Lakritz statt Liebeskummer ist der erste Band der RomCom für heillose Optimistinnen Reihe und war für mich das erste Buch von Andrea Instone.
Der Schreibstil von Andrea Instone hat mir richtig gut gefallen. Er passt perfekt zu dieser Geschichte, weil er Claras chaotische Situation mit viel Leichtigkeit erzählt, ohne die ernsteren Momente aus den Augen zu verlieren. Sie lässt gekonnt aus einer eigentlich schwierigen Lebenssituation etwas Warmes und Unterhaltsames entstehen.
Moorstede ist genau der Ort, an dem man selbst gern stranden würde .. wenn man kleine idyllische Dörfer mag. Der Ort versprüht jede Menge Charme und wird von skurrilen, liebenswerten Bewohnern zum Leben erweckt. Zwischen Lakritz, Gummistiefeln und norddeutschem Dorfleben entsteht eine herrliche Wohlfühlatmosphäre, in der ich mich sofort wohlgefühlt habe. Auch die romantischen Elemente fügen sich schön in die Handlung ein, ohne den eigentlichen Weg von Clara in den Hintergrund zu drängen. Vielmehr geht es darum, nach einer Enttäuschung wieder Vertrauen ins Leben zu gewinnen und neue Möglichkeiten zuzulassen.
Clara mochte ich wirklich gern. Zu Beginn wirkt sie noch ziemlich unsicher und lässt vieles mit sich machen, aber gerade ihre Entwicklung hat mir richtig gefallen. Sie wächst mit jeder Herausforderung ein Stück mehr über sich hinaus und findet langsam wieder zu sich selbst. Trotzdem gab es durchaus Momente, in denen ich sie am liebsten einmal kräftig geschüttelt hätte.
Auch die Bewohner von Moorstede sind super sympathisch. Jeder bringt seine ganz eigene Art mit und sorgt immer wieder für witzige oder herzerwärmende Momente.
Fazit
Lakritz statt Liebeskummer ist eine humorvolle, warmherzige Wohlfühlgeschichte, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Zwischen liebenswertem Dorfleben, skurrilen Charakteren und einer Protagonistin, die ihren eigenen Weg zurück ins Leben findet, bietet das Buch wunderbare Lesestunden und macht einfach gute Laune.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.













