Henning Mankell Daisy Sisters

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Inhaltsangabe zu „Daisy Sisters“ von Henning Mankell

Die 'Daisy Sisters', das sind Elna und Vivi, Brieffreundinnen, Töchter der schwedischen Arbeiterklasse und beide siebzehn, als sie sich im Sommer 1941 zu einer gemeinsamen Radtour an die norwegische Grenze verabreden. Sie träumen von Freiheit und Unabhängigkeit und davon, aus der sozialen Enge ihres Alltags auszubrechen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch Elna wird von einem jungen Grenzsoldaten vergewaltigt und schwanger, die Abtreibung missglückt, und 1942 wird ihre Tochter Eivor geboren. Auch Eivor ist von einer rastlosen Sehnsucht getrieben, doch ihre Versuche, sich eine eigene Existenz jenseits von Heim und Familie aufzubauen, enden ein ums andere Mal mit ungewollten Schwangerschaften. Elnas Schicksal wiederholt sich an Eivor und schließlich auch an Eivors Tochter Linda, die mit achtzehn ihr erstes Kind erwartet.

Familiengeschichte über mehrere Generationen, wobei sich die Handlung eigentlich nur wiederholt.

— mischiefmanaged
mischiefmanaged

Schweden zur Zeit des 2. Weltkrieges : 2 Freundinnen auf Fahrradtour durchs Land. Was fröhlich und unbeschwert beginnt, ist nach wenigen Sei

— supersusi
supersusi

Leider echt langweilig! Bin besseres von Henning Mankell gewöhnt!

— SophieNdm
SophieNdm

Interessante Geschichte, gut geschrieben, aber mit einer mehr als anstrengenden Protagonistin

— Phantasienreisen
Phantasienreisen

Enttäuschender Roman von meinem Lieblingsschriftsteller. Langweilige Erzählung über Elna, ihrer Tochter Eivor usw...

— janaka
janaka

Ein großartiges Buch! Der für mich persönlich beste Mankell, den ich bisher gelesen habe. 5 Sterne von mir :)!

— Cellissima
Cellissima

Ich habe mich auch gefragt warum dieses Buch Daisy Sisters heißt, leider ging es um diese garnicht, und gerade von den beiden wollte ich mehr! Aber es gibt ja auch noch genug andere Bücher von Herrn Mankell, die äußerst zufrieden stellend sind.

— bibliomaniac
bibliomaniac

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  • trostlos und düster

    Daisy Sisters
    supersusi

    supersusi

    19. May 2017 um 14:02

    Schweden zur Zeit des 2. Weltkrieges : 2 Brieffreundinnen treffen sich und fahren mit dem Fahrrad durch Schweden. Durch eine Vergewaltigung wird die eine schwanger. Der Versuch einer Abtreibung endet wieder in sexueller Nötigung und schlägt zudem fehl, sodass die Familie von der Schande erfährt. Das dadurch geborene Kind wird kühl und distanziert erzogen, da es der Mutter schwerfällt, Nähe aufzubauen. Auch die Tochter erfährt sexuelle Gewalt und führt ein trostloses Leben. Jeder Versuch, sich zu befreien und ein selbstbestimmtes Leben zu führen, scheitert. Meist, weil wieder eine Schwangerschaft dazwischen kommt. Die Schicksale dieser Frauen sind alle so hoffnungslos und düster, dass einem das ganze Buch sehr trostlos vorkommt. Aber am schlimmsten fand ich dieses Schweigen. Keiner hat wirklich mit dem anderen geredet ! Die Frauen nicht mit ihren Männern, die Mütter nicht mit ihren Töchtern.... Nie haben die Männer oder die Frauen über ihre Gedanken, Gefühle oder ihre Wünsche und Träume gesprochen. Dabei hätte es so vieles leichter gemacht. Ein großer Teil des Unglücks hätte nicht sein müssen, wenn man mal mitgeteilt hätte, wie es einem geht. Viele Mißverständnisse hätten beseitigt werden können und man hätte nicht nur aufgrund von Mutmaßungen darüber, was der andere denkt oder erwartet, gehandelt. Nicht mal über die Dinge, die passiert sind wird gesprochen. Die Tochter erzählt nichts von der Vergewaltigung und die Mutter nichts von ihrer, obwohl dies vielleicht ein Trost gewesen wäre, da sie dann empathisch reagieren könnte. Die Tochter erfährt durch das Schweigen der Mutter auch nie, dass sie einer Vergewaltigung entstammt und dass diese deshalb so verschlossen und kühl ihr gegenüber ist. Jeglicher Annäherungsversuch der Mutter später wird abgewehrt und die Gespräche drehen sich um Alltagsbanalitäten, wenn sie überhaupt zustande kommen. Das Buch ist natürlich gut geschrieben und liest sich auch gut, aber es hätte statt des fröhlichen Titels "Die Daisy Sisters" eher "das große Schweigen" heißen müssen. Denn das Unbeschwerte ist nach wenigen Seiten vorbei. Lesenswert, aber sehr trostlos und deprimierend.

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  • Jeder ist seines Glückes Schmied

    Daisy Sisters
    Rabbitfan

    Rabbitfan

    14. June 2016 um 18:28

    Der Roman "Daisy Sisters" von Henning Mankell ist mit seinen 560 Seiten am 01. Mai 2011 im dtv Verlag erschienen. Buchrücken: Die >Daisy Sisters<, Elna und Vivi, sind beide siebzehn, als sie sich im Sommer 1941 zu einer gemeinsamen Radtour an die norwegische Grenze verabreden. Sie träumen von Freiheit und Unabhängigkeit und davon, aus der sozialen Enge ihres Alltags auszubrechen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch vor allem Elnas hochfliegende Pläne werden vom Schicksal ein ums andere Mal durchkreuzt… Autor: Henning Mankell, geb. 1948 in Härjedalen, ist einer der angesehensten und meistgelesenen schwedischen Schriftsteller, vor allem bekannt durch seine Wallander-Romane. er lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv. Eine Übersicht aller auf Deutsch erschienenen Bücher von Henning Mankell finden Sie unter www.mankell.de und am Schluss dieses Bandes. Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Henning Mankell. Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, ich dachte, dann lese ich doch mal eine schwedische Familiengeschichte über zwei nette Frauen, nochmal etwas anderes als immer Krimis... Das Buch erzählt von drei Generationen, wobei die Hauptprotagonistin Eivor aus der Zweiten stammt. Mit ihr beginnt der Prolog und verweist direkt auf die Vorgeneration, ihre Mutter Elna, welche zusammen mit ihrer Freundin Vivi die >Daisy Sisters< ausmacht. Mit den >Daisy Sisters< beginnt dann im Rückblick die Geschichte. Man erfährt direkt zu Anfang, daß Eivor aus einer ungewollten Schwangerschaft entstanden ist, herbeigeführt durch eine Vergewaltigung. Henning Mankell erzählt über die Lebensumstände der Protagonisten zur Kriegszeit. Er beschreibt, wie die beiden >Daisy Sisters< sich kennen lernten und sich nach drei Jahren zu ihrer Fahrradtour trafen. Was sie aus ihren Träumen machten und geht über zu Lebensgeschichten von weiteren Protagonisten, die dann alle zusammenlaufen. Schließlich fällt der Blick auf Eivor. Passiert ihr das gleiche, wie ihrer Mutter oder bekommt sie ihr Leben mit ihren Träumen „besser“ hin? Im großen und ganzen geht es die ganze Zeit in dem Buch darum, wie alle diese Figuren ihr Leben leben. Es sind harte Zeiten, es gibt harte Schicksale, und es wird auf sehr nachvollziehbare und realistische Art beschrieben, wie die einzelnen Figuren diese meistern, bzw., was sie letztendlich aus ihrem Leben machen. Das Buch ist sehr interessant und spannend, in ganz einfacher Sprache geschrieben, und diese einfache Schreibweise scheint sehr gut zu den einfachen Leuten und der kargen Zeit zu passen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, daher fünf Sterne.

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  • Es gibt bessere Mankell-Romane

    Daisy Sisters
    Phantasienreisen

    Phantasienreisen

    22. July 2015 um 19:03

    Etwa eine Woche ist es nun her, dass ich Henning Mankells Roman „Daisy Sisters“ las und noch immer bin ich hin- und hergerissen. Ich schätze Henning Mankell sehr, als Autor ebenso wie als sozial engagierten Menschen, und seine Bücher haben in meinem Regal einen angestammten Platz. In der Tat war Mankell sogar der erste Schriftsteller, den ich für mich als „Lieblingsautor“ betiteln konnte. Das heißt jedoch nicht, dass ich blind alles lobe, was er schreibt. Seinen Roman „Tiefe“ habe ich beispielsweise einst abgebrochen. Doch was mir nun mit „Daisy Sisters“ passierte, kannte ich im Zusammenhang mit Mankell-Lektüre bislang nicht: Ein Sich-Hingezogen-Fühlen von Mankells Kunst des Geschichtenerzählens und ein gleichzeitiges Abgestoßen-Werden von der unerträglichsten Protagonistin, der ich in diesem Lesejahr begegnet bin. Doch von Anfang an. Schweden im Jahr 1941. Die 17-jährige Elna trifft sich zum ersten Mal mit ihrer langjährigen Brieffreundin Vivi. Während der gemeinsamen Radtour fahren die „Daisy Sisters“, wie sich Vivi und Elna nennen, an die norwegische Grenze, wo sie zwei Soldaten kennenlernen. An einem Abend haben es die Männer darauf abgesehen, die beiden Freundinnen abzufüllen. Doch während Vivi den Alkohol recht gut verträgt und durchaus noch Herr ihres Körpers und Verstandes ist, setzt Elna der Alkohol extrem zu. Damit spielt sie den Plänen der Soldaten in die Hände und wird vergewaltigt. Es ist Elnas erstes Mal und sie wird prompt schwanger. Nach einem gescheiterten Abtreibungsversuch, der sie fast das Leben gekostet hätte, bringt Elna schließlich ihre Tochter Eivor auf die Welt. In ihr soll sich Elnas Schicksal wiederholen – und zwar mehr als einmal. Als Jugendliche wird Eivor von ihrer ersten Liebe vergewaltigt, doch bleibt ihr eine Schwangerschaft erspart. Aber als sie Jahre später kurz davor steht, einen Job bei ihrer Traumfirma anzutreten, „vergisst“ ihr Freund Jacob, zu verhüten. Es ist das erste Mal, dass sie ungeschützten Geschlechtsverkehr haben – und natürlich wird Eivor schwanger. Statt des Traumjobs fristet sie nun als 19-Jährige ein Dasein als Hausfrau und Mutter, die nahezu nie die heimischen vier Wände verlässt und kein eigenes Leben mehr hat. Als Eivors Sohn älter ist, möchte sie die Verwirklichung ihres Traums nachholen. Jacob, mit dem sie inzwischen verheiratet ist (nicht aus Liebe, sondern wegen des gesellschaftlichen Anstands), erweist sich bei seinem Frauenbild jedoch als äußert rückständig. Damit Eivor nicht arbeiten gehen kann, sieht er nur einen Ausweg: Sie muss erneut schwanger werden. Also vergewaltigt Jacob seine eigene Frau. Auch dieses Mal wird sie schwanger. Im Laufe der Jahre findet Eivor immerhin genug Stärke, um sich von Jacob scheiden zu lassen. Doch als sie ihre Jugendliebe (und damit ihren ersten Vergewaltiger) wiedersieht, lässt sie sich gutgläubig auf einen gemeinsamen Urlaub ein – der natürlich in einer gemeinsamen Nacht und einer weiteren ungewollten Schwangerschaft endet. Ihr merkt schon: Elna und Eivor scheinen irgendwie das Pech gepachtet zu haben. Mir persönlich waren die Zufälle jedoch allzu zufällig und dadurch unglaubwürdig. Es ist weniger die Tatsache, dass beide Frauen vergewaltigt werden, sondern es sind vielmehr die Schwangerschaften, die mich die Geschichte irgendwann nicht mehr richtig ernst nehmen ließen. Eivor hat nur viermal in ihrem Leben ungeschützten Geschlechtsverkehr – und in drei dieser vier Fälle wird sie schwanger. Seien wir ehrlich: Wie wahrscheinlich ist das schon? Abgesehen davon hat mich Elnas Geschichte zwar sehr mitgenommen, doch konnte ich einfach keinerlei Mitgefühl für ihre Tochter Eivor aufbringen, denn für mich war sie von Anfang an einfach unausstehlich. Als Jugendliche und auch als Erwachsene provoziert sie ständig Streit mit Mutter Elna, beleidigt sie sogar – dabei tut Elna nie etwas Falsches und Böses, sondern versucht lediglich, ihrer Tochter zu einem besseren Leben zu verhelfen. Hinzu kommt, dass Eivor sich als Teenie zwar sehr rebellisch zeigt, aber nach dem Auszug aus der elterlichen Wohnung eigentlich überhaupt nicht weiß, was sie denkt oder will. Sie behauptet, von einem Job als Schneiderin in der großen Textilfirma Algots zu träumen und ist völlig davon überzeugt, dass sie diese Stelle auch bekommt. Doch tut Eivor sehr lange gar nichts, um diesem Traum ansatzweise näher zu kommen. Stattdessen betrinkt sie sich jedes Wochenende und fährt mit oberflächlichen Bekanntschaften sinnlos in einer Autokolonne Stunde für Stunde im Kreis um einen städtischen Platz. Sie hat keine wirkliche Meinung und wenn, versucht sie nicht einmal, diese durchzusetzen; sie trinkt und raucht, obwohl ihr das eigentlich gar nicht schmeckt; tut und sagt Dinge, die sie nicht möchte, nur weil es bequemer ist, anderen nicht zu widersprechen – nicht einmal bei der Freizeitplanung. Später, nachdem sie Mutter ist, entwickelt Eivor sich zwar ein wenig weiter, doch ist sie noch immer nicht in der Lage, für ihr eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen. Dass sie ihre beruflichen Träume nie verwirklichen kann, sieht sie allein in den Schwangerschaften begründet. Tatsächlich verbaut Eivor sich ihre Chancen auf Veränderung aber immer wieder auch selbst, indem sie allzu schnell irgendwelche banalen Ausflüchte sucht, mit denen sie jede Aussicht auf Weiterbildung oder gute Jobs beerdigen kann. Gleichzeitig ergibt sie sich widerstandslos den Launen der Männer: Die Männer, die ihr etwas bedeuten oder bedeutet haben, schlagen und vergewaltigen sie wieder und wieder – und was tut Eivor? Sie redet sich das schön, gibt sich selbst die Schuld oder nimmt sich vor, sich nicht mehr auf diese Männer einzulassen, tut es dann aber doch mit der Rechtfertigung gegenüber sich selbst, dass die Männer sich doch sicher geändert haben und dass das, was ihr angetan wurde, der Vergangenheit angehört. Ich weiß, diese Art Frau gibt es wirklich, doch wenn mir als Leserin das Schicksal eines Protagonisten nahe gehen soll, ich jedoch nicht einmal für einen winzigen Augenblick so etwas wie Sympathie oder Mitleid empfinde, sondern diese Person nur permanent wachrütteln möchte, ist das Lesen für mich eher mit Frust als Genuss verbunden. Zwischenzeitlich war ich von Eivor derart genervt, dass ich das Buch für mehrere Tage zur Seite legen musste, obwohl meine Neugier an diesem Generationenroman ungebrochen war. Statt Eivors Geschichte zu lesen, die ca. 75 Prozent des Buches einnimmt, hätte ich lieber mehr über das Leben ihrer Mutter Elna erfahren oder den Lebensweg von Elnas Freundin Vivi verfolgt. Und ja, selbst über Elnas und Eivors Nachbarn, den Alkoholiker Anders, hätte ich gerne mehr gelesen – im Gegensatz zu Eivor hat der wenigstens einen wirklichen Charakter! Doch trotz dieses frustrierenden Leseerlebnisses würde ich „Daisy Sisters“ nicht als schlechtes Buch bezeichnen. Denn Henning Mankell schreibt auf gewohnt hohem Niveau und liefert sehr genaue Portraits von der Gesellschaft in den einzelnen Jahrzehnten, davon, was es heißt, in diesen Zeiten Frau zu sein, und nicht zuletzt Portraits der beiden Frauen Elna und Eivor. Wer also kein Problem mit charakterschwachen Protagonisten und allzu zufälligen Zufällen hat, der sollte zu „Daisy Sisters“ greifen. Für wen jedoch halbwegs sympathische Charakere eine Voraussetzung sind, um ein Buch genießen zu können, der sollte sich wohl besser anderen Lektüren widmen. Henning Mankell hat schließlich genug andere, bessere Bücher geschrieben. Fazit: Mit „Daisy Sisters“ hat Henning Mankell zwar erneut sein famoses Schreibtalent unter Beweis gestellt, doch macht Protagonistin Eivor das Lesen zu einer großen Geduldsprobe, die ich nur mit viel Mühe durchgestanden habe.

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  • Nicht ganz einfach ...

    Daisy Sisters
    engineerwife

    engineerwife

    02. January 2015 um 17:07

    So, eben habe ich das Buch zugeklappt und möchte auch gleich meinen Eindruck zu Papier bringen. Henning Mankell, den meisten bekannt als Krimi-/Thriller Autor hat mit diesem Buch einen gigantischen Generationenroman geschaffen, der unter die Haut geht. Anfangs scheute ich mich vor dem Wälzer, da es ja durchaus auch einige negative Rezensionen gibt. Nun freue ich mich umso mehr, dass ich durchgehalten habe. Der Roman schildert das Leben dreier Generationen von Frauen in Schweden vom zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre. Sie haben es nicht einfach, das Leben ist hart und kann zuweilen grausam sein. Es scheint, als treten alle drei in die gleichen Fallen, die das Leben stellt - kommen einem oft sogar naiv vor. Sie sind alle auf der Suche nach ein bisschen Glück und Wärme, die beide schwer zu finden sind. Der Roman ist ein zeitweise bedrückend - skandinavisch düster, macht jedoch auch immer wieder Hoffnung. Ich persönlich empfinde es als Bereicherung ihn gelesen zu haben und gebe ihn gerne an eine liebe Buchfreundin weiter.

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Henning Mankell - Daisy Sisters

    Daisy Sisters
    Nat

    Nat

    25. August 2013 um 10:04

    Klappentext: Die “Daisy Sisters”, Elna und Vivi, sind beide siebzehn, als sie sich im Sommer 1941 zu einer gemeinsamen Radtour an die norwegische Grenze verabreden. Sie träumen von Freiheit und Unabhängigkeit und davon, aus der sozialen Enge ihres Alltags auszubrechen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch vor allem Elnas hochfliegende Pläne werden vom Schicksal ein ums andere Mal durchkreuzt… Meine Meinung: Ich kannte Mankell bisher nur durch seine Wallander-Krimis (die ich sehr mochte) und ich muss sagen, dass mich auch “Daisy Sisters” überzeugt hat. Das Buch handelt von Frauenleben in Schweden von den 1940er bis zu den frühen 1980er Jahren. Die Hauptfiguren sind Elna, die bei einer Radtour mit ihrer Freundin Vivi vergewaltigt und dabei schwanger wird und ihre Tochter Eivor, die auch früh Mutter wird. Beide Frauen müssen sich mit den gesellschaftlichen Normen und Regeln auseinandersetzen, die vorgaben, wie eine Frau sich zu verhalten und zu leben hat. Hinzu kommen die gesellschaftlichen Realitäten, die auf Arbeiter, auf “einfache Leute” einwirkten und immer noch einwirken. Eine wirkliche Emanzipation gelingt den Hauptfiguren nicht, auch wenn Eivor sich in einer Männerdomäne behauptet (sie wird Kranfahrerin) und sich den Respekt ihrer männlichen Kollegen erkämpft. Auch Eivors Tochter Linda wird sehr früh schwanger und setzt so das “Schicksal” oder das Lebensmodell ihrer Großmutter und ihrer Mutter fort. Ich finde das Buch sehr lesenswert, da mich Lebensrealitäten im Verlauf der Geschichte immer sehr interessieren und es Mankell gelingt, gesellschaftliche Missstände sehr klar aufzuzeigen. Sehr empfehlenswert!

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  • Daisy Sisters von Henning Mankell.

    Daisy Sisters
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 02:48

    Diesen Roman habe ich nun schon zum zweiten Mal gelesen und dabei dachte ich zunächst der Herr Mankell, der kann nur Krimis. Doch die Generationen übergreifende Erzählung eines sich immer wiederholenden Frauenschicksals fesselt fast so sehr wie Kurt Wallander und seine Fälle. Auf den ersten Blick scheint es nichts besonderes zu geben an den Biografien der Mutter und Tochter, doch mir ging nach und nach das Herz auf für die beiden Frauen, die für mich zwei ganze Generationen skandinavischer Frauen repräsentieren mit ihren Entscheidungen, Fehlern und verpassten Träumen. Die Art, wie Mankell von seinen Hauptfiguren erzählt, so schnörkellos und nicht im geringsten sentimental, steht in krassem Kontrast zu dem, was er über sie erzählt. Der Leser, also in diesem Fall ich, wird mitgerissen und ist abwechseln Elna und Eivor. Man hasst und liebt diese Frauen, man regt sich ohne Ende darüber auf wie sie sich selbst das Leben verbauen in dem sie zu früh Kinder kriegen und es nicht schaffen ihr Potential auszuschöpfen, man schluchzt innerlich wenn man liest wie sie trotz aller Hoffnung und des guten Willens vom Leben gebeutelt sind. Diese beiden Frauen scheinen nicht gewinnen zu können und ich schwanke hin und her zwischen der Meinung, Mankell traut sich offen und ehrlich zu sein und der Unterstellung er möge einfach gerne Frauen leiden sehen. Denk was Du willst, aber für mich ist eine solch heftige Reaktion auf die Charaktere eines Romans und ihr Schicksal ein Zeichen dafür, dass es sich um eine äußerst lesenswerte Geschichte handelt. Eine Geschichte, die man nicht auf Armeslänge halten kann, eine Geschichte in die man hinein gezogen wird, die einen zu Lesenszeiten mit Haut und Haar verschlingen wird und wenn man sie niederlegt ist man außer Atem. Denn das was man gerade gelesen hat, das scheint nicht Fiktion zu sein, das scheint ganz nah an uns selbst. Dies ist ein lesenswerter Roman mit authentischen Charakteren, der seine Leser nicht so schnell wieder los lässt.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    ninchen1809

    ninchen1809

    29. May 2012 um 12:02

    „Daisy Sisters“ gehört zu den früheren Werken von Henning Mankell, in dem das schicksalhafte Leben zweier Frauen erzählt wird. Die Geschichte beginnt mit Elna, die mit ihrer langjährigen Brieffreundin Vivi eine Radtour unternimmt. Auf ihrer Radtour treffen sie auf zwei junge Männer, die mit ihnen anbandeln. Elna wird allerdings von einem von ihnen vergewaltigt und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Denn unglücklicherweise wird Elna schwanger, bekommt ein Mädchen, welches sie Eivor nennt. Der größte Teil des Buches dreht sich um das Leben von Eivor, welche ein ähnliches Schicksal wie ihre Mutter ereilt. Sie wird mit 18 Jahren schwanger. Sie durchlebt eine schwierige Ehe und eine schwierige Zeit als allein erziehende Mutter. Sie kommt von einem traumatischen Erlebnis ins andere. Doch sie gibt nicht auf. Mankell beschreibt sehr eindrucksvoll das Lebensschicksal der Frauen in der Nachkriegszeit in Schweden bis in die 80er Jahre hinein, die als ungelernte Kräfte in Fabriken teilweise in Akkord arbeiten. Sensibel versetzt er sich in deren Lage und schildert so in einem locker und leicht lesbaren Roman ein Stück schwedische Sozialgeschichte. Mankell zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Rolle der Frau und deren Rechte sich erst in den letzten Jahrzehnten gewandelt haben. Des Weiteren beschreibt Mankell ein ganz anderes Schweden. Hier wird kein malerisches Schweden inkl. der wunderschönen Natur dargestellt, sondern ein Schweden mit Fabriken, Hochhäusern, Armut, Alkohol, Brutalität, etc. Hätte es sich hier um einen neueren Roman von Henning Mankell gehandelt, wäre ich sehr enttäuscht gewesen. Das ist kein „Mankell“ wie man ihn kennt. Aber mit dem Hintergrundwissen, dass es sich um ein „30 Jahre alten Mankell“ handelt, habe ich meine Erwartungen heruntergeschraubt und bin letztendlich angetan von diesem Buch.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    juhidiko

    juhidiko

    22. April 2012 um 10:34

    Nach dem ich schon einige Krimis von Henning Mankell gelesen habe, freute ich mich auf einen Familienroman mit spannender Geschichten aus mehreren Generationen. Der Roman handelt zwar von Mutter, Tochter und Enkelin, aber leider ereilt alle drei das gleiche Schicksal. Klar gibt es die taffe Eivar, die ihren Weg geht und es irgendwie schafft "Durchzukommen". Aber insgesamt wirkt dieses Buch recht düster und wenig hoffnungsvoll mit Blick auf die Rolle der Frau.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    bibliomaniac

    bibliomaniac

    07. February 2012 um 11:01

    Wir schreiben das Jahr 1941, und endlich herrscht wieder Sommer, nachdem soeben der härteste Winter seit Menschengedenken zu Ende ging. Elna und Vivi sind mit dem Fahrrad auf dem Weg zur norwegischen Grenze, beflügelt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit. Doch dann ändert ein schicksalhaftes Unglück ihr Leben Ich mußte jetzt erstmal zwei Tage warten um eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, weil ich mir erstmal darüber klarwerden musste was ich überhaupt gelesen habe. Der Titel des Buches lautet Daisy Sisters, nur leider habe ich über die Daisy Sisters nichts erfahren, außer das was in der Inhaltsangabe steht, und das war es. Ich habe wirklich gedacht, ich bekomme einen Einblick in das Leben der Daisy Sisters,würde mit ihnen durch dick und dünn gehen, und jeden Schicksalschlag mit ihnen teilen, aber dem war nicht so. Wir machen in dem Buch Zeitsprünge, d.h. wir fangen 1941 an, gehen weiter in die 60er,70er,80er Jahre, aber wir begleiten nicht die Daisy Sisters,sondern die Tochter von Elna, Eivor. Das ganze Buch nach 1941 handelt von Eivor, nicht von den Daisy Sisters, Eivors ganzes Leben wird beschrieben, dass sie das selbe Schicksal trägt wie ihre Mutter, dass sie beziehungsunfähig ist, dass sie drei Kinder hat von zwei verschiedenen Männern usw. Aber die Geschichte wollte ich nicht lesen,ich wollte die Daisy Siters, und die habe ich leider nicht bekommen, obwohl der Klappentext des Buches so interessant geklungen hat. Ich bin enttäuscht ein Buch gelesen zu haben das sowenig mit dem Titel gemein hat, Eigentlich finde ich das Henning Mankell sehr gute Bücher schreibt, aber dieses hier war nicht meins, vielleicht hätte er sich mehr gedanken über den Titel seines Buches machen sollen, denn der stimmt mit der Geschichte nicht wirklich überein.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2011 um 10:15

    Zu diesem Buch musste ich vor einer eigenen Rezension das tun, was ich ansonsten nach Möglichkeit vermeide: ein paar Rezensionen anderer Kritiker lesen. Und ich wurde auch gleich fündig zu den Gründen für die Unsicherheit in meinem Urteil. Es geht um ein Jugendwerk Mankells. - Zweifellos kommt in diesem Roman von Henning Mankell schon sein überbordender erzählerischer Drang zum Ausdruck. Auch seine Neigung, sich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen, ist bereits in diesem Werk unverkennbar. Gesellschaftskritik, insbesondere durch Darstellung von Gewalt, die bis in unsere „aufgeklärte“ Zeit hinein reicht, aber auch durch Schilderung der vom Adels-Feudalismus bis zur Finanzaristokratie sich erstreckenden Klassenunterschiede mit unverdientem Reichtum hier und unerträglicher Armut dort, bewegen schon den jungen Mankell. Anderseits fehlt für mein Empfinden in diesem frühen Werk eine Verdichtung wie Mankell sie später erreicht. Dass sich in dem Roman die Lebensläufe von Mutter und Tochter in vielen Punkten wiederholen, mag als künstlerisches Mittel gewollt sein. Trotzdem wirkt die Wiederholung für mein Empfinden nicht komprimiert genug. Gleichwohl kommt beim Lesen keine Langeweile auf. - Das Leben von Elna und Vivi, den Daisy Sisters, und in nächster Generation das Leben von Eivor, der Tochter von Elna, und schließlich von Eivors Tochter Linda verläuft in verhältnismäßig ähnlichen Bahnen. Der Aufstieg aus der Arbeiterklasse ist, wie auf der ganzen Welt so auch in Schweden nur über eine höhere Bildung zu erreichen. Diese Bildung wird bei Elna, bei Eivor und bei Linda durch eine frühe, aufgezwungene Mutterschaft vereitelt. So gelingt es Eivor nicht, ein geordnetes Leben zu führen und vermag sie auch Linda nicht auf einen besseren Weg zu bringen. Eivor gerät an einen Verbrecher, auf den sie sich trotz einer vorausgegangenen Vergewaltigung durch ihn erneut einlässt. Weil im Prekariat, wie man heute sagen würde, ein Ausbruch aus moddrigen Bahnen meist nicht gelingt? Weil die schwedischen Männer, schwedische Männer der Arbeiterklasse, Männer überhaupt, auf der ganzen Welt, zu Faulheit, Alkoholsucht und Gewalttätigkeit neigen? Weil Frauen vom Fortpflanzungstrieb noch mehr als Männer beherrscht werden und aus der Geschichte ihrer Geschlechtsgenossinnen nichts lernen, sondern ihre eigenen Erfahrungen machen müssen? Mankell lässt den Leser diese und ähnliche Fragen in den Daisy Sisters weitgehend selbst beantworten. - Daher dürfte der Roman wohl bloß als Unterhaltungsliteratur anzusehen sein. Für den Leser erwartungsvoll bis spannungsreich und enttäuschend bis ärgerlich, ärgerlich ob des ähnlich verlaufenden Lebenswegs der Frauen dreier Generationen. Der Leser würde doch so gerne Licht am Horizont sehen. Es muss ja nicht unbedingt ein Happy End sein. Aber wenigstens ein Silberstreifen.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    AnnaChi

    AnnaChi

    04. September 2011 um 10:07

    40 Jahre aus dem Leben schwedischer Frauen aus der Arbeiterschicht. Das Buch beginnt mit einer ungewollten, aus einer Vergewaltigung entstandenen Schwangerschaft und endet damit, dass sich die dann geborene Frau, nunmehr 40 Jahre alt, fragt, ob sie noch einmal schwanger werden soll. Obwohl Henning Mankells Meisterschaft in diesem Buch schon an einigen Stellen aufleuchtet, merkt man ihm doch an, dass es sich um ein "Jugendwerk" handelt. Gerade das Verweben verschiedener Zeitebenen in einer Geschichte wirkt teilweise etwas holperig. Dennoch insgesamt ein unterhaltsames, flüssig geschriebenes Buch, Futter für diejenigen, die sich für Familiengeschichten interessieren.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    27. July 2011 um 23:19

    Daisy Sisters nennen sich die zwei Brieffreundinnen Elna und Vivi. Als sie auf einer Radtour zu Elnas Onkel sind. An der norwegischen Grenze treffen sie sich abends mit Grenzsoldaten. Elna wird vergewaltigt und wird schwanger. Sie bekommt ein Töchterchen und tauft es Eivor. Danach wird ein Zeitsprung gemacht. Elna ist mit Erik, einem Bahnarbeiter, verheiratet. Sie leben Hallsberg. Eigentlich möchte Elna, dass ihre Tochter noch weiter zur Schule geht. Sie soll es besser haben als sie. Aber Eivor hat ihren eigenen Kopf. Sie will Geld verdienen. Sie ist öfters bei dem alten Mann im Nachbarhaus. Dort lernt sie Lasse Nyman kennen. Sie brennt mit ihm durch. Nachdem dieser einen Mann erschossen hat, werden sie von der Polizei aufgegriffen. Lasse wandert in den Knast und Eivor kommt zurück zu ihren Eltern. Eivor denkt oft an Lasse. Der nächste Zeitsprung. Es sind einige Jahre vergangen. Eivor zieht bei ihren Eltern aus und zieht nach Boras. Dort lernt sie Jacob kennen. Bald wird auch sie schwanger. Sie heiratet ihn und ist mit ihrem Ehemann nie richtig glücklich. Als dieser nicht treu sein kann, lässt sie sich scheiden. Von nun begleitet der Leser Eivor in ihrem täglichen Kampf, endlich glücklich zu werden. Das Buch ist authentisch geschrieben. Henning Mankell versteht es einem in die damalige Situation zu versetzen. Vor allem bei Eivor konnte ich mich gut in ihre Situation versetzen. Ich bin richtig in die Geschichte eingetaucht. Wer Familiengeschichten gerne liest, der ist mit diesem Buch gut bedient und hat gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    Elocin

    Elocin

    07. July 2011 um 18:16

    Mankell erzählt die Geschichte von Elan und ihrer Tochter Eivor. Der Roman beginnt in der 40er Jahren und endet in den 80ern. Dem jungen Mankell (er hat es schon vor vielen Jahren geschrieben, es hat nur bisher keiner in Deutschland veröffentlicht) ist ein packender Roman über zwei Frauen gelungen, die um ihre Rolle in der Gesellschaft kämpfen und denen nichts geschenkt wird. An den Männern lässt er kein gutes Haar. Die meisten sind egoistisch und gewalttätig, die wenigen anderen gleichgültig und langweilig. Wenigstens einen hätte es geben können, der es mal gut mit den Frauen meint... Trotzdem hat mir dieses Buch sehr gefallen. Es ist für mich auf jeden Fall eins der besten von Henning Mankell.

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  • Rezension zu "Daisy Sisters" von Henning Mankell

    Daisy Sisters
    WildRose

    WildRose

    07. July 2011 um 17:03

    Ich bin zwar kein Mankell-Fan, fand sein Buch im Großen und Ganzen aber doch recht gelungen. Er hat eben einen ganz eigenen Schreibstil, den ich okay finde, wenn er mir auch nicht immer gefällt. Daisy Sisters ist ja ein Buch, das in der Kriegszeit beginnt und bis in die 80er-Jahre hinein geht. Stellenweise fand ich es aber mit unnötigen Details und Beschreibungen in die Länge gezogen. Manches kam mir auch ein bisschen unrealistisch vor - die gemeinsame Reise von Eivor und Lasse Nyman beispielsweise. Dennoch hat mir der Roman gut gefallen, er hatte etwas sehr Spezielles.

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