Der Sandmaler

von Henning Mankell 
4,0 Sterne bei85 Bewertungen
Der Sandmaler
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (56):
sarah_elises avatar

Vielleicht eins der besten Werke von Mankell, der einmal mehr beweist, wie sehr er der Literaturwelt fehlen wird.

Kritisch (9):
moni-Ks avatar

Leider viel weniger, als erhofft.

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Inhaltsangabe zu "Der Sandmaler"

Der erste Afrika-Roman des Bestsellerautors
Elisabeth und Stefan hatten gegen Ende der Schulzeit eine flüchtige Beziehung. Jetzt treffen sie sich kurz nach dem Abitur auf dem Flug nach Afrika wieder. Während Stefan das Strandleben genießt und in einer Bar ein einheimisches Mädchen aufreißt, will Elisabeth das fremde Land verstehen. Sie freundet sich mit einem Lehrer aus ihrer Reisegruppe an, der ihr die historischen Hintergründe erklärt, und der einheimische Guide Ndou führt sie durch die ärmsten Viertel. Elisabeth lernt, die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423217521
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:31.01.2019
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Orchideenglanzs avatar
    Orchideenglanzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Roman, der zum Nachdenken anregt
    Toller Roman mit einer wichtigen Botschaft

    Das Cover war der Grund, warum ich das Buch überhaupt in lesen wollte. Es ist sehr schlicht, aber sehr schön und wie sich im Laufe der Handlung herausstellt spiegelt es den Inhalt sehr schön wieder und stellt eins der schönsten sprachlichen Bilder dar.
    Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Reisebericht von Elisabeth, die nach der Schule nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen will und spontan nach Afrika reist, weil es ihr günstiger und interessanter als Spanien erschien. Während ihrer Reise merkt sie schnell, dass Afrika zwar auf dem ersten Blick sehr schön und friedlich wirkt, aber beim genaueren hinsehen unter dem Kapitalismus leidet und die eigenen Kultur nach und nach aufgibt, um dem Westen nachzueifern. Angefangen von den Scharen an Kindern, die sich um die Touristen scharen und ihre Dienste als Fremdenführer anbieten statt zur Schule zu gehen, bis zu jungen Frauen, die sich mit wohlhabenden Reisenden einlassen, in der Hoffnung etwas Geld von ihnen zu bekommen.
    Der Roman ist sehr authentisch geschrieben. Der Autor hat mit sprachlichen Geschick einen Reisebericht geschrieben, der fasziniert, neugierig mach, aber auch zum Nachdenken anregt. Um dies zu verdeutlichen, reist Stephan, ein Schulfreund ebenfalls nach Afrika und empfindet die dortige Situation meist vollkommen anders als Elisabeth. Er stammt aus einer reichen Familie und ist der Meinung, dass Afrika nur von seinem Geld profitiert. Er kann und will nicht die möglichen negativen Folgen sehen. Dies führt zu häufigen Streitereien zwischen ihm und Elisabeth.
    Sven, eine Urblaubsbekanntschaft von Elisabeth, ist ein sehr gebildeter Mann, der die den Kapitalismus und Kolonialismus streng verurteilt, Ereignisse erklärt, die Elisabeth nicht verstand, und somit sie und mich als Leser noch stärker zum Nachdenken anregt.

    Fazit: Ein toller Roman, über den man auch nach dem Lesen nachdenkt. 

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    W
    winddoorsvor einem Jahr
    nachdenklich

    Henning Mankells Schreibstil ist hervorragend. Ich habe bereits einige seiner Romane in meinen Bücherregal stehen, keine Krimis. Aber das war der erste Afrikaroman , de ich gelesen habe und es ist auch sein erster. Man spürt kaum, das dieses Buch bereits 1974 von ihm geschrieben wurde.
    Er läßt das Land durch zwei Touristen aus Schweden für uns anschaulich machen.
    Elisabeth und Stefan kennen sich bereits und hatten eine flüchtige Beziehung. Nach dem Abitur wissen sie nicht was sie werden wollen und machen erstmal eine Afrikareise. Die beiden können unterschiedlicher nicht sein. Stefan denkt nicht viel nach, ist sehr oberflächlich und will den Urlaub einfach nur genießen.
    Doch Elisabeth ist ganz anders. Sie will das Land kennenlernen und vor allem die Afrikaner, deren Schicksale, die Schönheit Afrikas und deren Anmut. Doch was sie dann alles sieht macht sie sehr nachdenklich und verändert sie auch für die Zukunft.
    Mankell hat seinen sehr eigenen Schreibstil, er beschönigt nichts und betrachtet alles sehr nüchtern. Es geht um den Kampf der Afrikaner , um Freiheit und Ausbeutung durch die Weißen,  wo sich bis heute nicht viel geändert hat.
    Ich vergebe den Buch 5 Sterne.

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    jeanne1302s avatar
    jeanne1302vor einem Jahr
    Abgebrochen 😑

    Es kommt selten vor, dass ich ein Buch mittendrin abbreche. Dies ist leider eins davon. Der Plot schien interessant - Elisabeth und Stefan fliegen gemeinsam nach Afrika, lernen sich dabei untereinander besser kennen und auch das Land. Eindrücke über ein durch die Kolonialzeit verarmtes Land werden kurz geschildert, die auch wirklich interessant sind und dem Buch durchaus etwas geben. 


    Aber ansonsten - nach ca. 90 Seiten reichte es mir mir endgültig, einfach immer wieder zu lesen, wie sich Stefan besäuft, geil ist und f* will - sorry. Ist einfach wirklich nicht die Wortwahl, die ich ständig lesen will. 


    Auch generell der Schreibstil ist abgehakt, irgendwie kalt. Einfach nicht der Stil, der mir hilft, gerne zu lesen. Ich denke jedoch, das ist Geschmacksache. 


    Nicht mein Ding. Tut mir leid. 

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    LeenChavettes avatar
    LeenChavettevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Reise wert...
    Eine Reise wert...

    Der Roman „Der Sandmaler“, von Henning Mankell, handelt von einer jungen Frau namens Elisabeth, die sich entscheidet, alleine nach Afrika zu reisen.
    Auf ihrem Weg begegnet sie zufällig einem alten Klassenkameraden, Stefan, und sie beschließen, die Reise gemeinsam weiter zu führen. Ziemlich schnell wird Elisabeth aber klar, dass sie unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen von Afrika haben.
    Elisabeth lernt auf ihrer Reise auch Sven kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut und er versucht ihr das Land und die Kultur näher zu bringen. Nach und nach eröffnet sich für Elisabeth ein grober Eindruck über die Menschen in Afrika und ihre Lebensumstände.
    Dies war das erste Buch, welches ich von Henning Mankell gelesen habe. Mir hat sein leichter Schreibstil sehr gefallen und ich hatte das Gefühl, diese Reise gemeinsam mit Elisabeth zu unternehmen. 
    Besonders hat mir jedoch der Aspekt der Alleinreisenden sehr gut gefallen. Ich konnte mich damit identifizieren, da ich auch oft alleine verreise und dies als große Bereicherung empfinde.
    In dem Buch wird auf eine schöne Weise angedeutet, wie sehr eine Reise bzw. eine bestimmte Erfahrung, einen Menschen reifen lassen kann. Dies wird bei Elisabeth spürbar, da Mankell ihre Gedanken einfühlsam beschreibt.
    Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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    A
    AnjaIrisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mal etwas anderes
    Mankell mal anders

              Bevor ich die Leseprobe von der Sandmaler entdeckt habe, war mir nicht bewußt, daß Henning  Mankell nicht nur Kriminalromane geschrieben hat. Der Sandmaler ist 1974 in Schweden auf dem Buchmarkt erschienen. Es ist Mankells erster Afrika - Roman, der erst jetzt als deutsche Erstausgabe erschienen ist. Man merkt dem Buch an, daß Mankell Afrika selbst bereist hat, zuerst 1971. Man erlebt die Afrika - Reise der beiden Abiturienten Elisabeth und Stefan mit. Stefan kommt aus reichem Elternhaus, und interessiert sich nur für Alkohol, sexuelle Abenteuer, und seinen eigenen Luxus. Was das für die arme, afrikanische Bevölkerung bedeutet interessiert ihn wenig. Elisabeth kommt aus einfachen Verhältnissen, und versucht noch, ihren Weg im Leben zu finden. Sie macht die Bekanntschaft des jungen einheimischen Guide Ndou, der ihr die Armenviertel zeigt, und sie seiner Familie vorstellt. Der Lehrer Sven, mit dem sie sich anfreundet, macht sie auf die Probleme der einheimischen Bevölkerung, und die Auswirkung des Kapitalismus und des Tourismus aufmerksam. Mankell gelingt es, einem dies alles und eine wunderbare Beschreibung von Afrika auf 160 Seiten zu verdeutlichen. Mich hat das Buch sehr berührt, und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.        

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    GeschichtenLegendenSagens avatar
    GeschichtenLegendenSagenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine unglaubliche Reise in eine andere Welt und in die Tiefen von sich selbst.
    Anstoss zum Nachdenken!


    "Der Sandmaler" ist ein umwerfendes Buch. Selten findet man so viel Geistreiches vereint in einem Buch, solch eine Themenvielfalt. Dabei werden die Themen aber nicht, wie man vielleicht bei einem Buch dieser Länge erwarten würde, nur kurz angesprochen, sondern sehr verständlich und mit viel Gefühl erklärt. Der Schreibstil von Henning Mankell macht es dem Leser leicht seinen Worten zu folgen und den Verlauf der Geschichte dennoch nicht aus den Augen zu verlieren. Aber nicht, dass der Schreibstil so schlicht und wie bei jedem anderen wäre, nein, die fließenden Übergänge und das detaillierte Beschreiben aller Personen und Dinge, erschafft einfach eine ganz wunderbare Möglichkeit durch das Buch und seine Zeilen zu schweben. Das Buch vermittelt den Eindruck, dass jeder Mensch auf der Welt oftmals nur sich selbst sieht und belehrt uns die Augen zu öffnen. Wir sollen um uns herum schauen und verstehen, dass wir nur einmal leben. Dieses eine Leben sollten wir vollständig auskosten, so hilfsbereit wie möglich sein und es genießen. aber nicht auf Kosten anderer.
    Ein Meisterwerk, eine Liebeserklärung ans Lesen.

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    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Reise in eine afrikanische Vergangenheit und die Anfänge von Henning Mankell. Unter diesem Gesichtspunkt absolut lesenswert
    Reise in die Vergangenheit

    1972, die junge Schwedin Elisabeth tritt eine Reise in ein nicht näher bezeichnetes Land an der afrikanischen Westküste an. Frisch nach dem Schulabschluss weiß sie noch nicht recht, wie es in ihrem Leben weiter gehen soll. Zufällig trifft sie am Abflugtag auf Stefan, einen ehemaligen Mitschüler, der genau das gleiche Reiseziel anstrebt. Stefan kommt aus einer wesentlich wohlhabenderen Familie als Elisabeth, tritt wesentlich selbstsicherer auf, kann sich das beste Hotel in der Stadt leisten.
    Während Stefan das typische Klischee des westlichen männlichen Urlaubers in einem Entwicklungsland erfüllt, beginnt Elisabeth ein soziales politisches und moralisches Gewissen gegenüber den afrikanischen Gastgebern zu entwickeln. Sie schließt sich oft und gerne Sven an, einem schwedischen Lehrer, der ihr immer wieder Einblicke in die historische Entwicklung des afrikanischen Landes von der Kolonialherrschaft der Briten zur vermeintlichen Selbständigkeit und offenkundigen wirtschaftlichen Abhängigkeit zu den westlichen Geldgebern gibt.

    Der Sandmaler ist der erste Afrikaroman des leider viel zu früh verstorbenen und von mir sehr geschätzten Henning Mankell, der heuer posthum erschien ist. Der Roman ist nach Mankells erster Afrikareise im Jahr 1971 entstanden. Noch fehlt der Geschichte die gewohnte sprachliche und inhaltliche Finesse des schwedischen Autors, der diesem Buch noch sehr viele Romane über Afrika (abgesehen von seinen genialen Wallander Krimis usw.) hat folgen lassen. Trotzdem sind seine Empathie und sein Engagement für das afrikanische Volk deutlich spürbar.
    Das schmale Buch mit seinen gerade 155 Seiten war für mich ein absolut lesenswerter Ausflug in die Vergangenheit eines Autors, der später stark an Größe gewonnen hat.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Einblick in die Kultur von Afrika
    Der Gegensatz der Kulturen

    Elisabeth und Stefan treffen sich zufällig am Flughafen,beide haben gerade die Schule hinter sich und sind auf dem Weg nach Afrika. Elisabeth stammt aus einfachen Verhältnissen, Stefan ist der verwöhnte Sohn reicher Eltern.
     Beide haben unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Urlaub. Elisabeth möchte Land und Leute kennen lernen, Stefans Interesse gilt mehr den Partys und dem Sex mit farbigen Frauen.
     Während Stefan einen Bungalow bewohnt, steigt Elisabeth in einem einfachen Hotel ab. Dort lernt sie Sven kennen, einen Lehrer, der ihr sehr viel über die Geschichte und die Kultur Afrikas erzählt.
     Obwohl sie sich öfter mit Stefan trifft, sind beide viel zu gegensätzlich, um eine Beziehung eingehen zu können.
     Nach dem Urlaub treffen Sie sich in Schweden noch einmal, um Fotos auszutauschen, bevor sich ihre Wege endgültig trennen.

    Meine Meinung:

     
    Das Buch stammt aus der schriftstellerischen Anfangszeit des von mir sehr geschätzten Autors.Der Schreibstil ist noch nicht so geschliffen, wie bei seinen späteren Romanen.
     Es ist ihm jedoch gut gelungen ein Bild von dem Afrika zu zeigen, was jenseits der Touristenzentren liegt.
    Die Gegensätze zwischen Arm und Reich werden sehr deutlich dargestellt. Es wird ins Bewusstsein gerufen, wie sehr die afrikanische Bevölkerung bemüht ist, die westliche Welt zu kopieren und dabei immer mehr ihre eigene Kultur verliert.
     Ein kleinerer Rahmen wurde auch der wunderschönen Landschaft zugestanden.

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    moni-Ks avatar
    moni-Kvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider viel weniger, als erhofft.
    Schade, hatte mir mehr erwartet.

    Wirklich schade, doch so kann es gehen, wenn man zu viel in den Titel hineininterpretiert. Ist mir von der Sprache zu schludrig geschrieben und verliert sich in unwichtigen Details.

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    Adrenalinchens avatar
    Adrenalinchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kleines Buch für zwischendurch
    Ein nettes Buch für einen verregneten Nachmittag.

    In der Sandmaler geht es um Elisabeth und Stefan. Die beiden ehemaligen Klassenkammeraden treffen sich am Flughafen zufällig wieder und haben das gleiche Urlaubsziel. Obwohl sie nicht im selben Hotel schlafen unternehmen sie Ausflüge gemeinsam oder liegen zusammen am Strand. Elisabeth lernt in ihrem Hotel einen Lehrer kennen, der ihr viel über Afrika und die Kolonien erzählen kann. Der Roman ist seicht geschrieben und hätte etwas mehr ausgebaut werden können. Da er doch recht unterhaltsam war und die perfekte Lektüre für einen Couchnachmittag ist gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen. Oft habe ich mich gewundert über einige Sachen, die der Autor geschrieben hat. Aber vielleicht war das damals in den Büchern normal über solche Dinge zu schreiben... Das Buch ist erstmals 1972 erschienen. Diese Ausgabe erschien nun am 21.08.17 beim Zsolnay Verlag, es ist ein Hardcover mit Schutzumschlag und kostet aktuell 20 €. Das Buch hat 160 Seiten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    m_exclamationpoints avatar

    Wundersames Afrika

    Nach ihrem Abitur ist Elisabeth auf der Suche nach einem Abenteuer. Mutig und weltoffen wie sie ist, zieht es sie nach Afrika. Auf dem Weg dorthin trifft sie ihre Oberstufen-Romanze Stefan wieder. Doch der scheint weniger an einem Afrika-Abenteuer interessiert zu sein und verbringt seine Zeit lieber an touristischen Sandstränden … Elisabeth jedoch taucht komplett in die fremde Kultur ein, verbündet sich mit den Einheimischen und entdeckt die schönen und die grausamen Seiten Afrikas.

    Dieser Roman bringt euch den Menschen Afrikas und den bezaubernden Landschaften näher und erklärt auf spielerische Weise die Problematik des Kontinents, die Nachwirkungen des Kolonialismus und das unbedachte Verhalten der Weißen Besucher.
    Lasst euch diese spektakuläre Reise nicht entgehen und gewinnt mit etwas Glück „Der Sandmaler“ von Henning Mankell! 
     
    Über das Buch: 
    Stefan und Elisabeth treffen sich auf dem Flug nach Afrika kurz nach dem Abitur wieder. Gegen Ende der Schulzeit hatten sie eine flüchtige Beziehung. Während Stefan das Strandleben genießt, will Elisabeth dieses fremde Land verstehen. Sie freundet sich mit einem Lehrer an, der ihr die historischen Hintergründe erklärt, und der einheimische Guide Ndou führt sie durch die ärmsten Viertel. Elisabeth lernt, die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen. Bereits in Mankells erstem Afrika-Roman sind seine späteren großen Themen versammelt: die Schönheit des Landes, die Überlebenskunst der Einheimischen, die Gedankenlosigkeit der weißen Touristen und die Nachwirkungen des Kolonialismus.

    >> Hier geht's zur Leseprobe!


    Über den Autor:
    Henning Mankell wurde am 3. Februar 1948 in Stockholm geboren. Ein Jahr später trennten sich seine Eltern  und er wuchs bei seinem Vater in Sveg in Härjedalen, Schweden auf. Sein Großvater war der Komponist Henning Mankell, seine Mutter beging Selbstmord als er in den Zwanzigern war. Schon als Kind wollte Mankell Schriftsteller werden, konnte sich aber ebenso für das Theater begeistern. So begann der 17jährige Mankell als Regieassistent, inszenierte als 20jähriger selbstständig Stücke und fing später ein Schauspielstudium an. Ab 1968 war er nur noch als Theaterregisseur und Autor tätig und zog mit seiner norwegischen Frau nach Norwegen, wo er in den 70er Jahren hauptsächlich wohnte.1972 bereiste er einige afrikanische Länder, eine Reise die sein späteres Leben und Werk maßgeblich beeinflussen sollte. Er veröffentlichte 1973 sein Debüt »Bergsprängaren«, wenig später folgten »Der Sandzeichner« und »Das Gefangenenlager« – alle haben einen stark sozialkritischen Hintergrund. In der Folgezeit war er als Theaterregisseur und Intendant in Skellefteå und Växjö tätig. Außerdem begann er zwischen Schweden und Maputo, Mosambik zu pendeln und baute Mitte der 80er Jahre in Maputo eine Theatergruppe auf. Den Stoff aus seiner Wahlheimat Norwegen verarbeitete er in weiteren Romanen. 1991 schuf er die wohl bekannteste seiner Figuren, den Kriminalkommissar Kurt Wallander, der seinen ersten Auftritt im Roman »Mörder ohne Gesicht« hatte. Es folgten seitdem viele weitere Romane und Fernsehfilme. Neben seinen Romanen für Erwachsene, verfasste Mankell auch viele Kinderbücher wie zum Beispiel »Ein Kater schwarz wie die Nacht«, das 2000 auch auf Deutsch erschien. Im Jahr 2008 erschien »Der Chinese, welcher auch verfilmt wurde, und zwei Jahre später der zehnte Band der Wallander-Reihe »Der Feind im Schatten«. Im Juli 2012 veröffentlichte Mankell seinen vierzigsten Roman »Erinnerungen an einen schmutzigen Engel« und ein Jahr später den 12. Wallander-Fall mit "Mord im Herbst". Für sein Werk und sein Engagement für Afrika wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem »Schwedischen Krimipreis«, dem »Astrid-Lindgren-Preis«, dem »Corine« sowie dem »Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis« der Stadt Osnabrück. Henning Mankell starb nach langem Krebsleiden im Alter von 67 Jahren am 5. Oktober 2015 in Göteborg.

    Gemeinsam mit dem Paul Zsolnay Verlag verlosen wir 15 Exemplare von "Der Sandmaler". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 27.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

    Wohin würdest du gehen, wenn du auf der Suche nach einer Reise wärst, die dein Leben verändert? 

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

    Ich wünsche euch ganz viel Glück und freue mich schon riesig auf eure Antworten! 
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