Henning Mankell Begegnung am Nachmittag

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Inhaltsangabe zu „Begegnung am Nachmittag“ von Henning Mankell

„Ich will nicht länger mit einem Mann verheiratet sein, von dem ich seit 23 Jahren getrennt lebe“, sagt sie und fordert nach 60 Ehejahren die Scheidung. Sie möchte, dass er die Papiere unterschreibt – sofort. Doch im Gespräch miteinander scheint plötzlich zwischen ihnen noch einmal alles möglich, vom Mord bis zur lebenslangen Liebe. Henning Mankell hat längst bewiesen, dass er mehr kann als Krimi, dass er auch ein Meister poetischer, psychologisch tiefgründiger menschlicher Dramen ist. Nadja Tiller und Walter Giller, Film-Traumpaar, Bambi-Preisträger und seit vielen Jahren miteinander verheiratet, sprechen die beiden Hauptfiguren nicht nur, sie leben sie.

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  • Rezension zu "Begegnung am Nachmittag" von Henning Mankell

    Begegnung am Nachmittag
    Pongokater

    Pongokater

    21. November 2012 um 19:05

    Zunächst erscheint es so, als ob Mankell sich in die Fußstapfen von Strindberg und Bergmann begeben und dem Hörer die ganz gewöhnliche schwedische Ehehölle zeigen wollte. Aber die Auflösung ist ganz anders, beinah zauberhaft und ein Hoch auf die Liebe unter schwersten Bedingungen. Nadja Tiller und Walter Giller füllen die Rollen des Ehepaars brillant aus. Höchste Kunst!!!

  • Rezension zu "Begegnung am Nachmittag" von Henning Mankell

    Begegnung am Nachmittag
    sabisteb

    sabisteb

    27. February 2012 um 20:27

    Nach 60 Jahren Ehe will Sie nun endlich die Scheidung, nachdem sie ohnehin schon lange getrennt leben. "Ich will nicht länger mit einem Mann verheiratet sein, von dem ich seit 23 Jahren getrennt lebe. Oder sind es sogar 24 Jahre?“ Jedenfalls will sie vor ihrem Tod Ordnung in ihrem Leben schaffen und hat die Scheidungspapiere gleich mitgebracht. Er will aber nicht unterschreiben, wozu auch? Er ist fast 90, alles ist gut so wie es ist, warum jetzt noch scheiden lassen? Nach vielen Jahren der Trennung reden die beiden alten Leutchen nun endlich wieder miteinander. Zunächst über das, worüber alte Leute eben so reden: Krankheiten, Tabletten, Pflegedienste, danach über die Vergangenheit und darüber geraten sie sich doch noch in die Haare und rechnen endlich miteinander ab: Lust und Unlust und ein lange gehütetes Geheimnis kommen auf den Tisch. Henning Mankell ist vor allem für seine Wallander Krimis bekannt. Weniger bekannt ist, dass er ab und an Hörspiele schreibt. Rainer Clute übersetzte 2008 dieses schwedische Hörspiel und besetzte es mit dem Ehepaar Nadja Tiller und Walter Giller, für die das ihr allererstes Hörspiel war. Obwohl es sich um ein klassisches, sparsames Radiohörspiel mit klassischer Spielzeit von unter einer Stunde und einer Minimalbesetzung von nur zwei Sprechern handelt und es des Weiteren so gut wie keine akustische Untermalung gibt, ist die Geschichte erstaunlich dicht und es wird nie langweilig obwohl hier nur zwei alte Leute miteinander (recht inkonsequent) abrechnen. In Fragmenten werden Episoden aus dem Leben dieses alten Ehepaares erzählt und das Ganze mit den Wehwehchen des Alters gewürzt. Fazit: unterhaltsame Abrechnung mit dem Leben, der Ehe und dem ganzen Rest.

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