Hendrik Lalk

 3.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Die Bewahrer von Redhor, Die Bewahrer von Redhor 1 und weiteren Büchern.

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Die Bewahrer von Redhor 1

Die Bewahrer von Redhor 1

 (2)
Erschienen am 26.09.2014
Die Bewahrer von Redhor

Die Bewahrer von Redhor

 (3)
Erschienen am 31.03.2011
Die Bewahrer von Redhor: Gesamtausgabe

Die Bewahrer von Redhor: Gesamtausgabe

 (1)
Erschienen am 25.02.2017
Die Bewahrer von Redhor 2

Die Bewahrer von Redhor 2

 (0)
Erschienen am 30.04.2015

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Samy86s avatar

Rezension zu "Die Bewahrer von Redhor 1" von Hendrik Lalk

Magisch-faszinierender Fantasy-Auftakt!
Samy86vor 3 Jahren

Inhalt:

<<< ... Der Bewahrer hat die Macht. Die Macht, über die Grenzen dessen hinauszugehen, was seinem Körper möglich ist. Jede Sprache, jede Fähigkeit liegt im offen, insofern er sie nutzen will...>>>

Gerade haben die Menschen die Nachwehen des 2. Weltkrieges verdaut und begeben sich an die Aufbauarbeiten und wieder Herstellung ihrer Stadt. Auch bei Lars Fohrman und seinen Eltern zieht wieder halbwegs Normalität in ihr Bauernhofgut ein, als Lars erschreckender Weise feststellen muss, dass etwas auf dem Hof nicht stimmt.

Mystische Wesen führen einen unerbittlichen Kampf direkt auf ihrem Hof!? Möchte den niemals Frieden in ihre Leben einkehren? Und was ist Sinn und Zweck dieser Kämpfe unter den Waldelfen & Feen? 
Die Schlacht um Redhor befindet sich am blutigen Höhepunkt und Lars tritt ungewollt in eine Welt ein, die aus Magie, Macht und blutigen Hass besteht. Er allein ist als Bewahrer Redhors auserwählt und ihm obliegt die Fähigkeit die blutigen Machtkämpfe um ein Land zu stoppen. 
Doch wie soll er allein den Jahrzehnte angestiegene und entartet Krieg bloß stoppen?

Meine Meinung:

Autor Hendrik Lalk ein einen sehr ereignisreichen, Wendungsfreudigen und magischen Fantasy-Auftakt mit seiner Geschichte um Redhor geschrieben. 
Der Einstieg in die Handlung ist phänomenal und eher man sich versieht ist man selbst in die Handlung verstrickt. 
Gemeinsam mit dem Hauptprotagonisten Lars Fohrman tauscht man in eine mystisch-magische Welt ein und trifft auf sämtliche Formen an Fantasywesen, die so unglaublich bildhaft beschrieben sind, dass man das Gefühl bekommt nur die Hand ausstrecken zu müssen um sie zu ertasten oder eher zu spüren. Genauso verhält es sich auch mit der Welt Redhor und dem Bauerngut von Lars und seiner Familie. Man findet sich einfach in der Nachkriegszeit wieder, möchte den armen geschändeten Menschen unter die Arme greifen und ihre Stadt helfen aufzubauen und im nächsten Moment steckt man in einer Welt voller magischer Wesen und ein atemberaubender Fantasy-Flash poltert auf einen ein!

Etwas negativ empfand ich, dass der Autor zu stetigen Wiederholungen tendiert und somit den entstandenen Lesefluss etwas ins stocken bringt. Auch die Wiederholung von manchen Verben lies anfänglich etwas zu denken übrig, verlief sich jedoch wie im Sande im laufe der Handlung. 

Der Schreibstil des Autors ist frisch, spiegelt die Fantasy-Elemente sagenhaft wieder, spielt mit enormer Spannung und Tragik, und im nächsten Moment findet man sich am  Ende dieser sagenumwobenen Geschichte wieder. 

Das Ende jedoch, ist ein wirklich bösartiger Cliffhanger, der zwar etwas abrupt eingesetzt wurde, dennoch witziger Weise sehr passend, denn so wird zwar der erste Band schlagartig beendet, aber zugleich die Neugier auf den zweiten Band umso mehr erhöht. 

Das Cover ist atemberaubend, ein totaler Hingucker und allein dies hätte mich zu einem reinen Coverkauf animiert. 

Fazit:

Mich konnte dieser Fantasy-Auftakt trotz kleinen Schwächen überzeugen. Die Handlung und die Protagonisten erschienen allesamt sehr realistisch und greifbar, die Schauorte waren sehr bildlich herausgearbeitet und vor allem wurde ich zu einem Bestandteil ( auch wenn nur Gedanklich ) dieses Fantasy-Auftaktes.  
Auch eine Leseempfehlung für die unter den Leseratten, die normalerweise dieses Genre eher meiden!

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LieLus avatar

Rezension zu "Die Bewahrer von Redhor" von Hendrik Lalk

Die Bewahrer von Redhor (Hendrik Lalk)
LieLuvor 4 Jahren

Oldigor Verlag

Der Autor

Hendrik Lalk wurde 1991 geboren und lebt derzeit in Dörentrup. Er begann schon früh damit, sich ausgiebig mit Fantasyromanen zu beschäftigen und fing dann im Herbst 2007 an, seine Geschichte auf Papier zu bannen - im Frühjahr 2009 schloss er die Arbeit daran ab. Außer dem Schreiben seiner eigenen Geschichten zählt er Grafikbearbeitung und Geschichte zu seinen Leidenschaften. 2010 schloss er die Schule mit einem Abitur in Wirtschaft ab und begann eine Ausbildung zum Industriekaufmann.

Die Bewahrer von Redhor

Lars Fohrman weiß nicht recht wie ihm geschied, als am Morgen eines normalen Arbeitstages auf dem Bauernhof seiner Eltern Zentauren und Elfen erscheinen. Bisher hatten sie die Gräuel des Zweiten Weltkrieges gut überstanden und der Alltag ist auf dem Bauernhof der Eltern Peter und Linda wieder eingekehrt. Doch nun scheint Lars wieder zwischen die Fronten zu geraten. Zwischen die Fronten des Krieges zwischen Elfen und Waldelfen, der für die Familie unerklärlich scheint. Lars und seine Mutter Linda kommen mit auf die mytische Insel Redhor, welche durch den Krieg in Dunkelheit getaucht ist. Nach und nach begreift Lars, wie er zwischen die Fronten dieses Krieges geraten konnte und welche wichtige Rolle er selbst für die Elfen und Waldelfen spielt. Seine Bestimmung scheint es zu sein, dem Krieg ein Ende zu machen. Doch wird er auch die passenden Mittel und Verbündete finden können, um die Bewohner Redhors aus der Herrschaft der Waldelfen zu befreien?

Fazit

Ein spannendes, interessantes Fantasybuch, welches mich zu Beginn wirklich faszinierte. 

Ich fand den Eingang in den Roman wunderbar, man hatte als Leser sofort das Gefühl mittendrin zu sein. Umso mehr schockten mich auch die Geschehnisse der ersten Seiten. Diese trieften nur so vor Spannung, aber auch Grausamkeit und Brutalität. Da ich bereits viel Positives über diesen Roman gehört hatte, ging ich mit recht hohen Erwartungen in das Lesevergnügen. Doch leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Nach dem berauschenden Einstieg fand ich schlecht in die Geschichte hinein. Die Figuren erschienen mir flach und oberflächlich. Auch tauchten für mich auf einmal viel zu viele Namen auf. Sehr schön fand ich hingegen die Landschaftsbeschreibungen der sagenumwogenen Insel Redhor. 

Lars ging mir als Hauptprotagonist zudem leider des Öfteren auf die Nerven. Ich fand den Umgang mit seiner Mutter Linda teilweise mehr als fragwürdig. Auch seine Beziehungen zu anderen Figuren im Werk waren eher flach und oberflächlich. Als klar wird, welche Rolle Lars zu spielen hat, fand ich auch das leider etwas oberflächlich und voraussehbar. Zudem strengte es mich sehr an, die kleine Schrift der Taschenbuchausgabe zu lesen, aber das ist Geschmacksache.  

An sich finde ich die Idee hinter der Geschichte sehr gut und auch gut überlegt. Leider finde ich sie an mehr als wenigen Stellen mehr als ausbaufähig. Trotz der vielen Schwächen, welches dieses Buch auf jeden Fall ausweist, finde ich es lohnenswert auch den zweiten Teil der Geheimnisse von Redhor zu lesen. Vielleicht sagt mir dieser Teil dann mehr zu.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/11/die-bewahrer-von-redhor-hendrik-lalk.html

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Lynvinials avatar

Rezension zu "Die Bewahrer von Redhor" von Hendrik Lalk

Rezension zu "Die Bewahrer von Redhor" von Hendrik Lalk
Lynvinialvor 8 Jahren

Lars Fohrman lebt mit seinen Eltern Linda und Peter auf einem Bauernhof. Doch als plötzlich mystische Wesen wie Zentauren und Elfen auftauchen, ist er mitten in einem Kampf zwischen Elfen und Waldelfen, welche die geheimnisvolle Insel Redhor erschüttert. Dort taucht er in die Geheimnisse der magischen Welt und erfährt Dinge, die er bis jetzt für unmöglich gehalten hatte.

Als ich endlich das Buch in den Händen hielt, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Nicht nur, dass ich schon so lange darauf gewartet hatte, nein, es ist auch echt schön gestaltet. Das Cover mit den goldenen Efeublättern war so schön gestaltet – nur die Rückseite gefiel mir nicht unbedingt. Nicht nur, dass der Klappentext etwas zu lang war, es wirkte auf mich etwas leer, aber wahrscheinlich wäre es zu voll geworden, wenn man da noch etwas hinzugefügt hätte. Auch stört der grüne Papierfresserchen-Drache etwas die Harmonie, aber den kann man ja nicht einfach weg machen; schließlich ist es der Verlag.
Die Widmung ergriff mich sehr, finde sie aber wiederum schön – eine bessere Widmung kann es da ja auch nicht geben. Gut, Inhaltsverzeichnisse in Büchern finde ich immer irgendwie überflüssig, auch wenn es ganz in Ordnung war und ja auch nicht besonders gestört hat. Allerdings haben mir die Verzierungen im Buch gefallen bei den Kapitelüberschriften. Die Überschriften an sich haben mir persönlich nicht so sehr gefallen, aber das ist ja auch Geschmackssache. Uuund – ich liebe Karten in Büchern. Also ist das natürlich auch ein Pluspunkt.
Diese Sachen fallen mir immer beim ersten Blick ins Buch auf – ebenso wie die Danksagung, welche ich echt schön fand und natürlich die kleine Biografie über den Autoren. War alles in allem also schon ein positiver erster Eindruck.

Angefangen zu lesen habe ich an dem Tag, als ich es bekommen habe, allerdings musste ich zwischendurch noch etwas für die Schule lesen und konnte es deswegen erst heute beenden. Mir persönlich war der Einstieg zu schnell und übereilt. Ich hätte lieber noch ein wenig Lars kennen gelernt, als gleich mit der magischen Welt in Berührung zu kommen, aber ich mag generell langgezogene Bücher, was die meisten wiederum nicht so sehr mögen. Allerdings kann ich die Beweggründe des Autoren verstehen, weshalb er einen hektischen Einstieg gewählt hat, denn so wird dieser „Krieg“, der dort herrscht schön hervorgehoben, was im Grunde ja gut ist.
Ab Mitte des Buches gefällt es mir allerdings besser, da ich finde, dass sich mit Ausführungen mehr Zeit gelassen wird und man die Geschichte immer mehr versteht. Die letzte Hälfte habe ich regelrecht verschlungen, wobei die erste als eher schleppend empfand, weil ich sie eben so schnell und vielleicht an einigen Stellen auch als kindlich wahrnahm.
Im letzten Teil des Buches kann man nämlich auch immer besser feststellen, dass hier auch zwei geschichtliche Ereignisse miteinander verbunden werden, die ich jetzt aber nicht vorweg nehmen will. Rein von der Handlung hat es mir doch sehr gefallen, auch wenn ich einige Sachen vielleicht noch nicht ganz verstanden habe, welche ich im zweiten Buch aber vielleicht noch beantwortet bekommen werde. Der Schluss... nun, der Schluss war ein schrecklicher Cliffhanger, wobei ich sagen muss, dass er nicht unbedingt negativ ist. Man möchte schon unbedingt weiter lesen, aber an einer anderen Stelle aufzuhören, wäre nicht so gut gewesen, denke ich. Von daher fand ich den angebracht und nicht schlecht eingesetzt.
Was ich aber ein wenig bemängeln muss, sind teilweise die Charaktere, die durchaus mehr Tiefe hätten haben können. Lars erinnert durchaus an den Autoren und man stellt ihn sich, während man liest, auch als diesen vor. Allerdings hätte man den Charakter durchaus noch besser herausarbeiten können. Bei Unahan, dem zweiten Protagonisten, der durch einen zweiten Handlungsstrang ins Geschehen gebracht wird, sehe ich das anders. Unahan mag ich sehr gerne und ist auch relativ sympathisch, finde ich. Einige Nebencharaktere sind auch gut gelungen (wie z.B der Antagonist Derar), aber insgesamt wäre eine bessere Ausarbeitung der Charaktere schon schöner gewesen.
Zum Schreibstil des Autoren kann ich nur sagen, dass ich ihn sehr schön fand. Er war gut leserlich formuliert, mit schönen Wörtern, auch wenn ich einige Dialoge auch bei den Menschen etwas hochgestochen fand. Außerdem sind mir unangenehme Wortwiederholungen ins Auge gefallen, die ich persönlich nicht ausblenden kann, was den Lesefluss an diesen Stellen schon etwas stört. Genauso wie öfter benutzte Verben (z.B „lief“, „rief“, „lachen“), welche den Roman besonders in der ersten Hälfte kindlich erscheinen lässt. In der zweiten wiederum nehmen nun die Wiederholungen zu, was aber nicht so sehr stört.

Fazit: Mir hat dieses Buch sehr gefallen, mit kleinen Schwächen vielleicht, aber ich kann es absolut jedem weiterempfehlen. Auch denjenigen, die Fantasy nicht unbedingt mögen, denn mir hat es auch wieder Lust auf dieses Genre gemacht, obwohl ich schon lange nichts mehr so „fantasylastiges“ gelesen habe.
Ich erwarte auf jeden Fall den zweiten Band schon sehnsüchtig und hoffe, dass viele die Geschichte um Redhor faszinieren wird.

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