Hendrik M. Bekker Gefangener: Kurzgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Gefangener: Kurzgeschichte“ von Hendrik M. Bekker

Er sitzt seit Jahren ein, ohne eine Möglichkeit der Rehabilitierung. Sein Verbrechen ist seine Herkunft. Die Hoffnung, gab er schon lange auf... Kurzgeschichte mit Pfiff und Pointe von Hendrik M. Bekker

Sehr kurze Kurzgeschichte / Empfehlenswert / sollte man ausdrucken und aufhängen....

— weinlachgummi
weinlachgummi
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  • Sehr kurze Kurzgeschichte / Empfehlenswert

    Gefangener: Kurzgeschichte
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    25. June 2014 um 14:22

    Früher hieß er Thorsten heute heißt der Thor. Früher war er frei, heute lebt er auf 20qm. Die sehr kurze Kurzgeschichte umfasst 5 Seiten. 5 Seiten, das ist nicht viel platz um dem Leser etwas zu vermitteln, aber hier wurde es geschafft. Ich muss gestehen, ich hatte keine Ahnung in welche Richtung die Geschichte geht, hätte eigentlich was anderes erwartet. War aber positiv überrascht. Man sollte die Geschichte ausdrucken und an entsprechenden Orten aufhängen.

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  • Ein Leben in Gefangenschaft

    Gefangener: Kurzgeschichte
    Kerry

    Kerry

    Er heißt Thorsten, doch so hat ihn seit Jahren niemand mehr genannt. Er sitzt in einem Gefängnis, einem Gefängnis, dass er nur manchmal verlassen darf und wenn, dann ist sein Ausgang nur 20 Quadratmeter groß. "Thor", so wird er genannt, genannt von allen, seinen Wärter, einfach jedem, mit dem er in Berührung kommt. Vor langer Zeit hat er noch versucht zu fliehen, doch es gab kein Entkommen. Jeder Tag gleicht nunmehr seit Jahren dem vorangegangenen, er ist allein, hat niemanden, der ihm zur Seite steht und die Hoffnung auf Freiheit, hat er schon lange aufgegeben. Er weiß, dass er erst wirklich frei sein wird, wenn sein Leben in dieser Form vorbei ist - doch so lange muss er in seinem Gefängnis ausharren, tagein, tagaus, ein Leben lang. Ein Leben in Gefangenschaft! Der Plot wurde sehr ruhig und einfühlsam erarbeitet. Bereits zu Beginn der Geschichte hatte ich eine Ahnung, wohin sie mich führen würde und mit jeder Zeile, die ich las und die meinen Verdacht immer mehr bestätigte, wurde ich trauriger, denn das, was dort in diesem Buch beschrieben wurde, ist leider Realität. "Thor" gibt es überall und niemand hört ihn, wenn er nach Hilfe ruft. Eine Kurzgeschichte, die den Leser definitiv nachdenklich zurücklässt.

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