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h3nn1ng

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Internet mach viele sensationelle Dinge möglich. Nur eines davon: Social Reading.
Ich möchte Dich einladen zu einer gemeinsamen Leserunde des Buches "Freiheitskeime 2014", das ich zum Jahreswechsel herausgegeben habe. Ich würde mich freuen, Deine Gedanken, Meinungen und Anregungen zu den verschiedenen Beiträgen in diesem freisinnigen Lesebuch zu erfahren.
Mach`mit und diskutiere, lamentiere, ärgere und freue Dich. Es wird sicherlich eine fruchtbare und interessante Diskussion unter freisinnigen Geistern.

Autor: Henning Lindhoff
Buch: Freiheitskeime 2014

Talitha

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich würde gerne mitmachen. :-) Ich hab mal schnell bei Amazon die Leseprobe durchgeguckt und die Themen interessieren mich sehr.Ich lese auch gerade ein Buch zur "Eurokrise", das passt da auch mit hinein. So wie es jetzt läuft, kann es ja nicht weitergehen, die Reichen immer reicher und die Risiken und Schulden schön unter den Restlichen verteilen.

Svanvithe

vor 3 Jahren

"Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis." (Albert Camus)

In diesem Sinne wäre gern bei einer fruchtbar anregenden Diskussion dabei.

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esposa1969

vor 3 Jahren

Beiträge zu 2014

Auch hier muss ich wieder erst ein wenig sortieren, weil ich mich frage, warm diese Freiheitskeime in dem Buch nicht chronologisch sortiert wurden, so wie hier in den Leseabschnitten. Ich habe nun ja mir nicht erst alle 2013er vorngenommen, dann alle 2014er usw. sondern eben von S. 1 bis zum Schluss gelesen und muss nun umständlich sortieren und alles auf einmal posten, was ich ziemlich anstrengend und ineffektiv finde.

Zum Thema Rentenversicherung: Auch da weiß ich nicht, was ihr wieder alle habt. Ich habe kaum gearbeitet, weil ich meine Kinder gut großziehen wollte und für sie dasein wollte, bin seit nunmehr knapp 3 Jahren wegen palliativer Erkrankung bis zum Eintritt meiner regulären Rente, berentet und bekomme Dank der angerechneten Kinderjahre sehr gut Rente, welche mich (ich habe ja auch noch einen gut verdienenden Mann) auch ohne Ehemann den letzten Rest meines verbleibenden Lebens finanziell sorgenfrei leben lässt.

esposa1969

vor 3 Jahren

Beiträge "Fremde Welten"

Auch ich lese querbeet. (Geht bei der seltsamen Sortierung ja auch gar nicht anders). Auch hier wieder berichten unterschiedliche Autoren über unterschiedliche Themen, die ich allesamt recht trocken und nüchtern fand.

esposa1969

vor 3 Jahren

Beiträge "Unendliche Weiten"

So ich habe ja - wie bereits eingangs erwähnt - komplett gelesen, weil es anders ja nicht ging und werde an dieser Stelle meine Rezensionslinks posten.

Die Gedichtsformen, die in diesen Kapiteln verpackt sind, finde ich ein wenig an den Haaren herbeigezogen, sehr poetisch empfinde ich das nicht, so dass es sich dann teilweise auch noch reimen muss. Bisschen wie gewollt und nicht gekonnt.

Vielleicht bin ich insgesamt zu lebensfroh für solch nüchternde und nachdenklich stimmende Themen, aber vielen Dank, dass ich mitlesen durfte:

http://www.lovelybooks.de/autor/Henning-Lindhoff/Freiheitskeime-2014-1069038687-t/rezension/1102750966/

und hier:

http://www.amazon.de/product-reviews/3732281000/ref=cm_cr_pr_top_recent?ie=UTF8&showViewpoints=0&sortBy=bySubmissionDateDescending

und hier:

http://wasliestdu.de/rezension/man-kann-auch-alles-irgendwie-totreden


Herzlichen Dank!

Talitha

vor 3 Jahren

Beiträge "Unendliche Weiten"
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Ich habe meine Lektüre nun auch (leicht genervt) beendet. Irgendwie hatte ich mir von dem Buch etwas anderes erwartet.

Einige der Artikel waren gut gelungen, aber viele waren mir auch irgendwie zu "heftig", zu sehr "Stammtischparolen".

Ich muss noch überlegen, wie ich die Rezi formulieren soll. Auch über die Sterne bin ich mir unschlüssig. Für den einen Artikel, den ich in einem anderen Unterthema ja lang und breit bekrittelt hab, würde ich am liebsten 0 Sterne vergeben, andere tendieren so um die 4, andere sind ähnlich schwach bei 2. Es wird wohl auf 2 oder 3 herauslaufen. *grübel*

Besonders zum Ende hin, also im letzten Drittel, wurden die Beiträge doch ziemlich unterträglich.

Schade, wirklich, hab mir da viel mehr von versprochen.

Bei den Gedichten gebe ich Esposa Recht, die fand ich auch irgendwie nichtssagend bis übertrieben pathetisch. Manches davon war doch ziemlich abgeschmackt. Naja...

Da es kein Unterthema für Rezension gibt, stelle ich hier den Link ein: http://www.lovelybooks.de/autor/Henning-Lindhoff/Freiheitskeime-2014-1069038687-t/rezension/1103066819/1103072570/

Ich bedanke mich trotzdem, dass ich mitlesen durfte, hätte mir aber ein wenig mehr Betreuung der Leserunde gewünscht.

Talitha

vor 3 Jahren

Beiträge zu 2014
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So, der Vollständigkeit halber hier auch noch etwas zum Inhalt:

Dass die Rentenversicherung nicht sicher ist, sollte eigentlich mittlerweile jeder mitbekommen haben. Ich kenne jedenfalls niemanden, der sich auf seiner "Rente" ausruht und keine Angst vor dem Alter hat, besonders in meiner Generation.

Über die USA und ihre Wirtschaft kann ich wenig schreiben, darüber weiß ich einfach zu wenig, um den Beitrag dazu einordnen zu können.

Bei dem einen Artikel frage ich mich, wie das gehen soll, einerseits Liberalismus, Eigenverantwortung und daraus resultierendes den-ganzen-Tag-schuften (weil man ja auch nicht faul zu Hause rumhartzen soll) und dann gleichzeitig das Wettern gegen die Ganztagsbetreuung für die Ausbildung der "künftigen ideologisierten Tätergeneration".

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Beiträge zu 2014
@Talitha

In einer liberalen Gesellschaft hätten die Menschen keine Zwangsabgaben zu entrichten und könnten somit ihr gesamtes Einkommen behalten. Da man heute im Schnitt mehr als 50% seiner Zeit für diese Abgaben schuften muss hätte man in einer freien Gesellschaft entweder genug Zeit sich um seine Kinder zu kümmern oder genug Geld eine Betreuung aus eigener Tasche zu bezahlen.

Talitha

vor 3 Jahren

Beiträge zu 2014
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Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
In einer liberalen Gesellschaft hätten die Menschen keine Zwangsabgaben zu entrichten und könnten somit ihr gesamtes Einkommen behalten. Da man heute im Schnitt mehr als 50% seiner Zeit für diese Abgaben schuften muss hätte man in einer freien Gesellschaft entweder genug Zeit sich um seine Kinder zu kümmern oder genug Geld eine Betreuung aus eigener Tasche zu bezahlen.

Die Frage war ja auch eher in der Richtung, wie die allgemeine Infrastruktur bezahlt werden soll, Straßen, Schulen, Krankenhäuser (man sieht ja jetzt schon sehr schön, was Privatisierung und Gewinnstreben dort für die Patienten bedeutet, hab es leider am eigenen Leib erfahren müssen), Wasserversorgung (auch hier gibts genug Negativ-Beispiel aus anderen Ländern), Polizei?...

Es gibt halt immer Menschen, die Macht haben wollen und diese an sich reißen, von daher ist vermutlich mein Menschenbild zu schlecht für den Liberalismus. Ich stelle mir dann das Leben so vor wie im Mittelalter, dass es nämlich dann auch zu einer Art Kleinstaaterei kommen könnte, weil es eben immer Mächtige und Schwächere gibt und die sich dann halt privat "zusammenfinden". Einen Staat im eigentlichen Sinne gäbe es dann ja nicht mehr, der könnte ja gar nicht finanziert werden ohne Steuern. Also ginge es wieder mehr in Richtung Lokalfürstentum. Also auch nicht wirklich liberal. Und die Gerichtsbarkeit könnte ohne Steuern auch nicht finanziert werden, die müssten die Lokalmächtigen dann auch übernehmen (Stichwort Warlords).

Mir fehlten in den Beiträgen halt die "praktischen Lösungen", wie genau das denn funktionieren soll, so liberal und ohne Steuern. Ich finde einfach, dass das zwar nette Theorien sind, aber dass die in der Realität nicht standhalten würden.

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