Henning Mützlitz , Christian Kopp Wächter der letzten Pforte

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Inhaltsangabe zu „Wächter der letzten Pforte“ von Henning Mützlitz

Knappe Liocas und Kriegerin Moriana erwachen am Schauplatz einer Katastrophe. Eine unbekannte Macht hat die Heere der Allianz von Valdora und der wilden Tequari vernichtet. Gemeinsam versuchen die Todfeinde herauszufinden, was geschehen ist. Gejagt von den Häschern des valdorischen Königs und den Inquisitoren der Hohen Priesterschaft stoßen sie auf eine mörderische Verschwörung geheimnisvoller Magier. Ihre Spur führt nach Amhas, ins Reich der Handelsfürsten und Söldnergilden, und erst dort offenbart sich das ganze Ausmaß der Bedrohung. Hinter der letzten Pforte werfen die Strahlen der Schwarzen Sonne ihr verzehrendes Licht auf die Welt Caldris.

Spannende Handlung, Intrigen und tolle Figuren machen diesen Roman lesenswert.

— Suka

Wohldurchdachte Welt und tolle Charaktere, schwerer aber lohnender Einstieg zu Beginn. Spannend erzählt regt der Roman zum mitdenken an!

— pailung

abwechslungsreich und ausführlich detailliert entführt dieser Roman den Leser in eine Welt voller Abenteuer, Gefahren, Intrigen und Magie

— Engel1974

Komplexer Fantasyroman mit interessanten Charakteren und spannenden Szenen. Die detaillreiche Sprache ist gewöhnungsbedürftig.

— Lunamonique

Hier und da ein paar Längen, alles in allem aber ein tolles Fantasypaket mit liebevollen Charakteren!

— CathrinKuehl

Eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren, die gut unterhält und zum nachdenken anregt.

— LadyVengeance

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  • High - Fantasy, wie man sie liebt

    Wächter der letzten Pforte

    Suka

    05. February 2017 um 10:28

    Worum geht es? Der knappe Licoas und die Tequa Moriana, gehören verfeindeten Völkern an und überleben als Einzige eine Tod bringende Schlacht. Er rettet sie vom Schlachtfeld und schleppt sich mit ihr von dem Feld, wo ihre Waffenbrüder gestorben sind. Um herauszufinden was bei der Schlacht tatsächlich die Heere ausgelöscht hat, verbünden sich die Beiden und finden sich in einer Welt voller Intrigen, Zauberer und eines Artefaktes wieder, welches die gesamte Weltordnung vernichten kann. Doch wird es den Beiden gelingen, das Ganze aufzuhalten? Nicht sehr ergiebig, aber ich muss sagen, wenn ich ausführlicher werden, würdet ihr Erstens unweigerlich gespoilert werden und Zweitens, würde ich einen neuen Roman über diesen Roman verfassen. Meine Meinung "High Fantasy für alle Freunde von Schwertkämpfen, magischen Duellen und Luftschiffen." Und genau das, kann ich so nur unterschreiben. Die Wächter der letzten Pforte ist kein Buch für Zwischendurch. Es verlangt deine vollkommene Aufmerksamkeit, um den Inhalt erfassen zu können. Das komplexe Setting, die Politik darin und die Figuren. Einfach alles benötigt deine volle Konzentration und wenn du diesem Buch diese gewährst, wird es dich begeistern. Man taucht ein diese Welt und begibt zusammen mit dem Valdorer Liocas und der Tequa Moriana in diese Welt voller Intrigen und Geheimnisse. Fällt der Einstieg auch etwas schwer, so lohnt es sich doch dran zu bleiben und komplett in diese geschaffene Welt einzutauchen. Der Roman glänzt durch spannende Handlungen, die immer wieder auch überraschen können. Teilweise sind die Informationen wirklich zahlreich und man hat wirklich Mühe, alles zu erfassen, aber das umfangreiche Glossar am Ende hilft unwahrscheinlich dabei, den Durchblick zu behalten. Die Hauptprotagonisten könnten unterschiedlich nicht sein und genau das machte es für mich so interessant, den Beiden auf ihrem Weg zu folgen. Vor allem Moriana entwickelt sich während der Reise positiv und ist nicht mehr ganz so der impulsive Typ. Alle Kampfszenen, Abstürze und so weiter konnte mich begeistern, denn sie wahnsinnig toll ausgearbeitet und verleiten einen zum Mitfiebern. Fazit Jeder der eine wirklich gute Story im High - Fanatsybereich sucht, ist hier richtig gut aufgehoben.

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  • Gottesstrafe oder doch Verrat?

    Wächter der letzten Pforte

    pailung

    15. September 2016 um 11:46

    In der großen Schlacht am Asakon stehen sich die Armeen der Valdorer und der Tequari gegenüber. Doch beide Heere werden, ungeachtet der jeweiligen Herkunft durch eine höhere Macht?, einen Schlag des Schicksals? oder doch durch Magie und Verrat? vollständig ausgelöscht. Die einzigen Überlebenden scheinen der Knappe Liocas und die Tequari-Kriegerin Moriana zu sein. Während Liocas an göttliches Schicksal glaubt und in den beiden Überlebenden die "Lichtbringer" erkennt, ist Moriana nur auf Rache aus. Beide gemeinsam haben jedoch den Wunsch, der Ursache oder dem Schuldigen für das Massaker auf die Schliche zu kommen und begeben sich deshalb zusammen auf den Weg, der ihnen vorherbestimmt zu sein scheint.Der Großkönig von Valdor, entsetzt vom Fall seiner Armee und überzeugt davon, dass er es hier mit Verrat zu tun hat, sucht auf seine Art nach den Schuldigen. Dabei ist unklar, ob womöglich seine Zusammenarbeit mit den yamarischen Zauberern nicht auch für das Unglück verantwortlich sein könnte.Werden die beiden Überlebenden dem Rätsel und den Intrigen um die Schlacht am Asakon auf die Spur kommen? Schon die Zusammenarbeit gestaltet sich als schwieriger, als man vermuten möchte…Die Autoren Henning Mützlitz und Christian Kopp haben mit ihrem Roman eine atmosphärisch dichte Welt geschaffen. Ihre Geschichte weist dabei sämtliche Elemente von moderner High-Fantasy auf. Eine epische Rettungsmission der beiden extrem verschiedenen Protagonisten, eine großartige Welt und wohldurchdachte Inhaltswechsel prägen die Handlung und fesseln den Leser zunehmend. Besonders spannend sind dabei unter anderem die Verknüpfungen von Magie und Technik und die Betrachtungen zu den Religionen dieser Welt. Die Charaktere durchleben eine glaubhafte und nachvollziehbare Entwicklung, auch wenn mir persönlich ein wenig zu oft ein scheinbar „unbedeutender“ Charakter plötzlich doch in direktem Zusammenhang mit der Haupthandlung steht.Durch die Entwicklung der eigenen Welt mit ihren verschiedenen Völkern, Regionen und Religionen sowie einer durchdachten Historie, wird die Geschichte greifbar. Eine eigene Karte und das Glossar mit Begrifflichkeiten und Personennamen geben dem Leser die Möglichkeit, tief in diese Welt einzutauchen. Gleichzeitig sind es aber diese Aspekte, die den Einstieg in das Buch etwas erschweren. Hin und wieder fühlt man sich zu Beginn erschlagen von Namen und Begriffen, die man noch nie zuvor gehört oder gelesen hat. Oft lassen sich diese Dinge jedoch mit der Zeit aus dem Kontext schlussfolgern und der Lesefluss wird nicht durch das Blättern im Glossar unterbrochen. Die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Personen und Orten, ermöglicht dadurch dem Leser, mehr Informationen als die Protagonisten zu sammeln und so Zusammenhänge besser zu verstehen. Dabei lassen die Autoren genügend Spielraum, um die Leser zum Mitdenken anzuregen und herauszufordern. Neben logischen Verknüpfungen und familiären Zusammenhängen gibt es mehr als einmal überraschende und spannende Wendungen der Geschichte. Für mich persönlich treten die schicksalhaften Zufälle etwas zu häufig auf, aber das ändert nichts daran, dass es eine großartige, spannende und mitreißende Geschichte ist, in denen die Charaktere dem Leser ans Herz wachsen. Das Ende schreit, meines Erachtens, geradezu nach einem 2. Teil und ich hoffe sehr, bald mehr über die Helden und Hintergründe dieser Welt erfahren zu können. Der Autor Henning Mützlitz stammt aus Hofheim im Taunus und studierte Politikwissenschaften in Marburg. Neben der Mitarbeit bei verschiedenen Zeitschriften, verfasst er auch Artikel für Sachbücher und unterhaltende Belletristik. Bekannt ist er unter anderem für Bücher der Reihe "Das schwarze Auge" oder auch seinen Beitrag in der preisgekrönten Steampunk-Anthologie "Eis und Dampf". Mit Christian Kopp verfasst er bereits zusammen den Roman "Das Zepter des Horas".Der aus Frankenberg/Eder in Hessen stammende Autor Christian Kopp ist seit jungen Jahren ein Freund von Mythologie und Phantastik und ein begeisterter Pen&Paper-Rollenspieler. Der heute als Lehrer für Deutsch und Geschichte arbeitende Christian Kopp teilt mit Henning Mützlitz nicht nur ähnliche Interessen, sondern auch die Schul- und Studienzeit. "Wächter der letzten Pforte" ist das 2. gemeinsame Buch der phantastischen Autoren.

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  • etwas anstrengende High Fantasy mit Potential

    Wächter der letzten Pforte

    Sandra1978

    24. August 2016 um 17:47

    Rezension: „Wächter der letzten Pforte“ – Henning Mützlitz u. Christian Kopp   Inhalt: Liocas erwacht auf einem Schlachtfeld. Tausende Soldaten beider Armeen sind tot – dahingemetzelt, ohne das er sich genau erinnern kann was geschehen ist. Doch dann findet er noch eine weitere Überlebende. Leider ist diese vom gegnerischen Heer der barbarischen Tequari und hasst ihn, den zivilisierten Valdoraner, abgrundtief. Doch das Schicksal schweißt sie zusammen. Liocas ist fest davon überzeugt, dass sie beide von Urias erwählt wurden, um der Welt ihr neues Schicksal zu bringen und alle in einem Glauben zu vereinen. Unversehens geraten sie in ein verschlungenes Geflecht aus politischen und magischen Intrigen zwischen den Reichen. Und so machen sich die beiden, vorerst wider Willen, gemeinsam auf den Weg, und finden immer unglaublichere Hintergründe des Gemetzels heraus. Die Ursache für alles scheint ein magischer Stein zu sein, der unglaubliche zerstörerische Kräfte hat. Doch wer kann ihn beherrschen, wie kam er in ihre Welt, und warum hat jemand ein Interesse an Zerstörungskraft, die Freund und Feind gleichermaßen vernichtet?   Beurteilung Bei „Wächter der letzten Pforte“ handelt es sich um ein extrem detailreiches und bildgewaltiges Epos. Die Autoren bauen hier eine vollständige High Fantasy Welt auf, die viel Potential auf Fortsetzung und Ausbau hat. Allerdings hat es mich massiv gestört, vor allem auf den ersten Seiten, dass man von fremden Namen für Dinge, Personen, Orte, Reiche und so weiter derartig erschlagen wird, dass man überhaupt nichts mehr kapiert. Statt dem Leser die Personen und Ereignisse nach und nach vorzustellen und Erklärungen hinzuzufügen, bekommt man auf den ersten 20 Seiten vor lauter fremden Worten überhaupt nicht mit worum es eigentlich geht. Das wird im Laufe des Buches besser, tritt aber doch immer wieder auf.  Viele Orte, Personen und Dinge werden extrem detailreich beschrieben. Auf der einen Seite ist dies sehr gut gelungen, denn man kann sich alles wirklich problemlos bis ins Detail visualisieren. Andererseits stört dies aber auch den Lesefluss, da man immer wieder aus dem Handlungsverlauf rausgerissen wird und sich dann wieder zurückfinden muss. Auch das stört vor allem am Anfang, wo man sowieso nur die Hälfte versteht, wird im Laufe des Buches besser. Ich würde zusammenfassend sagen, durch die ersten 150 Seiten muss man sich ziemlich durchkämpfen, dann kann man flüssig lesen, auch wenn man sich trotzdem sehr konzentrieren muss, um nicht rauszukommen. Die Schauplätze wechseln zwischen der Reise der Protagonisten Liocas und Moriana, dem Königshof und dem Magier Saresh. Die Handlungsstränge bewegen sich langsam aufeinander zu und verflechten sich allmählich. Der Storyverlauf ist den Autoren in Darstellung und Geschwindigkeit sehr gut gelungen. Auch die Charaktere selbst, natürlich die beiden Protagonisten, aber auch die der nicht ganz so wichtigen Personen, sind erstklassig beschrieben, so dass man sie sich sowohl äußerlich als auch vom Charakter her sehr gut vorstellen und sich in sie hineinversetzen kann. Durch die Blume kann man durchaus Parallelen zu mehr oder wenigen aktuellen tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen unserer Welt finden – Religionskriege und –fehden sind eben zeitlos und immer aktuell. Im Laufe des Buches konnten mich alle Personen überzeugen und fesseln, die zweite Buchhälfte ist deutlich besser als die erste und ich bin jetzt auch sehr auf die Chroniken gespannt, die in der Form von mehreren Novellen und Kurzgeschichten rund um diese Welt auf uns warten. Rückblickend ein anstrengendes,  aber sehr abwechslungsreiches, detailreiches und sehr gut durchdachtes Buch, das ist insgesamt High Fantasy auf einem hohen Niveau, wie sie sein muss. Aufgrund der beschriebenen Schwächen muss ich leider bei der Bewertung ein paar Abstriche machen, gebe aber trotzdem für das Gesamtwerk 4 von 5 Rezisternchen aus.

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  • Wächter der letzten Pforte

    Wächter der letzten Pforte

    Engel1974

    27. January 2016 um 10:46

    „Der Wächter der letzten Pforte“ ist ein High Fantasy Roman der Autoren Henning Mützlitz und Christian Kopp. Erschienen ist er 2014 im Papierverzierer Verlag. Durch das gebundene Softcover, versehen mit einem Lesebändchen wirkt das Buch bereits auf den ersten Blick sehr edel.   Autoreninfo: Henning Mützlitz: wurde 1980 in Hofheim am Taunus geboren. Er studierte Politikwissenschaften in Marburg und lebt heute zusammen mit seiner Familie in Nürnberg.   Inhalt: Linocas, ein junger Knappe und Moriana, eine Kriegerin sind die einzigen Überlebenden einer großen Schlacht. Beide sind in ihren Ansichten sehr unterschiedlich und standen im Kampf auf verschiedenen Seiten. Um den Grund für die Ursache der Katastrophe herauszufinden müssen sich die beiden Todfeinde verbünden. Konfrontiert mit den Häschern des valdorischen  Königs und den Inquisitoren der Hohen Priesterschaft stoßen sie sehr bald auf eine gewaltige Intrige, die ihre ganze Welt in ein Chaos stürzen könnte.   Meinung: Die Autoren lassen den Leser in eine Welt voller Gefahren, Intrigen und Magie abtauchen. Die Geschichte ist abwechslungsreich aufgebaut. Der Schreibstil ist sehr detailreich, vieles wird bis ins kleinste Detail beschrieben. Das gibt zwar die Möglichkeit sich sehr gut in der komplexen Fantasywelt zurecht zu finden, dennoch war es mir etwas zu detailreich. An vielen Stellen fühlte ich mich mit der Vielzahl an Informationen einfach überfordert. Weiterhin wurden viele mir unbekannte Begriffe verwendet, die ich immer wieder nachschlagen musste und die meinen Lesefluss hemmten. Zum Glück gab es am Ende des Romans ein umfangreiches Glossar.   Hat mir am Anfang noch die Spannung gefehlt nahm sie zur Mitte hin rasant zu. Es gab immer wieder Wendepunkte und auch das Ende, wenn auch etwas abrupt und mit offenen Fragen, habe ich so nicht erwartet.   Die Hauptprotagonisten wurden realistisch dargestellt und im Laufe des Romans sehr gut ausgebaut.   Erwähnenswert sind auch die Karte und das Personenregister am Ende des Buches.   Trotz einiger Kritikpunkte hat mir der Roman insgesamt ganz gut gefallen und wer Schwertkämpfe, derbe Sprüche und eine abwechslungsreiche Story in einer Welt voller Magie mag, der ist hier hervorragend aufgehoben.   Schreibstil: zu detailreich, enthält viele unbekannte Wörter, die den Lesefluss hemmen   Inhalt: Abwechslungsreich und ab Mitte sehr spannend   Charaktere: gut ausgebaut und realistisch   Fazit: abwechslungsreich und ausführlich detailliert entführt dieser Roman den Leser in eine Welt voller Abenteuer, Gefahren, Intrigen und Magie

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  • Wuchtige Fantasy

    Wächter der letzten Pforte

    Wuerfelheld

    24. October 2015 um 10:57

    Man sieht es dem Klappentext an, hier wird die volle Fantasy-Breitseite abgefeuert. Schon die Namen bemühen sich, „nicht gewöhnlich“ zu sein, jede Person, jede Stadt, jedes Land hat eine eigene Bezeichnung, alles hört sich irgendwie exotisch an. Das hat teilweise Charme, ist aber teilweise etwas zu bemüht und hemmt den Lesefluss. Dankenswerterweise gibt es im Anhang neben der Karte der Welt auch ein umfangreiches Glossar und einen Personenregister. Danke dafür, Jungs. Okay, wir haben also zwei Feinde, die durch die Umstände zu einem Team zusammengeschweißt werden und einer gigantischen Verschwörung auf die Spur kommen. Sehr schön ist hier das Spiel mit der Problematik, wer nun auf welcher Seite steht, klassisch böse kickernde Standardbösewichte, die Katzen streicheln, wird man hier vergebens suchen. Wie schon so oft in der letzten Zeit sind hier nicht die Charaktere die Stars, sondern das Setting steht im Mittelpunkt. Wir haben es hier nämlich mit einem relativ klassischen „Fäntelalter“ zu tun, das mit einigen steampunkigen und high-fantasy-mäßigen Elementen garniert wird. Das macht durchaus Spaß und füllt eine Nische der Fantasy-Literatur sehr gefällig aus. Mein Fazit: Hervorragend zu lesender sehr klassischer Fantasy-Roman, der irgendwo zwischen „wuchtig“ und „verschwafelt“ daherkommt. Erfindet das Genre nicht neu, aber es gibt viel, viel schlechtere Fantasy-Romane, die viel mehr Beachtung bekommen (Eragon-Reihe, ich blicke in deine Richtung…). Wenn ihr auf die DSA-Romane steht und das Ganze gerne mal in epischer Breite ausgewalzt haben wollt, dann seid ihr hier absolut richtig! Meine Wertung: 3,5 von 5 verkappte DSA-Romane

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  • Leserunde zu "Wächter der letzten Pforte" von Henning Mützlitz

    Wächter der letzten Pforte

    Papierverzierer_Verlag

    Wächter der letzten Pforte von Henning Mützlitz und Christian Kopp Liebe Rezensentinnen und liebe Rezensenten, wir laden euch gerne zu einer weiteren Leserunde auf die Welt Caldris ein. Hier spielt der phantastische Roman Wächter der letzten Pforte von Henning Mützlitz und Christian Kopp. Klappentext: Knappe Liocas und Kriegerin Moriana erwachen am Schauplatz einer Katastrophe. Eine unbekannte Macht hat die Heere der Allianz von Valdora und der wilden Tequari vernichtet. Gemeinsam versuchen die Todfeinde herauszufinden, was geschehen ist. Gejagt von den Häschern des valdorischen Königs und den Inquisitoren der Hohen Priesterschaft stoßen sie auf eine mörderische Verschwörung geheimnisvoller Magier. Ihre Spur führt nach Amhas, ins Reich der Handelsfürsten und Söldnergilden, und erst dort offenbart sich das ganze Ausmaß der Bedrohung. Hinter der letzten Pforte werfen die Strahlen der Schwarzen Sonne ihr verzehrendes Licht auf die Welt Caldris. Die Autoren nehmen beide an der Leserunde teil: 1980 in Hofheim am Taunus geboren, verschlug es Henning Mützlitz wenige Jahre später nach Nordhessen, wo er in Battenberg/Eder aufwuchs. Schon in Grundschulzeiten entdeckte er die Liebe zum Schreiben. Als Berufswunsch gab er in den Poesiealben seiner Klassenkameraden meist ›Archäologe‹ oder ›Schriftsteller‹ an. Nach einem Schulpraktikum in einem Buchladen sowie der zunehmenden Begeisterung für das Phantastik-Genre war der weitere Weg vorgezeichnet. 2006 begann er mit seinem ersten Roman – als Ausgleich zur Diplomarbeit. Dieser (gemeinsam mit Christian Kopp verfasste) Roman erschien 2008 mit dem Titel »Das Zepter des Horas« innerhalb der Romanreihe zu Deutschlands bekanntestem Pen&Paper-Rollenspiel »Das Schwarze Auge«. In den Jahren darauf folgten u.a. mit »Der Ring des Namenlosen« weitere Veröffentlichungen innerhalb der DSA-Reihe. Neben dem Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten steht für ihn auch sonst das geschriebene Wort im Mittelpunkt: Seit 2009 ist Henning Mützlitz freiberuflich als Journalist und Autor tätig. Neben Artikeln in verschiedenen Fachzeitschriften verfasst er Sachbücher unter eigenem Namen oder Pseudonym. Henning Mützlitz wird von der Literaturagentur ›Schmidt&Abrahams‹ in Speyer vertreten. Weitere Informationen finden sich unter www.henning-muetzlitz.de . Christian Kopp wurde 1980 in Frankenberg/Eder in Hessen geboren und wuchs in einem windumtosten Bergdorf mit Namen Bromskirchen auf. Sein leidenschaftliches Interesse für Mythologie und Phantastik zeichnete sich bereits in jungen Jahren ab und schlägt sich bis heute in Pen&Paper-Rollenspiel und diversen Schreibexperimenten nieder. Geteilt und bestärkt wurde diese Begeisterung schon während der gemeinsamen Schul- und Studienzeit von Henning Mützlitz, mit dem er 2008 den DSA-Roman »Das Zepter des Horas« herausbrachte. Über Umwege verschlug es den Wahl-Marbuger nach dem Erststudium und einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter schließlich in den Lehrerberuf mit den Fächern Deutsch und Geschichte. Um an der Leserunde teilzunehmen, möchten wir von euch wissen, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werdet und in welchem Format ihr lesen wollt. Es gibt 7 gedruckte Bücher und 14 digitale (mobi/epub). Wir freuen uns auf eure Erwartungen!  Viel Spaß bei unserer Leserunde! Weitere Infos auch auf der Verlagsseite: http://papierverzierer.de/waechter-der-letzten-pforte.html Leseprobe Verlagsprogramm Henning Mützlitz auf Facebook: https://www.facebook.com/Henning.Muetzlitz

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    • 240
  • "Wächter der letzten Pforte" auf der Longlist des Seraph 2015

    Wächter der letzten Pforte

    Henning Mützlitz

    27. January 2015 um 12:27

    "Wächter der letzten Pforte" hat es auf die Longlist zum Literaturpreis Seraph als "Bester Roman" geschafft. Aus rund 70 Einsendungen hat eine Experten-Jury der Phantastischen Akademie die 15 besten Titel ausgesucht, aus denen nun in einem weiteren Auswahlverfahren die Shortlist gebildet und schließlich auf der Leipziger Buchmesse im März der Sieger gekürt wird. Die weiteren nominierten Titel sowie Informationen zum Seraph und der verleihenden Phantastischen Akademie finden sich auf auf deren Webseite.

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  • Wächter der letzten Pforte

    Wächter der letzten Pforte

    Lunamonique

    20. January 2015 um 14:01

    Mit ihrem Fantasyroman „Wächter der letzten Pforte“ hat das Autorenduo Henning Mützlitz und Christian Kopp die Welt Caldris erschaffen. Der Knappe Liocas und die Kriegerin Moriana müssen Feindschaften überwinden, um das Rätsel der Schlacht am Asakon zu lösen. Die Valdorer und Tequari werden in eine Schlacht verwickelt. Das Ergebnis ist ein Leichenfeld, das alle Vorstellungen übertrifft. Was ist geschehen? Wer ist für das Grauen verantwortlich? Der Knappe Liocas erwacht auf dem Schlachtfeld aus seiner Bewusstlosigkeit. Durch Zufall entdeckt er eine zweite Überlebende, ebenfalls bewusstlos. Die Kriegerin Moriana hat sich ein Bein gebrochen. Liocas schleppt sie vom Schlachtfeld. Als Moriana erwacht, sieht sie in Liocas den Feind, der sie schänden will und ihr nach dem Leben trachtet. Ihr Misstrauen lässt nur langsam nach. Beide wollen das Rätsel um den grauenhaften Vorfall, der so vielen Valdorer und Tequari das Leben gekostet hat, lösen. „Wächter der letzten Pforte“ beginnt mit einem Prolog, der Rätsel aufstellt. Was für eine Abmachung wurde getroffen? Was hat es mit dem hinterhältigen Angriff auf sich? Magier Shaat schockiert mit eiskalter Brutalität. Die Geschichte startet mit Liocas. Nach dem Aufwachen aus der Bewusstlosigkeit werden ihm die Ausmaße des Geschehens deutlich. Es muss eine fürchterliche Kraft dahinter stecken. Liocas wirkt von Anfang an sympathisch. Er versucht, seine Feindin zu retten und wird dafür mit unbändigem Hass bestraft. Moriana erweist sich als eigensinnig und stur. Sie will nicht wahr haben, dass Liocas ihr nur helfen will. Überraschend tauchen Gefahren aus der Stille auf. Wilde Tiere haben es nicht nur auf die Leichen abgesehen. Gewöhnungsbedürftig sind die sehr detaillierten Beschreibungen. Zu viel Ballast ist der erste Gedanke. Viele Einzelheiten bezüglich Aussehen, Kleidung und Umfeld sind Beiwerk und bringen die Geschichte nicht voran. Andererseits geben die Details auch die Möglichkeit, sich besser in die komplexe Welt hineinzuversetzen. Die Sprache ist eigenwillig und der Zeit und dem Geschehen angepasst. Ein Highlight sind die Dialoge zwischen Liocas und Moriana. Das Geplänkel ist sehr unterhaltsam. Moriana hält etwas zu lange an ihrem Misstrauen fest. „Wächter der letzten Pforte“ hat einige mitreißende Charaktere parat. Dazu zählen Luftschiffpilot Caessels, Waldläufer Arkas, General Saka und Söldner Salgad. Leibwächter Nalyd mit seiner stets optimistischen, intelligenten und besonnenen Art wächst einem ebenso ans Herz, wird aber im Laufe der Geschichte noch für eine überraschende Auflösung sorgen. Abschreckend wirken das Grauen und die Brutalität in sehr vielen Kampfszenen. Detaillierte Beschreibungen wären in diesem Fällen nicht von Nöten gewesen. Nicht von der Hand zuweisen lässt sich, dass es zu der Welt passt. Der Fantasyroman überzeugt mit vielen spannenden, unvorhersehbaren Szenen, überraschenden Wendungen und ungewöhnlichen Handlungsorten. Es steckt sehr viel Arbeit und Recherche hinter dieser Geschichte. Auch sind einige originelle Ideen vorhanden. Oftmals entsteht das Gefühl, mit der Flut an Informationen überfordert zu sein. Hilfreich sind das Glossar am Ende des Buches, das Personenregister und die Karte.        Mit wenigen Details, intensiven Farben und einem interessanten Titel erregt das Cover Aufmerksamkeit. Die Schrift im Innenteil ist leider etwas zu klein. Imposant sind Morianas Kampfkünste, Liocas’ Mut und der gemeinsame Wille, trotz aller Gefahren das Rätsel zu lösen. Humor bringt Luftschiffpilot Caessels ins Spiel. Seine Sprache und seine Ansichten sind sehr unterhaltsam. „Wächter der letzten Pforte“ ist etwas für Fantasyliebhaber, die bereit sind, sich für das Buch ausreichend Zeit zu nehmen. Vielleicht folgt bald eine Fortsetzung des Romans. 

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  • Ein engmaschiger Fantasyroman!

    Wächter der letzten Pforte

    CathrinKuehl

    13. January 2015 um 17:33

    Schreibstil Mützlitz und Kopp haben einen schwankenden Schreibstil. sind einige Passagen klar verständlich, wild und spannend, ziehen sich andere wiederum in die Länge und verschnörkeln sich mit Titeln, Ländern, Gedanken, dass ich von nichts mehr eine Ahnung hatte. Allerdings konnte ich anschließend wieder in das Geschehen einsteigen und manches ergab sich aus dem Zusammenhang. Charaktere Liocas ist ein Knappe, der als einziger Valdorer eine Schlacht überlebt hat. Das Herz und den Glauben an seinen Gott am rechten Fleck macht er sich zusammen mit Moriana auf die Suche nach den Ursachen. Auch übermannt ihn hier und da der Eifer des Gefechts, doch alles in allem bleibt er sich treu und bewahrt seine Gutherzigkeit. Moriana kommt von den Stämmen der Tequari und ist eine starke Kriegerin. Sogar ein gebrochenes Bein halten sie weder vom davonhumpeln, noch herumkeifen ab. Ihre sehr verbohrte Sicht klärt sich im Laufe des Romans, dennoch behält sie ihr wildes Herz, was mir besonders gut gefiel. Saresh ist ein Gathori (Magier), der von seinem Meister gelinkt wurde. Von Beginn an kämpft man sich mit ihm durch seine Selbstzweifel und ringt mit dem richtigen Weg. Für mich war Saresh ein starker Charakter, der sich logisch weiterentwickelte. Alles in allem muss ich sagen, dass ich sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit in der Charakterbildung bemerke. Keine Figur wirkt irgendwie lieblos dahingeschrieben, jede hat mehrere Schichten. Sehr gelungen! Umgebung Teilweise war es für mich etwas zu viel des Guten. Historische Beschreibungen sollten ein plausibles und anschauliches Bild zeichnen, leider traf das nicht immer meinen Geschmack, gerade weil ich den Sinn darin nicht erkannte, außer die Vorstellung der Autoren auf die Leser zu übertragen. Ich selbst brauche da ein wenig mehr Freiheit. Dennoch haben die Helden der Geschichte mit ihrer Umgebung auch interagiert, was mir gut gefiel. So gleicht es sich ein wenig aus. Plot Egal, was es für Nebenstränge gab, es lief immer auf den einen roten Faden hinaus: Den übermächtigen Elyr (ein Stein) zu finden und/oder nicht mehr zum Einsatz kommen zu lassen. Ein Faden, an dem ich mich als Leserin entlanghangeln konnte. Spannend gemacht, gerade nach der Hälfte des Buchs gewinnt die Geschichte für mich nur noch. Ende Ich muss gestehen, dass ich es so nicht erwartet habe und es mir auch ein wenig zu schnell ging. Der Endkampf war hervorragend, der Epilog ließ mich mit einigen Fragen zurück. Für einen solch engmaschigen Roman riss es mir zu plötzlich ab. Gerne hätte ich mir noch ein wenig mehr Erholung mit den Überlebenden gewünscht. Fazit Ein Roman, der durchaus ein paar Schwachpunkte aufweist, ABER (!) der richtig an Fahrt gewinnt, wenn man diese Längen hinter sich bringt. Es lohnt sich, diesen tollen Fantasyroman zu lesen, der immer spannender wird, je weiter man kommt. Auch die Liebe zu den Figuren möchte ich hier nochmal als ausgesprochen gewinnbringend für den Roman anmerken. Wieder einmal hat mich der Papierverzierer Verlag überzeugt und ich freue mich auf die nächsten beiden Romane, die in meinem Bücherregal auf mich warten (diesmal gekaufte Exemplare, keine Rezensionsexemplare ;)). Vier Sterne von mir! 

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  • Intrigant, fesselnd, phantastisch

    Wächter der letzten Pforte

    Sabrinaslesetraeume

    12. January 2015 um 00:18

    Der junge Knappe Liocas und die Kriegerin Moriana scheinen die einzigen Überlebenden einer gewaltigen Katastrophe zu sein, welche die Heere der valdorischen Allianz und der wilden Tequari vernichtet hat. Die beiden Todfeinde schließen ein Zweckbündnis um der Sache auf dem Grund zu gehen, doch stellt sich die Sache als schwieriger heraus, als zunächst gedacht. Gejagt von Söldnern, Soldaten, Magiern und des Mitgliedern der Inquistion der hohen Priesterschaft begeben sich die beiden auf ihre gefährliche Reise, die sie bis an den Hof des valdorischen Königs führt. Dabei decken sie eine gewaltige Intrige auf, die ganz Calatea in Chaos stürzen könnte. Wird das ungleiche Paar diese enorme Aufgabe bestehen können? Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Das Cover ist ein den Tönen eines schönen Sonnenuntergangs gehalten. Allerdings gibt die schwarze Sonne in der Mitte dem ganzen einen düsteren Touch. Wobei es sich dabei handelt wird im Laufe der Geschichte erklärt, aber ansonsten sagt das Cover nicht viel aus. Ebenso verhält es sich mit dem Titel, denn mir ist bis zum Ende nicht ganz klar geworden, wer nun die Wächter der letzten Pforte wirklich waren. Die Protagonisten Liocas und Moriana sind ein ganz ungleiches Paar. Während Ersterer von seinem Vater dazu gezwungen worden war als Knappe zu dienen und lieber Priester des Urias geworden wäre, ist Moriana eine Vollblutkriegerin und schreckt vor keiner Gefahr zurück. Während er besonnen und  bedacht ist, sowie gegenüber hohen Würdenträgern ehrfürchtig erscheint, kennt Moriana nur eine Devise: “Mit dem Kopf durch die Wand”. Sie macht vor nichts und niemanden halt. Die Komplikationen die sich daraus ergeben sind manchmal wirklich lustig und am Anfang musste man mehr als einmal den Kopf über die Beiden schütteln. Dennoch ist sind zu im Laufe der Zeit zu engen Freunden geworden und haben einander beigestanden und beschützt. Die Idee hinter der ganzen Geschichte ist auf alle Fälle sehr interessant. Man taucht in eine ganz neue Welt ein, die voller Magie, Gefahren, Abenteuern und Intrigen ist. Es passiert eine ganze Menge, die Spannung wird hoch gehalten und einige Wendungen sorgen für Überraschungen. Was ich allerdings sehr schade finde ist, dass manche Charaktere einfach sehr blass dargestellt werden. Es passiert so viel und Schlag auf Schlag, dass die Charakterentwicklung hinten bleibt und man sich deshalb  nicht wirklich einfühlen konnte. Davon abgesehen gab es für mich einige Längen, die man anders hätte gestalten können, aber das ist insgesamt gesehen nur ein kleines Manko. Allen Phantasyfreunden, die Magier, Schwertkämpfe, derbe Sprüche und eine Story voller Intrigen mögen, kann ich das Buch nur empfehlen und von mir erhält das Buch 4.5 von 5 Punkten.

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  • Von der Notwendigkeit sich zusammenzuraufen

    Wächter der letzten Pforte

    LadyVengeance

    02. January 2015 um 13:40

    Inhalt Liocas und Moriana sind die einzigen Überlebenden einer großen Schlacht. Sowohl kulturell, als auch moralisch sind sie ein ungleiches Paar. Doch schon bald merken sie, dass sie nur zusammen herausfinden können, was das Massensterben auf dem Schlachtfeld verursacht hat. So beginnt für die beiden eine lange Reise auf der Suche nach der Wahrheit. Dabei erleben sie Verrat und Verfogung und entdecken Verschwörungen und Intrigen. Meinung Am Anfang lernt man sehr viele Namen und Begriffe kennen und weiß nicht so genau, welche davon wichtig sind und welche nicht. Doch das hat man nach einigen Kapiteln raus und schon bald sind einem die wichtigen Begriffe vertraut. Was man nicht kennt, kann man größtenteils im Glossar nachschlagen. Allerdings sorgen die vielen Begriffe dafür, dass Wächter der letzten Pforte keine leichte und seichte Lektüre für nebenher ist. Manche der Charaktere können durchaus polarisieren und den Leser provozieren. Ich finde es immer schön, wenn es Figuren gibt, an denen man sich als Leser reiben und über die man sich maßlos ärgern kann. Umso schöner ist es dann noch, deren positive Entwicklung zu verfolgen, bis einem die anfangs verhasst Figur auf einmal sympatischer ist als alle anderen. Die Charaktere sind gut ausgebaut, haben Tiefgang und entwickeln sich im Laufe der Geschichte zum Teil beträchtlich weiter. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich aufgebaut. Dem Leser bleibt viel Raum für eigene Spekulationen über den Fortgang der Story und doch wird er immer wieder von unerwarteten Plot Twists überrascht. Dabei wird man von der Geschichte nicht nur gut unterhalten, sondern auch auf wunderbar subtile Weise zum nachdenken angeregt. Manchmal hatte die Story für mich aber auch einige Längen, vor allem wenn es um die geschichtlichen Hintergründe ging. Fazit Eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren, die gut unterhält und zum nachdenken anregt. Auf jeden Fall keine seichte Lektüre für zwischendurch.

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  • Bücherverkauf zugunsten verfolgter Schriftsteller

    Das Schwarze Auge - Khunchomer Pfeffer

    Marco_611

    10. December 2014 um 14:51

    Noch 5 Tage lang verkaufen meine Kollegen vom AKzwanzig13 (www.akzwanzig13.de) und ich unsere Bücher zugunsten verfolgter Schriftsteller! Der Erlös aus jedem verkauften Buch, das ihr bis zum 15. Dezember direkt bei uns bestellt, kommt dem Gießener Verein "Gefangenes Wort e.V." zugute, der sich für verfolgte Schriftsteller und deren Familien einsetzt. Jedes Buch wird von uns natürlich handsigniert, sodass ihr euren Lieben ein ganz persönliches Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen könnt. Und gleichzeitig tut ihr noch etwas Gutes! Weitere Infos auf der Homepage des AKzwanzig13: http://mmccjsh.wordpress.com/2014/11/18/du-verschenkst-ein-buch-und-das-ak-spendet/ oder auf meiner Seite: http://marcofindeisen.wordpress.com/2014/11/15/spendenaktion-zum-writers-in-prison-day/

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  • Verziertes Papier

    Wächter der letzten Pforte

    Henning Mützlitz

    10. November 2014 um 10:31

    „Ein lodernder Schatten befand sich im Zentrum des Gleißens. Seine Umrisse wurden schärfer und schärfer, je fester Saresh seinen Blick auf ihn richtete. Vor seinen Augen gefror er zu einem kreisrunden Gebilde – schwarz und doch leuchtend. Ein bodenloser Schacht, aus dem Licht wie goldene Speere in die Welt geschleudert wurden. Eine schwarze Sonne, heller als alle Lichter Camoteas zusammen. Saresh spürte den Drang, sich nie wieder von diesem Licht abzuwenden.“ Die Wächter der letzten Pforte sind seit Kurzem überall im Buchhandel erhältlich und machen mit ihrem gebundenen Softcover, einem Lesebändchen, der Karte und dem umfangreichem Glossar dem Namen des Papierverzierer Verlags alle Ehre.

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