Henning Klüver

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Alle Bücher von Henning Klüver

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Henning KlüverMarco Polo Reiseführer Mailand, Lombardei
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Marco Polo Reiseführer Mailand, Lombardei
Marco Polo Reiseführer Mailand, Lombardei
 (3)
Erschienen am 01.08.2005
Henning KlüverMailand
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Mailand
Mailand
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Erschienen am 17.06.2016
Henning KlüverGebrauchsanweisung für Sardinien
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Gebrauchsanweisung für Sardinien
Gebrauchsanweisung für Sardinien
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Erschienen am 12.03.2012
Henning KlüverDer Pate - letzter Akt
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Der Pate - letzter Akt
Der Pate - letzter Akt
 (1)
Erschienen am 24.09.2007
Henning KlüverMARCO POLO Reiseführer Mailand, Lombardei
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MARCO POLO Reiseführer Mailand, Lombardei
MARCO POLO Reiseführer Mailand, Lombardei
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Erschienen am 27.09.2017
Henning KlüverLeonardo da Vinci für die Westentasche
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Leonardo da Vinci für die Westentasche
Leonardo da Vinci für die Westentasche
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Erschienen am 11.03.2008
Henning KlüverPiemont
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Piemont
Piemont
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Erschienen am 01.12.2007
Henning KlüverGebrauchsanweisung für Sardinien (Piper Taschenbuch)
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Gebrauchsanweisung für Sardinien (Piper Taschenbuch)

Neue Rezensionen zu Henning Klüver

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JulesBarroiss avatar

Rezension zu "Mailand" von Henning Klüver

Mailand, chaotisch, vielfältig, voller schöner Klischees
JulesBarroisvor 2 Jahren

Mailand: Eine literarische Einladung - Henning Klüver (Herausgeber) 144 Seiten, Wagenbach, K (17. Juni 2016), 17 €, ISBN-13: 978-3803113184

Die (Vor)Urteile über Mailand reichen von dem überheblichen „Milano produce, Roma consuma“ (Mailand produziert, Rom konsumiert) bis hin zur süsslichen „O mia bela Madunina che te brillet de lontan“- Verklärung. „Moralische Hauptstadt“ wurde Mailand früher genannt, weil man – so der obige Ausspruch – hier das Geld verdiente, was in Rom ausgegeben wurde. Ja, Mailand erweckt Widersprüche, berechtigte und unberechtigte, vulgäre Verallgemeinerungen sind ebenso an der Tagesordnung wie Stolz und Vorurteile. Und dieses Büchlein wird allem gerecht.

In 39 kürzeren oder längeren Texten, in Gedichten, Meinungen, Beobachtungen und Geschichten von italienischen Schriftstellern, Journalisten, Schauspielern, die allesamt in Mailand geboren wurden oder lange dort gelebt haben, entwirft dieses Buch ein stimmiges Bild von Mailand der letzten 70 Jahre.

Von 1943 an „Die Stadt ist tot, sie ist tot.“ (Seite 25) bis zum jüngsten Freibeuterkapitalismus von Sidona oder Raul Gardini. „Mailand merkte nichts […] auch nicht, dass es zur wahren Hauptstadt der `Ndrangheta geworden ist.“ (Seite 122) geht die Zeitschiene dieses Buches. Und von der Peripherie „Hier mögen sich die Straßen nicht. Man sieht ihnen den Widerwillen an, sich zu begegnen […] diese blutlosen Tentakel, mit denen Mailands Herz lustlos die vernachlässigbare Peripherie an sich bindet.“ (Seite 83) bis ins städtebauliche Herz von Mailand „Palazzi und wieder Palazzi, ein einziges gleißendes Meer aus Marmor, Glas und kostbaren Materialien.“ (Seite 35) reicht der räumliche Querschnitt.

Henning Klüver ist bei dieser Auswahl ein großer Wurf gelungen. Er hat es geschafft, ohne Bilder, ohne Lokalpatriotismus, ohne die Scala, den Mode- und Designzirkus und ohne Inter und Milan zu bemühen, ein ganz treffendes Bild auch von der Entwicklung Mailands zu liefern. Wir erkennen hinter der „moralischen Hauptstadt“, hinter ihrem Geschäftssinn die Toleranz eines offenen Mailands mit einer ungeheuren Kraft der Assimilation.

Gut, Mailand ist eigentlich nicht schön, weder elegant wie Florenz noch monumental wie Rom und mag auch der Konsum den Alltag bestimmen, aber genau ihre Widersprüche machen sie so anziehend. Denn:

„Mailand ist eine Miesmuschel, wissen Sie, die Stadt ist hässlich wie eine Miesmuschel, aber auch genau so gut wie eine Miesmuschel. Mehr noch, wissen Sie: Mailand ist wie ein Kilo Miesmuschen, von dem man erst eine nimmt, dann noch eine, dann noch eine mehr und dann kann man nicht mehr aufhören.“ (Seite 28)

Für alle Italienliebhaber und für alle die gute Literatur schätzen ist dieses Büchlein ein absolutes Muss. Nehmen Sie die Einladung an.

Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Klaus Wagenbach Verlages

Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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Glanzleistungs avatar

Rezension zu "Marco Polo Reiseführer Mailand, Lombardei" von Henning Klüver

Italienische Modestadt und Rennaissancecharme
Glanzleistungvor 4 Jahren

Eigentlich war ich bei Städtekurztripps immer sehr von den hilfreichen Marco Polo Reiseführern begeistert. So sind wir schon ganz prima durch Prag und Barcelona gekommen. Für Mailand allerdings nicht meine erste Wahl. Obwohl der Führerschein aktuell war, stimmten etliche Öffnungszeiten überhaupt nicht überein. Ein typisches Frühstück wie in Deutschland scheint es hier auch nicht zu geben und darauf sollte man in einem deutschen Reiseratgeber schon hinweisen. Wir hatten nun noch das Pech 2 von 3 Tage Regenwetter zu bekommen, aber selbst diese "Regentipps" kann man nur bedingt weiterempfehlen.

Mailand sollte man wegen seines wirklich wunderschönen Doms und dem Letzten Abendmahl unbedingt mal besucht haben. Die Menschen sind entspannt und nett aber nicht überall des Englisch mächtig.

Neben den typischen Insidertipps gibt es Hotel- und Restaurantempfehlungen und einige zusätzliche Seiten über die Lombardei.

Alles in allem ein Büchlein für Selbstentdecker, die lediglich ein paar Empfehlungen suchen. Die geschichtlichen Hintergrundinfos sind auch nicht sehr ausschweifend.

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Anita27as avatar

Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Italien" von Henning Klüver

Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Italien" von Henning Klüver
Anita27avor 9 Jahren

Henning Klüver, der mit seiner aus Sardinien stammenden Frau und seiner Familie als Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung und freier Mitarbeiter deutscher Rundfunkanstalten in Mailand lebt, gibt einen umfassenden Einblick in die Lebensart der Italiener. Er behandelt u.a. Themen wie Kultur, Kirche, Kulinarisches... So erhält man gleichermaßen Informationen über die italienische Bar um die Ecke, wie auch über das italienische Schulsystem. Dass hier manches Klischee aufgewärmt wird, stört nicht weiter, denn in jedem Klischee steckt ja bekanntlich auch ein Fünkchen Wahrheit. Allein an die Stimme des Sprechers Ulrich Tukur mußte ich mich erst gewöhnen.

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