Die fünfte Frau

von Henning Mankell 
4,2 Sterne bei697 Bewertungen
Die fünfte Frau
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Ich liebe diese Reihe!

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Wallanders siebter Fall ist der persönlichste, denn hier kommt man Kurt sehr nahe!

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Inhaltsangabe zu "Die fünfte Frau"

Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders siebter Fall

Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt.

Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423212175
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe diese Reihe!
    EIn sehr spannender Wallander, aber auch unheimlich!

    Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders siebter Fall

    Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt.

    Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht ...

    In diesem Fall wird es richtig unheimlich! Ein Roman über Rache, Angst und Brutalität. Der Schreibstil des Autors ist wieder fesselnd und auch wenn ich den Roman vor einigen Jahren gelesen habe, so kann ich mich immer noch haargenau an den Inhalt erinnern.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wallanders siebter Fall ist der persönlichste, denn hier kommt man Kurt sehr nahe!
    Wer ist hier Täter und wer Opfer?

    "Die fünfte Frau" ist Wallanders siebter Fall, der von Henning Mankell 1998 geschrieben wurde. Die Reihe erscheint im DTV.

    Henning Mankell wurde am 3. Februar 1948 in Stockholm geboren und verstarb am 5. Oktober 2015 in Göteborg.


    Kurt Wallander hat in Ystad eine Mordserie aufzuklären, bei dessen brutalem Vorgehen es selbst einem erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen kann. Ein alter Mann wurde in einer Pfahlgrube aufgespießt, ein anderer wurde nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt. Die Opfer sehen zunächst nach harmlosen Bürgern aus, aber bei den Nachforschungen stellt sich heraus, daß sie alle bereits Frauen grausam mißhandelt haben.



    Von Anfang bis Ende hällt Mankell hier die Spannung auf einem hohen Level. Ein ganz phantastisches Buch, sehr schön spannend, vielschichtig psychologisch und die Protagonisten sind durchweg sehr lebendig und lebensnah gezeichnet

    Dieses Buch ist eines meiner liebsten der Wallander-Reihe, denn es wird sehr persönlich und man lernt dadurch Kurt Wallander näher kennen. Die bisher schwierige Beziehung zu seiner Tochter wird besser und intensiver und sie führen lange Gespäche, die man auch als Leser gern mitverfolgt. Kaum zurück von einer Reise mit seinem Vater nach Rom, holt ihn jedoch der grausame Alltag als Polizist wieder ein. Ein älterer Mann wurde in einer Grube mit Pfählen regelrecht zu Tode gespießt. Das lässt selbst einen so erfahrenen Kriminalisten wie Wallander gruseln.
    Er kommt lange Zeit nicht auf den verbindenden Punkt der verschiedenen Leichen. Was verbindet die scheinbar harmlosen Bürger? Sind sie wirklich unschuldige Opfer oder verbergen sie etwas hinter ihrer normalen Fassade? Es ist die Gewalt gegen Frauen. Doch wer rächt diese Frauen und woher hat dieser Täter sein Wissen?
    Kurt Wallanders Erfolg als Polizist liegt zum einen an seinen akribisch ausgeführten Untersuchungen und auf seiner Fähigkeit, auf seinen Instinkt und seine Erfahrung zu hören.

    In "Die fünfte Frau" spielt Rache eine ganz entscheidende Rolle, als Leser blickt man dabei in tiefe seelische Abgründe und sieht dank Mankell immer ein wenig mehr als sein Ermittler Kurt Wallander. Dieser tastet sich langsam, aber sicher vorwärts und verfolgt eine Spur bis Algerien. Dort wurden ein Jahr zuvor fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet, vier Frauen waren Nonnen aus Frankreich und die fünfte war eine schwedische Touristin. Nun gilt es den Täter anhand eines Motivs zu finden. Eine fesselnde Suche, bei der man als Leser das Buch nicht mehr aus den Händen legen mag, denn es wird ein Wettlauf um das Leben weiterer potentieller Opfer.

    Henning Mankells Schreibkunst ist genial und unerreicht. Er erzählt sehr genau, beschreibt detailliert und entwickelt ein Feingefühl für menschliche Stimmungen im Guten wie im Bösen. Er besitzt die Fähigkeit, mutig gesellschaftskritische Fragen in seine Bücher einzubauen. So geht es im vorliegenden Buch um die Themen Bürgerwehr und aufkommende Gewaltbereitschaft der Schweden.


    Absolut gelungen ist Mankell auch der Wechsel der Perspektive. Aus
    Sicht des Täters lesen wir seine Gedanken, tauchen dann ein in das Leben eines Opfers und enden bei den ermittelnden Beamten.

    Wer ist hier Opfer und wer Täter? Diese Frage überdauert auch nach der erklärenden Auflösung das Buch. Ein sagenhaftes Ende, wie es einem Mankell würdig ist.

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    Waschbaerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kommissar Wallander gibt sich die Ehre
    Ein rundum gelungener Krimi

    Dies war der erste Mankell den ich las. Von Beginn an packte mich dieser Krimi und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

    Dieses Buch ist Spannung pur!

    Zuvor habe ich schon viele Krimis konsumiert, die ich nach der letzten Seite zuklappte, ins Regal stellte oder ich zog die platzsparendere Variante vor und verschenkte das Buch im Bekanntenkreis.

    Doch bei diesem Krimi war es anders. Der wirkte einfach nach. Der Kommissar war ein ganz anderer Typ als sonst üblich. Er liebte die Oper, hatte einen unverwechselbaren Stil. Sowohl Wallander als auch seine Mitarbeiter wurden beim Lesen in meiner Vorstellung zum Leben erweckt.

    Zwar schockte mich zeitweise die Brutalität, mit der der Mörder seine Verbrechen durchführte, trotzdem oder vielleicht gerade deshalb las wie gebannt weiter.

    Man erfährt nicht nur von den Verbrechen, sondern Inspektor Wallander gibt uns auch einen Einblick in sein durcheinandergewirbeltes Innenleben, seine Sichtweise auf Schweden und übt dabei auch Gesellschaftskritik.

    Für mich war dies ein rundum gelungener Krimi.

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    Moony73vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: mitreißend geschrieben
    Mitreißend

    Der Anfang ist etwas verwirrend, aber wichtig, um herauszufiltern, warum es getan wurde. Die 5. Frau ist ein schwedischer Krimi, der seinen Anfang in Albanien hat.  Hauptrolle ist, außer unserem Mörder, der Kriminalkommisar Karl Wallander, der, neben dem Beruf, auch ein privates Problem lösen muss.
    Mitreißend geschrieben, übersichtlich aufgeteilt und einfach nur zu empfehlen.

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    Holdenvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Die "TV Spielfilm" nennt Wallander Mankells "Depri-Cop".
    Rezension zu "Die fünfte Frau" von Henning Mankell

    Vor dem Hintergrund der Fußball-WM 1994 und der Estonia-Fährkatastrophe ereignet sich eine Mordserie an auf den ersten Blick völlig harmlosen Bürgern von Ystad, der Kommissar Wallander nachforschen muß. Bei der Tötungsart geht der Täter (die Täterin) ausgesprochen sadistisch und demonstartiv zu Werke. Lange stochert Wallander mit seinen Kollegen im dunkeln. Die Ermittlungsarbeit der Ermittlungsgruppe wird so detailliert dargestellt, wie ich es in einem Krimi bisher selten gesehen habe, und Wallander wird als Mann mit Macken und persönlichen Rückschlägen gezeigt. Mein erster Wallander, aber bestimmt nicht mein letzter.

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    goldstaubs avatar
    goldstaubvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die fünfte Frau" von Henning Mankell

    meine meinung:
    das buch ist sehr ausführlich geschrieben und obwohl die täterin schon sehr früh feststeht ist es trotzdem spannend geblieben.

    der autor:
    henning hankell wurde 1948 in stockholm geboren. heute lebt er in den sommermonaten in schweden und die restlichen monate in mosambik.

    zum buch:
    es werden fünf männer ermordet und komissar wallander soll denn fall lösen.
    die morde sind sehr bestialisch und lassen es auch einen erfahrenen beamten noch kalt den rücken runterlaufen.
    auf anhieb haben die toten nichts gemeinsam sie sind alle scheinbar achtbare bürger.
    doch die nachforschungen von wallander bringen eine gemeinsamkeit ans tageslicht.
    jeder der toten hat frauen grausam misshandelt.
    wallander muss sich jetzt aber beeilen, bevor der mörder sein nächstes opfer aussucht.

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    _xmgta_s avatar
    _xmgta_vor 7 Jahren
    Rezension zu "Die fünfte Frau" von Henning Mankell

    Bis zum Ende fesselnder und spannender Wallander-Krimi.
    Die Morde sind sehr geheimnisvoll und man fiebert mit dem Protagonisten mit. Dieser Krimi ist viel besser als z.B. "Die Brandmauer" (ebenfalls Wallander).
    Wieder einmal hat sich Mankell sehr viel einfallen lassen.

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    simonegs avatar
    simonegvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die fünfte Frau" von Henning Mankell

    Wallander soll die brutalen Morde an fünf Männern - alles scheinbar achtbare Bürger - aufklären. Wallanders sechster Fall. Bei der Mordserie, die Kurt Wallander gerade aufzuklären hat, kann es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterlaufen: Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halbverhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt. Die Opfer scheinen auf den ersten Blick achtbare Bürger gewesen zu sein, doch stellt sich bei genaueren Nachforschungen sehr bald heraus, daß auch sie Frauen grausam mißhandelt haben. Wenn nun aber der Mord die Rache eines Opfers an Mördern und Vergewaltigern ist, muß Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht...

    Die Vorgeschichte mutet etwas seltsam an, aber irgendwann wird alles klar. Die Morde sind etwas für Thriller-Fans - sehr kreativ und voll brutal. Eine echte Überraschung ist dann auch der Mörder.

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    lesemauss avatar
    lesemausvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die fünfte Frau" von Henning Mankell

    Immer spannend und fesselnd.

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    michael09s avatar
    michael09vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die fünfte Frau" von Henning Mankell

    Habe lange überlegen müssen, ob dieses Buch 3 oder 4 Sterne von mir erhält.

    Positiv finde ich den ermittelnden Kommissar Kurt Wallander, welche mich
    auch grad aufgrund seiner offenen Schwächen anspricht.
    Desweiteren ist ein Pluspunkt für das Buch der Einblick in die Polizeiarbeit
    bzw. besser gesagt in die Vorgehensweiße während einer Mordermittlung.

    Negativ finde ich dann jedoch, dass sich die Geschichte sehr lange zieht und man
    die ein oder andere Seite auch weglassen könne. Auch so etwas wie Spannung kam bei mir nie auf.
    Für Buchfreunde der unterhaltsamen Literatur mit ihren vielen Details ist das
    Buch empfehlenswert. Jeder, der hier einen echten Reißer erwartet, dürfte
    enttäuscht werden.
    Ps: Die Story an sich finde ich aber gut, auch die ausführliche Erläuterung zu den
    Motiven der Tat am Schluss des Buches ist gelungen.

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