Hendrik Streeck

 4 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor*in von Das Institut – Im Schatten der Wissenschaft, Hotspot und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Prof. Dr. med. Hendrik Streeck, geboren 1977 in Göttingen, ist Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie und Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Er begann seine medizinische Laufbahn an der Charité in Berlin und promovierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 2006 bis 2009 absolvierte er ein Postdoctoral Fellowship an der Harvard Medical School. Er war u. a. Assistenzprofessor am Ragon Institute of Massachusetts General Hospital, Massachusetts Institute of Technology und an der Harvard Medical School sowie Leiter der Abteilung für zelluläre Immunologie am US Military HIV Research Program. 2015 folgte Streeck dem Ruf nach Essen, wo er das Institut für HIV-Forschung gründete. Er ist Mitglied der europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie Kuratoriumsvorsitzender der deutschen AIDS-Stiftung. Hendrik Streeck war unter anderem Mitglied des Corona-Expertenrats der Landesregierung NRW und der Bundesregierung, dem ExpertInnenrat „Gesundheit und Resilienz“ der Bundesregierung und der Enquete-Kommission Krisenkommunikation NRW. Seit März 2025 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Mai 2025 Beauftragter der Bundesregierung für Drogen- und Suchtfragen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hendrik Streeck

Cover des Buches Hotspot (ISBN: 9783492071031)

Hotspot

(6)
Erschienen am 01.02.2021
Cover des Buches Unser Immunsystem (ISBN: 9783492070973)

Unser Immunsystem

(3)
Erschienen am 28.10.2021
Cover des Buches Nachbeben (ISBN: 9783492073073)

Nachbeben

(2)
Erschienen am 26.09.2024
Cover des Buches Unser Immunsystem (ISBN: 9783492318976)

Unser Immunsystem

(0)
Erschienen am 27.07.2023
Cover des Buches Unser Immunsystem (ISBN: 9783844928945)

Unser Immunsystem

(0)
Erschienen am 28.10.2021

Neue Rezensionen zu Hendrik Streeck

Cover des Buches Das Institut – Im Schatten der Wissenschaft (ISBN: 9783492065597)
Hubertus_Feldmanns avatar

Rezension zu "Das Institut – Im Schatten der Wissenschaft" von Hendrik Streeck

Hubertus_Feldmann
Fiktion oder bereits Realität?

Prof. Dr. Hendrik Streeck, bekannter Virologe und seit Kurzem für die CDU im Deutschen Bundestag, nun auch als Thriller-Autor. Kann das gut gehen? Eher nicht. Zumindest wenn man das Buch ausschließlich unter dem Aspekt einer spannungsgeladenen Geschichte betrachtet. Der teils hölzerne bis holprige Erzählstil, mit zahlreichen Stummel- und Plattsätzen, und jeweils aus der Ich-Perspektive der handelnden Personen erzählt, zieht dem Spannungsaspekt wohl ungewollt den Stecker. Und so braucht es dann fast 300 Seiten bevor der Roman so richtig in Fahrt kommt, um schließlich im Ungefähren zu versanden. Hier wurde viel Potential verschenkt – und hätte durch ein besseres Lektorat leicht gehoben werden können. 

Andererseits bietet der Roman einen allgemeinen Einblick in die universitäre Forschungslandschaft. Auch wenn der Roman in den USA (Bosten) spielt, so sind die hier gemachten Aussagen sicher auch auf die bundesrepublikanischen Verhältnisse anzuwenden. Unter diesem Aspekt ist das Buch, das eine Fülle von (größtenteils wohl selbst erlebten) Insiderinformationen enthält, mit einigem Gewinn zu lesen. Darüber hinaus ist das Thema so aktuell wie nie, und es kann durchaus davon ausgegangen werden, dass Teile der hier beschriebenen Ereignisse bereits in irgendeinem Labor auf dieser Welt so oder so ähnlich ablaufen. 

Wie in nahezu allen menschlichen Lebensbereichen gibt es auch auf dem Gebiet der Virologie eine helle und eine dunkle Seite. Während die eine, dem Menschen zugewandte Richtung (beispielsweise durch die Möglichkeit einer gezielten Krebsbekämpfung), das Leid mindern hilft, kann dieses Wissen auch missbräuchlich, als Biowaffe, verwendet werden. Das hier der zweite Aspekt im Vordergrund steht, dürfte naheliegen. Zwar sind die hierzu gemachten Aussagen noch fiktiv, doch im Sinne von „Alles, was denkbar ist, wird auch irgendwann erforscht“ durchaus im Bereich des Realistischen anzusiedeln. Und ein in einen Virus eingebauter (Stichwort: CRISPR/Cas) ON/OFF-Mechanismus für eine gezielte Anwendung liegt sicher im Bereich des Möglichen und würde, wie hier beschrieben, sicher „die Büchse der Pandora“ öffnen.

Kurz: Ein Thriller, der hinter den Erwartungen zurückbleibt, dafür aber eine Fülle von beachtenswerten Informationen rund um Forschung, Macht und Willkür bereithält. 

Leider zu langatmig

Ich möchte dem Autor in keinster Weise seine Fachkompetenz in Abrede stellen,  aber ich denke,  dass ihn diese Kompetenz nicht automatisch zu einem guten Thriller Autor macht.

Mir ist die Handlung in weiten Teilen zu langatmig. Die Theorien werden oftmals von verschiedenen Akteuren wiederholt.

Die Geschichte ist im Grunde nicht schlecht und versucht einen  Einblick in die harte und konkurierende Welt der Wissenschaft zu ermöglichen.  Aber mir fehlt leider schlicht die Spannung! 

Rezension zu "Das Institut - HB"

Detective Vince Brickle wird ein Selbstmord zugeteilt. Eine junge Wissenschaftlerin hat sich von einem Hochhaus gestürzt. 

 

Doch der einfache Selbstmord stellt sich langsam als nicht ganz so klar heraus. Vince fallen viele Ungereimtheiten auf. Dazu findet er noch ein Tagebuch, dass tief blicken lässt. 

 

Wird etwa ein Virus entwickelt, der nicht für die Heilung von Krankheiten ist, sondern für das US-Militär und einem chinesischen Pharmakonzern?

 

Ich habe das Buch „Das Institut – HB“ aus der Feder des Autors Henrik Streeck als Hörbuch gehört. 

 

Gelesen wurde das Buch von Jakob Seel. Er hatte eine angehnehme Stimme, konnte jedoch den einzelnen Personen keine eigene Stimme geben. 

 

Da es im Buch zwei Ego-Perspektiven gab, fand ich das mit den Stimmen gleich doppelt so schwierig. Ich mag Bücher mit mehreren Ego-Perspektiven absolut nicht. Ich bin nicht schizophren und kann mich nicht gleichzeitig in mehrere Personen auf einmal versetzen. Daher ist dies bereits ein großer Abzug meinerseits, da man hier gleichzeitig Frank und Vince ist. 

 

Die Story selbst lässt auch einiges zu wünschen übrig. Der Detective ist eher dümmlich und kann nicht viel. Die Zusammenhänge sind recht langweilig und nicht ganz rund. Spannung wird fast kaum aufgebaut. Das Buch plätschert einfach so dahin daher. 

 

Den Einblick in die Virologie finde ich ganz interessant. Es war auch nicht so tiefgründig, dass man meinen könnte, man hätte ein Sachbuch vor sich. Das Nachwort hat mir sehr gut gefallen. 

 

Das Buch hört auch so auf, dass man locker einen zweiten Teil schreiben könnte. Allerdings muss ich dann auch sagen, dass ich keine weiteren Vince Brickle Bücher lesen oder hören möchte. Ich mochte die Person einfach zu wenig, um mir davon noch mehr anzutun. 

 

Wenn Herr Streeck einen neuen Charakter und nur einer Ego-Perspektive nimmt, lese ich das Werk mit Sicherheit wieder. Aber so kann ich ganz gut darauf verzichten.  

 

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