Hengameh Yaghoobifarah

 4,3 Sterne bei 59 Bewertungen

Lebenslauf von Hengameh Yaghoobifarah

Hengameh Yaghoobifarah, geboren 1991 in Kiel, ist freie_r Redakteur_in beim Missy Magazine und bei der taz, schreibt für deutsch-sprachige Medien, u.a. die Kolumne „Habibitus“ für die taz sowie für Spex, an.schläge und für das Literaturjournal politisch schreiben. Yaghoobifarahs Essay Ich war auf der Fusion, und alles, was ich bekam, war ein blutiges Herz erschien 2018.  

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hengameh Yaghoobifarah

Cover des Buches Eure Heimat ist unser Albtraum (ISBN: 9783961010363)

Eure Heimat ist unser Albtraum

 (25)
Erschienen am 22.02.2019
Cover des Buches Ministerium der Träume (ISBN: 9783351050870)

Ministerium der Träume

 (27)
Erschienen am 05.02.2021
Cover des Buches Eure Heimat ist unser Albtraum (ISBN: 9783548062402)

Eure Heimat ist unser Albtraum

 (6)
Erschienen am 02.11.2020
Cover des Buches Ministerium der Träume (ISBN: 9783863525033)

Ministerium der Träume

 (0)
Erschienen am 15.02.2021

Neue Rezensionen zu Hengameh Yaghoobifarah

Cover des Buches Ministerium der Träume (ISBN: 9783351050870)J

Rezension zu "Ministerium der Träume" von Hengameh Yaghoobifarah

Hektisch, authentisch und zum Nachdenken anregend
JuliaHavor 16 Tagen

Ich habe das Buch seit ungefähr einer Woche ausgelesen und denke noch immer regelmäßig daran zurück!


Der Erzählstil der Autorin ist rasant, fast schon hektisch und kann somit gut die innere Unruhe und Zerrissenheit der Protagonistin abbilden. Die Sprache des Buches ist leicht verständlich, dennoch voller gelungener Metaphern und oftmals auch mit Einschüben aus der Umgangssprache, welche für mich zur Authentizität der Handlung beitragen. 


Die Charaktere des Buches sind sehr divers. Der soziale Hintergrund der Protagonistin Nas und ihre Art zu leben unterscheiden sich stark von meiner eigenen. Dennoch konnte ich mitfühlen und mich in sie eindenken und die Geschichte durch ihre Augen erleben.  Die Charaktere des Buches sind sehr authentisch, logisch aufgebaut und echt. Am Ende des Buches angelangt sind mir viele der Charaktere ans Herz gewachsen.


Die Geschichte beschäftigt sich mit vielen relevanten Themen, wie Missbrauch, Migration, Queerness und der Zerissenheit einer Familie. Es ist der Autorin gelungen diese Themen kunstvoll zu verweben, miteinander in Verbindung zu setzen und somit ein eindrückliches, manchmal schockierendes und brutales und oftmals unerwartetes Gesamtbild zu schaffen. 

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Cover des Buches Ministerium der Träume (ISBN: 9783351050870)L

Rezension zu "Ministerium der Träume" von Hengameh Yaghoobifarah

Turbulent
Lalaleniivor 2 Monaten

Hengameh Yaghoobifarah erzählt eine Geschichte, wie es sie kein zweites mal gibt. Migration, Trauma und Trauer, Sexualität, Identität, Verantwortung und Aktivismus. Nas ist sicher nicht die sympathischste und verantwortungsbewussteste Person. Dennoch gewinnt man sie sofort lieb. Ihr turbulentes Leben, das ungewollt in einen Who-Dunnit abrutscht kann man kaum weglegen. 

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Cover des Buches Ministerium der Träume (ISBN: 9783351050870)B

Rezension zu "Ministerium der Träume" von Hengameh Yaghoobifarah

Traum oder Trauma?
blertavor 2 Monaten

Nas’ Welt bricht zusammen als sie erfährt, dass ihre Schwester tot ist. Die Polizei sagt, es sei ein Autounfall, aber Nas ist überzeugt, dass es Suizid war. Sie fühlt sich verraten von ihrer Schwester – trotzdem nimmt sie ihre trauernde Nichte bei sich auf und entdeckt, dass ihre Schwester Nushin viele Geheimnisse vor ihr hatte …

Meine Meinung
Als ich zuerst den Prolog gelesen habe, war ich sofort in der Geschichte drin. Ich habe mich gefragt, was wohl alles auf mich zukommt. Vor allem aber waren es die Verwirrung und Hektik, die mein Interesse erweckten, denn ich fühlte sie durch die Zeilen hindurch.

Mir gefiel, wie Hengameh Yaghoobifarah die Gefühle der Protagonistin Nasrin so real rübergebracht hat. Ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen, weshalb die Charaktere auf mich im ersten Moment einen sehr authentischen Eindruck machten. Ich hatte das Gefühl, sie schon nach wenigen Seiten zu kennen – und da kommt dann auch schon meine Kritik, dass die Charaktere trotz der realen und greifbaren Probleme etwas vorhersehbar waren. Sie wirken auf mich nicht so komplex, wie ich es mir bei solch einem Buch eigentlich wünsche, sondern mehr so ausgelegt, als würden sie in der Geschichte eine gewisse Aufgabe haben, die sie erfüllen müssten.

Den Schreibstil von Hengameh Yaghoobifarah mochte ich trotzdem sehr gerne. Er war sehr flüssig zu lesen und die Sätze waren klar verständlich. Vor allem fand ich es beeindruckend, wie sie alltägliche Dinge mit Metaphern ausgeschmückt hat, die wiederum auch so alltäglich wirkten, dass man sie fast überlas.

Der Roman beinhaltet so viele wichtige Themen: Die Suche nach der Identität, die Suche nach der Heimat, Verluste, familiäre Probleme und politische Debatten. Deshalb finde ich es so schade, dass im Buch nie so richtig Spannung aufkam. Ich denke, das liegt zum Teil an den Rückblicken. Sie waren spannend, lehrreich und teils auch erschreckend, keine Frage, aber sie störten meinen Lesefluss. Natürlich verstehe ich auch, dass Hengameh Yaghoobifarah den Wert auf die oben genannten Themen gelegt hat, aber wenn mich am Verlauf der Handlung nichts wirklich packen kann, dann kann ich mich auch nicht mit Begeisterung den damit zusammenhängenden Themen widmen.

Vor allem nach der ersten Hälfte ging die Geschichte nur langsam voran. Dafür kam im letzten Drittel dann auch endlich ein wenig Spannung auf, was damit zusammenhing, dass nach und nach gewisse Geheimnisse ans Licht kamen, die man so nicht unbedingt erwartet.

Das Finale wurde also Stück für Stück aufgebaut; es wurde fesselnder und man erwartete ein dazu passendes Ende, das einem leider vorenthalten wurde. Das Ende kann man nicht wirklich als Abschluss bezeichnen, da es mehr Fragen aufwirft als dass diese beantwortet werden. Dementsprechend hat es mich leider enttäuscht.

Fazit
Es gab Stellen im Buch, die mich schockieren und zum Nachdenken anregen konnten. Aber leider bleibt die wichtige Thematik aufgrund der fehlenden Spannung in der Handlung etwas auf der Strecke. Für mich ist die Handlung im Vergleich zu den behandelnden Themen zu schwach. Das Buch konnte leider nicht so sehr zu mir durchdringen, wie es eigentlich sollte.

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