Henning Mankell

 4 Sterne bei 10.171 Bewertungen
Autor von Mörder ohne Gesicht, Mittsommermord und weiteren Büchern.
Autorenbild von Henning Mankell (©Henning Mankell, www.henningmankell.com)

Lebenslauf von Henning Mankell

Mit Inspektor Wallander zu Weltruhm: Henning Mankell, 1948 in Stockholm geboren, arbeitete nach seinem Studium zunächst als Autor, Regisseur und Intendant an schwedischen Theatern. 1972 reiste er erstmals nach Afrika und lebte dort zwei Jahre in Sambia. In dieser Zeit veröffentlichte er mit „Bergsprängaren“ (1973) seinen ersten Roman, der jedoch erst 1998 auf Deutsch erschien. Zahlreiche weitere Romane folgten, die zum Teil in Afrika spielten, darunter die Bestseller „Der Chronist der Winde“ (1995) und „Die rote Antilope“ (2000). In seiner zweiten Heimat Mosambik übernahm er die Leitung des Teatro Avenida in Maputo, für das er das Stück „Butterfly Blues“ (2002) schrieb. Chronist des Wandels in Schweden: Als Henning Mankell nach einem längeren Aufenthalt in Afrika nach Schweden zurückkehrte, nahm er negative Entwicklungen in seiner Heimat wahr. Dies inspirierte ihn zu den insgesamt 14 Romanen um Kommissar Wallander, der sich mit modernen gesellschaftlichen Problemen wie religiösem Fanatismus, Drogenhandel und Zwangsprostitution auseinandersetzen muss. Die Wallander-Romane wurden teils in Schweden mit Rolf Lassgård und teils von der britischen BBC mit Kenneth Branagh in der Titelrolle verfilmt. 2015 erschien mit „Die schwedischen Gummistiefel“ das letzte Buch von Henning Mankell, der noch im gleichen Jahr in Göteborg einem Krebsleiden erlag.

Alle Bücher von Henning Mankell

Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423216470)

Mörder ohne Gesicht

 (992)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783552056084)

Mittsommermord

 (744)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783552056046)

Die fünfte Frau

 (724)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Hunde von Riga (ISBN: 9783552056077)

Hunde von Riga

 (680)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Die falsche Fährte (ISBN: 9783552056060)

Die falsche Fährte

 (574)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783942656153)

Die Brandmauer

 (560)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783552056138)

Die weiße Löwin

 (573)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Der Mann, der lächelte (ISBN: 9783552056107)

Der Mann, der lächelte

 (564)
Erschienen am 01.09.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Henning Mankell

Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423216470)
Josseles avatar

Rezension zu "Mörder ohne Gesicht" von Henning Mankell

Die Absicht, mit dem Roman eine Botschaft zu transportieren, wirkt zu bemüht und hölzern
Josselevor 20 Tagen

Dieses Buch ist der erste Band von Mankells sehr erfolgreicher zwölfbändiger Reihe um den schwedischen Kommissar Knut Wallander. Das Original erschien vor über 30 Jahren 1991 unter dem Titel „Mördare utan ansikte“. Der deutsche Titel ist also eine wörtliche Übersetzung des schwedischen Originaltitels. In einem kleinen Dörfchen in Schwedens Süden wird ein altes Ehepaar auf brutale Weise ermordet. Die Polizei tappt zunächst völlig im Dunkeln, da die Opfer weder reich waren noch offensichtliche Feinde hatten. Die Frau sagt kurz vor ihrem Tod auf die Frage, ob sie die Täter kannte, dass es Ausländer gewesen seien. Damit führt Mankell in das Grundthema des Romans ein, die Kritik an der Einwanderungspolitik Schwedens und den zunehmenden Rassismus.

Seinen Protagonisten Wallander lässt er dazu sagen: „Eigentlich wäre es mir recht, wenn sich die Mörder in diesem Auffanglager finden ließen. Vielleicht würde sich dann einmal was an dieser gleichgültigen und nachlässigen Haltung gegenüber der Tatsache ändern, dass wer auch immer, aus welchen Motiven auch immer ohne Probleme über die schwedische Grenze kommen kann.“ (dtv Tb, 7. Aufl. 2000, S. 56) oder: „Es ist genau der Fehler einer Asylpolitik, was zu diesem Chaos führt. Im Moment leben wir in einem Land, in das, wer auch immer, mit welchen Motiven auch immer, wie auch immer, wann auch immer und wo auch immer hineinkommen kann. Die Grenzkontrollen sind abgeschafft worden. Die Zollverwaltung ist machtlos.“ (ebd., S. 257)

Diese Sätze sind sehr ähnlich denen, die man 25 Jahre später in Deutschland zu hören bekam.

Der eigentliche Fall hat, wenn man dem Stern glaubt, ein Vorbild in der Realität: Mitte der 80-er Jahre wurde ein altes Ehepaar in Schweden von Zigeunern ermordet, was auch in der damaligen Wirklichkeit zu einem Anstieg der Ausländerfeindlichkeit geführt hat. Wer das nachlesen möchte:
 https://www.stern.de/kultur/buecher/reise-wallanders-welt-3888364.html

Neben dem sozialkritischen Part des Romans kann der eigentliche Fall, oder besser die Fälle, leider nicht bestehen. Es gibt einige Ungereimtheiten, die darauf schließen lassen, dass der Fall nur Verpackung sein sollte. Dennoch wäre ein wenig mehr Mühe bei der Gestaltung und vor allem bei der Aufklärung gut gewesen. Manche Stellen lesen sich wie aus einem billigen Groschenroman entnommen, z.B. der nächtliche Sturz Wallanders vom Gerüst, der durch das Hängenbleiben mit dem Bein einen halben Meter vor dem Beton gestoppt wird. (ebd., S.236) oder die Verfolgungsjagd mit dem Pferdetransporter (ebd., S.246).

Es gibt Sätze, die sind schlicht Unsinn, wobei ich natürlich nicht weiß, ob das an der Übersetzung liegt oder ob es im Original so steht. Ein Beispiel: „Obwohl er es sich eigentlich nicht leisten konnte, nahm er Maltwhisky.“ (ebd., S. 270) Es ist bekannt, dass Alkohol in Schweden sehr teuer ist, aber dass der stellvertretende Polizeichef einer Stadt sich keine Flasche Whisky leisten kann, ist sicher Unsinn. Auch die Gedächtnisleistung der Kassiererin, die sich nach über einem halben Jahr noch erinnern kann, wer nach dem Opfer die Bank betrat und wie der Besuch genau ablief, kann der Kategorie hanebüchen zugeordnet werden.

Die Beziehung Wallanders zur Staatsanwältin ist sehr hölzern und unglaubwürdig geschildert. Viele Ermittlungsansätze werden nicht weiterverfolgt, gesponnene Fäden enden im Nichts. So bleibt unklar, was es mit den argentinischen Knoten auf sich hat oder mit Wallanders Anfrage bei seinem ehemaligen Freund, dem Galopptrainer. So richtig dicke Freunde werden Wallander und ich wohl eher nicht mehr. Zwei Sterne.

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Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783552056084)
Wukcs avatar

Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

Spannender Fall, leider mit unbefriedigender Aufklärung
Wukcvor einem Monat

Im Zentrum des Kriminalromans stehen rätselhafte Morde, bei denen der Täter die Toten wie ein Gemälde anordnet. Nicht weniger wichtig ist jedoch die Figur des Kurt Wallander, der in dieser Folge unter beginnender Diabetes leidet, die Krankheit aber vor seinen Mitmenschen verstecken will. Der Schreibstil, der sich der Figur sehr annähert, aber gleichzeitig filmisch distanziert bleibt, hat mir sehr gut gefallen. Die Figurengestaltung insgesamt, die komplexe Persönlichkeiten erschafft, ist sehr gelungen. Schließlich erfahre ich beim Lesen auch viel über die schwedische Gesellschaft. Toll, wie Mankell das hinkriegt.

Langsam schreitet die Auflösung des Falles voran, Mankell lässt mich detailliert daran teilhaben. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und jedem, den ich während der Zeit traf, erzählt, wie toll dieser Krimi ist. Dann wurde der Täter gefangen. Er hatte in der Tat die Gelegenheit zu den Morden. Das Motiv kann ich bedingt nachvollziehen, es war eben ein Verrückter. Aber die vielen Details - der Täter, ein Postbote, ist (zufällig ?) ein Meisterschütze, er will, dass seine Opfer verkleidet sind, er schleppt ohne mit der Wimper zu zucken halbverweste Körper durch die Gegend - blieben ohne Erklärung. Zum Schluss schreibt der extrem introvertierte Mörder ein Buch. Ich habe tatsächlich überlegt, ob es vielleicht einen zweiten Teil geben soll, in dem ich erfahre, warum der Mann die Leute nicht einfach nur abgeknallt hat. Echt schade, dass dieses tolle Buch so enttäuschend endet!

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Cover des Buches Treibsand (ISBN: 9783423216937)
Jana_hat_buechers avatar

Rezension zu "Treibsand" von Henning Mankell

Lost
Jana_hat_buechervor 3 Monaten

Mankell erkrankt an Krebs und während dieser Krankheitsphase ist dieses Buch entstanden. Es enthält 67 Anekdoten, Zeitgeschichte, Atommüll, seine Zeit in Afrika, Kunst, kritische Anmerkungen zur politischen Lage und vieles mehr. Mir hat das Buch teilweise ganz gut gefallen, da es die unterschiedlichsten Themen waren. Allerdings hat man als Leser das Gefühl, dass einfach alles wahllos niedergeschrieben wurde, was dem Autor in den Sinn kam, daher ist der Titel des Buches Programm. Wie Treibsand verliert man den Überblick und droht unterzugehen. 

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Gespräche aus der Community

Die Wiederentdeckung des Jahres! In unserer neuen Leserunde könnt ihr den erstmals ins Deutsche übersetzte Roman "Der Verrückte" von Bestsellerautor Hennig Mankell gewinnen.

Darin erzählt Mankell von einem der dunkelsten Kapiteln Schwedens: In der aufstrebenden Nachkriegsgesellschaft versucht ein Arbeiter die Wahrheit
über ein Lager im Zweiten Weltkrieg öffentlich machen. Doch als ein
Sägewerk abbrennt, läuft alles aus dem Ruder ...

Schon in den 1970er Jahren veröffentlichte Bestsellerautor Henning Mankell in Schweden den Roman mit dem er die Kriegs- und Nachkriegszeit in seiner Heimat aufarbeitet. Jetzt wurde "Der Verrückte" ins Deutsche übersetzt.

Gemeinsam mit dem Paul Zsolnay Verlag verlosen wir für unsere Leserunde 25 Exemplare.

Nach dem Krieg sucht Bertil in einem Sägewerk sein Glück. Gemeinsam mit einigen anderen Kommunisten möchte er die Vergangenheit eines Lagers für Oppositionelle während des Zweiten Weltkriegs öffentlich machen. Doch als das Sägewerk niederbrennt und Bertil alles zu verlieren droht, läuft er Amok ...

Bitte beantwortet folgende Frage, wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt:

Habt ihr schon andere Bücher von Hennig Mankell gelesen? Was hat euch daran gefallen? Falls nicht, warum möchtet ihr "Der Verrückte" lesen?

Wenn ihr keine Aktionen der Hanser Literaturverlage verpassen wollt, dann folgt der Verlagsseite auf LovelyBooks.

564 BeiträgeVerlosung beendet
Hohleborn8s avatar
Letzter Beitrag von  Hohleborn8vor 8 Monaten

Eigentlich habe ich meine Rezension zu der Verrückte 3 Monaten geschrieben, aber leider ist sie irgendwie im irgendwo des Internets verschwunden. Also hier ein neuer Versuch.

Ich bin seit vielen Jahren Fan von Henning Mankell und habe fast alle seine ins Deutsche übersetzten Bücher glesen. Umsomehr habe ich mich gefreut, dass nun auch nach seinem viel zu frühen Tod weitere alte Romane, die bisher nicht ins Deutsche übersetzt waren, nun nachträglich noch übersetzt wurden.

In der Vergangenheit war es bei mir immer so, dass ich bei den Krimis von Mankell total begeistert war, bei den sonstigen Romanen wie z.B. "Die schwedischen Gummistiefel" jedoch enttäuscht. So geht es mir bei diesem Buch auch.

Schweden nach dem 2. Weltkrieg ist wohl doch etwas zu weit weg von uns im hier und jetzt. Vielleicht hätte mich die ganze Geschichte in den 70-iger Jahren, als das Buch ja von Mankell geschrieben wurde, noch interessiert, heute leider nicht mehr.

Es ist das erste Buch von Henning Mankell, dass ich nicht bis zum Ende gelesen habe. Es war mir einfach zu langatmig und zu düster. Sorry.

Wundersames Afrika

Nach ihrem Abitur ist Elisabeth auf der Suche nach einem Abenteuer. Mutig und weltoffen wie sie ist, zieht es sie nach Afrika. Auf dem Weg dorthin trifft sie ihre Oberstufen-Romanze Stefan wieder. Doch der scheint weniger an einem Afrika-Abenteuer interessiert zu sein und verbringt seine Zeit lieber an touristischen Sandstränden … Elisabeth jedoch taucht komplett in die fremde Kultur ein, verbündet sich mit den Einheimischen und entdeckt die schönen und die grausamen Seiten Afrikas.

Dieser Roman bringt euch den Menschen Afrikas und den bezaubernden Landschaften näher und erklärt auf spielerische Weise die Problematik des Kontinents, die Nachwirkungen des Kolonialismus und das unbedachte Verhalten der Weißen Besucher.
Lasst euch diese spektakuläre Reise nicht entgehen und gewinnt mit etwas Glück „Der Sandmaler“ von Henning Mankell! 
 
Über das Buch: 
Stefan und Elisabeth treffen sich auf dem Flug nach Afrika kurz nach dem Abitur wieder. Gegen Ende der Schulzeit hatten sie eine flüchtige Beziehung. Während Stefan das Strandleben genießt, will Elisabeth dieses fremde Land verstehen. Sie freundet sich mit einem Lehrer an, der ihr die historischen Hintergründe erklärt, und der einheimische Guide Ndou führt sie durch die ärmsten Viertel. Elisabeth lernt, die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen. Bereits in Mankells erstem Afrika-Roman sind seine späteren großen Themen versammelt: die Schönheit des Landes, die Überlebenskunst der Einheimischen, die Gedankenlosigkeit der weißen Touristen und die Nachwirkungen des Kolonialismus.

>> Hier geht's zur Leseprobe!


Über den Autor:
Henning Mankell wurde am 3. Februar 1948 in Stockholm geboren. Ein Jahr später trennten sich seine Eltern  und er wuchs bei seinem Vater in Sveg in Härjedalen, Schweden auf. Sein Großvater war der Komponist Henning Mankell, seine Mutter beging Selbstmord als er in den Zwanzigern war. Schon als Kind wollte Mankell Schriftsteller werden, konnte sich aber ebenso für das Theater begeistern. So begann der 17jährige Mankell als Regieassistent, inszenierte als 20jähriger selbstständig Stücke und fing später ein Schauspielstudium an. Ab 1968 war er nur noch als Theaterregisseur und Autor tätig und zog mit seiner norwegischen Frau nach Norwegen, wo er in den 70er Jahren hauptsächlich wohnte.1972 bereiste er einige afrikanische Länder, eine Reise die sein späteres Leben und Werk maßgeblich beeinflussen sollte. Er veröffentlichte 1973 sein Debüt »Bergsprängaren«, wenig später folgten »Der Sandzeichner« und »Das Gefangenenlager« – alle haben einen stark sozialkritischen Hintergrund. In der Folgezeit war er als Theaterregisseur und Intendant in Skellefteå und Växjö tätig. Außerdem begann er zwischen Schweden und Maputo, Mosambik zu pendeln und baute Mitte der 80er Jahre in Maputo eine Theatergruppe auf. Den Stoff aus seiner Wahlheimat Norwegen verarbeitete er in weiteren Romanen. 1991 schuf er die wohl bekannteste seiner Figuren, den Kriminalkommissar Kurt Wallander, der seinen ersten Auftritt im Roman »Mörder ohne Gesicht« hatte. Es folgten seitdem viele weitere Romane und Fernsehfilme. Neben seinen Romanen für Erwachsene, verfasste Mankell auch viele Kinderbücher wie zum Beispiel »Ein Kater schwarz wie die Nacht«, das 2000 auch auf Deutsch erschien. Im Jahr 2008 erschien »Der Chinese, welcher auch verfilmt wurde, und zwei Jahre später der zehnte Band der Wallander-Reihe »Der Feind im Schatten«. Im Juli 2012 veröffentlichte Mankell seinen vierzigsten Roman »Erinnerungen an einen schmutzigen Engel« und ein Jahr später den 12. Wallander-Fall mit "Mord im Herbst". Für sein Werk und sein Engagement für Afrika wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem »Schwedischen Krimipreis«, dem »Astrid-Lindgren-Preis«, dem »Corine« sowie dem »Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis« der Stadt Osnabrück. Henning Mankell starb nach langem Krebsleiden im Alter von 67 Jahren am 5. Oktober 2015 in Göteborg.

Gemeinsam mit dem Paul Zsolnay Verlag verlosen wir 15 Exemplare von "Der Sandmaler". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 27.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Wohin würdest du gehen, wenn du auf der Suche nach einer Reise wärst, die dein Leben verändert? 

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

Ich wünsche euch ganz viel Glück und freue mich schon riesig auf eure Antworten! 
265 BeiträgeVerlosung beendet
LeenChavettes avatar
Letzter Beitrag von  LeenChavettevor 5 Jahren
Hallo ihr Lieben, hier nun auch (etwas verspätet, entschuldigt bitte!) meine Rezension zu "Der Sandmaler". Es ist ein ganz wundervolles Buch und ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! https://www.lovelybooks.de/autor/Henning-Mankell/Der-Sandmaler-1447304071-w/rezension/1497799689/

Henning Mankells sehr persönlicher Roman

Die Handlung seines letzten Romans "Die schwedischen Gummistiefel" hat Henning Mankell in die gewaltige Landschaft der schwedischen Schären platziert und dabei seine Figuren mit großer Leidenschaft gestaltet. Dieser Roman, den er kurz vor seinem Tod beendet hat, ist ein sehr persönliches Buch, eins, das sehr lange in Erinnerung bleiben wird.
Jetzt erscheint diese emotionale Geschichte auf Deutsch, und ihr habt die Möglichkeit, an einer Leserunde dazu teilzunehmen!

Zum Inhalt
Seit Fredrik Welin als Chirurg ein Kunstfehler unterlief, lebt er allein auf einer einsamen Insel in Schweden. Ihm ist nach dem Brand seines Hauses so gut wie nichts geblieben. Nur wenige Menschen, die ihm nahestehen: Jansson, der pensionierte Postbote, die Journalistin Lisa Modin, in die er sich verliebt, und seine Tochter Louise, die schwanger ist und in Paris lebt. Als sie wegen eines Diebstahls in Untersuchungshaft gerät, ruft sie ihn zu Hilfe. Während er in Paris über ihre Freilassung verhandelt, erfährt er, dass auf den Schären schon wieder ein Haus in Flammen steht. Mankells letzter Roman, der Nachfolger des Bestsellers "Die italienischen Schuhe", ist ein sehr persönliches Buch und beschwört die Möglichkeit menschlicher Nähe angesichts von Einsamkeit, Alter und Tod.

Hier geht es zur Leseprobe

Zum Autor
Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, Schweden, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und in Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller, u.a. "Die fünfte Frau" (1998) und "Mittsommermord" (2000). Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane "Daisy Sisters" (2009) und "Erinnerung an einen schmutzigen Engel" (2012), die Krimis "Der Chinese" (2008), "Der Feind im Schatten" (2010) und "Mord im Herbst" (2013) sowie das Porträt "Mankell über Mankell" der dänischen Journalistin Kirsten Jacobsen. In seinem letzten und sehr persönlichen Buch "Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein" setzt er sich mit seiner schweren Krebserkrankung auseinander, der er am 5. Oktober 2015 erlegen ist. Im August erscheint mit "Die schwedischen Gummistiefel" sein letzter Roman.

Rechtzeitig zum Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit Zsolnay 25 Exemplare von "Die schwedischen Gummistiefel".
Möchtet ihr Fredrik auf einer Reise zwischen der schwedischen Schärenwelt und der französischen Metropole begleiten? Glaubt ihr, dass es einen Zusammenhang zwischen den Häuserbränden gibt? Wenn ihr Lust auf eine Leserunde zu dieser herzbewegenden Geschichte habt und ihr euch darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet, solltet ihr euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 28.08. bewerben und auf folgende Frage antworten:

Nach seiner gescheiterten Karriere als Chirurg lebt Fredrik abgeschottet auf einer einsamen Insel. Freunde hat er kaum.
Könnt ihr euch vorstellen, eine längere Zeit so zu leben, fast ohne menschliche Kontakte? Oder braucht ihr immer viele Menschen um euch?


Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen & Leserunden.
822 BeiträgeVerlosung beendet
biancaneve66s avatar
Letzter Beitrag von  biancaneve66vor 6 Jahren
Sorry, und Danke, @aba für deine Nachricht! Ich dachte wirklich, dass ich meine Rezension schon eingestellt hätte! https://www.lovelybooks.de/autor/Henning-Mankell/Die-schwedischen-Gummistiefel-1235961395-w/rezension/1355351548/

Zusätzliche Informationen

Henning Mankell wurde am 03. Februar 1948 in Stockholm (Schweden) geboren.

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