteln, sowie seine kleinen Schwächen – wie die roten Ohren in Stresssituationen – er wirkt einfach echt dadurch. Henning Federsen ist quasi das komplette Gegenteil von Hannes, aufbrausend, impulsiv und ständig auf Konfrontationskurs. Jedoch kann man an ihm in diesem Buch auch eine nachdenkliche Seite entdecken. Eine Seite die man so nicht erwartet hat. Auf jeden Fall hat es meine zu Beginn sehr negative Meinung über ihn doch ein wenig revidiert. Juliane ist Mitglied der Tierschutzbrigade und eine wichtige Zeugin. Ich wurde aus ihr nicht so richtig schlau, mal wirkt sie sehr offen und ehrlich, dann wieder geheimniskrämerisch. Gerade dieses Hin und Her kam bei mir nicht so gut an, weshalb ich sich über das gesamte Buch hinweg sehr kritisch betrachtet habe. Allerdings bringt diese Art natürlich auch Spannung rein, weshalb ich diesen Punkt keinesfalls negativ sehe. 3. Die Handlungsorte Die Handlungsorte in diesem Buch sind doch überschaubar. Die Geflügelfarm spielt natürlich eine wichtige Rolle. Selbst wenn man nur liest, wie es dort zugeht graust es einem schon. Auch das Polizeipräsidium taucht vielfach auf, allen voran Federsens verqualmtes Zimmer. Auch das wäre mir absolut nichts, aber ich kenne es ja nun schon eine Weile. Alle anderen Orte spielen nur eine nebensächliche Rolle. Insgesamt wird aber alles gut und detailliert dargestellt. Das Kopfkino läuft von allein. 4. Sonstiges Ich liege mit Hendrik Falkenberg auf einer Wellenlänge was den Schreibstil angeht. Ich mag die flüssige und detaillierte Art sehr. Auch seine Aufteilung in relativ große Kapitel mit vielen Absätzen ist gut, da ich so jederzeit gut pausieren kann, meist lese ich aber doch das Kapitel aus. Das Cover ist sehr passend. Ich kann nicht verraten wieso, da müsste ich spoilern. Ihr müsst mir glauben. Schriftart, Schriftgröße und auch die Papierqualität alles war im gewohnten Bereich und hat mir gut gefallen. 5. Das Fazit Ich kann Band 6 kaum erwarten. Die Krimis mit Hannes Niehaus sind für mich einfach genial. Der Sportpolizist hat sich innerhalb kürzester Zeit zu meinen absoluten Lieblingskommissaren entwickelt. Bei diesen Büchern stimmt für mich einfach alles: Handlung, Spannung, Protagonisten, Detailgrad. Bisher konnte ich noch nichts Negatives finden.

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  • Lesung auf der Frankfurter Buchmesse 2017

    Der Schmerz der Seele

    Hendrik_Falkenberg

    12. September 2017 um 16:13

    Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2017 werde ich am 15.10. aus meinem aktuellen Krimi "Der Schmerz der Seele" vorlesen (Halle 3.0, Stand K 31 bei Amazon Publishing). Gerne stehe ich anschließend auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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