Henning Mankell Der Chinese

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Inhaltsangabe zu „Der Chinese“ von Henning Mankell

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter, August und Britta Andrén, unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. "Der Chinese" ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.

Habe ganz vergessen dass ich das auch schon gelesen habe doch es war doch sehr gut besser alls die Verfilmung

— evalitera
evalitera

Verstörend, verwirrend... teilweise hat er mich abgehängt, aber insgesamt bleibt es hängen!

— veronika_lackerbauer
veronika_lackerbauer

rückblickend wirkt die Geschichte ziemlich konstruiert, war aber durchgängig spannend. Gestört haben mich die vielen Fehler in der wörlichen Rede. Kann aber ein Problem des Ebooks. sein!

— Anja_Lev
Anja_Lev

Bisher Mankell nur aus dem Fernsehn gekannt. Mal schauen wie das Buch ist.

— Kubique86
Kubique86

Spannend und darüber hinaus sehr interessant; mein Blick auf China und die derzeitigen Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft wird dadurch ein klein wenig differenzierter.

— streuverlust
streuverlust

Tolles, spannendes Buch. Für Fans von Mankell ein Muss.

— Steffen22
Steffen22

schließe mich sonnenaufgang an

— alma
alma

Eher mittelmäßig und nicht so richtig packend.

— Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

Absolut lesenswert und zu empfehlen!

— jose
jose

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  • gute Idee, aber zu lang

    Der Chinese
    dominona

    dominona

    20. May 2017 um 08:19

    Die Tatsache, dass mir bei dieser Geschichte über Rache, China und Schweden schon früh klar war, wer was warum tut, war hier keine Hilfe. Besonders der Mittelteil hat sich sehr gezogen und das Ende war für mich zu vorhersehbar, da mehrmals zuvor angedeutet.  Die zeitlichen Sprünge fand ich anfangs interessant, sie haben mich dann aber irgendwann genervt. Ich denke, dass dieses Buch wegen seines Bezuges zum Kommunismus so einen hohen Bekanntheitsgrad hat, aber, dass es wahrscheinlich bessere Bücher des Autors gibt.

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  • Henning Mankell - Der Chinese (Kriminalroman)

    Der Chinese
    Perle

    Perle

    02. November 2016 um 23:19

    Klappentext:In einem kleinen schwedischen Dorf sind achtzehn alte Menschen brutal ermordet worden. Als Richterin Birgitta Roslin erkennt, dass sich Angehörige ihrer eigeben Familie unter den Opfern befinden und die Polizei eine falsche Spur verfolgt, beginnt sie selbst zu ermitteln. Ihre Suche führt sie bis nach China - und tief in die eigene Vergangenheit."Sehr spannend erzählt und geradezu genial zu einer grandiosen Geschichte von Zorn und Rache, aber auch Familie und Heimat verwoben." (Die Welt)"Das Buch zementiert Mankells Ruf als Schwedens größter lebender Krimiautor." (L.A. Times)Eigene Meinung:Dieses Buch entdeckte ich im Frühjahr dieses Jahres auf dem Flohmarkt unserer Nachbarstadt. Man hatte es mir dort empfohlen, ich hatte aber von dem Buch oder von dem Autor gehört, dass er gut sein sollte und seine Bücher lesbar sind. Am 21.10.16 fuhr ich dann zur Buchmesse nach Frankfurt und bgegann diese Lektüre im Bus. Hatte in über 3 Stunden ganze 120 Seiten gelesen. Die ersten 100 Seiten waren leider nicht so interessant, musste mich erst reinlesen. Hatte mit dem Gedanken gespielt, es abzubrechen, da ich aber im Bus saß und es eine lange Fahrt bis Frankfurt war, brauchte ich Beschäftigung und hatte kein anderes Buch dabei. So las ich tapfer weiter. Es wurde dann tatsächlich besser. Auch in den nächsten Tagen. Ich las die 608 Seiten in nur 7 Tagen aus, pro Tag zwischen 60 und 120 Seiten. Von den Seiten 100-300 war ich ganz begeistert und dachte, es würde bis zum Ende so bleiben, dann hätte es sich ja gelohnt, weiterzulesen. Doch der Rest war nur so einigermaßen. Als die Richterin Bitgitta Roslin von mit dem Flugzeug von China zurückkam, hatte sich das Blatt total gewendet und ich las nur noch oberflächlich weiter. Es waren auch 2-3 Schreibfehler vorhanden - zum einen - vergleich statt verglich und der andere Birgitta Roslin mit g am Ende - den ich sogar ganz süß fand. Hatte sich irgendwie toll angehört.  Man konnte es aber trotzdem ganz gut lesen, der Schreibstil war in Ordnung und ich kann es gut und gerne weiterempfehlen. Es gibt bestimmt einige die Henning Mankell mögen und gerne lesen. Es wird am Ende des Buches auf ein weiteres hingewiesen "Der Feind im Schatten" und es ist glaube ich sogar gerade ein aktuelles Buch von ihm auf dem Markt. Ich meine, ich hätte es auf der Buchmesse bzw. im Buchshop am Bahnhof entdeckt. Vergebe gut und gerne liebgemeinte 3 Sterne -hätte auch gerne 4 Sterne gegeben -vielleicht mal bei einem anderen Buch von Henning Mankell in einiger Zeit mal, denn es wird bestimmt was dauern,bis ich ein zweites Buch von ihm in die Hand nehmen werde,dieses war mein erstes von ihm.

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  • Der Chinese von Henning Mankell

    Der Chinese
    SophieNdm

    SophieNdm

    19. September 2016 um 10:18

    Inhalt:An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine entsetzliche Entdeckung. In einem kleinen Dorf sind neunzehn Menschen auf bestialische Weise ermordet worden. Die Polizei vermutet dahinter die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin in der Zeitung von der Tat liest, ist ihr sofort klar, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den Mordopfern sind. Mehr noch: Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt selbst zu recherchieren. Ein Hinweis führt nach China, wo Birgitta auf grausame Machenschaften der politischen Führungselite stößt. Meine Meinung:Ich bin eigentlich ein absoluter Fan von Mankell's Büchern! Ich habe jeden Band der Wallander Reihe geliebt und verschlungen."Der Chinese" hingegen konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Der Klappentext hat sich sehr spannend angehört und ich dachte bei so einem großartigen Autor kann ich nichts falsch machen. Leider wird der "bestialische Mord" in der Nähe von Hudiksvall aber nur kurz am Anfang der Geschichte umrissen. Die Hauptstory spielt im China vor ca.120 Jahren. Das hat mir leider nicht so gut gefallen und wär für mich stellenweise sehr langweilig und irrelevant war. Viele Handlungen sind vorhersehbar und man weiß ca. ab der Hälfte der Geschichte, wer der Mörder ist und warum er es getan hat. Von Mankell bin ich eigentlich ein rasantes, unerwartetes Ende gewöhnt, davon gab es hier leider keine Spur. Dass die Ermittler vor Ort keine Ahnung haben, aber eine völlig unbeteiligte Richterin nur anhand eines Seidenbands einen 19-Fachen Mord aufklärt fand ich auch ziemlich weit hergeholt. Es gab auch viele "Zufälle" zum Beispiel, dass Birgitta nur aufgrund von hohen Blutdrucks zwei Mal 2 Wochen krank geschrieben wird zufällig eine Freundin hat die grad nach Peking fliegt.Und im Anschluss entdeckt Sie natürlich auch zufällig, in einer Stadt mit 11,5 Millionen Einwohnern, Jemand der genau den Chinesen kennt, den sie sucht?! Fazit:Ich habe das Buch nicht gelesen, sondern als Hörbuch gehört. Das war auch der einzige Grund, weshalb ich die Geschichte nicht vorzeitig abgebrochen habe.Für China-Fans ein durchaus interessanter Roman, aber kein spannender Thriller!

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  • Späte Rache und ein rotes Seidenband

    Der Chinese
    Herbstrose

    Herbstrose

    Im Norden Schwedens, in einem kleinen idyllischen Dorf, geschah in einer kalten Winternacht ein fürchterliches Verbrechen. Alle Bewohner, bis auf drei, wurden niedergemetzelt. Die Polizei tappt im Dunkeln und die Bevölkerung der Umgebung lebt in Angst vor weiteren Untaten. Im Süden Schwedens liest eine Richterin über das Verbrechen und erinnert sich, dass ihre Mutter in diesem Dorf aufgewachsen ist. Ihre Neugierde ist geweckt, sie begibt sich auf Spurensuche … Was wie ein extrem spannender Krimi beginnt, entpuppt sich im Laufe der Story als eine lange Reise durch mehrere Jahrhunderte und durch verschiedene Länder und Erdteile. Mankell führt den Leser zum Eisenbahnbau in Amerika vor 145 Jahren, nach China zur Zeit des Volksaufstandes und der Demokratiebewegung, nach Simbabwe und Mosambik in Afrika und außerdem noch in einige europäische Länder und Städte. Dabei bleibt es leider nicht aus, dass man bei so vielen Schauplätzen, Handlungssträngen und Zufällen leicht den Faden verliert. Dass Mankells Liebe Afrika gilt, dürfte seinen Fans bekannt sein, dass aber hier auf die Schnelle noch Probleme der Kolonialisierung behandelt werden, ist doch etwas zu viel des guten. Durch die verschiedenen Zeitebenen und Handlungsorte ist die Story, besonders im Mittelteil, etwas langatmig geraten. Da man den Grund der Morde schon frühzeitig ahnen kann, geht ein großer Teil der Spannung verloren. Die Aufklärung des Verbrechens tritt in den Hintergrund, dafür interessiert mehr das Schicksal der Richterin. Diese wird plötzlich zum Ziel von Mordanschlägen, was den Leser dann endlich wieder mitfiebern lässt. Ansonsten wirkt die Grundidee des Romans, eine späte Rache nach mehreren Generationen sowie die Verbindung zwischen Schweden und China, auf mich doch sehr konstruiert. Fazit: Nicht Mankells bestes Werk, dennoch ein interessanter Roman. Leider verspricht der Anfang mehr, als das Ende halten kann – viele Fragen bleiben offen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ermittlungen führen nach China und Amerika

    Der Chinese
    sommerlese

    sommerlese

    18. September 2015 um 16:15

    "*Der Chinese*" ist eines der zahlreichen Werke von "*Henning Mankell*" aus dem Jahr 2008. An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei in Schweden eine grausige Entdeckung. In dem kleinen Dorf Hesjövallen gab es ein Massaker, bei dem achtzehn Menschen auf bestialische Weise getötet wurden. Der Tatort gleicht einer Hinrichtung, die meisten Bewohner waren ältere Menschen. Lediglich drei Dorfbewohner haben das Massaker überlebt. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter, August und Britta Andrén, unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. Der Chinese ist ein packendes Buch auf höchstem Niveau. Allerdings gelingt die genremässige Einordnung nicht eindeutig: es gibt eine kriminalistische Handlung, historische Episoden und thrillerhafte Teile im Buch. Die Handlung wird gewohnt souverän von Wallander erzählt, es gibt einige Nebenstränge, die Licht in die Hintergründe bringen, aber den Autor auch etwas abschweifen lassen. Trotzdem ist diese Geschichte atemberaubend spannend und hat mich gepackt. Zu diesen Hintergrundinformationen gehört auch die Einsetzung von chinesischen Strafgefangenen beim Eisenbahnbau quer durch Nordamerika Mitte des 19. Jahrhunderts. Ähnlich der Sklaverei in Afrika wurden die Chinesen als Arbeitskräfte entführt und skrupellos ausgenutzt. Ein weiterer Handlungsstrang zeigt eine chinesische Konferenz im Jahr 2006, die Pläne ausarbeitet, wie die arme Landbevölkerung nach Afrika übergesiedelt werden soll, um dort als Bauern das Land zu bearbeiten. Diese Fiktion ist Mankell in Hinblick auf sein Afrikaengagement wichtig und er stellt die Theorie im Roman vor und lässt sie auf den Leser wirken. Die Verbindung zu seinem schwedischen Massaker gerät dadurch etwas ins Hintertreffen. Dennoch hat mich das Buch in seiner Vielfältigkeit begeistert und nachdenklich gemacht. Dieses Buch zeigt nicht nur eine fesselnde Handlung, sondern sie erzählt auch von der wirtschaftlichen Supermacht Chinas, die im Inneren ihre Bevölkerung politisch unterdrückt. Auch der Eisenbahnbau in Nordamerika wirft ein ganz anderes Bild auf die Amerikaner.

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  • Langatmig und einfach langweilig. Und wo blieb der Krimi?

    Der Chinese
    monana88

    monana88

    07. April 2015 um 19:07

    Henning Mankells "Der Chinese" war das erste Buch, welches ich von dem Auto gelesen habe. Es begann relativ spektakulär mit 18 ermordeten alten Menschen. Doch schon schnell begann mich das Buch zu nerven. Die Polizisten, die den Fall aufklären wollten, waren mir von Anfang an unglaublich unsympathisch, die Dialoge einfach nur plump, bis im zweiten Teil die Geschichte von San und seinen Brüdern erzählt wurde, die in China entführt und nach Amerika gebracht wurden, um die Schienen für die Eisenbahn zu bauen, die das Land durchqueren sollte. Diesen Teil fand ich richtig interessant und er war gut zu lesen. Im dritten Teil ging es dann wieder um die Richterin Birgitta Roslin, deren Mutter die Adaptivtochter von zwei der 18 Ermordeten war. Sie hat sich dazu entschlossen, ihre eigenen Ermittlungen durchzuführen, als sie merkte, dass die Polizei nicht vorran kommt. Doch auch dieser Teil war wieder unglaublich uninteressant. Ständig wurde von Birgittas Vergangenheit in den 60er Jahren erzählt. Als sie mit ihrer Freundin nach Peking reist, wo sie auch den Mörder vermutet, geht es vor allem um Mao und die Vergangenheit und mögliche Zukunft Chinas. Da ich mich noch nie wirklich mit beiden Themen beschäftigt habe, haben mich diese "Geschichtslektionen" sehr gelangweilt, sodass ich gerade zum Ende hin einige Abschnitte überblättert habe, um überhaupt vorran zu kommen. Da ich nicht gerne Bücher unfertig gelesen weglege, habe ich bis zum Ende ausbeharrt, wo dann auch über wenige Seiten hinweg noch mal ein kleines bisschen Spannung aufkam. Insgesamt fragt mich sich aber fast ständig, wo denn jetzt eigentlich der Krimi bleibt?! Denn die Auflösung des Falls nahm nur einen relativ kleinen Teil des Buchs ein. Wirklich sehr, sehr schade.

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  • Der Chinese

    Der Chinese
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Ein Dorf in Schweden, mitten in der Nacht wird fast das gesamte Dorf bestialisch ermordet. Die Richterin Birgitta Roslin erfährt das die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den Opfern sind. Sie begibt sich auf Spurensuche und fährt in das kleine Dorf. Bei ihren Nachforschungen findet sie eine Spur die zu einem Chinesen und einem weiteren Massaker in den USA führt. Die Polizei in Schweden nimmt sie nicht ernst und so wird sie in eine Sache verstrickt die vor über 100 jahren begann und nun ihr eigenes Leben bedroht. Der Erzählstil gefiehl mir sehr gut, auch war die Geschichte von Anfang an spannend. Auch die verschiedenen Erzählstränge waren für mich unterhaltsam. Ein schönes Buch zum schmöckern.

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    • 4
  • Begeliter in China

    Der Chinese
    reader2

    reader2

    02. March 2014 um 12:09

    Habe dieses Buch während meiner China-Reise gelesen -

    immer mal wieder ertappte ich mich die Einheimischen anzuschauen und mir vorzustellen, win wie weit dieser oder jener in die Korruption involviert ist  - war spannend.


  • Rezension zu "Der Chinese" von Henning Mankell

    Der Chinese
    Zuellig

    Zuellig

    05. February 2013 um 21:15

    Inhalt: In Schweden werden fast alle Bewohner eines kleinen Dorfes abgeschlachtet. Die Richterin Birgitta Roslin erfährt, dass auch die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den Toten sind. Sie begibt sich an den Tatort und stösst schon bald auf Spuren, die die lokale Polizei nicht Ernst nimmt. Diese Spuren führen zu einem chinesischen Mann. Kurz darauf reist die Richterin mit einer Freundin nach China und gerät in grosse Gefahr. Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte von drei chinesischen Brüdern, die in den 1860er Jahren aus ihrem Dorf fliehen. Zwei werden nach Amerika verschleppt und müssen dort unter unmenschlichen Bedingungen beim Bau der ersten Eisenbahnstrecke mitarbeiten. Einer von ihnen kehrt schliesslich nach China zurück. Im Folgenden werden die beiden Handlungsstränge miteinander verbunden. Der Leser lernt das moderne China mit seinen heutigen Problemen kennen. Der Showdown findet in London statt. Meine Meinung: Der Anfang fesselte mich sogleich. Er ist sehr spannend und atmosphärisch geschrieben. Die übergewichtige Polizistin war mir sofort sympathisch und ich freute mich, sie bei der Aufklärung des schrecklichen Massenmordes zu begleiten. Doch leider erzählte mir der Autor im folgenden eine ganz andere Geschichte. Die Richterin Birgitta Roslin mit ihren Eheproblemen und ihrer Vergangenheit als Mao-Bewunderin kam ins Spiel. Zu ihr fand ich keinen richtigen Zugang. Der zweite Teil des Buches (Niggers and Chinks 1863) ist ein veritabler historischer Roman, aber mit Ausnahme der Beschreibung der Lebensumstände unmittelbar während der Arbeit bei den Schienen bleibt er blass und an der Oberfläche. Zackig wird ein Vorkommnis nach dem anderen abgehakt, ohne viel Herzblut reinzulegen. Zurück im China der Gegenwart (2006) wird der Autor dann umso ausführlicher. Viel zu ausführlich, für meinen Geschmack (z.B. die Szene mit der historischen Rede über die zukünftige Politik Chinas in Afrika). Die Geschichte von Ya Ru (ein Chinese, der Ru heisst?) und seiner Schwester war zwar interessant, aber vor allem der Teil in Afrika auch wieder viel zu ausführlich für meinen Geschmack. Zeitweise gerät völlig in Vergessenheit, dass es ja eigentlich um die Aufklärung des Mordes an den Dorfbewohnern geht. Die "Aufklärung" hat mir dann auch nicht gefallen. Dass die Polizei nicht auf den richtigen Täter kommt, bzw. das Buch endet, bevor die Polizei die Tagebuchaufzeichnungen erhält bzw. auf diese reagiert, stört mich nicht. Aber die Geschichte mit dem roten Band! Was ist jetzt damit? Hab ich etwas überlesen? Hoffentlich weiss wenigstens der Autor, wie es an den Tatort gekommen ist. In dieser Geschichte stimmen für meinen Geschmack die Proportionen nicht, zudem wird viel zu viel offen gelassen, manches mit der fadenscheinigen Begründung China sei halt ein undurchschaubares Land. Alles in allem war ich enttäuscht, v.a. allem auch, weil er Anfang so vielversprechend war.

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  • Rezension zu "Der Chinese" von Henning Mankell

    Der Chinese
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    ich muss sagen,dass das buch zwar wirklich seine reize hatte,aber mich nicht hundertprozentig überzeugen konnte.
    die geschichte ist gut.wirklich gut.und spannend.aber mankells schreibweise taugt mir nicht sonderlich.

    • 2
  • Rezension zu "Der Chinese" von Henning Mankell

    Der Chinese
    hamsterrex

    hamsterrex

    Den Einstieg in das Buch fand ich sehr gelungen und spannend. Doch die Aufteilung in drei einzelne Erzählstränge war zuviel. Jede Gechichte für sich wäre sicher wesentlich interessanter gewesen als alle drei zusammen. Außerdem störte es mich doch sehr, dass die Richterin so unkritisch ihrer Vergangenheit in einer kommunistischen Zelle gegenüberstand. Ich finde ältere Mankell-Bücher wesentlich lesenswerter!

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    • 2
  • Rezension zu "Der Chinese" von Henning Mankell

    Der Chinese
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    03. February 2012 um 10:57

    Kaum hat man angefangen zu lesen, schon ist man mitten drin. Die Geschichte beginnt spannend mit einem mysteriösen Massaker in Schweden und später entführt uns Mankell in das 19. Jahrhundert, wo es um den amerikanischen Eisenbahnbau mit Hilfe von verschleppten Chinesen geht. Des Autors Entführung dient als Hintergrundgeschichte, wie der Titel des Buches erahnen lässt. Dieser Teil des Buches hat mich persönlich stark gefesselt, aber irgendwann konnte ich dem ganzen Geschehen nicht mehr folgen, weil die Geschichte immer mehr ausuferte. Spätestens zu dem Zeitpunkt, wo wir Leser uns im gegenwärtigen Schweden wieder finden und die krankgeschriebene Richterin Brigitta Roslin mit uns in das neuzeitige China reist. Mankell wollte zu viele komplexe Themen in einer einzigen Story unterbringen. Er hat einen spannungsreichen Krimi mit weit zurückliegendem historischen Hintergrund und neuzeitigem politischen Kalkül geschrieben. Weniger ist manchmal mehr. Vielleicht wären zwei oder sogar drei Bücher besser gewesen.

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  • Rezension zu "Der Chinese" von Henning Mankell

    Der Chinese
    simoneg

    simoneg

    15. November 2011 um 22:16

    An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter, August und Britta Andrén, unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt... Vom Auftakt des Buches war ich mehr als begeistert, geradezu sprachlos. Das hielt so ca. 140 Seiten an. Dann kam ein krasser Bruch in die chinesisch-amerikanische Geschichte des Jahres 1863. Das war sehr interessant bis zur Seite 240. Dann kam der Verbindungsfaden zu den Morden in Schweden. Es war aber eher ein Fädchen, welches jedoch erkennen ließ, wer der Mörder bzw. der Auftraggeber war und natürlich auch sein Motiv. Damit fingen dann aber auch meine Probleme mit dem Buch an. Ich fand alles zu sehr konstruiert. Die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in China sind sicher auch nicht ohne, hatten aber mit den Morden nichts zu tun. Komische Zufälle beim Besuch Birgittas in China ebneten lediglich die Wege für die Aufklärung des Ganzen. Das Ende war dann total unglaubwürdig. Mankell hätte zwei Bücher daraus machen sollen - einen Thriller und ein China-Buch.

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  • Rezension zu "Der Chinese" von Henning Mankell

    Der Chinese
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    03. March 2011 um 16:43

    Ein Dorf in Schweden wird fast ausgelöscht. Bis auf 3 Menschen werden alle auf bestiallische Weise ermordet. Unter den Opfern sind die Adoptiveltern der Mutter von Brigitta Roslin. Sie fährt an den Tatort und kann tatsächlich das Haus der Adoptiveltern besichtigen. Ohne es richtig zu bemerken, beginnt sie eigene Ermittelungen. Mankell schwenkt in die Vergangenheit; in die Zeit des Eisenbahnbaus in Amerika. San und sein Bruder werden aus Kanton nach Amerika verschleppt. Nur San hat die Skalverei überlebt. Er kehrt über Europa wird zurück nach Kanton. Er schreibt seine Lebensgeschichte auf. Dann geht es wieder zurück nach Schweden im Jahre 2006. Brigitta Roslin wird krankgeschrieben. Sie begleitet eine alte Freundin nach Peking. Dort sucht sie nach einem Chinesen, der in der Mordnacht in der Nähe des Tatorts aufgehalten hat. Als einem Pförtner das Bild zeigt, wird ihre Handtasche geklaut. Hong, die für innere Sicherheit zuständig ist, kümmert sich um sie. So wird der Auftraggeber (ein Nachkomme von San) auf sie aufmerksam. Nun wird Brigitta Roslin zur Gejagte. Ausser der Geschichte um San, ist der Krimi spannend. Was mich aber extrem gestört hat, sind die unnötigen Nebengeschichten, die sich extrem in die Länge ziehen. Mankell lässt viel politisches Wissen einfliessen.

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