Henning Lindhoff Zombies, Hacker und legale Drogen

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Inhaltsangabe zu „Zombies, Hacker und legale Drogen“ von Henning Lindhoff

Was am besten tun während einer Zombie-Apokalypse? Gehören Hacker eigentlich zu den Guten oder zu den Bösen? Und was sagen Wolkenkratzer über die Wirtschaftslage aus? Henning Lindhoff versammelt in Zombies, Hacker und legale Drogen mehr als zwei Dutzend kurzweilige Denkanstöße zu Freiheit, Markt und der Schaffenskraft des Einzelnen. Heutzutage wird der freie Markt verschrien, diffus wird über »Ausbeutung« und »Kapitalismus« geschimpft, über die böse »Gier« und den zerstörerischen »Neoliberalismus«. Warum aber der freie Markt und die Freiheit des Einzelnen das unumstößliche Fundament einer jeden Gesellschaft bilden sollten, deckt Lindhoff anhand amüsant formulierter ökonomischer Zusammenhänge auf.

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  • Ohne freie Märkte gibt es keine Freiheit und umgekehrt

    Zombies, Hacker und legale Drogen

    R_Manthey

    24. June 2015 um 09:55

    "Die menschliche Natur ist nicht perfekt, wird aber auf dem freien Markt so gut wie nirgends sonst gespiegelt. Halunken werden auf dem freien Markt versagen." Damit beschreibt Henning Lindhoff seine Grundthese, die er in vielen Beispielen immer wieder durchdekliniert. Solange Menschen existieren, solange wird es auch Märkte geben, denn sie bilden sich als ein klassisches Beispiel der Selbstorganisation immer und überall, wo Produkte, Dienstleistungen oder Ideen angeboten und ausgetauscht werden wollen. Märkte brauchen weder Planer, noch Verwalter noch Herrscher, schreibt Lindhoff und setzt sie damit in einen klaren Gegensatz zur Politik, die den Menschen gerne vorschreibt, wie sie zu leben haben. Doch obwohl Freiheit für viele Menschen ein Zustand zu sein scheint, den sie bevorzugen, so würden sie Sicherheit diesem Zustand fast immer vorziehen, wenn sie wählen müssten. Und genau an dieser Stelle setzt sich die Politik fest und erklärt sich als Gralshüter von Sicherheit, Ordnung, Gerechtigkeit und Stabilität. Sieht man allerdings genauer hin, dann zeigt sich immer wieder ganz klar, dass dort wo die Regulatoren in freie Märkte eingreifen, alles schlimmer und teurer wird. Lindhoff verdeutlicht das an vielen grundsätzlichen Beispielen. Das Buch ist alleine deshalb lesenswert, weil es in diesen Beispielen und mit gut belegten Zahlen deutlich macht, welche heilsamen Wirkungen ein freier Markt besitzt. Er regelt fast immer die Dinge in einer optimalen Art. Im Gegensatz zu freien Märkten steht die Planwirtschaft, die auf der größenwahnsinnigen Vorstellung beruht, dass ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen genau weiß, welches das beste Produkt, die beste Dienstleistung oder gar die beste Idee für andere oder die ganze Gesellschaft wäre. Das Experiment des real existierenden Sozialismus hat auf drastische Weise gezeigt, dass ein solcher Weg in den gesellschaftlichen Verfall und ins Versiegen von wirtschaftlicher Kreativität führt. Man muss nicht mit allen Aussagen aus diesem Buch einverstanden sein, denn gelegentlich schießt der Autor auch etwas übers Ziel hinaus oder er übersieht einfach einen Aspekt. Beispielsweise verknüpft er seine Idee von der Freigabe von Drogen, so gut begründet auch manche eventuell durchaus positive Folgen sein könnten, mit der Voraussetzung, dass damit anderen kein Schaden zugefügt werden darf. Nun führt der Konsum von Drogen nicht selten zur Sucht. Ob Süchtige im Rausch noch eventuelle Schäden anderer interessieren, erscheint zumindest fraglich. Doch unabhängig von solchen gelegentlichen Überdehnungen erweist sich dieser Text als ein erfrischender Beitrag in einer Zeit, in der der Staat selbstherrlich unter dem Banner von Sicherheit, Gerechtigkeit oder sonstigen in jede Richtung dehnbaren leeren Worthülsen immer tiefer in das Alltagsleben und die Freiheit seiner Bürger eindringt.

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